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#61 - DZEKO-MANIA

Zweitklassig
Zweitklassig

48 plays · Jan 25, 2026

Transcript

Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.

Speaker: Einen wunderschönen guten Abend und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge zweitklassig hier nach dem 19.

Speaker: Zweitligaspieltag und das beleuchten wir natürlich wie immer gemeinsam, das heißt der Micha und ich und den Micha, den hole ich erstmal mit dazu.

Speaker: Micha, grüß dich.

Speaker: Grüß dich, Justus.

Speaker: Schön, dass du wieder zurückgekehrt bist, frisch von der Piste.

Speaker: Ich sehe, siehst gesund aus.

Speaker: Ich habe gesehen, zumindest keine Verletzung.

Speaker: Ich habe gesehen, der Lodder war auch auf der Piste, hat sich direkt mal an der Schulter ein bisschen schwerer verletzt, hat ihn schon nicht abgehalten.

Speaker: Gestern war er schon wieder im Studio zu stehen, aber ist ja dann doch mit der einen oder anderen Gefahr verbunden.

Speaker: Von daher sieht es bei dir nicht so aus.

Speaker: Nee, absolut nicht.

Speaker: Stimmt, ey.

Speaker: Das habe ich gesehen, diese Armschlaufe.

Speaker: Nee, alles gesund, zumindest aus dem Skiurlaub.

Speaker: Bisschen angeschlagen.

Speaker: Vielleicht das eine oder andere Almbier zu viel, aber...

Speaker: Das letzte Bier war nicht gut, sagst du.

Speaker: Das letzte Bier war nicht gut, genau, genau, so war es.

Speaker: Deswegen, ja, aber gehört dazu, denke ich, vor allem auch heute wieder in der Kelche draußen gesessen, heute dann auch direkt wieder beim SVA, beim Heimatverein.

Speaker: Hey, Props erstmal, heute direkt die Story, ich hab's ja mal kritisiert letztens, heute direkt die Story, schön die Torschützen, konnte mal sehen, ist das neu, 7-2 geschossen, sehr gut.

Speaker: Genau, eingewechselt worden, letzten 20 Minuten, dann nochmal eine Bulette gemacht.

Speaker: Kennst du das?

Speaker: Ich weiß nicht, das hat die Heda schon mal vielleicht gehabt.

Speaker: Der Ball kommt als Cross von der rechten Seite und als Stürmer schiebst du den Ball ja eigentlich ein.

Speaker: Was mache ich?

Speaker: Nein, ich nehme den Außenriss.

Speaker: Und wenn ich den Außenriss nehme, in so einer Situation, wenn der Ball von rechts kommt mit dem rechten Fuß, ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit gar nicht so hoch, dass ich ihn gut aufs Tor bringe.

Speaker: Aber hat heute zum Glück funktioniert.

Speaker: Ich habe noch einen spektakulären Seitfallzieher versucht, deswegen ist das Knie jetzt ein bisschen auf.

Speaker: Aber mein Gott.

Speaker: Ich habe zwei Minuten vor der Aufnahme noch kurz ein Ingame-Video gesehen, wie Laminia Mahl gerade 3-0 für Barca per Seitfallzieher gemacht hat.

Speaker: Ich habe das Spiel sogar in der Abfolge danach, sonst hätte ich dir unterstellt, dass du direkt mal kurz auf Laminia Mahl machen wolltest.

Speaker: Aber hast du das vor ihm gemacht.

Speaker: Ja, ich habe das Spiel tatsächlich gerade sogar angehabt, gegen Granada oder so war das.

Speaker: Kann sein, genau.

Speaker: 3-0 hat er auf jeden Fall per Seitfallzieher gemacht.

Speaker: Ja, ich habe das so nebenbei laufen lassen, wo ich gerade noch ein bisschen am Telefonieren war und sowas.

Speaker: Naja, witzig.

Speaker: Aber 7-2 gewonnen, das ist schon mal sehr, sehr gut.

Speaker: Gut aus dem Skiurlaub zurückgekehrt, von daher Top-Woche bei mir.

Speaker: Wie war deine, Micha?

Speaker: Junge, meine Woche war fantastisch.

Speaker: Ich bin komplett gehypt natürlich, wie jeder Schalker.

Speaker: Ich arbeite ja in Düsseldorf, meistens der eine oder andere.

Speaker: Ich habe mich wirklich geärgert, weil ich saß Mittwochabend bis 19 Uhr im Büro

Speaker: wir sind unweit vom Düsseldorfer Flughafen entfernt und so zwischen 19 und 20 Uhr ist auch Edin Dzeko gelandet in Düsseldorf und ich dachte mir so im Nachhinein, ey du Trottel, hättest einfach mal rüberfahren sollen oder rübergehen können und mal gucken können, vielleicht hättest du ja auch noch irgendwie, hättest du ja auch noch ihn da gesehen und ein Foto oder ein Autogramm abgestaubt, aber nein, ich bin mega gehypt, ich muss sagen, wir haben das ja schon mal letzte Woche kurz angerissen,

Speaker: Dann hat sich jetzt aber danach in den folgenden Tagen ja dann doch nochmal das eine oder andere getan, dass es sehr konkret wurde.

Speaker: Ein bisschen dann zur Unterschrift am Donnerstag und ich muss sagen, richtig, richtig geil.

Speaker: Also

Speaker: ich weiß gar nicht, ob ich in der letzten Folge schon selber realisiert habe, ich glaube, ich war noch so ein bisschen vorsichtig verhalten, weil ich noch nicht wusste, trifft das überhaupt ein oder nicht, war ja alles noch nicht ganz klar, jetzt ist es auf jeden Fall safe und das ist, würde ich sagen,

Speaker: Der größte Transfer seit Raul für Schalke.

Speaker: Und da muss man einfach mal in die Relation setzen.

Speaker: Raul, vielleicht nochmal ein anderes Standing, gar keine Frage, aber Schalke auch in einer ganz anderen Liga.

Speaker: Also erste Bundesliga, Champions League, Aspirant und jetzt, du bist Zweitligist und du holst Edin Dzeko,

Speaker: Einer der Top-Ten-Stürmer des 21.

Speaker: Jahrhunderts.

Speaker: Also wenn du Torjägerliste 21.

Speaker: Jahrhundert guckst, Messi, Ronaldo, dann Harry Kane, Benzema, Luis Suárez, Edin Dzeko.

Speaker: Also der ist, meine ich, auf Platz 8 oder so.

