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Vogelfotografie in Spanien und junge Waldkäuze

Wildlife Foto Talk
Wildlife Foto Talk

488 plays · May 3, 2026

Sony Autofokus E-Book von Fabian & Levi : https://fabianfopp.ch/e-book-autofokus-guide-fuer-sony-kameras/   Nikon Autofokus E-Book von Fabian & Nicolas: https://naturfotografie-fopp.ch/wp/e-book-autofokus-guide-fuer-nikon-z-kameras/  Website von Levi: https://levifitze.ch/ Website von Nicolas: https://www.nicolas-stettler.ch/de/ Website von Fabian: https://naturfotografie-fopp.ch/

Transcript

Speaker: Ganz herzlich willkommen zur 65.

Speaker: Folge von Wildlife Photo Talk.

Speaker: Heute wieder zu zweit.

Speaker: Ich bin unterwegs im Bündnerland.

Speaker: Ich weiss nicht, Fabian, bist du zu Hause oder bist du auch gerade unterwegs am Fotografieren?

Speaker: Ich bin deutlich weiter weg von zu Hause als du und Nicolas zusammen.

Speaker: Ich bin aktuell in Spanien.

Speaker: Ich vermute nicht ganz so hoch in den Bergen wie du, aber auf 1400 Meter.

Speaker: Hier in einem kleinen Dorf, das gemäss der letzten Volkszählung vom letzten Dezember glaube ich 32 Einwohner hat.

Speaker: Das heisst, es ist hier sehr abgelegen.

Speaker: Der nächste Supermarkt wird eine halbe Stunde entfernt mit dem Auto.

Speaker: Und ich geniesse es gerade.

Speaker: Es ist schön so ein bisschen entschleunigend.

Speaker: Und das allerbeste, es hat 5G Internet.

Speaker: Also eigentlich eine perfekte Kombination und natürlich viele Vögel, daran bin ich eigentlich hier.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Wie lange bist du da?

Speaker: Ich war jetzt ein paar Tage zuerst in Valencia und habe dort in der Umgebung ein bisschen fotografiert, also in Feuchtgebieten rund um das Meer herum.

Speaker: Ich habe da vor allem Flussseeschwalben oder verschiedene Seeschwalbenarten, ein bisschen Reier, Rotkopfbürger und andere Vögel fotografiert und natürlich auch noch ein bisschen gefilmt und YouTube-Videos gemacht.

Speaker: Und jetzt bin ich seit vier Tagen in den Bergen und werde noch fünf weitere Tage hier bleiben.

Speaker: Und dann geht es dann, ich sage mal, weiter oder schon wieder Richtung nach Hause Richtung Südfrankreich.

Speaker: Dort noch drei Tage Zwischenstopp.

Speaker: Da habe ich auch noch ein bisschen was, was ich fotografieren möchte.

Speaker: Und ja, werde dann Mitte Mai wieder...

Speaker: Ich glaube, am 10. oder 11.

Speaker: Mai sollte ich dann sicher wieder zu Hause sein.

Speaker: Ja, okay, sehr gut.

Speaker: Machst du das eigentlich alles mit dem Elektroauto und geht das gut?

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ich bin mit dem Elektroauto hier, ich bin mit meiner Partnerin zusammen unterwegs, dann konnten wir uns abwechseln.

Speaker: Wir sind jetzt Zürich-Valencia an einem Tag gefahren.

Speaker: Das sind ziemlich 1400 Kilometer.

Speaker: Wir hatten nur eine halbe Stunde länger, als Google Maps uns gesagt hat.

Speaker: Das ging wirklich sehr gut.

Speaker: Das lag vielleicht auch daran, dass wir nicht so viel Verkehr hatten.

Speaker: Ja, ich glaube, rein rechnerisch hätten wir vier Ladepausen auf 15 Minuten gebraucht.

Speaker: De facto war die Blase und sonstige körperliche Bedürfnisse ein Grund, um noch eine fünfte und ich glaube, im Schluss sogar eine sechste kurze Pause einzuschieben.

Speaker: Aber das ging eigentlich soweit super.

Speaker: In Spanien gab es dann kurz ein kleines Problemchen.

Speaker: Ich wollte dann in Valencia nachladen.

Speaker: Irgendwann nach drei, vier Tagen musste ich wieder nachladen.

Speaker: Und hatte vis-à-vis in der Stadt, vis-à-vis von der Wohnung eine Elektroladesäule.

Speaker: Aber dann, ich weiß nicht, du kennst das mittlerweile vielleicht auch schon vom Elektroautofahren.

Speaker: Das Mühsamste finde ich nicht, das Laden an und für sich.

Speaker: Das geht ja wirklich an Schnellladesäulen, hat man 300 Kilometer in 15 Minuten nachgeladen.

Speaker: Das ist für mich nicht das Problem.

Speaker: Aber das

Speaker: dass es ein unheinheitliches System ist.

Speaker: Ich weiss nicht, wieso es nicht so etwas Einfaches gibt, wie dass alle Anbieter einfach Kreditkarten akzeptieren oder akzeptieren müssen.

Speaker: Ich fände es schön, wenn die EU da irgendwas versuchen würde durchzusetzen.

Speaker: Jedenfalls musste ich da eine App runterladen, habe das alles eingerichtet.

Speaker: Ich wollte dann laden, dann habe ich eine Fehlermeldung gekriegt, habe dann aber gemerkt, was das getan hat.

Speaker: Das App ist einfach abgestürzt, das Auto hat geladen, so weit, so gut.

Speaker: Und dann am Abend wollte ich zum Fotografieren wieder losfahren und wollte das Auto abstecken.

Speaker: Und die Ladesäule hatte absolut keine Lust, den Stecker wieder freizugeben.

Speaker: Und das war ja so eine langsame Ladesäule, die über ein paar Stunden in der Stadt lädt.

Speaker: Und dann musste ich da oder meine Freundin musste da den Support anrufen und die haben dann aus der Ferne die Säule gerebootet.

Speaker: Das Ganze hat sich dann einfach so um 10, 15 Minuten verzögert.

Speaker: Das war das einzig Ärgerliche.

