Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Fing Shui verbindet. Mein Name ist Daniela Szapunic. Ich bin Unternehmerin und Fing Shui -Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinauszudenken.
Speaker: Fing Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird. Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern. Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Fing Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren. Freu dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten. Bereit? Dann lass uns beginnen!
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Unfolding Space Unboxing Lives. Ich freue mich richtig, dass du heute dabei sein kannst und ich freue mich unglaublich auf meinen heutigen Gast, die liebe Daniela. Und Daniela und ich, wir sind schon seit einiger Zeit verbunden. Ich war vor ein, zwei Jahren auch Podcast bei dir.
Speaker: Und wir stellen immer wieder fest, dass es unzählige Themen gibt, über die wir sprechen können. Aber ich lasse meine Gäste, Daniela, immer sich selber vorstellen, weil ich glaube, sie können das am besten. Deswegen würde ich jetzt schon zu Beginn, bevor wir einsteigen in unsere spannenden Themen heute, dich bitten, dich einfach einmal vorzustellen. Danke schön für die Einladung, liebe Daniela. Ich lieb's ja immer sehr, diese Gespräche miteinander zu führen, weil man immer was entdeckt von sich selber wieder.
Speaker: Wie würde ich mich vorstellen? Ja, wir zwei heißen nicht nur beide Daniela. Wir bewegen auch sehr, sehr ähnliche Themen, haben, glaube ich, einen ähnlichen Ursprung. Ich komme ja ursprünglich auch aus dem Feng Shui. Und ich weiß noch, in meiner zweiten Kursstunde bin ich aufgestanden und habe meinen chinesischen Lehrer damals gefragt,
Speaker: Gilt das, was ich hier lerne, nicht auch für den Menschen? Gilt das, was wir für Häuser und für Landschaften haben, nicht auch für den Menschen? Das war so mein Moment, unsere Augen trafen sich, weil ich war für mein Leben auf der Suche, wie ich mir mein Leben irgendwie
Speaker: nicht verbessern. Ich hatte tausende Fragen, ich war so überfüllt von allem, von Arbeit, von To -Do's, von Kindern, von Partnerschaft, dass mich das überfüllte, überforderte. Und dieser Moment damals hat mich auf den Weg geschickt und ich hatte nie die Idee, dass ich irgendwann ein Buch schreibe, ich hatte nie die Idee, dass ich irgendwann im Interview wo sitze oder Coaching gebe, was halt heute meine Arbeit ist. Aber ich habe damals über diese
Speaker: über Yin und Yang sozusagen Antworten gefunden, wie ich mir mein Leben wieder in die richtige Spur hole. Und da hat sich so ergeben, dass ich halt dann doch aus unserem Familienunternehmen, ich war da in der Geschäftsführung, eine Druckerei, sehr eingebunden, größtenteils, nicht ganz, aber größtenteils ausgestiegen bin und heute einfach nur mir an Frauen das vermittel,
Speaker: was mir damals geholfen hat. Und ich habe dann auch ein Buch geschrieben und ich habe die IEN -Akademie entwickelt und ich bin voller Freude immer
Speaker: Einfach mein Wissen weiterzugeben. Aber das kennst du wahrscheinlich auch. Total. Ja, weil es ist ja auch etwas, was einen nicht nur selber bewegt, sondern wenn in diesem Thema, also bei dir ist das jeden Prinzip. Also dieses, ich sag jetzt mal, so wie ich es verstehe, ist auch dieses, diese empfangende Energie, die wir ja fast so vergessen haben in unserem Tun, Tun, Tun. Und
Speaker: Und wenn wir über etwas sprechen, was uns selber so tief bewegt, dann geht es ja über das Arbeiten hinaus. Wenn man merkt dann in der Umwelt, wie gut es tun würde, wenn man Stückchen von dem, was man selber so fürs eigene Leben hat, auch umsetzen könnte.
Speaker: Bei mir war es auch immer die Menschen, die zu mir gekommen sind, weil sie mein Leben gesehen haben. Sie sahen die drei Kinder, alle im schulpflichtigen Alter. Sie sahen einen anstrengenden Ehemann, wie das mit Unternehmern oft so ist, die große Verantwortung tragen für viele Arbeitsplätze. Sie sahen auch meine Rolle darin.
Speaker: Und sie sahen meine unheimliche Gelassenheit und auch immer dieser ruhende Pol, aber gleichzeitig auch, dass ich meine Minds durchgezogen habe, meine Interessenverfolgzeit für mich. Ich war selten dann, früher schon, dann nur mehr selten schlecht drauf. Jeder hat immer gesagt, wie machst du das? Und aus dem heraus hat sich das dann
Speaker: einfach so entwickelt und für mich, so wie du sagst, für mich war es auch so, dieses Empfangene, den Gegenteil von immer geben, geben, geben in die Welt und im Sein, aber heute, nach diesen 20 Jahren, ist es ein viel umfangreicheres Konzept tatsächlich geworden als das Jinn für Frauen, was ja ihre weibliche Energie ist.
Speaker: Ich denke mir, nach 20 Jahren mache ich die Arbeit immer noch. Wie wenig Bewusstheit wir Frauen für unser Frau -Sein am Ende haben.
Speaker: nicht nur um den Körper, es geht weit über den Körper hinaus, aber es geht dann wieder auch um den Körper, also immer diese feinen Energien, die man nicht sehen kann, das Leben, das man angreifen kann, das Innen und das Außen, aber du kennst das ja. Ja.
