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Die verblüffende Wahrheit über Sinnsuche - mit Jenna van Hauten

Business-Liebe
Business-Liebe

64 plays · Jan 14, 2026

Was, wenn es gar nicht darum geht, den einen perfekten Job zu finden , sondern dich selbst? Erfahre, warum so viele Berufungs-Suchende an der falschen Stelle graben und wie du stattdessen den Weg findest, der wirklich zu dir passt. In dieser Folge ist Jenna van Hauten zu Gast – Psychologin, Speakerin und Buchautorin. Mit ihrer Klarheit, Wärme und dem Modell „Schema DU statt Schema F“ begleitet sie Menschen dabei, beruflich wie persönlich endlich bei sich selbst anzukommen. In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum du trotz Coaching, Kursen & Klarheitsübungen immer noch zweifelst * Wie du rausfindest, was du wirklich willst, auch wenn du’s gerade nicht greifen kannst * Was hinter Jenna’s Prinzip „Schema DU statt Schema F“ steckt und wie es dein Leben verändern kann * Wieso klassische Berufswege oft nicht zu Menschen mit Tiefe passen  * Wie du endlich aufhörst zu suchen und deinen Weg findest Falls du denkst, dass du schon alles ausprobiert hast, aber trotzdem nicht ankommst: Du wirst verstehen, warum dein Traumjob nicht dort liegt, wo du bisher gesucht hast... Und wie du ihn findest ,ohne dich zu verbiegen. 🎁 Special für unsere Community: Jenna verschenkt 3 kostenfreie Klarheitsgespräche. Einfach hier melden (first come, first serve: 👉 https://jetztstarten.jennavanhauten.com [https://jetztstarten.jennavanhauten.com/] 📚 Und nicht verpassen: Jenna’s Buch „Endlich ein Job, der (zu MIR) passt“ erscheint im Frühjahr 2026. Alle Infos + Anmeldung zum kostenlosen Abend-Event am 7. März 2026 in Karlsruhe: 👉 https://vanhauten.com/buch/ 📲 Folge Jenna auf Instagram: https://insta.vanhauten.com [https://insta.vanhauten.com/] 💫 Karmafrei läuft es nicht nur im Job viel leichter. 👉 Jetzt kostenfrei unsere Masterclass ansehen:  www.business-liebe.de/karma-code [https://www.business-liebe.de/karma-code] 📲 Folge uns für mehr Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/business_liebe/ 🧡 Wenn dir die Folge gefallen hat: Folge dem Podcast, schenk uns eine 5-Sterne-Bewertung und teil die Show mit Menschen, die gerade ihren Weg suchen. Danke, dass du hier bist.

Transcript

Speaker: Heute haben wir für dich einen ganz anderen Podcast vorbereitet.

Speaker: Du kennst das ja schon, normalerweise haben wir einen Gast eingeladen und wir fetschen den Gast immer so ein klein wenig aus, weil wir natürlich tief eintauchen wollen in die Geschichte desjenigen.

Speaker: Heute haben wir uns überlegt, wir probieren mal was Neues aus.

Speaker: Denn mit unserem heutigen Gast Jenna von Houten haben wir eine sehr, sehr große Schnittmenge, was das Thema Glaubenssätze, Sichtbarkeit, die ganzen Mindfacts, die wir alle kennen, gerade wenn wir angestellt sind und uns nicht trauen rauszugehen, dass wir da eine große Schnittmenge haben.

Speaker: Ja, und

Speaker: Ich will jetzt gar nicht so viel spoilern.

Speaker: Ich freue mich einfach nur gemeinsam mit Sven, dass die liebe Jenna heute da ist und wir jetzt so ein richtig cooles Gespräch zusammen haben.

Speaker: Schön, dass du heute wieder dabei bist und zuhörst.

Speaker: Und liebe Jenna, schön, dass du heute auch bei uns zu Gast bist.

Speaker: Wir freuen uns riesig.

Speaker: Es ist mir eine Riesenehre, hier zu sein.

Speaker: Lass uns doch vielleicht einfach gleich mal genau in das Thema einsteigen.

Speaker: Glaubenssätze und wie die Menschen gerade im beruflichen Umfeld auch beeinflussen.

Speaker: Weil bei dir ist es ja auch so, du hast selbst eine lange Karriere, wo du die Karriere leider hochgeklettert bist.

Speaker: Wie man das vielleicht so schön aus der Vorstellung kennt.

Speaker: Das war ja bei uns nicht anders, bei Isabel und mir.

Speaker: Und war bei dir der Punkt, wo du gesagt hast, irgendwie war da mal irgendwas, läuft ja schief.

Speaker: der kam schon relativ früh, ich glaube schon nach ein, zwei Jahren im Job, wo ich gemerkt habe, ich fange doch an, relativ häufig auf die Uhr zu gucken.

Speaker: So morgens springe ich nicht voller Begeisterung aus dem Bett, sondern vielleicht heute ein bisschen, später werden flexible Arbeitszeiten, was ja Vorteile hat, aber da merkt man dann auch, es zieht einen nicht ganz sofort aus dem Bett.

Speaker: Und ich fing an, mich zu fragen, also irgendwie hatte ich gedacht, da wäre noch mehr.

Speaker: So nach einem Jahr schon...

Speaker: naja, vielleicht ist das halt Arbeit.

Speaker: Und habe erst mal gedacht, naja, okay, dann gehört vielleicht dazu.

Speaker: Ein bisschen fleißiger sein, ein bisschen geduldiger sein, ein bisschen vielleicht mich mehr sichtbar machen, ein bisschen bessere Projekte bekommen und dann werde ich schon irgendwann ankommen.

Speaker: Kennt ihr dieses Gefühl bestimmt.

Speaker: Ja, hat sich aber irgendwie nicht eingestellt und ich habe dann irgendwann einen internen Wechsel gemacht und ja, auf dem Wege dann gemerkt, okay, ich bin auf der Suche, wenn ich auch noch nicht genau weiß, nach was genau ich eigentlich auf der Suche bin, aber ich habe mich auf die Suche gemacht, das genau rauszufinden, weil eins war mir klar, nee, so nicht bis zur Wente.

Speaker: Wie war das denn bei euch?

Speaker: Ja, wir haben ein bisschen länger gebraucht tatsächlich, weil, und da sind wir schon mitten im Thema drin, ja logischerweise, du das vorfindest, was du vorgelebt kriegst.

Speaker: Also sprich, was haben deine Eltern gemacht?

Speaker: Und wenn du von klein auf gelernt hast, aha, die stehen jeden Morgen brav auf, die gehen auf Arbeit, ja, die freuen sich nicht unbedingt dahin zu gehen, aber das ist halt normal,

Speaker: übernimmst du letztendlich das als dein Normal und hinterfragst das vielleicht eine sehr lange Zeit nicht.