Speaker: Und jetzt hier in den Bergen, also eben, wenn der nächste Supermarkt 30 Minuten weg ist, kannst du dir denken, die nächste Ladesäule ist exakt ebenfalls 30 Minuten weg.

Speaker: Aber hier habe ich einfach aus der Garage jetzt ein Kabel nach draussen gezogen und dann lade ich einfach über die Haushaltssteckdose.

Speaker: Ich fahre auch hier nicht mehr als 10, 15 Kilometer am Tag, das heisst eigentlich...

Speaker: müsste ich hier gar nicht laden, bis ich wieder losfahre.

Speaker: Wahrscheinlich, wenn ich so weiterfahre, ja.

Speaker: Naja, das Problem, das kenne ich.

Speaker: Das ist tatsächlich etwas mühsam, dass irgendwie man sich nicht so darauf verlassen kann, dass dann, wenn man mal eine Ladesäule gefunden hat, dass die dann auch einwandfrei funktioniert.

Speaker: Ich habe jetzt zwar immerhin diese RFID-Karte, glaube ich, heissen die.

Speaker: Irgendwie so.

Speaker: Und mit denen funktioniert es in den allermeisten Orten.

Speaker: Ja, genau, genau.

Speaker: Ja, das war auch das Lustige.

Speaker: Ich habe beim gleichen Anbieter ein paar Tage später auf dem Weg in die Berge noch mal kurz nachgeladen, während ich einkaufen war.

Speaker: Und da war es wirklich perfekt.

Speaker: Zum Einkaufen hingefahren, angesteckt mit der Ladekarte.

Speaker: Ging alles gut, aber die andere Station, obwohl sie vom gleichen Anbieter war, hat die Ladekarte nicht akzeptiert.

Speaker: Ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass die sehr frisch installiert war und noch nicht im Netzwerk aufgenommen hat.

Speaker: Aber ja, das ist ein bisschen, also auf Langstrecke nehme ich immer nur Unity.

Speaker: Das geht wunderbar.

Speaker: Das Problem ist eben nur, wenn ich mal vor Ort bin.

Speaker: Aber das grössere Ärgernis, muss ich sagen, sind immer wieder Verbrennerfahrer, die einfach die Ladesäulen blockieren aus mir.

Speaker: Das ist das, was mich am allermeisten nervt.

Speaker: Und das gab es schon ein paar Mal, dass ich da irgendwie laden wollte.

Speaker: Und dann stand ein Verbrenner oder zwei Verbrenner davor.

Speaker: Ich glaube, Nikolas könnte davon ein Lied singen.

Speaker: Das habe ich jetzt auch schon ein, zwei Mal gesehen.

Speaker: Und bei mir geht es ja etwas länger umzuladen.

Speaker: Da bist du privilegiert, dass du so schnell gleich weiter kannst.

Speaker: Bei mir, um es voll aufzuladen, geht es dann doch schon eher 50 Minuten bis eine Stunde zum Teil.

Speaker: Aber im Moment habe ich so ein großes Schlafdefizit, dass ich diese Zeit auch immer gut zu nutzen weiß.

Speaker: Ich lade natürlich immer nur 10-80% wenn ich länger unterwegs bin, aber das geht in 17-18 Minuten.

Speaker: Das ist realistisch gesehen, alle 2,5-3 Stunden brauche ich sowieso eine Pause.

Speaker: Zurück zur Fotografie.

Speaker: Was machst du im Bündnerland?

Speaker: Ich nehme an, du bist immer noch an deinem Filmprojekt dran.

Speaker: Ja, ganz genau.

Speaker: Jetzt ist es gar nach was.

Speaker: Passen dich die Editoren, die Schneiderinnen und Schneider, die Cutter schon, wenn du immer wieder neues Material nachlieferst?

Speaker: Nein, also ich glaube, im Großen und Ganzen ist es gut für das Projekt.

Speaker: Aber ja, so kurzfristig musste ich mir schon einiges anhören, wenn da immer wieder neue Terabytes daherkommen.

Speaker: Vor allem auch, wir haben eine Schnittassistentin in dem Sinn, die eigentlich wirklich schaut, dass die ganzen Daten gut vorbereitet sind, damit Ricarda als Editoren dann eigentlich mit den Proxy-Files arbeiten kann.

Speaker: Und ja, das ist so etwas die mühsame Arbeit, um diese Daten gut aufzubereiten.

Speaker: Und wenn das halt mehrere Terabytes, dann sind alle zwei, drei Wochen, dann ist es schon etwas umständlich.

Speaker: Darf ich fragen?

Speaker: Ganz kurz, diese Aufbearbeitung von dieser Assistentin.

Speaker: Geht es da nur um das Umcodieren, wie du sagst, in Proxy-Files?

Speaker: Geht es um ein grobes Vorsortieren?

Speaker: Geht es da irgendwie um Verschlagworten?

Speaker: Oder wie muss ich mir das vorstellen?

Speaker: Die Videos löschen, wo die Kamera in deinem Rucksack irgendwie eine Stunde gelaufen ist, versehentlich.

Speaker: Ja, also im Idealfall würde ich schon ein paar Nozizien dazu schreiben oder zumindest irgendwie ein paar Dinge markieren, die ich gerade weiß, dass die gut sind.

Speaker: Und das versuche ich jetzt mit den neuesten Daten auch zu machen.

Speaker: Es gab natürlich relativ viel Material am Anfang, wo ich irgendwie da das nicht vorzugemacht habe, was dann etwas ein Mehraufwand ist.

Speaker: Und jetzt im Moment geht es wirklich darum, vor allem diese Daten aufzubereiten und dann aber auch, wenn es zum Beispiel Drehtage mit Protagonisten, Protagonistinnen waren, dass man dann die ganzen Gespräche oder Interviews zum Beispiel schaut, dass der Ton gut synchronisiert ist und dass es da schon in einer Timeline irgendwie in der richtigen Zeitfolge ist, damit dann im Schnitt das etwas einfacher ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ihr nehmt den Ton bei Interviews und so immer getrennt mit einem Recorder auf in dem Fall?