Speaker: Von daher eine richtige Legende, die dort zu Schalke gekommen ist und ja...

Speaker: Trikot ist natürlich schon bestellt.

Speaker: Ich habe mir gesagt, dass ich diesen Fehler mache, dass ich mir kein Raul-Trikot geholt habe.

Speaker: Den habe ich einmal in meinem Leben gemacht, den mache ich nicht nur ein zweites Mal.

Speaker: Hier im Hintergrund hängt ja ein Schalke-Trikot.

Speaker: Ich denke mal, das Edin Dzeko-Trikot werde ich erstmal anziehen, aber perspektivisch.

Speaker: Entweder kommt dir ein zweites Schalke-Trikot hin oder das wird ausgetauscht und da kommt das Edin Dzeko-Trikot rein.

Speaker: Also der Hype ist real, Junge.

Speaker: Der Hype ist da.

Speaker: Der Trend geht zum Zweitrikot doch da an der Wand, das sehe ich doch.

Speaker: Da ist auch noch genug Platz.

Speaker: Ja, ist auch tatsächlich eine andere Farbe.

Speaker: Also ich habe mir gedacht, ich habe schon so viele blaue und weiße Trikots.

Speaker: Jetzt holst du mal was anderes.

Speaker: Diese Orange?

Speaker: Ah, krass.

Speaker: Genau, also habe ich auch echt Bock auf das Trikot.

Speaker: Ich bin mal gespannt.

Speaker: Lieferzeiten sind, glaube ich, ein bisschen wieder verlängert, weil der Vlog zum Teil schon ausverkauft ist, weil irgendwie sind so viele tausend Bestellungen mit Ijeco-Trikots eingegangen sind.

Speaker: Deswegen dauert es wohl ein paar Tage länger.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Der hatte vor allen Dingen dieses, also ich habe keine Ahnung, wie man das genau nennt, aber über Dzeko, über dem Z, hat er auch dieses, das ist ja kein Apostroph, aber dieses andere Sonderzeichen.

Speaker: Da kann ich mir auch gut vorstellen, dass Schalke das jetzt nicht so viel auf Lager hat oder der Zulieferer.

Speaker: Also es könnte schnell ausverkauft sein, ja.

Speaker: Also bin ich mal gespannt.

Speaker: Aber sie haben heute bei Sky gesagt, der Zeugwart hat zum Glück einen eigenen Bestand.

Speaker: Das heißt, Edin Dzeko hatte heute keine Anweisung, ey, gib dein Trikot nicht ab oder so.

Speaker: Wir haben nicht mehr so viele, sondern konnte dann easy sein Trikot tauschen, hat das auch mit seinem Gegenspieler gemacht.

Speaker: Weißt du, mit wem?

Speaker: Boah, wer hat dich das direkt gezogen?

Speaker: Wäre mich interessieren.

Speaker: Also ich weiß gerade nicht mehr, also ich kannte den Spieler von Kaiserslautern.

Speaker: Also genau, Gegner war Kaiserslautern.

Speaker: Genau, Gegner war Kaiserslautern.

Speaker: Ich gucke mal gerade auf dem Spielberichtsbogen, ob der mir bekannt vorkommt, wenn ich es lese.

Speaker: Vielleicht Stürmer zu Stürmer, Ivan Bretaien oder so?

Speaker: Nee, nee, nee, Bretaien kenne ich, das hätte ich gecheckt.

Speaker: Also

Speaker: Ich hätte jetzt eigentlich gedacht, das war was mit S, aber es könnte auch Chernev gewesen sein, überlege ich gerade, aber ich weiß es nicht mehr ganz genau.

Speaker: Sie haben es kurz bei Sky erwähnt, ich war aber nicht mehr aktiv am Gucken, das war ja schon nach dem Spiel, da hatte ich es noch ein bisschen am Laufen, war aber schon in der Vorbereitung fürs Gym, deswegen hatte ich nicht mehr ganz genau drauf geschaut.

Speaker: Ja, fair point.

Speaker: Czernov kommt aus Bulgarien, also ja gut.

Speaker: Auch Neuzugang.

Speaker: Aber lass uns gar nicht so viel darüber reden, wir werden gleich noch genauer auf das Sonntagsspiel gucken.

Speaker: Ich würde vorschlagen, wir gehen erstmal in den Samstag und da muss ich sagen, gab es echt eine richtig lukrative Samstagskonferenz mal wieder.

Speaker: Und ich muss sagen, in den letzten Monaten, die Zweitliga-Konferenz, fand ich immer so ein bisschen träge und zäh zum Teil.

Speaker: Jetzt war mal wieder eine richtig geile Konferenz, auch wenn man sagen muss, vielleicht das erste Spiel, was ich jetzt hier stehen habe, steht jetzt gar nicht für Spektakel und total attraktives Spiel.

Speaker: War halt der Abstiegskracher in Braunschweig.

Speaker: Nee, in Braunschweig oder in Fürth?

Speaker: In Fürth.

Speaker: Ich habe mir aufgeschrieben, in Braunschweig, aber macht eigentlich keinen Sinn.

Speaker: Und der ging wirklich los nach, ich glaube, es war...

Speaker: Also ich weiß nicht, es war mit Videobeweischeck, wurde die Karte, glaube ich, ein paar Minuten später dann offiziell hochgehalten, aber theoretisch ist die entscheidende Szene schon nach zwei Minuten passiert, wo Greuther Fürth einen Platzverweis bekommt, eine rote Karte.

Speaker: Vertretbare rote Karte ist unglücklich gelaufen einfach, aber dann sind wir wieder bei dem Thema Trefferwelt etc.

Speaker: Und der denkbar ungünstigste Start, wie du eigentlich in so einen Abstiegskracher reingehen kannst als Tabellenletzter, dass du da direkt eine rote Karte bekommst.

Speaker: Und ich dachte auch, okay, das war es jetzt eigentlich schon wieder verführt, das Ding ist gelaufen.

Speaker: Dann aber muss man sagen, haben sie sich gut reingekämpft in das Spiel, es wurde dann so ein kleiner Abnutzungskampf und so ein richtig klassisches 0-0 und man hat halt gesehen und das muss man halt dann auch mal festhalten, es ist zwar für Braunschweig enttäuschend, wenn du so gut wie 90 Minuten in Überzeit spielst und dann keinen Ertrag daraus richtig ziehen kannst,

Speaker: Aber so ein Spiel kannst du nicht trainieren.