Speaker: Ja, also es ist faszinierend, mir kommt da immer wieder, ich habe auch gestern über meine Ausbildung gesprochen und dann hat auch, ich weiß nicht, irgendjemand wegen dem Yin und Yang gefragt, welche Rolle das im Feng Shui spielt. Und dann habe ich gesagt, na ja, also im Yin und Yang -Symbol,
Speaker: kann man das gesamte Feng Shui ablesen. Die gesamte Lehre des Feng Shui, alle drei großen Schulen, können aus dem Yin und Yang -Symbol hergeleitet werden. Das heißt, dieses Symbol ist so viel mehr als, wie es manchmal genutzt wird, wie so ein Deko -Gegenstein.
Speaker: Genau, es ist überall und Hauptsache es dreht in die richtige Richtung und es ist das Gleichgewicht. Ja, aber das ist nicht mal die Spitze vom Eisberg, was sich da drinnen verbirgt. Aber Daniela, erzähl mal, wie siehst du, also ich weiß, wie das Yin und Yang aus Feng Shui Sicht gesehen werden kann. Und ich sage dann aber auch immer, jeder, der sich mit dem, wo das Yin und Yang drinnen ist, und das ist ja im Taoismus in
Speaker: sehr, sehr überall drinnen. Wie interpretierst du oder wie siehst du das in seiner Balance? Ja, ich bin ja dann die Reise weitergegangen, auch über die DCM zum Beispiel und ja, und viel weiter. Aber anyway. Und ich erkläre den Frauen immer, ich arbeite zu 99 Prozent mit Frauen. Also es gilt ja vieles für die Männer auch, aber man möge mir verzeihen, wenn ich von Frauen spreche.
Speaker: Weil es halt mein Alltag ist. Ich erkläre immer Yin und Yang. Das sind eben diese zwei Hälften. Und jetzt...
Speaker: für alle, die uns sehen können, weil du ja gesagt hast, ich habe sogar immer das Licht bei mir am Schreibtisch und ich gebe es auch immer auseinander. Quasi dieses Zeichen habe ich mir da auseinander geschnitten und erkläre immer, so wie man es in der TCM formuliert, zwischen den Polen von Yin und Yang, dazwischen pulsiert die Lebenskraft.
Speaker: und die Lebensenergie und das, was uns bewegt im Körper wie auf feinstofflicher Ebene. Und wenn wir, wie unsere Welt so tickt, immer nur im Young, sprich diesen weißen Anteil zu Hause sind, immer nur im Schnell, weiter, höher, im Wettbewerb, in Konkurrenz, im Machen, Machen, Machen, im Tun, Tun, Tun, im Denken, Denken, Denken, Wissen, Wissen, Wissen und so weiter, dann schrumpft dieser Anteil, dann fehlt da die Balance oder bei ganz vielen hat er fast keine Existenz,
Speaker: Und dann lasse ich die linke Seite immer so fallen, wie jetzt gerade. Und dann sieht man, es fehlt der Gegenpol fürs Pulsieren. Und umgekehrt, wenn die nicht gleich groß sind, wenn also da ein ganz kleiner Yin -Anteil wäre, was ich ja oft erlebe in meiner Coaching -Arbeit, dann kann gut passieren, dass es so ein Korrektiv im Körper gibt.
Speaker: Damit das wieder in Balance kommt, aber der Körper arbeitet ja immer mit dem, was ihm zur Verfügung steht, gleicht ein bisschen aus, aber er kann nicht etwas herstellen, was wir nicht leben. Und dann ist wie die Jankkraft auch weniger und das ist der Moment, wo die Frauen spüren, die Energie reicht nicht aus, die Kraft reicht nicht aus, ich bin erschöpft. Also das war auch mein Moment am Ende.
Speaker: Und deshalb ist es so wichtig, dass dieses Yin -Bewusstsein, und dem habe ich mein ganzes Forschen und Arbeiten gewidmet, eben bei den Frauen wieder mehr Raum bekommt, weil dadurch ist der gesamte Pool von diesem Lebensstrom, von einem großen, kräftigen Yang zu einem großen, kräftigen Yin, als kräftige Lebensenergie vorhanden.
Speaker: Und damit gehen wir dann weiter, wo dann viele andere, auch Coaches, die sagen, ich bringe dich in dein Potential, lebe deine Kraft, erst ansetzen. Weil wenn du das davor, dieses Yin Yang, so wie du sagst, ist der Ursprung allen Lebens, wenn du das auslässt,
Speaker: dann kannst du zehnmal versuchen, ich bringe dich in deine Kraft und ich lebe mein Potential, dann geht sie dir irgendwann aus, sie wird nicht reichen und ich erlebe einfach zu viele Frauen, die irgendwie auf halber Strecke dann hängen bleiben, die Luft geht ihnen aus, die Schuhe zieht es ihnen aus und sie geben auf und ich finde das immer so schade, weil wir wirklich ein ganz großes ungenütztes Potential, nämlich dieses fehlende Hirnbewusstsein,
Speaker: in uns haben und da lenke ich sozusagen meine Arbeit dann hin. Wow, ja, also das ist, wir haben vor dem Gespräch auch kurz gesagt, welche Parallelen uns verbinden und das, was du gerade erwähnst, da erzähle ich, das sage ich auch immer über das Feng Shui, wir können im Außen noch ein Coaching und
Speaker: noch höher und noch weiter. Aber wenn unsere Räume das nicht unterstützen, weil da einfach eine Leere ist oder weil da kein Schieffluss ist oder weil der Raum es nicht unterstützt, dann werden wir immer ein Loch haben, das wir versuchen zuzubuddeln, indem wir immer mehr und mehr und mehr tun. Und die Räume sind einfach kraftvoller, weil sie größer sind als wir. Und anstatt das erst zu füllen und dann, wie du sagst, dann das, was man macht,
Speaker: Dann hat es den Raum, um auch zu bleiben und zu entstehen. Das ist so spannend, Daniela. Das entspringt dir auch dem Taoismus. Je mehr ich mich mit Feng Shui oder Taoismus insgesamt mit der Lebensphilosophie beschäftige, dann sehe ich eigentlich, in was für einer Synchronicität das funktioniert. Weil alles ist irgendwie verbunden. Man kommt immer zusammen. Es kommt immer zu dem Moment, wo alles übereinstimmt und es Klick macht. Es ist nie eine Lehre da.