Speaker: Und unsere sehr lange Zeit, das waren dann immerhin so knapp 20 Jahre, wo das für uns so normal war, aufzustehen, auf Arbeit zu gehen und irgendwann sich aber dann doch der Moment eingestellt hat, wo wir gedacht haben, ja, warum machen wir das eigentlich, warum gehen wir da hin und

Speaker: eigentlich Spaß machen tut es überhaupt nicht.

Speaker: Ich schiebe hier Probleme von A nach B, gelöst kriege ich es irgendwie nicht, sitze stupide vor irgendeinem PC, mache irgendwas, wo ich keinen Sinn drin sehe und frage mich dann, okay, das kann es doch jetzt nicht gewesen sein in meinem Leben.

Speaker: Da muss doch irgendwie noch mehr drin sein.

Speaker: Ich will mich entfalten, ich will mich doch nicht immer so in irgendein System pressen lassen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und bei mir war es am Ende auch ein Konzern.

Speaker: Ich habe immer gedacht, ich mache Konzernkarriere.

Speaker: Und irgendwann gab es aber so einen großen Werteclash, der dann irgendwie, das ist was, was irgendwie schleichend kam tatsächlich.

Speaker: Und irgendwann war es dann so stark, dass ich gemerkt habe, das ist es nicht mehr.

Speaker: Wie seid ihr das dann angegangen?

Speaker: Weil ich glaube, dieses Gefühl, das kam ja bei mir auch relativ schnell, der Weg, bis ich dann das gefunden hatte.

Speaker: Ich bin jetzt seit sieben Jahren selbstständig, also ich habe dann auch relativ schnell, bin ich in die Selbstständigkeit gegangen.

Speaker: Aber bis ich dann auch wusste, okay, das ist das, was ich auch wirklich langfristig machen werde und wo ich jetzt heute sagen kann, ja, das ist mein absoluter Traumjob, der passt einfach zu 100 Prozent zu meinen Werten, zu meiner Persönlichkeit, zu meinen Stärken.

Speaker: Ich liebe das, was ich tue, auch wenn es manchmal anstrengend ist, da machen wir uns nichts vor.

Speaker: Dauert ja dann trotzdem nochmal so wirklich dann auch seins zu finden.

Speaker: Und die Menschen, die ich begleite, die sind ganz oft eben schon 10, 20, manchmal 30 Jahre in dem Job, kennen dieses Gefühl teilweise schon richtig lange.

Speaker: Aber die Herausforderung ist ja dann zu sagen, naja, okay, was mache ich denn jetzt stattdessen?

Speaker: Und dann wechselt man mal hierhin, wird es vielleicht ein bisschen besser, aber dafür sind andere Sachen schlechter.

Speaker: Also wie war das dann bei euch, wirklich euers zu finden?

Speaker: Aha, also wenn ich rückblicke und mal ganz ehrlich zu mir selber bin, habe ich eigentlich direkt nach meiner Ausbildung schon versucht, mich irgendwo anders zu bewerben, aber halt auch in diesem Metier.

Speaker: Also ich habe, meine erste Ausbildung war eine Banklehre und ich habe versucht, mich in diesem Rahmen zu bewegen, also sprich Versicherungen, Bausparkassen und so weiter und habe dann festgestellt in den Bewerbungsgesprächen, das ist doch gleiche Scheiß.

Speaker: den ich eigentlich gar nicht will, kannst du quasi auch hierbleiben.

Speaker: Ich habe bestimmt zehn Jahre lang vor mich hingedattelt und gesagt, das will ich irgendwie nicht, das wusste ich tief in mir drin, konnte das nicht in Worte fassen, wusste aber auch überhaupt nicht, was ich wollte.

Speaker: Ich wusste weder, was ich gut kann, noch wusste ich, was ich so richtig wollte, noch nur, dass ich nicht wollte.

Speaker: Und das ist ja das Problem, was auch ganz, ganz viele Menschen haben.

Speaker: Die wissen, das will ich nicht, aber was ich eigentlich will, was ich eigentlich gut kann,

Speaker: Das check ich nicht.

Speaker: Und genau so ging es mir letztendlich, bis mir dann plötzlich was über den Weg gestolpert ist, womit ich in die Selbstständigkeit gehen konnte, was aber noch lange nicht das ist, wo wir heute angekommen sind.

Speaker: Das ist ja auch eine spannende Reise gewesen.

Speaker: Man darf auch manchmal losgehen, ohne das genaue Ziel zu kennen.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Bei mir war es tatsächlich so, mich hat erst das Thema Coaching gefunden.

Speaker: Das heißt, da habe ich überhaupt noch nicht dran gedacht, irgendwie mich selbstständig zu machen.

Speaker: Da hat mich eine Hypnoseausbildung gefunden und mich einfach reingesprungen, weil es mich angesprochen hat.

Speaker: Und da war ich dann so angefixt, da habe ich gesagt, das ist mega, das ist cool, wenn du

Speaker: Das erste Erlebnis war wirklich nach Hause gekommen von der Ausbildung und unsere Tochter hatte panische Höhenangst.

Speaker: Und wir haben das in einer Session, konnte sie das Thema lösen.

Speaker: Wir waren danach direkt auf dem Kurven, wo sie vorneweg plus hochgeguckt hat und Panik gekriegt hat.

Speaker: Da habe ich gedacht, das ist mega, da muss mehr gehen, da gibt es noch mehr davon.

Speaker: Und so ist dann bei mir der Weiterbildungsmarathon begonnen, wo ich dann irgendwann gemerkt habe, okay, genau da darf es weitergehen und das darf auch der berufliche Weg sein.

Speaker: Das ist spannend.

Speaker: Bei mir war das so ähnlich.

Speaker: Ich bin ja eben in der IT im Konzern gewesen und ich habe aber parallel schon eine systemische Weiterbildung als Therapeutin gemacht, obwohl ich wusste, dass ich nicht im therapeutischen Bereich arbeiten will.

Speaker: Aber ich dachte, naja, so Unternehmensberatung, irgendwie ist es schon mal die richtige Richtung.

Speaker: Und es hat sich dann auch so dieses Parallel nebeneinander.

Speaker: Im Konzern hat mir genau dieses zwischenmenschliche, dieses direkte Mitmenschenarbeiten gefehlt.

Speaker: Gleichzeitig habe ich gemerkt, so wie es im systemischen Therapiekontext ist, ist es nicht das, wie ich das mir komplett vorstelle.

Speaker: Und dann haben sich beide Welten irgendwo zusammengefunden.

Speaker: Auch ich so losgegangen bin, so mit diesem Gefühl, ja, das ist die richtige Richtung, da ist schon was drin, was ich unbedingt haben will.

Speaker: Es ist noch nicht genau, aber das wird sich auf dem Weg finden.

Speaker: Und heute mache ich ja was, alles, was ich in meiner Angestellten-Tätigkeit gemacht habe, kann ich brauchen.