Speaker: Also wie willst du als Trainer deine Mannschaft darauf einstellen, dass der Gegner nach zwei Minuten eine rote Karte hat?

Speaker: Die ganze Statik des Spiels verändert sich.

Speaker: Braunschweig eigentlich eine Mannschaft, die eher übers Umschaltspiel kommt.

Speaker: Und das war auch auf jeden Fall der Matchplan.

Speaker: Ja, auf einmal hast du den Ball.

Speaker: Der Gegner sagt, wir stellen uns jetzt hier erstmal hinten rein.

Speaker: Schön 5-3-1 oder was die da gezockt haben.

Speaker: Nee, 5-3-1.

Speaker: Ja, da kannst du natürlich wenig machen.

Speaker: Oder beziehungsweise kannst du schon was machen.

Speaker: Aber wenn dir dann die spielerische Qualität fehlt, und das ist nicht nur bei Braunschweig so, ich bin mir sicher, da wird sich eine Mannschaft wie Schalke beispielsweise genauso enorm schwer tun.

Speaker: Schalke ja auch eine ähnliche Situation gehabt im vergangenen Jahr gegen den HSV, wo Karamann ganz, ganz früh mit Rot vom Platz fliegt.

Speaker: Das Spiel geht, meine ich, auch 0-0 oder 1-1 aus.

Speaker: Aber auf jeden Fall unentschieden.

Speaker: Von daher, ja, ähnliche Situation.

Speaker: Und dann am Ende dann, ja,

Speaker: 0 zu 0, womit Kreuter führt, definitiv besser leben kann als Braunschweig.

Speaker: Absolut.

Speaker: Du hast es schon gesagt.

Speaker: Ich meine, mittlerweile wird es ja ganz oft, auch wenn ein Team-Fünfer-Kette spielt, wird es ja ganz oft nur mit Dreierkette angezeigt.

Speaker: Aber gut, die Tücke von der Dreierkette ist ja nachher, dass du dann mit zwei Schienenspielern spielst und dann nachher aber vor allen Dingen jetzt auch im Kreuter-Viertfall mit zwei nominellen Stürmern aufläufst.

Speaker: Das heißt, es ist eigentlich ganz genau klar, was du machen willst.

Speaker: Du willst das Zentrum dicht halten.

Speaker: Und Maximilian Dietz wird mir jetzt hier als zentraler Achter aufgeführt.

Speaker: Das heißt, eigentlich bricht dir genau das weg, was eigentlich dein...

Speaker: Hauptschlagplan ist.

Speaker: Das heißt, du willst das Zentrum kompakt halten, willst übers Zentrum kommen und auf einmal wird dir genau der Typ in der Mitte weggerissen.

Speaker: Und dann musst du dich erst mal gegen anstürmende Braunschweiger behaupten, die, wie gesagt, eigentlich auch eher gehofft hatten, zu kontern, als nachher wirklich das Spiel aktiv machen zu müssen.

Speaker: Haben sie nachher machen müssen, aber Kreuter Fürth hat sich in alles reingeworfen.

Speaker: Zumal es gab ja dann noch die ein oder andere Kontergelegenheit und wenn die Fürth ein bisschen besser ausspielt, dann holen die sich da noch den Lucky Punch.

Speaker: Also...

Speaker: Genau.

Speaker: Die waren jetzt nicht komplett chancenlos im Anschluss, also das muss man ihnen wirklich lassen.

Speaker: Ich glaube, der neue Trainer hat zwar immer noch keinen Sieg geholt und ich habe jetzt schon auf die Tabelle geguckt, aber mich würde es jetzt wundern, wenn sie nicht mehr Letzter sind.

Speaker: Sein Letzter, sein Letzter mit drei Punkten Abstand.

Speaker: Von daher, ja, vier Punkte jetzt auf dem Relegationsplatz mittlerweile.

Speaker: Ja, muss man mal schauen.

Speaker: Vielleicht kann man jetzt einfach moralisch aus dieser Leistung dann doch nochmal das ein oder andere rausziehen.

Speaker: Keine Frage.

Speaker: Ich sehe auch gerade die Torschussstatistik.

Speaker: 4 zu 19.

Speaker: Also, ja doch.

Speaker: Braunschweig hatte schon viele Torschüsse, aber wie gesagt, ich erinnere mich auf jeden Fall so an ein, zwei Umschaltaktionen, die Fürth theoretisch besser ausspielen können.

Speaker: Dann, ja, haben sie da auch noch eine richtige Torchance und...

Speaker: Ja, Braunschweig gab es irgendwie so eine skurrile Ansage vom, ich weiß nicht, ob es der Aufsichtsrat war oder irgendwelche Vorstandsverantwortlichen.

Speaker: Da gab es irgendwie eine fette Ansage an die Mannschaft nach der Niederlage letzte Woche.

Speaker: Da hat man sich dann eine Reaktion gewünscht, aber ja, war dann, glaube ich, ein sehr, sehr schwieriges Spiel.

Speaker: Braunschweig ja eh irgendwie generell so, ich habe das Gefühl, die spielen immer in Phasen.

Speaker: So haben die eine Phase, sind die richtig gut, dann sind die wieder richtig schlecht.

Speaker: Insgesamt muss ich aber sagen, keine Ahnung, also irgendwie, also ich traue ihnen eigentlich schon zu, dass sie die Klasse halten werden.

Speaker: Also zumindest traue ich ihnen mehr zu als beispielsweise Greuther Fürth.

Speaker: Sehe ich ganz genauso.

Speaker: Ich meine, guck dir Greuther Fürth an, die haben einen Trainer geholt, ja, dann haben sie zwei Unentschieden gespielt, dann haben sie in Düsseldorf verloren.

Speaker: Düsseldorf auch zu dem Zeitpunkt oder immer noch wahnsinnig schlecht unterwegs.

Speaker: Ja, direkter Konkurrent.

Speaker: Vor allen Dingen direkter Konkurrent.

Speaker: Und jetzt verlierst du gegen Dresden und du spielst unentschieden gegen Braunschweig.

Speaker: Klar, wie das jetzt zustande gekommen ist mit diesem Spieltag, alles klar, haben wir gerade besprochen.

Speaker: Aber trotzdem holst du effektiv aus drei ganz wichtigen Duellen einen einzigen Punkt.

Speaker: Und das ist aus meiner Ansicht nach

Speaker: Zu wenig.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Und dann kommt halt hinzu, dass du die komplette Schießbude der Liga bist.