Speaker: total spannend. Ich beschäftige mich ja auch viel mit dem Taoismus und auch dieser Gedanke, es ist der Ursprung von allem. Es gibt eine Lehre, die alles zusammenhält und das ist dieses männliche und weibliche und wenn man das natürlich auch
Speaker: am Ende entsteht ja auch aus männlich und weiblich jedes Leben. Es geht ja nicht nur um die Lebenskraft. Und da können wir es künstlich in der Retorte erzeugen, aber am Ende ist es immer männlich und weiblich. Und deshalb ist dieses Yin und Yang eigentlich die Urformel für alles und ich wende sie ja mittlerweile
Speaker: Ich habe mich dann sehr beschäftigt, wie kann man das übersetzen in Lifestyle, wie kann man das übersetzen in Qualitäten, was bedeuten, weil wenn man googelt, hat man ja gleich eine urlange Liste von Yin und Yang und dann denke ich mir immer oder habe mir auch am Anfang gedacht, ja und wie lebe ich das jetzt? Wie bringe ich das in den Alltag? Und dem habe ich sozusagen auch einfach
Speaker: Ja, ich mache ja 24 Stunden oder außer Schlafen halt nichts anderes am Tag. Und da sehe ich einfach, wenn die Frauen das mal verstehen, was das für ein Drehmoment ist. Aber so wie du sagst, es darf kein Konzept im Inneren auch nicht sein, weil das geht ja immer weiter, diese Sin und Yang. Und deins mit den Räumen, ja, das ist
Speaker: das logische, ergänzende Puzzle als nächstes. Wo lebe ich? Wie lebe ich? Was umgibt mich? Was ist sozusagen im Außen wieder mein Yang? Und das ist ja mein Zuhause. Dann sind wir wieder da, wo wir die Punkte haben in den Flächen. In jedem Yin ein Yang und in jedem Yang ein Yin. Es geht ja unendlich weiter. Wir zwei sind heute zwei Jins, treffen sich, zwei weibliche Wesen.
Speaker: Aber im Gespräch sind wir ein Hin und ein Yang, je nachdem, wer gerade spricht und wer gerade zuhört. Richtig, richtig. Also es kommt alles wieder auf diese Essenz zurück. Und das ist eben auch das, was im Taoismus, dieses zyklische Denken, nicht das lineare, sondern das zyklische. Es ist immer, es kommt immer wieder zum Punkt zurück, immer wieder. Aber es ist immer wieder eine andere Facette dabei. Und das ist sehr, sehr spannend.
Speaker: Daniela, du hast jetzt ein paar Mal so angesprochen, diesen Drehmoment und wenn uns jetzt Frauen zuhören und die sagen, oh je, ich bin ertappt, ich fühle mich ertappt im Sinne von schlecht, sondern fühle, oh mein Gott, sie hat recht, das stimmt. Ich bin genau in diesem Young und ich bin im Tun, Tun, Tun und ich bin erschöpft, ich bin müde. Was wäre denn so ein Erstschritt, den man machen könnte, um
Speaker: sich wieder zurück zu verbinden. Und letztendlich, ich fühle auch den Mut zu haben, in das Empfangende zu gehen. Weil das ist ja der Punkt zu sagen, ja, okay, ich entspanne jetzt, bis der nächste Telefonanruf kommt oder bis der Auftrag ausbleibt. Und wenn der Auftrag ausbleibt, dann ist es so, oh mein Gott, jetzt muss ich was tun, weil ansonsten wird das nichts mehr. Und da ist man wieder total im Funktionieren drinnen. Ja, es ist schon ein bisschen
Speaker: Eine Reise immer. Wenn ich jetzt jemanden habe, der gar nichts weiß und so aus dem typischen Alltagsleben, typischen Berufsleben rauskommt, dann screen ich zunächst mal, wie sind Aktivitäts - und Ruhephasen aneinander gebetet.
Speaker: Und da muss man keine Angst davor haben, weil wir alle schlafen sowieso. Das heißt, wir haben eher einen großen Ruheanteil. Aber insgesamt der Aktivität schaue ich dann, wie ticken die Menschen so. Der erste Hinweis ist tatsächlich, wir screenen den Schlaf. Weil Schlaf ist die wichtigste Yin -Quelle auf der Körperebene.
Speaker: Dann bedeutet, muss man verstehen, gut einschlafen, schnell einschlafen bedeutet meistens Erschöpfung. Also gut ist, man liegt 10 Minuten wach im Bett. Wenn jemand zu mir sagt, ich schlaf sowieso schnell ein, ich hab einen guten Schlaf, dann weiß ich meistens, es klingelt schon wieder. Dann schau ich mal da, dann schau ich auf den Lifestyle. Wenn jetzt Frauen, die dann abends noch sehr aktiv sind oder die abends ins Fitnessstudio gehen, solche Sachen,
Speaker: Dann erkläre ich da mal, dass man auch ein äußeres Yin und Yang hat, sprich die Nacht ist ein hohes Yin, der Übergang vom Yang des Tages ins Yin, also ich screen mit Ihnen mal, wie können wir es dargestalten, dass der Körper sozusagen aus diesem chronobiologischen Eingebettetsein auch besser aus seiner Yin -Quelle wieder da den Zugang hat. Dann natürlich alles, was Entspannung betrifft,
Speaker: Ein bisschen die Ernährung, wie Kaffee, alles was Hitze kreiert, alles was scharf ist, auch diese Geschichten, weil das sind die Sachen, die die Frauen am leichtesten mal auf ihr Step minus eins ändern können.