Speaker: Nein, also ich muss auch sagen, ich bin mich da gerade auch sehr am Einfuchsen mit dem Ton.

Speaker: Das hast du ja vorhin gesehen, dass ich ein tolles externes Mikrofon habe.

Speaker: Sie sah sehr professionell aus, genau.

Speaker: Jetzt bei...

Speaker: Bei den Drehs mit Personen habe ich das Glück, dass immer noch mindestens jemand dabei ist, der mich unterstützen kann und auch für den Tod zuständig ist.

Speaker: In dem Fall meistens Mario, der die Choregie macht.

Speaker: Und dann habe ich mich bisher meistens immer etwas zurückgezogen und mich nicht so verantwortlich gefühlt.

Speaker: schon auch ändern sollte, weil gerade von den Tieren wäre es gut, wenn ich da noch ein paar tolle Audios bekomme und deswegen bin ich da jetzt gerade noch dran.

Speaker: Genau, ansonsten macht man entweder so, dass man gewissen Mikrofonen, die eigentlich gerade schon synchronisiert hat oder dann mit einem Timecode alle gleich aufsetzt, dass es einfach ist, im Nachhinein dann zu synchronisieren.

Speaker: Ja, irgendwann brauche ich da mal eine Nachhilfestunde bei dir, wenn du dich da eingefuchst hast.

Speaker: Genau, und vielleicht könnt ihr uns in die Kommentare schreiben, falls euch das interessieren würde.

Speaker: Ich denke, es wird nicht in den nächsten ein, zwei Folgen sein, aber ob wir irgendwann mal dazu dann eine Sonderfolge machen können.

Speaker: Ich habe mit Nikolas schon mal

Speaker: Ich glaube letzten Herbst eine Folge so ein bisschen über das Filmen gemacht.

Speaker: Tiere filmen, aber vielleicht wäre der Ton doch ein komplett eigenes Kapitel.

Speaker: Weil ich meine, da gibt es so viele verschiedene Ansätze und ich bin da absolute Anfänger.

Speaker: Und da ich für meine YouTube-Videos ja immer darüber rede, muss ich mich um den Ton von den Tieren nicht groß kümmern.

Speaker: Aber ich weiss zum Beispiel, Chris Kauler hat gesagt, er tut manchmal diese Clip-Mikrofons, dass er die irgendwo ins Feld legt.

Speaker: wo er denkt, dass die Tiere sein werden, dass die einigermaßen nah aufnehmen.

Speaker: Andererseits gibt es diese Shotgun-Mikes, wie ich vermute, dass das unter diesem großen Windschutz eins ist.

Speaker: Und das wäre schon sehr interessant, denke ich mal, von dir zu erfahren.

Speaker: Und darum für alle Zuschauer, Zuhörerinnen, schreibt es uns doch gerne in die Kommentare, ob das euch interessiert oder ob ihr da sofort wegschalten würdet, wenn wir so eine Folge machen.

Speaker: Hattest du irgendwelche speziellen Sichtigungen jetzt in den letzten Tagen in den Bergen?

Speaker: Oder wie lange bist du überhaupt schon in den Bergen unterwegs?

Speaker: Du warst noch in Frankreich vorher, oder?

Speaker: Sorry, ich versuche gerade ein bisschen zu verstehen, wo du überall bist oder warst.

Speaker: Also ich bin eigentlich immer in den Bergen mit kurzen Ausnahmen an etwas unterschiedlichen Orten.

Speaker: Also ich war jetzt letzte Woche sechs Tage noch in den Vogesen in Frankreich.

Speaker: Das erste Mal, ein super schönes Gebiet.

Speaker: Ich war aber eigentlich explizit da, um ein Projekt zu begleiten, wo sie Auerhühner aussetzen.

Speaker: die in Skandinavien eingefangen werden.

Speaker: Relativ ein aufwändiges Projekt.

Speaker: Ich durfte das für den Film begleiten.

Speaker: Ich kann auch nicht allzu viel dazu erzählen, aber es war schon faszinierend zu sehen, wie viel Aufwand man da auf sich nimmt, um so eine Art vor dem Aussterben zu bewahren.

Speaker: Ich hoffe, dass das Projekt irgendwie gut anläuft, auch wenn es natürlich schon einige Kontroversen darum gibt, aber

Speaker: Ja, es war spannend zu begleiten.

Speaker: Ja, ich denke, das muss ich sagen.

Speaker: Ohne jetzt viel davon zu wissen, aber man muss natürlich achten, dass man nicht eine Symptombekämpfung macht und die Wälder immer in einem schlechteren Zustand sind.

Speaker: Und man führt einfach Auerhühner ein, aber die sterben dann wieder weg.

Speaker: Und dann hat man so eine Sinkpopulation.

Speaker: Das wäre, glaube ich, so ein bisschen der Worst-Case-Szenario.

Speaker: Aber ich bin dann gespannt, was sich in deinem Film dann...

Speaker: was da alles zu sehen und zu hören gibt.

Speaker: Ich finde es bemerkenswert, wie viel da in deinem Film alles rein soll.

Speaker: Wenn ich mir denke, du hast weder eine komplette, eine fixe Deadline, noch, ich nehme an, hast du eine Zeitangabe, wie lange der Film maximal sein darf?

Speaker: Ja, also du triffst einen guten Punkt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also ich kann es mir auch noch nicht so ganz vorstellen, wie das dann im Endeffekt funktioniert.

Speaker: Was natürlich schon auch so ist, ich glaube unsere Herangehensweise, aber auch von vielen Dokumentarfilmen ist, dass man tendenziell schon auch viel sammelt und viel davon schlussendlich gar nicht im Film sieht, weil man einfach schauen muss, wie wirken die Personen vor der Kamera, gibt es irgendwie von der Storyline überhaupt Sinn, dass man das dann noch drin hat oder muss man andere Dinge, wo man eigentlich einen Riesenaufwand auf sich genommen hat, schlussendlich wieder ganz

Speaker: streichen dann gibt es vielleicht manchmal andere versionen zum beispiel fürs fernsehen oder fürs kino und dann kann man dann gewisse themen wieder etwas mehr oder weniger vertiefen aber ja also

Speaker: Grundsätzlich wäre ich der Plan 90 Minuten für den Film.