Speaker: Also ich bin immer noch der Meinung, du hast vorne schon Qualität mit Branimir Rogota, mit Noel Futko, der auf jeden Fall auch für mich ein Stürmer ist, der mal Minimum eigentlich zum oberen Regal der zweiten Liga gehört.

Speaker: Aber hinten, ich weiß nicht, 46 Gegentore oder wie viele die da haben.

Speaker: Also das ist ganz, ganz schwierig und

Speaker: Wird eine ganz, ganz schwierige Rückrunde für Gräuter führt, aber das haben wir, glaube ich, auch schon in den vergangenen Folgen angeschnitten.

Speaker: Eine Mannschaft, für die die Rückrunde ebenfalls relativ schwierig zu werden droht, ist die Fortuna aus Düsseldorf.

Speaker: Weiterhin auf Platz 16, 20 Punkte, auswärts in Hannover gespielt.

Speaker: Und ja, nimm uns doch mal gerne mit, was hast du vom Spiel mitgenommen oder wie hast du das Spiel gemacht?

Speaker: Ja, ich muss noch mal kurz gucken.

Speaker: Du hast gesagt, weiterhin Platz 16.

Speaker: Das stimmt, glaube ich, nicht ganz.

Speaker: Da möchte ich picky sein.

Speaker: Nee, wir waren nicht auf Tabellenplatz 16 vor dem Spieltag.

Speaker: Bielefeld hat unentschieden gespielt und ist jetzt punktgleich mit uns.

Speaker: Aber besseres Torverhältnis.

Speaker: Dann seid ihr wieder auf Platz 16.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist im Abstiegskampf ganz wichtig, dass man auch die kleinen Dinge wahrt.

Speaker: Nein, du hast vollkommen recht.

Speaker: Schwieriges Auswärtsspiel in Hannover.

Speaker: Und...

Speaker: Wie soll ich das richtig formulieren?

Speaker: Im Endeffekt hast du zwei oder dreimal pennst du.

Speaker: Zweimal jeweils zum Anpfiff der Partie.

Speaker: Erster HZ, zweiter HZ und die gelb-rote Karte.

Speaker: Und dieses dreimal pennst... HZ, Junge.

Speaker: Kannst du nicht Halbzeit sagen, oder was?

Speaker: Ja, Halbzeit.

Speaker: Ich hab mir ja HZ aufgeschrieben hier, deswegen.

Speaker: Erste und zweite Halbzeit, zum Beginn pennst du und bei der roten Karte.

Speaker: Und das kostet dir im Endeffekt das Spiel.

Speaker: Also, von vorne weg eigentlich kein hochklassiges Spiel gewesen, so wie ich's mitbekommen habe.

Speaker: Vor allem in der ersten Halbzeit nicht.

Speaker: Jokota wird einfach nicht gut gedeckt in den ersten vier, fünf Minuten, schießt dann im Endeffekt zum 1-0 ein für die Hannoveraner.

Speaker: Erste Halbzeit kann man danach eigentlich fast schon skippen.

Speaker: Fehlstart dann auch in der zweiten Halbzeit.

Speaker: Kellmann ist es, glaube ich, der dann zum 2-0 trifft, relativ sträflich frei, wenn ich es mich noch richtig erinnere oder wenn ich es noch richtig im Kopf habe.

Speaker: Dann gibt es einen direkten Gegenschlag von Iguli mit seinem ersten Profitor, was mich auch sehr gefreut hat für ihn, den wir hochgezogen haben aus der zweiten Mannschaft.

Speaker: Und der zahlt dann komplettes Lehrgeld und holt sich die Gelb-Rote dann, ich glaube, drei Minuten später ab.

Speaker: Und dann rennst du halt, oder dann kannst du eigentlich schon froh sein, dass du da nicht noch zwei, drei weitere Dinger von Hannover kassierst.

Speaker: Dafür ist Hannover einfach in der Liga zu gut.

Speaker: Respektive war Hannover die letzten Spiele auch am Straucheln, aber haben da auf jeden Fall nachher den Befreiungsschlag geschafft.

Speaker: Und summa summarum, so wie ich es mitbekommen habe,

Speaker: Ich sage mal, wie ich mitbekommen habe, weil ich da im Auto saß, da vom Skifahren zurückgekommen bin und nur den Kommentar so gehört habe, einfach zu wenig gewesen und wie gesagt dreimal gepennt.

Speaker: Und das kannst du dir gegen Hannover halt nicht erlauben.

Speaker: Das kannst du dir vielleicht erlauben, wenn du gegen Kreuter Fürth oder gegen Braunschweig spielst, aber nicht unbedingt gegen Hannover, auch wenn sie am Schwächeren waren vorher.

Speaker: Ja, hast du definitiv recht.

Speaker: Tut mir auch total leid für Iguli, der saß da auch wie ein Häufchen Elend auf der Bank und...

Speaker: machst du erst das Profitour und dann direkt erst der Platzverweis hinterher, Wechselbad der Gefühle, gar keine Frage.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Was mich halt trotzdem bei Hannover stört ist, also ja, die verdienen am Ende verdient, die verdienen, ne, die gewinnen am Ende verdient, so rum, von daher alles gut, Erfolg gibt ihnen recht.

Speaker: Aber, was mich total stört ist, du,

Speaker: kriegst du es nicht hin, dieses Spiel zuzumachen.

Speaker: Also wenn du Pech hast, wenn es blöd läuft, fängst du dir irgendwie nochmal einen dummen Konter in der Schlussphase, Spiel 2-2 und dann ist das Gejammer groß, weil dir das niemals passieren darf.

Speaker: Ist nicht passiert, alles gut und schön, ist jetzt hypothetisch, wie ich spreche, aber

Speaker: Du kriegst da den Platz, du hast den Elber, er schießt der Bruder den neben das Tor, Boris Tomiak.

Speaker: Und auch da Hannover ist drückend.

Speaker: Hannover macht das Spiel.

Speaker: Meine Güte, belohnt euch.

Speaker: Macht den Sack doch zu.

Speaker: Also das ist jetzt gut gegangen.

Speaker: Alles schön und gut.

Speaker: Aber das kann auch nach hinten losgehen und das darf dir als Hannover 96, als klarer Aufstiegsaspiranten, vor allem Respekt vor Fortuna Düsseldorf, das darf dir eigentlich nicht passieren, dass du dieses Spiel so offen lässt und die Fortuna so am Leben lässt, obwohl du ihn so überlegen bist.