Speaker: Und dann gebe ich viele Bewusstseinssachen mit, wie wenn man sich erschöpft fühlt und man kommt aus diesem Minus so an dem Punkt hin, ah jetzt geht es gerade wieder, dass man dann noch nicht tun darf. Weil Yin und Yang Prinzip bedeutet immer, es ist wie das Auto, das zur Tankstelle fährt.
Speaker: Wir arbeiten aus dem Reservoir des Jens und nicht aus der Erschöpfung raus. Das wäre ja wie, wenn wir mit einem leeren Tank durch die Gegend fahren. Zuerst fahren und dann zur Tankstelle und dann aufdanken.
Speaker: Also ich schaffe hier Bewusstsein, wir können immer nur so viel machen, wie eigentlich da ist und wie können wir das füllen. Das ist vielleicht ein Viertel des Ihren Bewusstseins. Und dann das nächste ist dieses, wo verlieren wir eigentlich Energie? Und da formuliere ich immer das Bild,
Speaker: Das ist dann, wenn wir mit dem Fahrrad bergauf fahren und mit Gegenwind unterwegs sind. Das heißt gegen unseren Rhythmus, gegen den weiblichen Rhythmus, gegen den Rhythmus des Tages, gegen den Rhythmus des Jahres.
Speaker: Mein Mann verdreht immer die Augen, wenn ich ihm sage, tut leid im Winter, kann ich dir kein Frühstück machen, weil da schlafe ich eine Stunde länger. Im Sommer ist das kein Problem, da stehe ich eine Stunde vor dir auf. Weil er hält fest an seinem Jahresrhythmus und ich gehe halt so, wie das Jahr die Impulse gibt.
Speaker: Und stattdessen bergauf und gegen Wind gibt es eine Möglichkeit bergab und mit Rückenwind. Und das ist wieder Yin -Modus. Das heißt, zu schauen, wie gehe ich ökonomisch mit meiner Energie um. Und das ist eben auch, wenn man sich aus diesem ständigen Reparaturmechanismus von auffüllen, was für den Körper irrsinnig anstrengend ist, das ist so wie Aufräumen. Wenn ich ständig die Wohnung verwüsten lasse, ist es viel mehr Aufwand,
Speaker: wie wenn ich jeden Tag ein bisschen was mache. Und der dritte Punkt ist dann schon ein bisschen die Kür, wo man schaut, wo blockiert es die Energie. Da geht es um Umbau, das ist wie bei dir. Wo muss ich die Erfahrungen meines Lebens in die Hand nehmen und die Auswirkung der Energie umbauen. Da geht es viel um Kindheit, da geht es um Anpassung, da geht es um männliche und weibliche
Speaker: Rollenbilder, auch um Schmerz, männlicher, weiblicher Schmerz, den wir in unserem Energiesystem hinterlegt haben. Wo kann die jenen Energie gar nicht fließen? Und so treffen wir uns zwei eigentlich, nur dass ich das ganze Fängschulkonzept einfach nur in die Person gelegt habe.
Speaker: Natürlich könnte ich jetzt den Frauen sagen, mach ein bisschen mehr mit, also mach ein bisschen, trink weniger Kaffee, trink mehr rote Rüben, Aloe ist mehr Austern, was immer halt gut für sie ist, aber am Ende ist das wirklich nur ein kleiner Anteil, damit kann man es nicht reparieren. Das ist wie wenn du sagst, ich hänge jetzt ein paar Kristalle auf und alles ist gut. Ja. Aber es hilft am Anfang.
Speaker: Und deshalb habe ich auch immer so ein paar Basics, die ich so verteile auf alle Lebensebenen, wo ich auch sage, die Stille zu wählen, also so bewusst in die Stille zu gehen, bewusst in die Meditation zu gehen. Yin Yoga hilft auch, weil Yin Yoga eine Yoga -Form ist, die den Körper in die Entspannung führt, wo der Körper wirklich lernt, Spannung loszulassen, wo wir viel mit passive Unterstützung arbeiten.
Speaker: Also, ja, am Ende muss man auch wieder, wie in einem Haus, in einer Wohnung, bei jeder Person sehr individuell schauen, weil es einen Unterschied macht, ob ich jetzt fremdbestimmt bin mit drei kleinen Kindern, da muss ich nach ganz anderen Gestaltungsmöglichkeiten schauen, wie wenn ich jetzt eine Frau habe, die kurz vor ihrer Pensionierung steht oder jemand, der selbstständig ist, ist was anderes, wie wenn er jeden Tag zu einer bestimmten Zeit, ich weiß nicht, als Lehrerin in der Schule steht oder so.
Speaker: Ja, oh mein Gott. Ja, absolut. Ich finde das einfach so schön, weil ich, wenn ich dir zuhöre, wenn man ein paar Begriffe austauschen würde, dann könntest du, wie du schon gesagt hast, auch über Fingschui sprechen. Also es geht nicht darum, von 0 auf 100 zu gehen. Ich sage meinen Schülern auch immer in der Ausbildung, wenn die sagen Ja, aber was, wenn ich die Fingschui -Maßnahme nicht so umsetzen kann, wie sie sein sollte? Was, wenn das Haus
Speaker: so kompliziert ist, dass wir kaum Fingschui anwenden können und so weiter, dann sage ich, wenn ein Haus 0 % Fingschui hat und wir schaffen es, 50 % Fingschui mit einzubringen, dann ist vielleicht nicht das Maximale erzielt und nicht das Optimale, was möglich wäre. Aber wir sind von 0 auf 50 gekommen. Das ist eine Veränderung von 50%. Und manchmal reicht genau das aus, damit
Speaker: dieser Momentum, dieser Perspektivenwechsel passiert, damit die Person ihren nächsten Schritt sieht. Oder manchmal sind es auch 20 Prozent. Es ist einfach nur nicht dieses, ich habe vier Kinder, ich bin sehr viel alleine in Belgrad im Moment. Alex ist 23, also er zählt eigentlich nicht mehr als Kind. Der ist in München und studiert ist für sich. Aber ich bin mit drei Kindern und einem Hund alleine hier. Ich habe ziemlich viel um die Ohren. Ich weiß, von was du sprichst.