Speaker: In meiner Selbstständigkeit, weil als Psychologin bin ich ja, also habe ich ja von Tuten und Blasen keine Ahnung, was Business aufbauen.

Speaker: Und das durfte ich dann im Konzern lernen und heute das miteinander verbinden zu dürfen und ohne diese Erfahrungen wäre ich ja auch gar nicht da, wo ich heute bin.

Speaker: Menschen dabei zu begleiten, so ihren Traumjob zu finden, ihren Platz zu finden, das zu tun, wie es ihrer eigenen Persönlichkeit, ihren eigenen Werten entspricht und das dann jetzt irgendwo alles miteinander zusammenzubringen.

Speaker: Deswegen, ich glaube, es gibt keine Umwege im Leben, auch wenn wir uns manchmal wünschen würden, wir hätten ein bisschen schneller hingefunden wahrscheinlich.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Und rückblickend war ja immer alles für irgendwas gut.

Speaker: Also irgendeinen Lerneffekt hattest du ja immer, wo du sagst, okay, war in dem Moment nicht so ganz galant, aber rückblickend betrachtet war es gut, sonst würde man hier nicht landen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und sag mal, Tana, wie war...

Speaker: Was macht ihr heute?

Speaker: Das haben wir jetzt noch nicht ganz aufgeklärt.

Speaker: Ich glaube, mittlerweile, meine Community hat jetzt schon so rausgeholt, ihr seid beide selbstständig, aber dass ihr gemeinsam selbstständig seid sogar mittlerweile, das ist ja doch nochmal was sehr Besonderes.

Speaker: Wie war euer Weg denn dahin?

Speaker: Ich bin von links gekommen, er ist von rechts gekommen und irgendwann haben wir gesagt, wenn jeder so sein Süppchen braut, können wir doch zusammen einen großen Eintopf machen.

Speaker: Und so ist eigentlich die Idee entstanden, zu sagen, wenn jeder doch sowieso zu Hause arbeitet, warum machen wir nicht zusammen was?

Speaker: Das könnte doch vielleicht sogar noch viel mehr Spaß machen.

Speaker: Und dann haben wir quasi wirklich erstmal alles auf den Tisch gekippt.

Speaker: Was kann jeder gut?

Speaker: Wo sind die Stärken?

Speaker: Und was kann man daraus letztendlich zusammen kreieren?

Speaker: Und wie könnte das zusammengehen?

Speaker: Und da sind wir auch den ein oder anderen Irrweg natürlich gelaufen.

Speaker: Manches hat funktioniert, manches hat nicht so gut funktioniert.

Speaker: Logischerweise.

Speaker: Aber wenn du keine Kurven drehst, wirst du halt nicht wissen, wo dein Weg hingeht.

Speaker: Ja, so sind wir.

Speaker: So sind wir gemeinsam gestartet und waren am Anfang der Meinung, ach, vielleicht könnten wir doch Unternehmerpaare coachen.

Speaker: Das wäre doch eine coole Sache.

Speaker: Das können wir gut.

Speaker: Langjährige Beziehung, Coaching, Ausbildung, Hypnose, NLP, alles, was man dafür braucht, systemisch, alles super ist alles da.

Speaker: Könnten wir doch mal probieren.

Speaker: Ja, dummerweise...

Speaker: war damals das Coaching, was wir uns gegönnt haben, nicht so ganz optimal, um es mal gelinde auszudrücken, weil der Coach hat sich eigentlich gar nicht tief reingedacht in unsere Expertise und das, was wir machen wollen.

Speaker: Es hieß nur, es funktioniert so nicht und ihr müsst euch für einen Markt entscheiden, Business oder Beziehung.

Speaker: Naja gut, und irgendwie sind wir auf Beziehung gelandet, was natürlich doof war im Nachhinein betrachtet, weil auf einmal war man weg von B2B und hinten im B2C.

Speaker: So und jedes Mal in den Kennenlerngesprächen, die Frau, wir müssen jetzt ein Coaching machen und der Mann, oh alle, was willst du von mir, da habe ich jetzt gar keinen Bock drauf.

Speaker: Also so liefen die ganzen Kennenlerngespräche und so nach einem halben Jahr des Probierens haben wir es dann wirklich aufgegeben, weil wir gesagt haben, okay,

Speaker: Also Leute, wir sind hier nicht in unserer Zone of Genius.

Speaker: Das funktioniert einfach nicht und wir selber sind zu weit weg vom Problem, was die Menschen haben, die uns irgendwie finden.

Speaker: Also die gucken nur hin nach oben und denken sich so, oh Harmonie, ach ja schön, kaum Streit, da kommen wir nie hin, das kann doch nicht echt sein.

Speaker: Unter diese Spannungswelt haben wir uns letztendlich bewegt, das hat also nicht funktioniert.

Speaker: Ja und dann sind wir weitergegangen, ne?

Speaker: Ja, und mittlerweile sind wir dabei angekommen, das war

Speaker: genau das verbinden, was halt unsere Expertisen sind.

Speaker: Und das ist zum einen die Energetik, die hat uns über die Jahre und über die letzten Monate und Jahre immer stärker gefunden.

Speaker: Das heißt, wir haben selber sehr viel energetisch auch gearbeitet im Coaching, bis uns dann im Romer manchmal gefragt hat, bildet ihr eigentlich auch aus?

Speaker: Und dann haben wir gesagt, wenn uns jetzt das Universum das hinwirft, dass wir ausbilden dürfen, dann machen wir das jetzt auch.

Speaker: Das heißt, wir bilden jetzt andere

Speaker: Coaches, Therapeuten, aber halt auch Menschen, die feinfühlig sind, die sagen, hey, irgendwie, ich spüre immer so viel, ich habe diese hellen Sinnen, ich weiß aber nicht so richtig, wie ich damit arbeiten kann.

Speaker: Dann kann ich mir damit vielleicht ein Business sogar aufbauen.

Speaker: Dann vielleicht auch genau das, was ja auch deine Arbeit ist, Menschen dann zu begleiten von, hey, ich spüre da was in mir und wie kann ich das jetzt wirklich umsetzen?

Speaker: Wie kann ich damit was Neues kreieren?

Speaker: Das heißt, das ist der eine Part, dass wir wirklich Menschen begleiten,

Speaker: in der Energiearbeit, dass die wirklich damit wirklich selber gut arbeiten können, Energien bewegen, Energiefelder verändern und das für sich und auch für andere dann anwenden können.

Speaker: Und dann halt dieser ganze Business-Part, der dazu gehört, das Thema Sichtbarkeit, die Glaubenssätze, die damit verbunden sind.

Speaker: Was denkt denn jetzt Oma Erna, wenn ich jetzt rausgehe und dann mit so einem verrückten Thema wie Energie, weißt du?

Speaker: Da sind wir ja wieder bei dem Thema Glaubenssätze, die dann bei den Menschen aufgehen.

Speaker: Kann ich das jetzt wirklich oder mache ich das lieber bloß für mich im stillen Kämmerlein?