Speaker: Und das ist ja kein Einzelfall bei Hannover, sondern so verlieren sie letzte Woche in lauterer Spiel in der Schlussphase und so haben sie super viele Punkte in den letzten Monaten schon immer gelassen.

Speaker: Und die müssen einfach schauen, dass sie effektiver werden, dass sie sich mehr belohnen und dass solche Situationen, wie jetzt auch gegen Güsseldorf, am besten vermieden werden, auch wenn sie diesmal gewonnen haben.

Speaker: Von daher kann ich nur sagen, Hannover gewinnt, verdient, aber meiner Meinung nach müssen sie das Spiel früher zumachen.

Speaker: Ja, man muss es halt mehr dominieren, vor allem gegen einen...

Speaker: Ja, aber spielerisch dominieren sie es.

Speaker: Im Ergebnis muss es mehr dominieren.

Speaker: Das ist es halt, glaube ich.

Speaker: Also einfach die Vollendung.

Speaker: Immer wenn die dahingeschaltet haben, weil jetzt nicht so, dass Düsseldorf irgendwie das Spiel gemacht hat, sondern Hannover hat dann auch die Klasse.

Speaker: Hannover ist ein Mann mehr, eine Ballbesitzmannschaft.

Speaker: Ja, natürlich lässt du den Gegner laufen, alles gut.

Speaker: Aber du belohnst dich halt nicht ausreichend.

Speaker: Das ist es.

Speaker: Sehe ich ähnlich.

Speaker: Ich meine, für 30 Minuten Überzahl ist der Ballbesitz immer noch ziemlich ausgewogen, mit 52 zu 48, das finde ich schon krass.

Speaker: Da hätte ich dann auch eigentlich mir so ein ähnliches Bild, oder ich hätte mir, ja nicht ganz, der Dietz ist ja schon in der ersten Halbzeit geflogen, aber da hätte ich mir auch ein deutlicheres Bild wahrscheinlich, oder ja, erwartet, sagen wir es so.

Speaker: Im Endeffekt hast du vollkommen recht.

Speaker: Du darfst da nicht so viele Dinger liegen lassen.

Speaker: Sechs Großchancen stehen hier für die zu Buche, wenn ich es richtig sehe.

Speaker: Daraus schießt du 33 Prozent oder ein Drittel.

Speaker: Davon verwandelst du, okay.

Speaker: Aber bei jemandem, der am Boden liegt und du hast noch einen Elfmeter, den habe ich übrigens eben vergessen, guter Hinweis.

Speaker: Turmjag schießt daneben.

Speaker: Turmjag war eigentlich ein halbwegs sicherer Elferschütze.

Speaker: Ja, das hat mich auch gewundert.

Speaker: Auch Nebenstor vor allem.

Speaker: Ja, deswegen.

Speaker: Es ist jetzt nicht so, dass er einfach in die Ecke geschossen hat und der Kastenmeier war einfach super krass dran.

Speaker: Also du siehst, in der Liga gibt es immer wieder, oder was ist in der Liga?

Speaker: Die Liga ist grundsätzlich sehr ausgewogen und ich finde es spannend, dass Hannover 96 trotz schwächender Leistung weiterhin da oben steht, aufgrund einfach, weil sie vorher ziemlich gut performt haben,

Speaker: Ich bin mal gespannt.

Speaker: Ja, aber was heißt weiter da oben stehen?

Speaker: Also ich finde, wenn wir uns mal erinnern, die haben die ersten... Fünfter?

Speaker: Ja, aber die haben die ersten Wochen, die haben die ersten vier Spiele alle gewonnen.

Speaker: Die waren eigentlich eine Zeit lang, waren die immer auf Platz eins oder zwei.

Speaker: Und jetzt hatten sie teilweise fünf, sechs Punkte auf die Aufstiegsränge.

Speaker: Also ja, sie sind noch in dieser Spitzengruppe mit drin, aber sie standen auch schon mal besser da.

Speaker: Das heißt, also so...

Speaker: Platz fünf ist, würde ich persönlich sagen, für Hannover eher eine der schlechteren Platzierungen in dieser Saison.

Speaker: Ich guck mal, die waren doch so gut wie gar nicht Spitzenreiter, oder?

Speaker: Vielleicht maximal einen Spieltag, hätte ich gesagt.

Speaker: Also die haben die ersten vier Spiele der Saison gewonnen.

Speaker: Deswegen wird es mich wundern, wenn die... Aber war da nicht Dings auch so stark?

Speaker: Ich sag schon, Amina Bielefeld?

Speaker: Ja gut, klar.

Speaker: Arminia Bielefeld, gerade mit dem besseren Torverhältnis nach dem ersten Spieltag, war dann erstmal erster.

Speaker: Grüße nach Düsseldorf.

Speaker: Ich meine, Hannover hat hier, dritter Spieltag hat Hannover die Tabellenspitze übernommen.

Speaker: Und dann sind sie hier, fünfter Spieltag, waren sie auch noch auf Platz 1.

Speaker: Ja, und dann haben sie das erste Mal Punkte gelassen, sind so ein klein bisschen abgerutscht.

Speaker: Hast du recht.

Speaker: Also ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie länger in den Aufstiegsring waren, sind sie aber relativ früh eigentlich da schon rausgerutscht.

Speaker: hatte ich jetzt so gar nicht mehr auf dem Schirm.

Speaker: Aber wie gesagt, ist trotzdem eine der Mannschaften, die auf jeden Fall um den Aufstieg spielt und von daher ist die Kritik, glaube ich, nicht ganz umgekehrt.

Speaker: Nein, aber nicht von der Hand.

Speaker: Lass uns gerne das Spiel zumachen.

Speaker: Nicht von der Hand zu weisen.

Speaker: Ich weiß gar nicht, gegen wen spielt er nächste Woche?

Speaker: Hast du es im Kopf?

Speaker: Ich habe es hier stehen, ich muss noch nachgucken.

Speaker: Ach Gott, zu Hause gegen Paderborn.

Speaker: Okay, Paderborn, ja.

Speaker: Also auch wieder einen aus dem oberen Regal.

Speaker: Die aber auch jetzt ein bisschen geschwächelt haben.

Speaker: Also haben jetzt heute gewonnen, haben aber auch Glück gehabt, weil Münster auch in der ersten Hälfte einen Platzverweis hat.

Speaker: Davor war Münster in Führung.