Speaker: Du weißt ganz genau, ja? Und wenn mir jetzt jemand sagen würde, du musst jeden Tag eine Stunde meditieren und dann musst du das machen und eine Stunde Yen -Yoga, dann würde ich sagen, ich bin raus. Ich schaffe es einfach nicht. Also bleibe ich in meinem alten Modus. Wenn du mir aber, so wie du gesagt hast, sagst, okay, Daniela, fang doch einfach mal an, eine Tasse Kaffee weniger zu trinken.
Speaker: fang noch mal an, dann ist es vielleicht nicht das Maximale an Potential, was ich ausnutzen könnte oder implementieren könnte, aber es ist ein Schritt, der mich ein Stückchen wieder zurückbringt in mein Jinn. Und das ist das Wertvolle, dieser Wert der kleinen Schritte, der auch ganz, ganz oft unterschätzt wird, weil wir so auf Perfektionismus aus sind und dabei blockieren wir uns total damit.
Speaker: Da kann ich dir eine ganz einfache Formel dazu, also einen einfachen Satz. Der Punkt ist, wenn wir so in unserem Leben hängen und alles ist irgendwie ungut, dann in einer gewissen Weise sind wir in einer Opferrolle. Das Leben meint es nicht gut mit uns, das Haus, wie auch immer. Man kann eh nichts machen, so.
Speaker: Und wenn dieses man kann eh nichts machen und auch weil alle möglichen Rahmenbedingungen ungünstig sind, dann sind wir immer in einer Reaktionsenergie. Wir reagieren aufs Leben. Und wenn wir nur aber stattdessen einen ganz kleinen Schritt machen im Sinne von ich trinke eine Tasse Kaffee weniger oder ich trinke sie nicht mehr nach zwölf Uhr mittags,
Speaker: Dann bin ich aus meiner Reaktion in der Aktionskraft. Esoterischer formuliert, ich bin in meiner Schöpferkraft, ich bin in meiner Gestaltungskraft. Ich bin es, die die Fäden in der Hand hat.
Speaker: für mich jetzt mache, dass ich eine Tasse weniger trinke. Und das macht den großen Unterschied. Ich bin nicht mehr das Opfer, sondern ich gehe zurück in meine Kreation, in meine Gestaltungskraft.
Speaker: Und wenn man das so Schritt für Schritt macht, dann wird nämlich die Zuversicht immer größer und von Schritt von Schritt zu Schritt wird dieses Vertrauen, was ja alles jen ist, Vertrauen ist auch jen, größer. Ich kann es verändern, es gelingt mir. Und damit hat man sozusagen den Rückenwind.
Speaker: Ja, ja, ja. Oh mein Gott, das ist richtig wertvoll. Ich hoffe, dass sich ganz, ganz viele Frauen dieser Folge anhören, einfach diesen Wert dieser mini -kleinen Schritte zu gehen.
Speaker: Ja, Daniela, eine andere Frage. Und ich weiß einfach auch aus eigener Erfahrung mit ganz vielen, also bei mir sind es auch zu 99 ,9 Prozent Frauen, mit denen ich zusammen arbeite. Also die Männer unter den Zuhörern verzeiht uns, wenn wir über Frauen sprechen. Aber das heißt nicht, Männer haben ja auch jeden Jinnen und Jungen einen Teil. Also da sicherlich auch einige Impulse auch für die Herrschaften.
Speaker: Aber auch jetzt habe ich den Faden verloren. Was wollte ich gerade sagen? Genau das Thema Vertrauen.
Speaker: Das ist eine ganz große Aufgabe. Und ich merke, wie gesagt, durch die Zusammenarbeit mit den Frauen, dass dieses, wenn ich sage, Versuch zu vertrauen, Versuch aus der eigenen Agenda rauszugehen und einfach dieses Yielding, also dieses Nachgeben, das ist eine Yin Power.
Speaker: Und wir können das nicht mehr. Ganz wenig, ganz, ganz schwierig. Und magst du dazu etwas einfach erzählen oder sagen, wie siehst du das aus deinem Punkt, also aus deiner Erfahrung, das Thema Vertrauen und Nachgeben in unserem täglichen Leben, aber genauso auch im Unternehmen?
Speaker: Also für Nachgeben habe ich immer das Bild des Wassers, ich gehe ständig am Wasser spazieren hier bei mir in Tirol, wie das Wasser sozusagen flexibel mit den Hindernissen umgeht und immer wieder seinen Weg findet und auch immer wieder neu findet. Wenn jemand viel an einem Flusslauf spazieren geht, weiß er, der Fluss läuft nicht immer gleich, er hat immer wieder neue Wege.
Speaker: Und das ist so ein Bild, was für mich persönlich ganz stark ist, deshalb gehe ich auch oft mit meinen eigenen Themen und Sorgen und Herausforderungen ganz bewusst am Wasser spazieren, um mir dieses Bild sehr zu verinnerlichen. Es hört nie auf, es fließt immer weiter.