Speaker: Diese ganzen Selbstzweifel auch.

Speaker: Oder wenn man dann angekommen ist, in Anführungszeichen, ich meine, ich glaube, ihr nicht wie ich nicht, wir sind nie angekommen, wir sind immer auf dem Weg und neugierig, was noch alles kommen wird, dann klingt das rückblickend immer recht einfach, aber auf dem Weg, ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber holla die Waldfee sind das viele Gedanken, Karussells und Zweifel und wie sagt einer, Blutschweiß und Tränen.

Speaker: Immer wieder auf dem Weg.

Speaker: euch?

Speaker: Ja, viel Blut, viel Schweiß, viel Tränen, viel wir packen den Flipchart nochmal aus, so geht es nicht, wir müssen nochmal neu kreieren, dann wird ja alles fort auf den Flipchart.

Speaker: Und dann fängst du quasi wieder neu an und wir sind halt so auch optionale Typen mit unter und haben 10.000 Ideen und das ist halt auch manchmal ein bisschen problematisch, da den Fokus zu halten.

Speaker: Aber wir können uns da gut dran erinnern und sagen, nein, Fokus jetzt auf dieses Ding, nicht schon wieder shiny objects, nein, hierbleiben.

Speaker: Das ist halt immer so das Ding, was uns so ein bisschen begleitet.

Speaker: Aber Jenna, sag doch mal, wie war das so bei dir?

Speaker: Also wir hören ja so raus, auch du kennst das sehr, sehr gut.

Speaker: Dann immer mal wieder so, ach, in meinem Kopf, da geht so ein Quatschi an und ich weiß nicht, wird das funktionieren?

Speaker: Und du hast ja auch ein cooles Schema entwickelt.

Speaker: Vielleicht nimmst du uns dahin mal mit.

Speaker: Nicht Schema F, sondern Schema Du, finde ich spektakulär gut.

Speaker: Schon alleine der Name.

Speaker: Coole Sache.

Speaker: Und vielleicht kannst du uns da ein bisschen mitnehmen, einfach wie du den Weg dahin hattest und ja, was vielleicht auch heute noch so in deinem Kopf hin und wieder mal vorkommt, was vielleicht auch wir kennen.

Speaker: Laube wird es aber, das kennt jeder.

Speaker: Und ja, Schema Du statt Schema F bedeutet für mich, es gibt kein Schema F für Erfolg und es gibt kein Schema F für ein glückliches Leben, weil wir als Menschen alle komplett unterschiedlich sind.

Speaker: Und wir denken immer nur, wir wären alle so ähnlich oder sind dann hin und wieder überrascht, wenn unser Partner so anders ist als wir und uns dann drüber aufregt.

Speaker: oder Kollegen oder wer auch immer.

Speaker: Aber das ist halt genau das Wunderschöne und auch manchmal die Herausforderung.

Speaker: Und ich glaube, die wichtigste Fähigkeit, die wir heute brauchen, so echtes Selbstbewusstsein, zu wissen, wer bin ich, was macht mich aus, was erfüllt mich eigentlich als Mensch und was ist dann auch mein Weg?

Speaker: Wie möchte ich eigentlich leben und wie möchte ich auch Beruf leben?

Speaker: Was bedeutet Erfolg für mich?

Speaker: Und das ist Schema Du für mich.

Speaker: Zu sagen, nein, es geht nicht darum, dem Schema F zu folgen.

Speaker: Haus, was weiß ich, Job mit 30.

Speaker: Es gibt ja so viele gesellschaftliche Regeln, die wir intus haben und wo wir gar nicht so genau überlegen, will ich das eigentlich, sondern die unbewusst als Glaubenssätze, als innere Überzeugungen über das, was uns vorgelebt wurde, so massiv wirken,

Speaker: das wir gar nicht bemerken und diese einfache Frage, was will ich eigentlich, gar nicht mehr beantworten können.

Speaker: Und ich habe das lange gar nicht so richtig bemerkt.

Speaker: Ich habe 1,0 Abitur, ich habe Summa Cum Laude in Psychologie gemacht an einer renommierten Universität.

Speaker: Ich dachte, ich habe verstanden, wie das funktioniert mit diesem Erfolg.

Speaker: Ich war in den Job und habe euch ja schon erzählt, da hatte mir irgendwas stimmt hier gar nicht.

Speaker: Das heißt, ich war irgendwo selbst immer auf dieser Suche.

Speaker: Es gibt ein Schema F, es gibt einen richtigen Lösungsweg.

Speaker: Und wenn man den richtigen Lösungsweg gefunden hat, dann ist man am Ende erfolgreich damit.

Speaker: Ja, aber das Leben funktioniert halt überhaupt nicht wie die Schule.

Speaker: Es gibt keinen richtigen Lösungsweg, sondern es gibt so, so viele Lösungswege.

Speaker: Und dann kommen wir aus der Schule raus und sind eigentlich überfordert damit.

Speaker: Was ist jetzt eigentlich mein Weg?

Speaker: Und das ist, wo ich ansetze.

Speaker: Ich sage, wir gucken mal wieder den eigenen Kompass zu erkunden.

Speaker: Was will ich eigentlich?

Speaker: Woran kann ich mich für mich orientieren?

Speaker: Dass ich, wenn ich an eine Weggabelung in meinem Leben komme, weiß, in welche Richtung möchte ich gehen?

Speaker: Und so verstehe ich das Leben.

Speaker: Es ist eigentlich eher Backpacking durch den Dschungel mit einem Kompass, vielleicht einer Landkarte, aber die stimmt an vielen Stellen, glaube ich, nicht.

Speaker: Und das Einzige, was uns aber Sicherheit geben kann, ist nicht mehr die Frage nach, naja, was ist das exakte Ziel, wo ich in 15 Jahren sein will oder werde.

Speaker: Das kann ja heute keiner mehr wissen.

Speaker: Unsere Welt ist so schnell, wie sie sich weiterentwickelt.

Speaker: Aber...

Speaker: wenn ich meinen klaren Kompass habe und weiß, was macht mich denn grundsätzlich im Leben glücklich, dann kann ich immer wieder prüfen, führt dieser Weg in die Richtung oder nicht.

Speaker: Wenn ich jetzt sage, ich mag es gern warm, dann kann ich auf meinen Kompass gucken, wenn ich einfach jederzeit Richtung Süden laufe, es wird definitiv irgendwann wärmer werden.

Speaker: Da muss ich nicht jede Weggabelung kennen, da muss ich nicht wissen, wann die nächste Weggabelung kommt, ob die nach rechts oder nach links geht.

Speaker: Ich kann einfach immer auf diesen Kompass gucken.

Speaker: Aber genau das ist das, was viele Menschen eben nicht mehr haben.

Speaker: Wobei ich dann begleite, herauszufinden, naja, was ist das denn, was mich eigentlich glücklich macht?