Speaker: Und auch das ist eigentlich eine Geschichte, die so in meiner Vorstellung nur sehr, sehr kurz im Film vorkommt.

Speaker: Mir etwas aufzeigen sollte, wäre es nicht sinnvoll eigentlich zu schauen, dass die Art gar nicht erst ausschirbt.

Speaker: Und der Punkt von der Symptombehandlung, der ist sicher auch wichtig, weil

Speaker: Das Habitat muss stimmen und das stimmt eigentlich an dem Ort auch zum größten Teil.

Speaker: Das Problem ist halt einfach, ab einer gewissen Anzahl an Vögeln, dann geht es nur noch in eine Richtung einfach auch, weil es keine Gendurchmischung mehr gibt etc.

Speaker: Andererseits ist es dann auch ein Problem, dass es zu viel Prädation gibt.

Speaker: Zu wenig, die dann auch größere Raubtiere, zum Beispiel Fischse oder Mordere, regulieren.

Speaker: Und dann hat man zu viele von denen Prädatoren.

Speaker: Es ist alles etwas aus dem Gleichgewicht.

Speaker: Deswegen ist es auch etwas ungewiss, ob dieses Projekt wirklich längerfristig funktioniert.

Speaker: Ja, ich denke, das ist allgemein bei uns ein Problem.

Speaker: Also bei uns, fast ganz Europa wahrscheinlich, dass überall der Mensch so stark eingegriffen hat, dass die Natur sich an vielen Orten nicht mehr so regulieren kann, wie sie das einmal hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ein letzter wichtiger Aspekt, den ich aber noch ganz interessant fand, was mir nicht so bewusst war, weil im ersten Sinn war ich auch etwas so, das Ganze fühlt sich doch etwas unnatürlich an und wie ein riesiger Eingriff und ein riesiges Drang-Klammern.

Speaker: Auf der anderen Seite ist aber ganz interessant, dass in dem Gebiet und auch in vielen Gebieten in der Schweiz eigentlich sehr viel Aufwand betrieben wurde und wird, um diese Lebensräume aufrecht oder für Auerhühner aufzuforsten.

Speaker: Und davon profitieren ja dann ganz viele andere Arten auch.

Speaker: Und wenn das Auerhund wegfällt, dann kommt jetzt zum Beispiel in dem Gebiet sehr schnell kommen die Stimmen auf, die sagen, ja, jetzt müssen wir den Fall ja gar nicht mehr schön für Auerhühner aufforsten.

Speaker: Es gibt ja keine Auerhühner mehr.

Speaker: Deswegen kann es schon eine wichtige Referenzart sein, die dann auch flussendlich anderen Arten hilft.

Speaker: Aber ja, das war jetzt ein Projekt, das ganz interessant war.

Speaker: Jetzt bin ich eigentlich wieder im Bündnerland, sonst noch rauf, wo ich hin und versuche zu filmen.

Speaker: Da habe ich noch ein, zwei Aufnahmen, die ganz cool wären, wo es jetzt einfach nur mit Geduld hoffentlich funktioniert.

Speaker: Die Birkhan-Balz ist ja jetzt schon ein bisschen über dem Höhepunkt oder ist sie noch voll im Gange?

Speaker: Ja, ist schon noch voll im Gange.

Speaker: Es kommt natürlich aber das drauf an, so in welcher Höhenlage.

Speaker: Aber ich bin jetzt eher weiter oben und da habe ich schon einen Ort, wo ich das Gefühl habe, da sind sie noch sehr aktiv.

Speaker: Und auch die Weibchen, die kommen eigentlich erst so jetzt wirklich auch auf die Ballsplätze.

Speaker: Oder so aus meiner Erfahrung.

Speaker: Und deswegen hoffe ich, dass da noch zwei, drei Aufnahmen entstehen.

Speaker: Ich freue mich aber dann auch schon irgendwie, wenn die Zeit wieder vorbei ist, weil ich

Speaker: Ich habe jetzt nicht zu viel geteilt in den letzten zwei, drei Wochen oder Monaten, aber ich war wirklich sehr viel draussen.

Speaker: Und ja, immer dieses um drei Uhr aufstehen, habe ich dann im Juni auch gesehen.

Speaker: Du hast nicht viel geteilt und du hast nicht viel geschlafen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich muss sagen, das ist hier gerade herrlich.

Speaker: Der Sonnenaufgang ist aktuell, glaube ich, fünf Minuten nach sieben.

Speaker: Jetzt die letzten Tage, also als ich noch in Valencia unten war und ich bin immer ins Naturschutzgebiet, das waren doch 25 Minuten Fahrt und dadurch die Stadt durch, das war ein bisschen, da musste man auch ein bisschen was einrechnen.

Speaker: Aber hier, naja, mit 30 Einwohnern in einem Dorf, da kann es nicht wirklich viel Verkehr haben.

Speaker: Und ja,

Speaker: Das ist schon cool.

Speaker: Ich habe hier gerade einen Star, der immer wieder anfliegt.

Speaker: Der ist am nächsten beim Haus in den Nist-Docs.

Speaker: Ich habe hier viele ganz andere Arten, wie du in der Schweiz, weil das hier ein bisschen ein offeneres Gebiet ist.

Speaker: Bei mir sind die Zielarten eher so Schwarzkehlchen, Steinschmetzer,

Speaker: Bluthelflinge, Grauammern habe ich heute Morgen noch recht viel fotografiert.

Speaker: Gestern und vorgestern hatte ich einen Steinkauz, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden mit den Fotos.

Speaker: Aber ja, ist natürlich ein ganz anderes Habitat.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Aber bist du jetzt in erster Linie da auch etwas, um herunterzufahren und irgendwie die Zeit zu genießen?

Speaker: Oder hast du irgendwie noch ein ambitioniertes Projekt, was du verfolgst?

Speaker: Oder einfach YouTube ständig irgendwie?

Speaker: Ja, ich...

Speaker: Es gibt ein paar gesponserte Videos noch und so.