Speaker: Aber in den Coachings weiß ich, dass es für Frauen einfach oft schwierig ist, etwas zu tun, was sie nicht können. Wenn sie nicht vertrauen können... Das ist wirklich, ich sage immer, wie in der Schule, Hausübung. Wenn ein Kind das einmal eins nicht versteht, wie soll es das üben? Das ist immer nur wie äußere Kosmetik, aber nicht verinnerlicht. Nachdem Vertrauen eine Yin -Energie ist, trickse ich gerne ein bisschen.
Speaker: indem ich an anderer Stelle die Yin -Energie erhöhe. Weil dann ist der Sprung nicht so groß. Weil am Ende unserem Wesen, unserem Körper, ist es ja ganz egal, was wo passiert. Es ist alles ein großer Pott, wo es zusammenfließt. Das ist wie mit Stress. Es gibt vieles, was Stress macht. Das ist nicht nur die Zeit. Im Körper ist am Ende alles Stress. Und dann ähnlich ist es mit, brauche ich eine Yin -Qualität, wie zum Beispiel das Vertrauen,
Speaker: Und ich merke, eine Frau hängt sehr an ihren Ängsten, hängt sehr an ihren Erwartungen, hängt sehr an ihrer Vorstellung fest, dann tricke ich als Coach dann so, dass ich an anderer Stelle mit der Yin -Energie arbeite und erst am zweiten Step ins Vertrauen gehe. Und habe dann auch ein Bild, wo ich auch alle wichtigsten Yin -Qualitäten immer mitzeichne, das ist das Urbild des Frauenseins an sich, nämlich
Speaker: Was passiert, wenn wir ein neues Leben gebären? Also die Frau, losgelöst von der einzelnen Lebensgeschichte, egal ob man Kinder geboren hat oder nicht, was passiert ganz am Anfang? Ganz am Anfang passiert, also eigentlich schon im Tanz der Liebe, wir öffnen uns für den Mann, da dahinter liegt schon Vertrauen. Das heißt, so wie uns die Natur gemacht hat, hat sie uns den Vertrauen in den Schoß gelegt.
Speaker: Ja, wir öffnen uns und wir empfangen das neue Leben, in dem Fall auf der Körperebene das Spermium, und dann lassen wir den Raum entstehen fürs neue Leben. Und dann wird das Ganze wieder in Vertrauen eigentlich eingebettet, wenn man jetzt mal von der modernen Medizin ein bisschen einen Schritt zurückgeht. Der weibliche Körper weiß, wie er Leben entstehen lassen kann, wie er Leben wachsen lassen kann, wie das Neue auch zur Welt kommen will.
Speaker: Und zu einem ganz großen Anteil, natürlich gibt es diese Launen der Natur, dass der ein oder andere Herausforderungen hat, aber sonst wäre die Menschheit ja schon längst ausgestorben, wenn der weibliche Körper das nicht kann. Und darauf dürfen wir vertrauen. Und es gibt keinen ursprünglicheren Prozess als das Leben an sich. Und wenn es dann darum geht,
Speaker: weiß ich nicht, finde ich einen Partner, finde ich einen Job, habe ich genug Aufträge, werde ich gesund und so weiter, gebe ich Ihnen immer dieses Bild auch mit, um dieses Bild zu haben, das Leben,
Speaker: Der Körper will gesund sein. Das Leben hat ein Geburtsrecht, was schwingt in Fülle. Weil die Natur ist auch Fülle. Warum soll der Mensch immer im Mangelbewusstsein sein, außer er bewegt sich ständig dahin. Oder wenn man sich dafür entscheidet, ich möchte in einer Beziehung leben, ich wünsche mir einen Partner, alles auf dieser Welt tickt zwischen hier und hier. Warum sollte dich das Leben bestrafen?
Speaker: Und mit diesen Geschichten versuche ich die Frauen wieder eine Connection zum Thema Vertrauen an sich herzustellen. Und dann schauen wir halt, was hebelt uns aus. Und das sind wieder die persönlichen Erfahrungen. Und dann da an der Stelle arbeite ich dann. Aber wenn wir diese Connection erst einmal haben, dieses Bild, Vertrauen ist Teil unseres
Speaker: unserer Existenz, sonst gäbe es uns gar nicht. Das ist so ein Bild, was vielen hilft, was immer die Herausforderung ist, da wieder anzubinden und dann zu schauen, kann ich ins Vertrauen gehen, schaffe ich die Türe und wenn ich sie nicht schaffe,
Speaker: welchen Hebel braucht, um sie zu öffnen. Ja, das ist wirklich schön und ich erzähle das auch immer wieder. Ich sage auch immer, verzeiht mir für die Damen, die keine Kinder geboren haben.
Speaker: Ich gehe immer wieder auf diesen Prozess zurück, weil er so natürlicher ist, weil er älter ist als die Medizin. Es ist ein Urinstinkt. Du hast über das Empfangen und das Wachstum, also den Raum des Wachstums erzählt. Und ich erzähle immer, weil ich oft meine Kunden durch Nadelöre führe.
Speaker: Das im Fingerschuh oder im Mentoring macht nichts. Dann sag ich, okay, das sind wie Presswehen. Und die Presswehen kommst du nur durch, wenn du dich liebst. Weil wenn du irgendein Konzept hast, so ich press, wann ich will und ich entscheide, dann bleibt's stecken, ist ganz schlecht. Sondern du bist da wirklich von der Natur so geleitet, auch vom Schmerz in dem Moment, dass du dich ergeben musst. Und dass du aufhören musst zu denken. Und dass du einfach dem folgst, was dein Körper dir gerade sagt.
Speaker: Ich weiß, immer den Presswesen habe ich immer den Heberwesen gesagt, ich kann nicht mehr, können Sie bitte irgendein Kind rausholen? Und dann war die Heberwesen, der hat gesagt, nein, kommen Sie noch ein bisschen, noch ein bisschen. Und das verstehe ich auch, warum man einen Coach oder einen Mentor an der Seite oftmals, nicht immer, aber oftmals braucht, um durch diese, dieses Nadelöhr durchzukommen, durch diese Presswesen durchzukommen, damit das Neue leben. Und das kann einen.