Speaker: Und woran erkenne ich das im Außen, dass das auch tatsächlich da ist?

Speaker: Und für mich die vier Seiten des Schema Du Kompass sind die eigenen Ziele.

Speaker: Also wirklich, was sind denn meine Lebensziele?

Speaker: Was denkt die Gesellschaft, dass ich machen sollte?

Speaker: Oder glaube ich, damit andere von außen denken, naja, jetzt bin ich erfolgreich.

Speaker: Sondern was macht mich eigentlich glücklich?

Speaker: Wir hatten es ja schon mit der Konzernkarriere.

Speaker: Dann was ist das, was ich eigentlich wirklich vom Leben möchte?

Speaker: Dann die eigenen Werte.

Speaker: Weil das ist, womit wir unbewusst tatsächlich bewerten, war der heutige Tag erfolgreich, ist mein Leben erfolgreich, entspricht es meinen Werten.

Speaker: Und gerade beruflich oder auch in zwischenmenschlich sind das meiste Frustpotenzial liegt in Wertekonflikten, weil ich das mit meinen eigenen Werten nicht zusammenbringe.

Speaker: Und da zu gucken, okay, auf was muss ich denn dabei achten?

Speaker: Dann die eigene Persönlichkeit.

Speaker: Ich nutze Persönlichkeitstests, habe einen Persönlichkeitstest entwickelt, wo wir genau dahin gucken, es gibt kein Besser und Schlechter.

Speaker: Aber wenn ich in meiner Persönlichkeit unterwegs bin, in den Eigenschaften, die mich erfüllen, die mir Energie geben, dann fällt es mir leicht und gleichzeitig kann ich es richtig gut.

Speaker: Und das ist sozusagen das Rezeptbuch, das ich brauche, die Zutaten, die ich im Alltag brauche, damit ich weiß, okay, jetzt schmeckt es.

Speaker: Jetzt macht es mir Spaß, jetzt gibt es mehr Energie.

Speaker: Und in der Persönlichkeit liegen unsere größten Stärken.

Speaker: Und das ist die vierte Seite.

Speaker: Diese größten Stärken, ich habe es vorhin auch Zone of Genius genannt, so nenne ich das auch.

Speaker: Weil das ist so dieser Bereich, der einem gleichzeitig richtig Spaß macht, richtig leicht fällt und in dem man gleichzeitig eigentlich unvergleichlich gut ist.

Speaker: Und dazu diesen passenden Match dann auch zu finden, vor allem auch beruflich, was...

Speaker: was will ich eigentlich beruflich, wo kann ich mit meiner Zone of Genius den besten Mehrwert stiften, wo werde ich bezahlt für das, was ich eigentlich auch unbezahlt tun würde, weil ich es liebe, weil es mir selbst was gibt.

Speaker: Das ist für mich Shemadu.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Vor allem, dass auch die Werte dabei eine große Rolle spielen, weil für mich ist das auch so...

Speaker: der Kern eigentlich, zu gucken, wie sind meine Werte eigentlich und kann ich die leben und weil das ja auch oftmals zu so einem inneren Konflikt führt, weil ich mir meiner Werte gar nicht bewusst bin und vielleicht gar nicht auf dem Schirm habe, dass ich da selber gerade einen inneren Wertekonflikt habe, wo gerade in mir irgendwie das eine will in die andere Richtung, das andere will aber in die andere Richtung, weil ich irgendwie zum einen den Wert Sicherheit habe, zum anderen aber auch den Wert Freiheit und merke gerade nicht, wo die irgendwie gerade miteinander kollidieren.

Speaker: Und das hat ja auch energetisch ganz viel, Werte sind ja auch ganz viel mit einer Frequenz dahinter verbunden und deswegen ist es auch für uns so wichtig, erstmal zu wissen, was sind meine Werte und wie wirken die überhaupt in mir.

Speaker: Und das ist halt so unbewusst, so wie du das jetzt gerade auch beschrieben hast.

Speaker: Unser Kopf denkt so ein paar Sachen und dann fühlen wir aber was ganz anderes.

Speaker: Und dann wirkt auch das nochmal gegeneinander.

Speaker: Dann denke ich, ja, ich will doch, ich habe es mir doch schon hundertmal vorgenommen, mich bewusster zu ernähren oder was auch immer.

Speaker: Aber wir fühlen es leider noch nicht, weil es irgendwo innerlich anderen Werten widerspricht.

Speaker: Und dann damit auch zu arbeiten, zu gucken, wie kommen Kopf, Herz, Bauch, alles miteinander in Einklang,

Speaker: dann wird es wirklich erfüllen, dann wird es wirklich ganz.

Speaker: Wie erlebt ihr das oder mit welchen Themen seht ihr Menschen da vor allem herausgefordert oder vielleicht auch euch selbst?

Speaker: Am Ende ist es genau das, dass viele im Kopf unterwegs sind, weil wir ja genau so erzogen sind.

Speaker: Das war gerade so ein schönes Beispiel, wie du gesagt hast.

Speaker: Wir denken alle, wir müssen das irgendwie so machen.

Speaker: In der Weile ist ja aber nur 5% von dem, wie wir entscheiden, wirklich bewusst.

Speaker: Der Rest, 95% passiert ja unbewusst.

Speaker: Unsere Gedanken, unsere Entscheidungen und

Speaker: Und wir legen ja sogar noch eine Dimension drauf.

Speaker: Wir sagen ja, ja, die 95 Prozent ist auch noch ein Partner.

Speaker: Dann haben wir aber auch vielleicht noch einen karmischen Rucksack, den wir mit uns rumtragen, wo wir sagen, okay, da haben wir vielleicht auch noch irgendwelche Verträge in früheren Leben gemacht, die wir auf Seelenebene jetzt irgendwie in diesem Leben doch noch wieder ausgleichen wollen, wo uns dann auch nochmal irgendwie so eine unsichtbare Kraft immer zurückzieht.

Speaker: Und dann haben wir quasi bloß so einen klitzekleinen Druckteil, der unser Verstand ist, mit dem wir wirklich agieren können.

Speaker: Verstand rein, ins Fühlen wieder und dann, was du so beschrieben hast, dann zu gucken, wo habe ich halt diesen Konflikt, wo fühle ich vielleicht gerade was noch nicht und dann auch mal wieder auf den Körper zu hören und zu sagen, okay, der will mir jetzt irgendwas sagen und mein Körper ist immer für mich und nicht sagen, ich muss den jetzt wegdrücken, weil ich habe keinen Stress, ich muss jetzt irgendwie nach vorne laufen.

Speaker: Ja, und dieses Thema Intuition einfach wieder in die Menschheit zu bringen, das klingt so simpel, aber wir sind ja, also ich würde sagen, seit der Industrialisierung,

Speaker: schon wie das Schulsystem reingekommen ist hier in die Welt.

Speaker: Also sind wir ja getrimmt zu funktionieren.