Speaker: Davor hat Paderborn jetzt auch einige Punkte gelassen.

Speaker: Von daher ist es ein schwieriges Spiel, gar keine Frage.

Speaker: Aber ja, bin ich mal gespannt.

Speaker: Also traue ich der Fortuna durch auch.

Speaker: durchaus auch.

Speaker: Ja, vor allen Dingen auch Reim.

Speaker: Also Fortuna ist ja auswärts grottenschlecht diese Saison.

Speaker: Ich glaube, fünf Spieler am Stück auch auswärts nicht mehr gewonnen, meine ich.

Speaker: Das war ein doppelter Sieg jetzt, weil beides Heimspiele, die sie jetzt gewonnen haben.

Speaker: Einmal Heim gegen Fürth und dann zu Hause gegen Bielefeld, genau.

Speaker: Also auswärts komplette Graupen, aber naja.

Speaker: Wir machen es zu, wir gucken, wie es nächste Woche gegen Paderborn wird.

Speaker: Und ein Heimspiel hatte auch der FC Schalke 04.

Speaker: Ah ne, erstmal gucken wir noch auf KSC Hertha, ne?

Speaker: Würde ich sagen.

Speaker: Genau, das dritte Spiel am Samstag.

Speaker: Auch wenn du schon nicht mehr abwarten kannst, über Schalke zu sprechen.

Speaker: Ich muss sagen, KSC gegen die Hertha, der KSC hat sich dann doch nach dieser negativen Phase zum Ende der Hinrunde stabilisiert.

Speaker: Ich hätte nicht gedacht, dass Christian Eichner Trainer bleibt, habe ich ja hier auch an der Stelle geäußert.

Speaker: Er ist es geblieben und sie haben sich auch sowohl leistungsmäßig als jetzt auch punktemäßig definitiv stabilisiert.

Speaker: In dem Spiel fand ich komisch, dass die ersten beiden Tore, die jeweils gefallen sind, eigentlich nach sehr ungewöhnlichen individuellen Fehlern im Spielaufbau waren.

Speaker: Also sowohl Paul Seguin, von dem man das eigentlich wenig kennt, mit einem sehr leichtfertigen Ball, als auch dann Marien Vanizek, keine Ahnung, was da los war, wie er da den Ball vertändelt hat.

Speaker: Aber das waren eigentlich so die ersten beiden Tore für die jeweilige Mannschaft.

Speaker: Die sind aus individuellen Fehlern entstanden.

Speaker: Dann ein richtig geiler Distanzschuss von Jung.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du ihn gesehen hast.

Speaker: Noch nicht.

Speaker: Nimmt er so Volli außerhalb des Sechzehners und trifft ihn halt genau perfekt.

Speaker: Ich weiß nicht, ob er genau oben in den Knick gegangen ist, aber so ins Eck, dass der Torwart auf jeden Fall auf gar keinen Fall mehr drankommt.

Speaker: Weißt du, wo ich da mal dran denke?

Speaker: Bei Volli außerhalb des Sechzehners?

Speaker: Fällt dir da kein Tor ein?

Speaker: Boah, jetzt grad so auf die Schnelle nicht, ne.

Speaker: Wenn ich sage, du wirst sagen, ah ja, stimmt.

Speaker: Benjamin Pavard für Frankreich, ich glaub, bei der EM war das, glaub ich, wo der den so Volley nimmt, so mit Unterschnitt und der dann wirklich so perfekt die Kurve ins Tor fliegt.

Speaker: Boah, aber wie kamst du da rauf?

Speaker: Nee, hab ich jetzt nicht vor Augen.

Speaker: Ja, weil das jetzt nicht aller Tage ist, dass jemand den perfekt Volley nimmt und der in den Knick geht.

Speaker: War das Spiel gegen Deutschland, oder?

Speaker: Nee, nee, nee, aber es ist wirklich immer noch eines der schönsten Tore, die da bei der WM, ich weiß gar nicht mehr, geschossen wurden.

Speaker: Ich schicke es dir nachher mal zu.

Speaker: Ja, aber ein Rechtsderteidiger, also Sebastian Jung auch Rechtsderteidiger.

Speaker: Wir sehen die leichten Parallelen.

Speaker: Von daher, ja.

Speaker: Ich muss aber sagen, Karlsruhe führt dann trotzdem, die Hertha weiterhin bemüht, macht auch kein schlechtes Auswärtsspiel und macht dann den Ausgleich durch Jeremy Dudziak.

Speaker: Und da muss ich mal wirklich sagen, tolle Entwicklung, die der Spieler genommen hat.

Speaker: Eigentlich ist sein Vertrag, meine ich, im Sommer ausgelaufen.

Speaker: Er war auch während seiner Zeit bei der Hertha sehr viel und sehr lange verletzt.

Speaker: Durfte sich dann aber trotzdem noch irgendwie bei der zweiten Mannschaft von Hertha fit halten, weil er keinen neuen Verein gefunden hat.

Speaker: Hat sich dadurch wieder ins Schaufenster gespielt, dass die Hertha ihn dann doch noch irgendwie im September unter Vertrag genommen hat.

Speaker: Kam jetzt relativ viel von der Bank.

Speaker: Oder auch weiterhin kommt er von der Bank.

Speaker: Aber ich fand ihn schon gegen Schalke, als er reinkam, richtig gut.

Speaker: Also hat er ein paar richtig gute Aktionen gehabt.

Speaker: Zum Teil auf rechts außen.

Speaker: war für mich eigentlich eher so ein linker Schienenspieler jetzt, aber I don't know, hat jetzt auf jeden Fall rechts außen eher gespielt für die Hertha und hat diese gute Leistung gegen Schalke jetzt mit einer weiteren guten Leistung bestätigt, beziehungsweise jetzt auch mit einem Tor und das war dann auch auf jeden Fall verdient.

Speaker: Also die Hertha für mich den

Speaker: Ja doch, schon einen Ticken besser im Spiel.

Speaker: Also wenn eine Mannschaft den Sieg verdient hat, dann ist es die Hertha.

Speaker: Wobei ich glaube, in der Nachspielzeit, boah, da laufen die auch einmal noch fast ganz, ganz, also die laufen halt böse in den Konter, den Karlsruhe auch vernünftig eigentlich zu Ende spielt, bis auf den Abschluss.

Speaker: Der war dann nicht ganz so gut, weshalb das Ding dann nicht im Tor gelandet ist.