Speaker: Unternehmen sein, das kann eine Beziehung sein, das kann ein Projekt sein, das kann, egal was es ist, aber durch diese Presphäre, das ist neue Leben, das Licht der Welt erblickt. Und dann bleibt über Marianne auch noch ein paar Stunden rum. Die geht dann nicht sofort, oh, das Kind ist da, ich gehe jetzt, sondern sie bleibt da und sie kommt immer wieder bis ein Kinder - und Kind oder Unternehmerin und Projekt oder wie auch immer. Man kann es ersetzen, wenn man es möchte, bis sie sagt, okay, jetzt kann sie sich darum kümmern, jetzt fühlt es sich gut und jetzt kann sie alleine gehen. Und da möchte ich einfach nochmal
Speaker: auch an der Stelle so ein bisschen an die Zuhörerinnen und Zuhörer appellieren, sich Unterstützung zu holen, wenn sie sie brauchen. Da bin ich ganz bei dir. Ich glaube sogar, das hätte ich vor zehn Jahren auch anders formuliert, aber das sieht man mit der Erfahrung der Jahre ein bisschen. Es braucht mehr denn je die Coaches, die Mentoren, die Begleiter, mehr denn je und in Zukunft auch, weil wir es verlernen als Gesellschaft,
Speaker: überhaupt dieses Thema Prozess. Wir sind gewohnt, schnell zu konsumieren. Wir sind gewohnt, uns schnell etwas zu ermöglichen, zu kaufen, zu buchen. Wir sind gar nicht mehr gewohnt, etwas eine Zeit lang zu halten. Ich will jetzt das Wort aushalten, ist jetzt ein bisschen blöd. Wir haben diese Connection zum Prozess verloren.
Speaker: Und das nimmt dir ein Coach, ein Mentor, einen Begleiter ab. Der ist da und sagt, pass auf, jetzt gehen wir einen Schritt rein, so wie die Hebamme. Die sagt an einer Stelle auch, stopp, nicht pressen, atmen, atmen. Dann sagt sie wieder, jetzt kannst du pressen. Und das haben wir verlernt, verloren in unserer schnelllebigen Welt. Wir haben keine Zeit, es braucht schnelle Ergebnisse.
Speaker: Ich glaube, so etwas wie Coach -Mentoring wird in Zukunft zum Alltag gehören wie Zähne putzen oder so. Ja, tatsächlich. Das Innehalten ist, dass sonst ganz schwierig möglich ist.
Speaker: Man sieht es ja auch mit Gesundheit, Menschen rennen in die Apotheke, das erste Mittel muss helfen, sie rennen zum Arzt, dann lasse ich mich operieren, anstatt dass man dem Prozess der Heilung den Raum gibt. Und am Ende ist ja alles ein Heilungsprozess.
Speaker: Das ist total spannend. Der Podcast von letzter Woche ging letztendlich genau um das Thema Prozess, weil ich darüber gesprochen habe, dass man sich als Unternehmer und Unternehmerin auch in dem Sinne weiterbildend davon unterstützen lassen darf, dass man lernt
Speaker: Also wie wächst denn mein Unternehmen? Also dass es gar nicht darum geht, dieses hier, ich verkaufe dir ein Coaching und du wirst dann Millionär, keine Ahnung, in einem Jahr oder das sechsstellige Unternehmen oder diese ganzen Begriffe, die uns so in den sozialen Medien zum Teil erschlagen. Okay, dann habe ich gesagt, okay, jetzt stell dir vor, du machst in drei Monaten 100 .000 Euro und dann?
Speaker: Was ist dann? Weißt du, was du mit dem Geld, wenn es ums Geld geht, was du damit dann anfängst? Du musst es ja verwalten, du musst ja unternehmerisch denken. Also sind wir wieder in einem Prozess, in dem es nicht darum geht, schneller weiter höher, sondern nachhaltiger, mehr bei sich. Und dann kann alles auch organisch wachsen, genauso
Speaker: wie die Natur es eben mit der Menschheit macht. Neun Monate sind neun Monate. That's it. Du kannst es nicht beschleunigen. Und wenn du es beschleunigst, dann kann es auch schiefgehen. Ich bin seit meinem 20. oder 21. Lebensjahr habe ich eine eigene Steuernummer. Das sind jetzt 30, 35 Jahre.
Speaker: Ja, und ich meine, über Unternehmertum sagt mir keiner mehr was vor. Ich habe jedes das Glück gehabt, ich habe viele verschiedene Sachen gemacht, ich war immer erfolgreich, aber der Erfolg kam nie mit, weiß ich nicht, weder mit ich ziehe mir meine Wunschkunden an und bin über Nacht sechsstellig, sondern es gab, es spielen immer viele Faktoren zusammen. Und manchmal war ich auch ganz schnell erfolgreich,
Speaker: Aber am Ende ist immer die gleiche Energie. Ob ich die Energie am Anfang wie ein Bauer ins Feld gebe und die Ernte kommt bei Zeiten, das ist das häufigste Modell, dann wenn der Zeitpunkt da ist oder andere Punkte, wo ich wirklich schnell erfolgreich war, aber da kamen die Herausforderungen dann halt hintendran. Du gibst ein Prozess, braucht immer dieselbe Energie,
Speaker: um sich langfristig in ein Ergebnis einzubetten. Das ist wie mit Gesundheit. Klar kann ich mit schnellen Hebeln mal das Kopfweh loswerden oder das Kreuzweh loswerden oder was auch immer, aber blöd ist, wenn es halt wiederkommt, die Herausforderung. Und ähnlich ist es mit dem Business. Ich kann schnell einen Erfolg machen. Was ist, wenn das der einzige war? Und dann fällst du in den Keller. Oder dann kommt der Neid, dann kommt der Gegenwind.