Speaker: Mach das, was andere sagen, dann geht es dir gut.

Speaker: Und mittlerweile durch die Energien bricht das so ein bisschen auf.

Speaker: Und die Menschen haben aber über diese ganzen Jahrzehnte verlernt, wie das ist mit der Intuition.

Speaker: Früher konnten wir das alle, aber da reichen zwei Generationen aus im Zweifelsfall und zack ist alles weg.

Speaker: Und da einfach zu gucken, okay...

Speaker: Klingt es logisch in meinem Kopf und fühlt es sich auch noch gut an, wird es wohl gut für mich sein.

Speaker: Und eben dahin wieder zu kommen, wie kriege ich diese beiden Ebenen so zusammen, dass mein Herz sagt, juhu, genau das ist es.

Speaker: Wie kann ich das angleichen?

Speaker: Und wenn ich das geschafft habe, wenn mein Herz sagt, juhu,

Speaker: das fühlt sich geil an und es klingt logisch in meinem Kopf, ja dann bin ich auch auf energetischer Ebene in so einem Zustand, wo ich wirklich kreieren kann, wo ich nicht mehr auch von meinen Umständen bin, sondern wo ich wirklich mir meine Welt und mein Leben, meinen Beruf wirklich erschaffen kann.

Speaker: Und das ist ja das Schöne dran.

Speaker: Ja, das ist spannend.

Speaker: Ich sage immer, als Kinder konnten wir das alle.

Speaker: Weil Kinder, also meine Tochter ist jetzt fünf, die weiß aber sehr genau, was sie will.

Speaker: Also die Frage, was willst du, ist nicht sehr schwer zu beantworten.

Speaker: Das heißt, eigentlich steckt es in uns allen drin.

Speaker: Und ich finde, das ist...

Speaker: Das, was ich so erlebe, so wie ich selber auch über meine eigene Schulzeit, unbewusst saugen wir so viel auf an Regeln, an die wir uns halten müssen.

Speaker: Und dass es eben nicht relevant ist, was ich will.

Speaker: Sondern wenn ich vorankommen will, dann muss ich eben auch das Gemüse essen, das nicht schmeckt.

Speaker: Und dann muss ich halt die Mathehausaufgaben so machen, wie der Lehrer sie gesagt hat.

Speaker: Und naja, das hören wir dann 10, 12, 13 Jahre.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und dann wundern wir uns, dass wir nicht mehr wissen, was will ich eigentlich und dass wir verlernt haben, auf unser Gefühl zu hören.

Speaker: Das ist die Arbeit, dann das Vergnügen, das steckt halt so, so tief in uns allen drin und das wieder neu zu lernen.

Speaker: Weil ich meine, wir haben es gelernt, dann können wir es auch anders wieder lernen.

Speaker: Und das ist so der Ansatz, den ich dann, ja, wo ich nochmal stärker glaube ich, als ihr vom Kopf her komme.

Speaker: Aber das finde ich so cool, dass wir so unterschiedliche Zugänge auch nochmal haben.

Speaker: Ich dachte ja immer, das kann man alles im Kopf lösen.

Speaker: Dachte ich ganz lange am Anfang meiner Krupp-Hauten-Tier.

Speaker: Ich komme aus der systemischen Therapie, aus der Psychologie, des Gesprächstherapies, das ist alles kognitive Therapie, Verhaltenstherapie, das sind alles sehr kognitive Ansätze.

Speaker: So, wenn wir es im Kopf verstanden haben, und das glauben ja ganz viele, wenn ich es im Kopf verstanden habe, dann geht es.

Speaker: Ja, aber ist halt ja nicht der Fall.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Sondern das Gefühl mitzunehmen, den Körper mitzunehmen.

Speaker: Und das ist was, was ich erst in den letzten drei Jahren dann angefangen habe, in meine Arbeit nochmal viel mehr zu integrieren.

Speaker: oder wo ihr ja ursprünglich auch herkommt.

Speaker: Dieses, wenn wir das Unbewusste nicht mitnehmen, wenn wir das Gefühl und den Körper nicht mitnehmen, dann gibt es sogar Studien dazu.

Speaker: Dann bringt jede positive Affirmation gar nichts, sondern hat sogar den gegenteiligen Effekt, dass ich mich danach schlechter fühle als vorher, weil mein Körper spürt, ja, ja, so einen Quatsch, von wegen, du bist ganz großartig, guck dir mal hier die Liste an.

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, da quatscht ich dann eigentlich immer lauter damit, den wir auf unserer Schulter oder im Kopf sitzen haben, der eben von diesen ganzen Glaubenssätzen, die vielleicht gar nicht unsere sind.

Speaker: Und ich glaube, das ist ja das Wertvolle, was du vorhin auch gesagt hast, hast, erst mal das Bewusstsein zu schaffen bei den Menschen, zu sagen, ist es überhaupt meine?

Speaker: Oder ist das jetzt was, was ich übernommen habe, von wem auch immer?

Speaker: Und auch da sind wir wieder bei dem Punkt, das muss ja gar nicht kognitiv sein, sondern da sind wir ja mittlerweile auch so weit, dass es ja in unseren Genen sogar transportiert wird, Glaubenssätze von unseren Vorfahren, dass wir da Traumata mit über die Gene mitkriegen und dann halt wirklich zu sagen, okay, ich kann das aber auch bewusst ändern.

Speaker: Wenn ich es aber erst mal im Bewusstsein habe, dass es eben nicht meine ist, dann darf ich es auch loslassen und wieder zurückgeben.

Speaker: Da möchte ich jetzt mehr wissen, ihr Lieben.

Speaker: Jetzt erzählt mal, wie ihr das macht, weil das klingt ja schon sehr abgefahren.

Speaker: Sagen wir, haben in den Genen Glaubenssätze gespeichert und die können wir aber doch auch loslassen.

Speaker: Wie macht ihr das?

Speaker: tatsächlich.

Speaker: Weil das ist das, wie es für uns in den letzten Jahren eigentlich am einfachsten immer gegangen ist oder wie wir auch bei unseren Kunden dann oft die

Speaker: klassesten Veränderungen gesehen

Speaker: Weil wir kennen ja auch aus dem NLP beispielsweise oder aus der aufdeckenden Hypnose, dass wir irgendwie immer nochmal so in diesen Pain rein müssen.

Speaker: Das ist ja doch oft so, wenn du dir einen Trauma anguckst, dann guckst du erstmal, wo ist es hergekommen und dann darf der Klient aber auch mutig sein und sich dann darauf vertrauen und sagen, okay, ich lasse mich jetzt da nochmal rein und gehe vielleicht nochmal kurz in diesen Schmerz rein, um das auflösen zu können.

Speaker: Und da haben wir immer wieder festgestellt, vielen fällt es unheimlich schwer, sich dann wirklich darauf einzulassen, auf diesen Prozess dann zu sagen, ich habe das so weit weggepackt, ich will da gar nicht wieder hingucken.