Speaker: Aber der hat auf jeden Fall Glück, weil da hätten die sich fast in der Nachspielzeit ein gutes Auswärtsspiel noch komplett kaputt gemacht.

Speaker: So nimmst du einen Punkt mit.

Speaker: Für die Hertha wahrscheinlich trotzdem ein Ticken zu wenig.

Speaker: Du bist jetzt mit zwei Punkten in die Rückrunde gestartet und du warst eigentlich zweimal nah dran am Dreier.

Speaker: Das ist jetzt noch kein Beimbruch im Aufstiegsrennen.

Speaker: Sie haben halt einen gewissen Rückstand und sind da halt eher unter Zugzwang.

Speaker: Aber es ist einfach generell ein bisschen unglücklich gelaufen und man kann auch sagen, vielleicht ist es auch ein bisschen zu wenig von der Punkteausbeute.

Speaker: Aber

Speaker: Ansonsten so spielerisch kann man auf jeden Fall sagen, weil der Hertha die Tendenz oder die Richtung stimmt schon.

Speaker: Sie haben halt einfach nur den Saisonstart schon in den Sand gesetzt und laufen halt immer so ein bisschen hinterher und dann bist du halt nochmal anders unter Zugzwang.

Speaker: Wenn du drei, vier Punkte mehr hast, ist es glaube ich gar kein Thema so.

Speaker: Ärgerst du dich glaube ich nochmal umso mehr, wenn du da jetzt solche Punkte wieder liegen lässt.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ich muss auch sagen, sie haben jetzt auch gerade wieder kein starkes Tief, oder doch ein kleines Tief, weil fünf Spiele ohne Sieg ist schon natürlich dann für so einen Verein wie Hertha WSC, der eigentlich nochmal versucht, oben ranzukommen, auch definitiv zu wenig.

Speaker: Da waren auch Vereine wie Greuther Fürth oder Arminia Bielefeld oder sowas dabei, wo man dann eigentlich doch ein bisschen mehr Kapital ausschlagen muss.

Speaker: Wenn man nochmal oben angreifen will, so dümpeln sie jetzt da auf Platz...

Speaker: Genau, so dümpeln sie jetzt da auf Platz 7 ein bisschen rum.

Speaker: Jetzt haben sie auf Schalke neun Punkte.

Speaker: Du sagtest gerade schon, sie wären zweimal fast am Dreier gewesen.

Speaker: Hätten sie wenigstens die letzten beiden Spiele gezogen, dann wäre Schalke jetzt einen Dreier nur noch entfernt.

Speaker: Aber gut, sei es drum.

Speaker: Hertha bleibt erstmal auf Platz 7.

Speaker: Wir gucken, was sie nächste Woche machen.

Speaker: Nächste Woche geht es für die Herthaner, lass mich eben schauen, zu Hause gegen Darmstadt.

Speaker: Also absolutes Topspiel auch.

Speaker: Oder was ist Topspiel?

Speaker: Platz 7 gegen Platz 2?

Speaker: Ja, ist schon eine interessante Begegnung.

Speaker: Finde ich auf jeden Fall ein Topspiel.

Speaker: Also wenn man die Hertha als Aufstiegskandidaten und die Hertha hat immer noch meiner Meinung nach den besten Kader der Liga, deswegen auch wenn sie auf Platz 7 sind, sind sie ein klarer Aufstiegskandidat und Darmstadt auf Platz 2 jetzt auch mit dem Sieg.

Speaker: Von daher definitiv ein Topspiel.

Speaker: Kann man nicht anders sagen.

Speaker: Angesetzt für nächste Woche ist allerdings Kaiserslautern gegen Elversberg.

Speaker: Auch nicht ganz uninteressant.

Speaker: Platz 4 gegen Platz 6.

Speaker: Aber wir werden mal sehen.

Speaker: Das ist schon Zukunftsmusik.

Speaker: Wir bleiben erstmal nochmal in dieser Woche.

Speaker: Und da hat dann heute, am Sonntag, also erstmal vielleicht noch der Vollständigkeit halber, neben der Samstagskonferenz am Abend schlägt Dresden-Magdeburg.

Speaker: Fand ich auch spannend.

Speaker: Dresden damit auch zweiten Sieg in Folge.

Speaker: Das heißt, sie kämpfen sich auch so ein bisschen raus aus dem Keller, was mir gar nicht schmeckt, weil es der Fortuna dann wieder ein bisschen mehr an Kragen geht.

Speaker: Da muss man jetzt ganz dringend aufpassen, weil die jetzt auf Platz 17 stehen mit einem Punkt auf die Fortuna auf Platz 16.

Speaker: Und dann ging es in die Sonntagskonferenz und da gab es natürlich ein Spiel und ein Debüt von einem Spieler.

Speaker: Ich denke mal, das ist heute überall gewesen.

Speaker: Bei Transfermarkt habe ich es gesehen, bei Sofascore habe ich es gesehen.

Speaker: Ich habe es überall gesehen, der auch dann direkt genetzt hat.

Speaker: Micha, komm, over to you.

Speaker: Ja, es ist einfach crazy, wie Schalke aber auch medial gespielt wird.

Speaker: Ich bin Schalker und ich will jetzt nicht hier so sitzen, mein Verein ist der geilste, aber ist halt so.

Speaker: Also sorry, dieser Verein, meiner Meinung nach, ist das Aushängeschild der zweiten Liga.

Speaker: Also egal, was du siehst an TV-Berichterstattung etc., du siehst überall eigentlich immer nur Schalke.

Speaker: Also selbst meine Freundin sagte noch eben zu mir,

Speaker: die, keine Ahnung, im Dschungelcamp oder so guckt und dann macht der RTL so ein bisschen Werbung für die zweite Liga, weil die ja auch immer das Zweitliga-Topspiel zeigen und Schalke hat ja nicht mal das Topspiel diese Woche oder auch nicht nächste Woche.

Speaker: Ja und trotzdem im Einspieler wird 70% nur irgendwas von Schalke gezeigt und damit wird dann beworben, ey Leute, wir zeigen die zweite Liga.

Speaker: Also das ist schon echt heftig und

Speaker: Ja, lass uns aufs Spiel schauen.

Speaker: Gegen Kaiserslautern fand ich persönlich, kommt Schalke gut ins Spiel rein.

Speaker: Also gerade dieses offensiv Harmlose ist immer noch gegeben, aber ich fand trotzdem so gerade die ersten Minuten machen sie es eigentlich ganz gut.