Speaker: Ich weiss nicht, wie viele ich da sagen kann, aber ich habe jetzt, glaube ich, vier lange Videos schon aufgenommen in dieser Woche.

Speaker: Morgen ist nächstes geplant und dann am Sonntag sicher noch mal eins.

Speaker: Also ich bin schon relativ viel dran, ja, eigentlich mehr am Arbeiten, aber

Speaker: Es ist trotzdem irgendwie was ganz anderes, weil es trotzdem, ich finde es entspannend.

Speaker: Ich meine, wenn die Arbeit ist, Vögel zu fotografieren und dann halt mal über irgendwelche Stativköpfe oder ich weiß nicht, was zu reden, ein Video über irgendeine Kamera zu machen und man kann sich da irgendwo in den Wald setzen und da einfach...

Speaker: völlig ungestört filmen, ohne dass man sich Gedanken machen muss, ob da gleich Spaziergänger durchkommen, Jogger, oder ob man gleich wieder das nächste Flugzeug abheben hört, oder ich weiss nicht was.

Speaker: Das macht allein schon das Filmen viel mehr Spass.

Speaker: Und dann habe ich gestern noch, oder vorgestern, als ich filmen war, ich bin mit dem Auto gegangen, weil das waren doch ein paar Kilometer.

Speaker: Auf dem Rückweg noch Brennholz eingesammelt, weil über die Nacht kühlt es noch ab.

Speaker: Heute Morgen waren es so 10 Grad oder so, nicht extrem kalt, aber

Speaker: hinter mir da tue ich jeweils einmal am Morgenschen einheizen, dass es ein bisschen warm genug bleibt, in einem Zimmer wenigstens.

Speaker: Und ich finde es schön entspannend, ehrlich gesagt.

Speaker: Das hört sich gut an.

Speaker: Und was hast du noch vor mit dem Abstech für in Frankreich?

Speaker: Gehst du da zu den Flamingos oder hast du da sonst etwas vor?

Speaker: Nein, es ist ein bisschen westlicher, eher in der Region von Montpellier.

Speaker: Da war ich vor sechs Jahren, ziemlich genau schon mal, während dem Lockdown und hatte da aber keine Kamera dabei, aber da hatte es sehr viele Falken und natürlich auch Bienenfresser und so weiter und

Speaker: Da wollte ich schauen, was sich da noch machen lässt und es liegt eigentlich wunderbar auf dem Heimweg.

Speaker: Das heißt, auf dem Rückweg wird die Fahrt auf zwei Tage aufgeteilt sein, was definitiv auch angenehm ist, als die 1400 Kilometer jetzt an einem Tag zu machen.

Speaker: Und genau den letzten Tag habe ich auch noch ein bisschen auf dem Balkon genutzt, um unser gemeinsames Projekt abzuschließen.

Speaker: Wir haben es ja jetzt endlich geschafft, da ein E-Book zu machen über das Autofokussystem bei Sony Kameras.

Speaker: Und ich weiß nicht, ich finde das manchmal auch ganz angenehm, wenn man sich da irgendwo ein bisschen zurückziehen kann und das ein bisschen...

Speaker: ich sage mal, fernab von externen Reizen machen.

Speaker: Ich bin jetzt hier komplett allein im Haus seit den letzten vier Tagen und da kann man sich auf so Sachen einfach deutlich besser konzentrieren, finde ich.

Speaker: Ja, das geht mir auch so, vor allem wenn es darum geht, schlussendlich Rechtschreibfehler rauszusuchen.

Speaker: Da muss man sich wirklich darauf einlassen, weil ich bin auch Profi darin, Texte nur zu überfliegen und fünfmal den gleichen Rechtschreibfehler dann nicht zu sehen.

Speaker: Vielleicht erzähl doch mal etwas.

Speaker: Ich glaube, die meisten Leute, die dich verfolgen, die wissen ja schon relativ genau, wie diese Autofokus-E-Books aussehen und was so der Mehrwert davon ist.

Speaker: Kannst du ja kurz noch Werbung machen dafür?

Speaker: Wir haben das jetzt zusammen gemacht, weil ich zwar immer wieder mal mit Sony fotografiere, auch dieses Jahr, als ich die A75 noch hatte, aber du da doch ganz klar der Experte bist.

Speaker: Im E-Book geht es eigentlich wirklich um alle möglichen Tipps, wie man im Prinzip zu mehr scharfen Fotos kommt.

Speaker: 100% scharf, also alle Filter werden nie scharf sein, aber dass man die Trefferquote erhöht.

Speaker: Wir erklären im Prinzip zuerst einmal das Kameramenü, wie das aufgebaut ist, die verschiedenen Tasten an der Kamera am Objektiv, die für den Autofokus relevant sind.

Speaker: Dann gehen wir alle Menüpunkte durch im Autofokus-Menü.

Speaker: Von relativ trivialen Sachen wie AFC, DMF, AFS und so weiter bis zu

Speaker: Man kann ja da bei der Motiverkennung sich ziemlich weit reinklicken.

Speaker: Und ja, das sind einfach Punkte, die in der Bedienungsanleitung meiner Meinung nach, ich weiß nicht, wie du das siehst, einfach teilweise überhaupt nicht erklärt sind.

Speaker: Da ist eben ein komplexer Menüpunkt in einem Satz zusammengefasst.

Speaker: Und nachdem ich den gelesen habe, gibt es bei mir fast mehr Fragezeichen als vorher.

Speaker: Und darum haben wir versucht, das eigentlich dann alles abzuarbeiten, da auch Beispiele zu bringen,

Speaker: jeweils bei jedem Menüpunkt zu schreiben, welchen wir nutzen.

Speaker: Und je nachdem gibt es mal welche, wo wir unterschiedliche Einstellungen haben, aber sehr häufig sind sie doch ähnlich.

Speaker: Und dann anschließend auch die Tastenkonfiguration, was für Funktionen für den Autofokus kann man sich auf die Tasten legen.

Speaker: Die gehen wir ja auch alle durch.

Speaker: Und dann am Schluss noch ein paar weitere Tipps für scharfe Fotos.

Speaker: Also beginnt mit Kamerastabilisierung, elektronisch versus mechanischem Verschluss.