Speaker: Am Ende gibt man in alles immer gleich viel Energie und Energie geht nie verloren. Und deshalb sage ich auch immer, bewertet euren Einsatz nicht. Du gibst nur dich und deine Energie und wir dürfen immer vertrauen, wenn der Kreis sich schließt und die Kreisform ist ja nicht umsonst die Form des Jins, ist immer alles gut und rund.
Speaker: Ja, ja, ja. Oh mein Gott, sehr, sehr, sehr spannend, vor allem sehr augenöffnend. Und ich liebe die Energie, Daniela, die wir gerade gebaut haben in diesem Podcast von dieser Ruhe und dieser Entspannung und einfach so dieses. Also so zufällig habe ich. Ich gebe zu, ich bin heute morgen ein bisschen turbulent in den Tag gestartet mit ein paar Sachen. Aber jetzt nach diesem Gespräch merke ich richtig dieses Erinnern. Ja, Daniela, Moment mal. Weißt du?
Speaker: Es geht auch anders, ja. Und es kann sehr schnell passieren. Ich habe vor Jahren, es ist jetzt ein bisschen weit hergeholt, aber ich habe vor Jahren so ein Buch gelesen, One Minute Millionär, One Minute Millionär. Ich glaube, das ist ein 100 Jahre altes Buchgefühl. Und ich dachte mir erst, was? Wie? Wie in einer Minute? Und ich meine, die Essenz von dem Buch ist, die eine Minute, in der du die Entscheidung triffst, die Einsicht hast,
Speaker: Was auch immer, das ist der Moment, wo du Millionär wirst. Und der ganze Prozess, der dauert länger. Der ist individuell. Aber es geht um diesen Moment. Und wenn wir es heute geschafft haben, diesen einen Moment des Anhaltens, des bewussten Zuhörens zu erschaffen. Und ich muss auch zugeben, früher bin ich immer spazieren gegangen. Wir sind hier auch an zwei Flüssen, an der Donau, an der Saba in Belgrad.
Speaker: ganz oft mit Kopfhörern. Ich habe damit aufgehört. Es hat von selber aufgehört, weil ich einfach dieses Nichts und diese Lehre einfach, ich brauche keine Ablenkung. Ich will sie auch gar nicht mehr haben.
Speaker: Aber ich möchte gerne den Zuhörerinnen am Ende Mut machen, weil gerade wenn man einen vollen Tag hat, vielleicht als Mutter oder in seinem Beruf, als ich nicht mehr als Krankenschwester oder was auch immer, ich beobachte, ich bin ja so eine Tracking im Sinne von Forschen. Ich trage eine entsprechende Uhr, ich trage einen entsprechenden Ring, um auch immer zu sehen, wie reagiert mein Körper und von was rede ich und was macht mein Körper dazu.
Speaker: Wir können auch tun, ja, quasi yang, aber die Art und Weise, wie wir es tun, können wir Energie aufbauen. Das lese ich immer an meiner Uhr ab. Deshalb, es ist so wichtig nicht, dass die Aktivität an sich zu bewerten oder dieses, was uns den Alltag halt füllt, sondern es geht immer um die Art und Weise.
Speaker: Jetzt in dem Fall Energie aufbauen bedeutet, das ist eine Art Prozess des Jins. Ressource bildet sich, obwohl ich an meinem Schreibtisch sitze, Coaching halt, irgendwas konzeptioniere. Es kommt immer so,
Speaker: Das sind also die Feinheiten, die jetzt einen Podcast sprengen würden. Aber das einfach, wir müssen nicht immer meditieren, wir müssen nicht immer uns auf die Couch legen, weil wenn man mir das gesagt hätte als Mutter mit Kindern, alle drei in der Schule und wie du sagst, das Haus dir dazu und den Garten, dann hätte ich gesagt, ja ja, hab du mal drei Kinder und dann reden wir weiter. Aber dass das Schöne am Altwerden, dass ich da wirklich die Erfahrungen sammeln konnte und auch weiß,
Speaker: echt jetzt nicht nur aus irgendwie huji huji energetischen Sätzen formuliert, sondern an meinem Leben auch experimentiert alles. Ich habe zwei Jahre lang alle Trackings in einem Buch penibelst aufgeschrieben, um daraus zu lernen, wie können wir unseren Alltag gestalten, als das wir diesen Yin -Prozess integrieren und nicht nur in diesem Hustle
Speaker: Hamsterrad, schneller, weiter, höher, mehr, immer noch dichter, immer noch mehr, uns völlig verausgaben. Und das ist ja nicht lustig im Leben. Wir wollen ja ein schönes Leben haben. Wir wollen ja die Lebensfreude haben und alles, was dazugehört. Genau. Genau. Ja, was für ein schönes Schlusswort. Und ich würde es einfach so gerne dabei belassen, weil es genau ins Herz trifft, liebe Daniela.
Speaker: Dankeschön dir. Sehr gerne. Ich möchte dir noch mal von Herzen danken, dass du heute dir die Zeit genommen hast, deine Weisheit mit uns zu teilen. Und ich danke auch allen Zuhörerinnen und Zuhörer, die dabei geblieben sind. Und wenn ihr mehr über Danielas Arbeit erfahren möchtet, ihr verlinkt natürlich die Kontakte in den Show Notes. Und ja, ansonsten, was soll ich sagen? Bleibt bei euch, bleibt ihm gehen und alles Liebe. Dankeschön. Dankeschön.