Speaker: Und dann ist es natürlich auch schwierig, weil du kannst natürlich als Coach dann, du kannst den Weg zeigen, aber gehen muss der Coachee den Weg ja trotzdem immer sein.

Speaker: Und wenn er sagt, nee, ich will diese Kiste nicht angucken, weil ich weiß, was da drin ist, ich will da nicht reingucken, dann kannst du halt auch schlecht da reinbekleiden oder da durchbekleiden.

Speaker: Und über die Energiearbeit haben wir halt festgestellt, es ist eigentlich scheißegal, wo diese Kiste herkommt.

Speaker: Manchmal reicht es doch einfach zu sagen, ich schmeiße die jetzt raus aus meinem System und lasse die Emotionen, die dahinter sind, los.

Speaker: Und ich muss gar nicht wissen, wo diese Emotionen herkommen.

Speaker: Und so können wir bei unseren Kunden Themen lösen.

Speaker: Die wissen gar nicht, wo es herkommt, die fühlen aber sofort, irgendwie fällt gerade eine Riesenlast von mir runter.

Speaker: Wie kann ich mir das praktisch vorstellen?

Speaker: Also macht ihr das mit Meditationen?

Speaker: Macht ihr das mit körperlichen Übungen, Klopfübungen?

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Also wir versuchen so viel wie möglich, dass der Klient selber das Erleben hat.

Speaker: Also wenn ich jetzt für den Klienten teste, ich doch mich bei ihm an, ich sehe, was hat er für Blockaden, was hat er für Glaubenssätze,

Speaker: Ist es natürlich eine Möglichkeit, aber cooler ist es natürlich, wenn der Klient es selber austesten kann.

Speaker: Also da gehen wir zum Beispiel über einen Schwanktest, indem wir den erstmal in die Lage versetzen.

Speaker: Okay, wir machen jetzt einfach mal was.

Speaker: Dein Körper hat eine Intelligenz.

Speaker: Auch du kannst das.

Speaker: Und dass wir ihn erstmal in unser Leben bringen.

Speaker: Ah ja, krass, mein Körper hat eine Intelligenz.

Speaker: Wow, das ist ja crazy.

Speaker: So und dann...

Speaker: Dann lassen wir den Klienten erst mal sagen, hey, was glaubst du, was ist dein Glaubenssatz, wo denkst du, wo ist das Problem und dann sagt er irgendwas und wenn du verbunden bist, merkst du schon, nee, nee, nee, das geht tiefer.

Speaker: So und dann guckst du mal, was du wahrnimmst im Feld und dann sagst du mal so ein, zwei, drei Sachen, wo du glaubst, dass dein Glaubenssatz ist und dann merkst du schon,

Speaker: Okay, da passiert was.

Speaker: Und dann lässt du den wieder testen mit seinem eigenen Körperpendel.

Speaker: Okay, mein Glaubenssatz ist das und das und das.

Speaker: Und dann kriegst du gut raus, was sein stärkster Glaubenssatz ist.

Speaker: Und dann guckst du weiter.

Speaker: Okay, welche Emotionen sind denn überhaupt in deinen Zellen gespeichert?

Speaker: Also jetzt nicht auf kognitiver Art.

Speaker: Natürlich, wenn wir Menschen verlieren, dann wissen wir, da spielt Trauer und Schmerz.

Speaker: Das wissen wir alles, das was offensichtlich ist.

Speaker: Aber manchmal gibt es so viel in den Zellen, was gespeichert ist, was halt nicht offensichtlich ist.

Speaker: Und das...

Speaker: Finden wir mit dem Klienten dann alles raus und dann streichen wir aus über die Lenkergefäße oder wir klopfen.

Speaker: Oder es gibt auch eine spezielle Atmung, wo der das quasi über die Atmung einfach rauskriegt aus seinem System.

Speaker: Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten einfach, wie er das dann loslassen kann.

Speaker: Oder über eine Visualisierung, wenn es ein visueller Typ ist, dann funktioniert das auch relativ gut.

Speaker: Also da gibt es verschiedene Techniken, je nachdem, wie der Klient halt gerade tickt und so drauf ist, wo das am besten geht und dann darf der das mal alles gehen lassen.

Speaker: Und das Coole ist, am Ende ist sowohl der Glaubenssatz weg, als auch die Emotionen aus dem System raus und der fühlt sofort diese Erleichterung, ohne dass ich mit ihm jetzt

Speaker: irgendwie nochmal in die Vergangenheit musste, Vergebung mit Mutter und Vater nochmal rein in den Schmerz und so weiter und so fort, sondern er merkt, es ist raus aus dem System und ich fühle mich sofort leichter und das finden wir halt so cool, dass du eben von unten nach oben arbeitest, im Feld und machst es dann weg, anstatt da anzusetzen am Glaubenssatz und dann zu wühlen und dann letztendlich die Energie sich dreht.

Speaker: Also wir gehen quasi genau umgedreht vor, um an das Ding ranzukommen.

Speaker: Ja, das ist so cool und ich glaube, das ist was, was Menschen gar nicht bewusst ist, dass Dinge so schnell gehen können, auch wenn sie über so viele Jahre da sind.

Speaker: Dass wenn man halt an der Ursache ansetzt und dass man nicht, also ich habe das ganz oft, dass Leute denken, hä, was soll denn da passieren in einem Coaching, wenn das nur ein paar Stunden geht?

Speaker: Warum soll ich dafür auch noch gehen?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So oft setzen wir uns ja Ziele und wollen irgendwie, ich will mit meiner Führungskraft sprechen, ich will dem Kunden sagen, wie viel das Coaching kostet, ich möchte meine Webseite online stellen, das erste Reel aufnehmen, obwohl es die Kollegen sehen könnten.

Speaker: Und warum schaffe ich das nicht?

Speaker: Ich habe es mir doch jetzt schon fünfmal vorgenommen.

Speaker: Und ja, in der Tiefe sind halt diese Glaubenssätze, scheiße, was sollen die anderen denken?

Speaker: Dann halten die mich für egoistisch, dann halten die mich für anmaßend, dann halten die mich für...

Speaker: Das ich denke, ich wäre was Besseres.

Speaker: Das dachte ich damals.

Speaker: Ich war ja auch noch angestellt, während ich angefangen habe, Social Media zu machen.

Speaker: Und habe da darüber gesprochen, wie man selbstbewusst im Job auftritt.

Speaker: Ja, mein Gott, hatte ich einen Mindfuck.

Speaker: Wenn die Kollegen das gesehen haben, da bin ich ja schon mit Herzrasen auf die Arbeit gekommen und habe gehofft, keiner spricht mich da drauf an und vielleicht hat es hoffentlich keiner gesehen.

Speaker: Und das blockiert natürlich massiv, mich zu zeigen, überhaupt selbstbewusst oder überhaupt ehrlich zu zeigen, also diese...