Speaker: Und dann noch ein paar Fallbeispiele, welche Anpassungen wir in verschiedenen Lichtsituationen oder Wetterbedingungen machen.

Speaker: die einfach für den Autofokus ein bisschen herausfordernder sind.

Speaker: Also nicht Sonne im Rücken, das ist relativ einfach normalerweise, sondern halt Gegenlicht, Lowlight, Schneefall, Nebel, kleine Vögel im Flug, was muss man da noch anpassen?

Speaker: Genau, ich glaube, das wäre so eine Zusammenfassung.

Speaker: Es sind ein bisschen mehr als 100 Seiten, alles zusammen als PDF-Pfond.

Speaker: Ja, ganz genau.

Speaker: Und ich fand es auch super, du hast gesagt, ich bin Profi damit und trotzdem habe ich gemerkt, schlussendlich, wenn alles mal eingestellt ist, alles so richtig ist, wie man die Kamera eigentlich dann braucht und sie für einen den besten Job macht, dann schaut man dann auch nicht mehr so tief im Menü nach, was die einzelnen Punkte sind und braucht die eigentlich gar nicht mehr so häufig.

Speaker: Deswegen habe ich auch noch einiges gelernt dabei und

Speaker: Da war ja auch noch mit Sony in Kontakt, weil wir zwei, drei Rückfragen dann direkt an Sony hatten, weil wir die beiden nicht wussten.

Speaker: Und erstaunlicherweise musste dann auch Sony zum Fall noch bei Sony England nachfragen, weil das Punkte sind, die so selten gebraucht werden.

Speaker: Also deswegen, ich glaube, wir haben jetzt trotzdem relativ gut heruntergebrochen, was auch wirklich relevant ist und so auf die verschiedenen Beispiele vor allem angewandt dann gut funktioniert.

Speaker: Ja, ich meine, ich finde, Nikon, Canon, Sony, alle Autofux-Systeme arbeiten heutzutage auf einem sehr hohen Niveau, alle haben so ihre Stärken und Schwächen, aber bei Sony ist es schon so, dass man die meiste Flexibilität im Menü hat, was man überhaupt einstellen kann und das kann sehr gut sein, aber es kann auch sehr schnell überfordernd wirken.

Speaker: Also mir ging es das erste Mal so, als ich eine Sony-Kamera hatte, dachte ich mir, was zur Hölle, wie viele Einstellungsmöglichkeiten gibt es da überhaupt und

Speaker: Darum hoffen wir, dass das E-Book vielen Leuten weiterhelfen wird.

Speaker: Zwei Sachen möchte ich noch kurz anmerken.

Speaker: Es gibt eine Geld-Zurück-Garantie.

Speaker: Falls jemand nicht zufrieden sein sollte, erstatten wir das Geld vollumfänglich zurück innerhalb von zehn Tagen.

Speaker: Und der zweite Punkt ist, das ist ja eigentlich für alle modernen Sony-Kameras jetzt geschrieben,

Speaker: Wenn jetzt aber noch eine neue Kamera rauskommen sollte oder wenn es ein Firmware-Update gibt, bei dem irgendwie vielleicht ein neuer Menüpunkt eingeführt wird, dann garantieren wir, dass wir bis Ende 2027 das jeweils als kostenloses Update zur Verfügung stellen.

Speaker: Oder das vielleicht noch als Ramp-Bemerkung.

Speaker: Ja, ganz genau.

Speaker: Ich bin mir sicher, man findet den Link dazu auch hier unter dem Video irgendwo.

Speaker: Und damit würde ich sagen, haben wir genügend Werbung gemacht.

Speaker: Ich habe sonst noch ein kleines Fotoprojekt, was ich gerade noch so in den letzten zwei, drei Tagen versucht habe zu balancieren.

Speaker: Und das hat sich nicht so gut gemacht, weil einerseits habe ich frühmorgens Bierkühner versucht, andererseits spätabends Waldkreuze.

Speaker: Und diese Kombination, die hat mir...

Speaker: Jetzt doch nicht so gut getan.

Speaker: Es war aber total spannend, weil ich eine Waldkrautfamilie entdecken konnte.

Speaker: Sprich, eigentlich davon erfahren habe, weil meine kleine Schwester war im Wald spazieren und habe mir da ein Foto geschickt von einem jungen Waldkraut, der mitten auf dem Weg saß und hat gefragt, was soll sie machen?

Speaker: Ich glaube, das ist der erste Reflex von relativ vielen Leuten, wenn sie junge Waldkreuz irgendwo rumsitzen sehen, dass sie sich denken, die haben irgendetwas und müssen in eine Pflegestation oder so kommen.

Speaker: Was ja aber total natürlich ist, weil sie in den nächsten Tagen einfach noch total hilflos irgendwo rumsitzen, wenn sie aus dem Nest gekommen sind.

Speaker: Und der hat dann zum Glück auch relativ schnell irgendwie auf einen Ast hochgeschafft.

Speaker: Es ist irgendwie hochgeklettert und ich war dann am Abend da und habe die wieder gefunden und habe jetzt da zwei, drei Abende versucht, mich anzusitzen, in dem Sinne einigermaßen getaunt, die zu beobachten.

Speaker: Und es war faszinierend, weil es sind...

Speaker: Mindestens drei Junge, die ich regelmäßig sehen konnte und gleichzeitig beide adulten Vögel, die auch immer irgendwo in den Bäumen rund um die Jungen herum saßen, auch tagsüber und die immer im Blick hatten.

Speaker: Da sind noch zwei, drei ganz coole Aufnahmen entstanden von Waldkreuzen, mit denen ich mich bisher jetzt schon eher schwer getan habe.

Speaker: Das war jetzt gerade noch so ein aktuelles Projekt, wo ich sicher für diejenigen, die es auf YouTube schauen, noch ein paar Aufnahmen einblenden kann.

Speaker: Hast du daran gedacht, den Rhythmus einfach zu ändern und sozusagen am Abend Waldkreuze fotografieren, dann Location wechseln, Birkhühner und dann tagsüber schlafen oder war das nicht kompatibel mit anderen Terminen?