Speaker: Angst, was könnten die anderen denken oder vielleicht bin ich da nicht gut genug, die erleben mich ja jeden Tag hier in den Meetings, denken die denn, dass ich über mich denke.

Speaker: Und da dann wirklich in der Tiefe anzusetzen, statt sich selber noch mehr drauf zu machen.

Speaker: Da beiß dich halt mal durch, mein Gott, andere zeigen sich auch, wieder hast du es nicht geschafft.

Speaker: Und da sind wir ja ruckzuck in diesem Gedankenkarussell, uns noch tiefer runterzuziehen.

Speaker: Und dann, ja, da ist es ganz vorbei.

Speaker: Ja, am Ende, was du gerade beschrieben hast, es steckt ja dieses tiefste Grundbedürfnis der Zugehörigkeit dahinter.

Speaker: Und am Ende haben wir immer noch unsere Thilien gehören, wo mangelnde Zugehörigkeit lebensgefährlich sein kann.

Speaker: Also wir ticken ja trotzdem immer noch so.

Speaker: Das heißt, unser Nervensystem geht dann sofort auf Gefahr.

Speaker: Und klar, wenn wir auf Gefahr sind, sind wir im Angstmodus, dann sind wir irgendwo in den tief schwingenden Emotionen.

Speaker: Dann können wir nicht gut funktionieren, weil dann unser ganzes System eingeschränkt ist auf diesen Überlebensmodus.

Speaker: Wie wollen wir dann kreativ sein?

Speaker: Das ist eigentlich interessant.

Speaker: Ich arbeite ja nicht in der Tiefe in Glaubenssätzen, sondern wir arbeiten auch ganzheitlich, aber in der Tiefe gehe ich nicht in die Glaubenssätze rein, wie ihr das so wundervoll macht.

Speaker: Aber ganz viel arbeite ich auch energetisch, wenn ich mal so drüber nachdenke, nur auf einer anderen Ebene.

Speaker: Nämlich

Speaker: mit unkonventionellen Dingen.

Speaker: Also zum Beispiel nutze ich ganz viel Musik oder Tanzen.

Speaker: Auch den Körper zu nutzen und dadurch ja auch die, wenn man so möchte, Frequenz zu erhöhen und eine andere Art des Denkens zu schaffen, eine andere Art der Kreativität wieder zu schaffen.

Speaker: Ein freier Werden von irgendwelchen starren Mustern, was man tun sollte, wenn man

Speaker: irgendwelche Ziele erreichen möchte, sondern wirklich da wieder freier zu werden, erst mal das aufzubrechen und das sind manchmal ja recht vermeintlich subtile Dinge, wie wir, das ist halt nicht einfach nur formale Vorlesungen.

Speaker: sondern wir machen bisschen bunter, bisschen mehr Bewegung.

Speaker: Und dann kommen andere Ideen auf.

Speaker: Genau, und es ist super tief, was du machst, also Frequenzen und Bewegung.

Speaker: Also es gibt ja nichts, was das Energiefeld so schnell verändert wie Bewegung oder wie die richtige Frequenz, die auf die Zellen wirkt.

Speaker: Also von wegen, du arbeitest nicht tief.

Speaker: Also das muss ich immer klarstellen.

Speaker: Ich arbeite tief, aber ganz anders.

Speaker: Das ist immer energetisch.

Speaker: das ist energetisch super tief, was du machst.

Speaker: Also das auf jeden Fall.

Speaker: Das geht sofort rein in die Zellen.

Speaker: Also richtig

Speaker: Genau.

Speaker: Die Frequenz-Shifts, die da so einfach gehen dürfen.

Speaker: Mega cool.

Speaker: So kann man, glaube ich, auch unterschiedlichste Arten und Weisen lösen.

Speaker: Leichtigkeit und Glück im Leben auf verschiedensten Ebenen irgendwo an.

Speaker: Und man muss nicht immer, das finde ich auch so schön bei euch,

Speaker: Man muss nicht immer noch mal zehnmal dadurch wühlen durch die Vergangenheit, weil das ist auch was, was mich immer abgeschreckt hat, auch vom therapeutischen Kontext, dass ich immer gesagt habe, das sehe ich nicht, da noch mal irgendwie weiter rum zu wühlen, weiter zu wühlen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich sage dann auch immer gerne, okay, lass uns doch mal gucken, wie viel Spaß können wir eigentlich mit unseren Glaubenssätzen haben.

Speaker: Lass uns doch mal gucken.

Speaker: Und dann gehst du mit den Augen eines Kindes ran und dann wirken die auf einmal gar nicht mehr so bedrohlich.

Speaker: Das ist halt cool.

Speaker: Das finde ich auch auch schön.

Speaker: Mein Motto ist ja the joyful way, denn es gibt kein GMAF für beruflichen Erfolg.

Speaker: Ja, perfekt.

Speaker: Passt genau dazu.

Speaker: Mit Freude erfolgreich zu sein, mit Freude auch im Coaching an den Prozessen dran zu sein.

Speaker: Es muss nicht immer alles hart und schwer sein.

Speaker: Ja, und das ist auch so ein Glaubenssatz, den wir vielleicht auch jetzt gemeinsam nochmal auflösen dürfen, einfach durch dieses Gespräch, dass es manchmal einfach auch leicht sein darf, alte Sachen loszulassen und Veränderung gar nicht immer so schwer ist, wie uns das manchmal vorgelebt wird.

Speaker: Oder vorgegaukelt und sagen, eine Veränderung tut ja immer weh und wir müssen da raus aus unserer Komfortzone weg.

Speaker: Und das ist ganz anstrengend.

Speaker: Oder wenn ich alte Themen löse, dann muss ich da ganz lange graben und ganz viel innere Kindarbeit machen.

Speaker: Und sagen, hey, was ist, wenn es auch leicht sein darf und wenn es sogar noch Spaß machen darf.

Speaker: Ich finde, das ist ein großartiges Schlusswort, ehrlich gesagt.

Speaker: Ja.

Speaker: Dem möchte ich gar nichts hinzufügen.

Speaker: Dem Dem kann ich mich zu 100% anschließen.

Speaker: Ja.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Das war meine ganz große Freude, ihr Lieben, dieses Gespräch mit euch.

Speaker: Ich finde das wieder so einen schönen Beweis dafür, wie unterschiedlich Menschen sind und wie wunderbar sich das ergänzt.

Speaker: Also ich finde ganz, ganz großartig, was ihr macht.

Speaker: Und wir finden jeweils alle Links, was man über uns so findet, verlinkt bei unseren Podcasts.

Speaker: Das war meine ganze Ehre mit euch.

Speaker: Vielen, vielen Dank, liebe Tana, für dieses wunderbare Gespräch und ja, dass du zu Gast warst bei uns und dass wir zu Gast sein durften bei dir.

Speaker: Genau, vielen Dank für deine großartige Arbeit, die du in die Welt trägst.

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