Speaker: Ja, also ich muss erst sagen, die andere Option, die gab es gar nicht, weil die zwei Locations auch nicht ganz so nah aneinander sind.

Speaker: Deswegen war es in der Nacht tatsächlich so, dass ich meist nur am Schluss irgendwie zwei Stunden noch schlafen konnte, wenn es gut gegangen ist und dann aber tagsüber das nachgeholt habe, weil ich zum Glück nicht allzu viel habe im Moment.

Speaker: Und ja, also es ist nicht so ein guter Rhythmus, längerfristig denke ich, aber

Speaker: Ja, im Frühling ist immer etwas viel los.

Speaker: Ich erinnere mich noch vor einem Jahr, als du dir die Apple Watch gekauft hast, um deinen Schlafrhythmus zu tracken und hoffentlich zu verbessern.

Speaker: Ja, wir lassen das mal so stehen.

Speaker: Ja, ich habe noch als so ein Miniprojekt, das habe ich eine halbe Stunde vor dem Podcast gestartet.

Speaker: Ich habe da ein bisschen Körner und Wasser auf dem Balkon ausgelegt und die Haussperrläger, die waren sehr, sehr schnell.

Speaker: Und jetzt dachte ich, könnte ich von denen mal ein paar gute Fotos machen, weil da habe ich noch sehr wenig und ich dachte, es könnte ein cooles, kleines Video geben,

Speaker: vom Balkon aus irgendwie ein bisschen fotografieren, ja mal schauen, ich werde da irgendwie versuchen, die Brüstung mit Kabelbindern, die habe ich gerade noch aus dem Auto geholt, irgendwie einen Ast dran zu montieren.

Speaker: Der Ast fehlt noch, den werde ich dann irgendwann am späteren Nachmittag noch suchen und dann hoffe ich, dass ich da irgendwie ein paar coole Haus-Spiellingsfotos noch hinkriege auf dem Balkon, weil ich einfach finde, das ist eine Art, wo es mir eigentlich ein bisschen peinlich ist, wie wenig Bilder ich habe.

Speaker: Ja, das verstehe ich.

Speaker: Also ich glaube, ich wäre jetzt gerade auch etwas hilflos, wenn ich die Anfrage bekommen würde, nach Ausstellungen zu bildern.

Speaker: Aber es hört sich auf jeden Fall gemütlich an, irgendwie so Homeoffice für Naturfotografen.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ja gut, ich weiss nicht, wollen wir zur Bildkritik übergehen?

Speaker: Ja, können wir sehr gerne.

Speaker: Also ich habe mir hier eine Sumpfmeise rausgesucht von Matthias.

Speaker: Ich finde, mit einem Weitwinkelfoto, ich kann schon nicht mehr reden, mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen.

Speaker: 20 Millimeter steht dazu und ich finde, man sieht irgendwie direkt, dass das in Skandinavien aufgenommen wurde.

Speaker: Ich weiss nicht, ob dir das auch so geht, aber ich fühle mich direkt wieder in irgendeinem Moor oder so.

Speaker: Ich finde, es sieht sehr schön aus.

Speaker: Ich war mir am Anfang nicht sicher mit dem hellen Bereich oben links im Bild, bei dieser Föhre.

Speaker: Weil das ja doch recht ausbrennt.

Speaker: Ich nehme an, das ist da, wo die Sonne ungefähr ist und ein paar Schleierwolken und dann hat man diesen ausgebrannten Bereich.

Speaker: Das hat mich am Anfang ein bisschen gestört.

Speaker: Ich muss aber sagen, mittlerweile

Speaker: finde ich es gar nicht mehr so störend.

Speaker: Ich glaube mittlerweile sogar, wenn das alles nur einfach blauer Himmel wäre, ich weiss nicht, ob es dann ein bisschen eine zu harte Kante wäre oben.

Speaker: Also das gefällt mir so eigentlich ganz gut.

Speaker: Ich habe mir höchstens überlegt, ob ich unten, also wirklich nicht viel, aber so ganz, ganz, ganz wenig noch wegschneiden würde, dass man da ein bisschen weniger vom Stein hat.

Speaker: Aber ich weiß nicht, ob es das wirklich besser machen würde.

Speaker: Also ich finde es ein richtig cooles Foto, weil so Weitwinkelaufnahmen, muss ich sagen, ja, da tue ich mich ja manchmal auch schwer.

Speaker: Es ist schon, finde ich, schwierig, dass das ganze Bild noch harmonisch wirkt.

Speaker: Und ich finde es auf jeden Fall ein gelungenes Foto.

Speaker: Ja, das gefällt mir auch so gut.

Speaker: Gerade eben auch, wie du gesagt hast, mit dem skandinavischen Habitat, das man gerade direkt sieht.

Speaker: Ich finde es auch schön bearbeitet, dieser Kontrast zwischen dem etwas überbelichteten Weiß und diesem dann doch schon runtergezogenen Blau.

Speaker: Da hätte ich vielleicht geschaut, dass der nicht ganz so extrem ist.

Speaker: Aber ansonsten

Speaker: Ja, finde ich es ein richtig schönes Bild, auch dass dieser dominante Baum so links im Bild ist, da in der Blickrichtung, das macht so ein gutes Gleichgewicht im Bild und ja, finde ich sehr gelungen.

Speaker: Genau, dann gehe ich sonst gleich mal zu meinem Bild und zwar ist das von Jan Widmer.

Speaker: Ja, ein sehr experimentelles Foto, es ist ein Bild von einer Dreier-Serie, also drei

Speaker: unterschiedliche Bilder aus der selben Szene mit drei unterschiedlichen Kamerabewegungen aufgenommen, sprich mit langer Verschlusszeit und auf den Graureihe fokussiert und dann, so wie es in der Beschreibung steht, in die Straßenlaternen zum Beispiel reingezogen.

Speaker: Und dadurch kriegt man diesen sehr interessanten Effekt mit den Lichtern, die mit im Bild sind.

Speaker: Mir gefällt es sehr, sehr gut durch die ganze Dreier-Serie.

Speaker: Ich tue mich auch schwer damit zu sagen, welches mir davon am besten gefällt, weil alle drei irgendwie etwas haben.

Speaker: Jetzt bei dem Bild, was ich mir ausgesucht habe, gibt es nicht allzu viel zu kritisieren.

Speaker: Das Einzige, was ich etwas schade finde, ist, dass das Auge nicht so gut sichtbar ist.

Speaker: Das ist so etwas wahrscheinlich auch durch die Bewegung hinter dem Schwarz leicht versteckt und man sieht nur noch die Hälfte davon.

Speaker: Ich glaube, das wird ganz gut wirken, wenn es da vielleicht noch ein Bild gibt.

Speaker: gibt aus der Auswahl, wo man das ganze Auge sieht und das noch etwas besser rauspoppt.

Speaker: Ansonsten den Effekt, den man natürlich oft hat mit den langen Verschlusszeiten und der Bewegung ist, dass zum Beispiel der Schnabel dann so verschwimmt oder dass es da noch eine Linie davon gibt.

Speaker: Und da hätte ich vielleicht versucht, jetzt diese Linie, die beim Schnabel nach gerade vorne weitergeht, noch etwas abzudunkeln, dass die etwas

Speaker: nicht mehr so mit dem Licht da zusammenführt, sondern dass der Schnabel etwas besser abgegrenzt ist.

Speaker: Ja, also Meckern auf extrem hohem Niveau.

Speaker: Ich finde die ganze 3er-Serie sehr, sehr gelungen und bin gespannt, was du davon hältst.

Speaker: Mir gefällt es auch sehr gut, das würde dich vielleicht überraschen, weil es etwas mit Unschärfe ist, aber es gefällt mir sehr gut.

Speaker: Ich kann den Punkt gut nachvollziehen, den du gesagt hast mit der Schnabelspitze und mit dem Auge.

Speaker: Was mir noch aufgefallen ist, ist die Spiegelung, dass die unten

Speaker: auf der linken Seite zum Beispiel und auch rechts, dass da schon dunkler wird als oben.

Speaker: Ist ja häufig so überspiegelungen, dass das nicht mehr ganz so hell ist.

Speaker: Aber da habe ich mir überlegt, ob man das im Gegenzug vielleicht noch hätte ganz leicht aufhellen können, dass es wie noch ein klein wenig symmetrischer wirkt.

Speaker: Weisst du, was ich meine?

Speaker: So in die Ecken unten, die Lichter, die da...

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Vor allem in den Ecken.

Speaker: Ich finde nämlich zum Beispiel der helle Lichtpunkt in der Mitte, den finde ich unten dann schon fast wieder etwas zu dominant.

Speaker: Den hätte ich vielleicht unten in der Mitte versucht, noch etwas abzudunkeln.

Speaker: Aber ja, sind Nuancen schlussendlich.

Speaker: Ja, aber ich finde es ein sehr cooles Bild sonst.

Speaker: Ja.

Speaker: inspiriert eigentlich zum was ähnliches auch mal versuchen.

Speaker: Mich nimmt vor allem auch Wunder, wie genau das da die Lichtsituation war, dass dieser Graureier trotzdem so gut raussticht, weil der musste ja irgendwo ziemlich im Dunkeln gestanden sein.

Speaker: Entweder wurde das dann aufgehellt, weil da genügend Informationen drin waren oder es gab irgendwie ein Licht, das schon auf den drauf gefallen ist.

Speaker: Ich glaube, es wäre Licht, das draufgefallen ist, weil ich denke, erstens mal, wenn man aufgehellt hätte, hätte Jan vermutlich den ganzen Graureiher ein bisschen mehr aufgehellt und vor allem diese Schnabelspitze, die unscharfe, die du erwähnt hast, also die, dass nach vorne verlängert wird, die hätte man ja dann nicht, wenn das nur aufgehellt wäre.

Speaker: Oder ich meine, die ist ja nur da, weil da schon Licht da war von Anfang an.

Speaker: Darum vermute ich, das war vielleicht eine andere Straßenlampe oder weiß nicht was.

Speaker: Ich habe mich auch kurz gefragt, wie das mit einem Blitz wäre, aber dann wäre der Reiher noch scharf.

Speaker: Vermute ich, wenn man kurz blitzt.

Speaker: Aber ich weiß nicht, ab wann es dann natürlich auch beginnt, die Tiere zu stören und man kann natürlich dann auch sehr viel Stimmung versauen.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Es steht jetzt hier, glaube ich, in der Beschreibung nicht im Detail.

Speaker: Aber ich glaube, es wurde kein Blitz verwendet, so wie ich es sehe.

Speaker: Nee, vermute ich auch nicht.

Speaker: Aber es könnte natürlich ein Licht von einem Haus sein, das ein bisschen einen kühleren Farbton hat und so das Licht drauf gibt.

Speaker: Vielleicht noch kurz als Anmerkung, weil in der Folge mit Nikolas vor zwei Wochen haben wir ja ein bisschen was anderes gemacht.

Speaker: Und zwar konntet ihr da seine Bilder bearbeiten und uns zurückschicken.

Speaker: Einige Einsendungen haben wir schon gekriegt.

Speaker: Wir dachten nur, das macht mehr Sinn, das mit Nikolas selber zu besprechen, der dann garantiert in der nächsten Folge wieder dabei sein wird.

Speaker: Heisst aber für euch, falls ihr das noch nicht, ja, falls ihr da noch Lust hättet mitzumachen, steht noch offen aktuell.

Speaker: Den Link findet ihr sonst in der Podcast-Folge von letzter Woche.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Aber dann würde ich sagen, war es, glaube ich, heute wieder mal eine etwas kürzere Folge.

Speaker: Hast du noch etwas Letztes zu teilen oder sind wir am Ende für heute?

Speaker: Ich bin am Ende.

Speaker: Und du sicher auch.

Speaker: Ich glaube, man sieht es und hört es mir wahrscheinlich an, dass ich auch am Ende bin.

Speaker: Ich mache jetzt wieder einen kurzen Powernap, um am Abend dann noch was rauszugehen.

Speaker: War aber sehr spannend mal wieder.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

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