Speaker: Dann siehst du aber auch relativ schnell, was Lautern vorhat.

Speaker: Dass Lautern...

Speaker: ein bisschen tiefer steht, trotzdem aber eigentlich nicht so richtig ein Pressing von Schalke zulässt.

Speaker: Also spielen sie immer wieder gut raus.

Speaker: Und da ist Schalke wirklich anfällig, diese Seitenverlagerungen.

Speaker: Also gerade den Ball, aus lauterer Sicht gesprochen, von der linken Seite diagonal rüber auf die rechte Seite.

Speaker: Da merkt man halt, da steht Schalke qua seiner Spielstatik häufig blank.

Speaker: Und dann wird es schnell mal gefährlich.

Speaker: Und das hat Lautern, fand ich, nicht so gut ausgespielt in der ersten Halbzeit.

Speaker: Also ein paar Mal, das ist ein brandgefährlicher Angriff.

Speaker: Und dann vertändelst du irgendwie den Ball, verstolperst du so ein bisschen...

Speaker: Ich weiß es nicht, keine Ahnung.

Speaker: Ansonsten kam lauter nach und nach immer besser ins Spiel und schon Schalke kam gerade offensiv immer weniger.

Speaker: Christian Gummis im Sturm war so ein bisschen abgemeldet, also hat viel versucht, aber hat keine Bälle so richtig festgemacht bekommen, hat sich immer wieder an Maxwell Gampfi festgespielt oder der hatte den auf jeden Fall einfach in der Tasche, sage ich jetzt mal.

Speaker: Und dann war es hier so ein klassisches Schalke-Spiel, was wir in den letzten Wochen und Monaten häufig gesehen haben, wo Schalke sich gerade nach vorne oder in der Offensive schwer tut.

Speaker: Trotzdem sind mal hier und da so ein paar Gelegenheiten.

Speaker: Also ich denke auch in der zweiten Halbzeit an eine Kopfballgelegenheit von Timo Becker.

Speaker: Der kommt so frei vom Tor zum Kopfball, den muss er eigentlich machen als einigermaßen Kopfballversierter Spieler.

Speaker: Er geht dann knapp übers Tor,

Speaker: Und dann wechselt Kaiserslautern eine halbe Stunde vor Ende.

Speaker: Ivan Pretalian kommt rein.

Speaker: Und Junge, was soll ich dir sagen?

Speaker: Der Typ kommt rein.

Speaker: freische Situation lautern.

Speaker: Der ist wirklich zehn Sekunden auf dem Platz, Bam, Flanke rein, Kopfball, Bretagne, 1-0 lautern.

Speaker: Und ich denke mir, das kann nicht wahr sein.

Speaker: Und ja, da muss Schalke natürlich reagieren.

Speaker: Mirom Muslic macht das, hat entgegen, er hat eigentlich gesagt, Edin Dzeko ungefähr eine Viertelstunde ist heute nur eingeplant.

Speaker: Schalke hat halt offensiv nichts auf die Kette bekommen und ja, da hat er irgendwie, also da hat er so 25 Minuten vor Spielende gespielt.

Speaker: Hat der Edin Dzeko gebracht.

Speaker: Gab es natürlich auch zahlreiche Videos, sowohl auf Social Media.

Speaker: Natürlich auch, du merkst natürlich schon, okay, in der Arena wird es auch nochmal laut und es kommt nochmal Stimmung auf.

Speaker: Edin Dzeko ist da.

Speaker: Und in der Folge merkst du auch direkt,

Speaker: dass sich die Statik von Schalke Spiel komplett verändert hat.

Speaker: Und was ich dabei so spannend fand, schon klar, dass wenn so ein Brecher wie Dzeko vorne drin ist, dass er den Ball mal eher festmacht als jemand anderes.

Speaker: Aber was du halt auch krass gemerkt hast, wie sich auch das Spiel für Karaman, für Gommis verändert hat.

Speaker: Gommis hat auf einmal ganz andere Räume, weil natürlich der Fokus der Verteidiger

Speaker: ...viel eher auf Dzeko gegangen ist.

Speaker: Und Dzeko hat sich nicht immer nur zentral positioniert, sondern hat sich auch gerne mal ein bisschen fallen lassen in die Halbräume.

Speaker: Aber er hat halt immer Innenverteidiger gebunden damit.

Speaker: Und damit sind mehr Räume entstanden.

Speaker: Und Kenan Karaman komplett abgemeldet im ganzen Spiel.

Speaker: Also es liegt ja auf der Hand, dass das, was Schalke spielt, jetzt nicht optimal auf Kenan Karaman zugeschnitten ist.

Speaker: Und er hat jetzt, also das ist ein technisch versierter Spieler, der auch mal gerne mit seinem Mitspieler irgendwie ein paar Doppelpässe und sowas spielt, kann der halt super wenig machen.

Speaker: Ja, als Dzeko dann da ist und Dzeko hat halt auch eine sehr gute Technik, vor allem für die Zweitliga-Verhältnisse.

Speaker: Auf einmal ist Karaman auch ganz anders im Spiel eingebunden und Schalke erhöht wirklich das Risiko.

Speaker: Vielleicht ein Ticken zu viel, weil 84.

Speaker: Minute fängst du dir halt, also es ist halt richtig ärgerlich, du fängst dir halt einen bodenlosen Konter, wo Bretaien aus der ersten Hälfte startet und dann komplett frei auf Karius zuläuft und es dann auch sehr, sehr gut macht, haben wir ja auch darüber gesprochen, was macht das mit einem Stürmer, wenn er auf Karius zuläuft, guckt die ganze Zeit erstmal auf den Ball, guckt am Ende einmal kurz hoch, Karius spekuliert, geht runter, Bretaien schießt oben drüber und dann

Speaker: 2-0 und dann dachte ich eigentlich, okay, scheiße, Mann, das Ding ist eigentlich auch durch.

Speaker: Du siehst auch wie bei vielen Spielern so ein bisschen die Köpfe, also du wirst ja 84 Minuten ausgekontert und du bist so eine offensiv harmlose Mannschaft wie Schalke, da rechnest du dir eigentlich nichts mehr aus.

Speaker: Viele Köpfe gehen auch nach unten, was sehr auffällig war, Edin Dzekos Kopf ging nicht nach unten, der hat dann auch wirklich die Mannschaft direkt ja auch versucht, ein bisschen wach zu rütteln, ey, kommt, Männer, hier ist noch nichts verloren und ja, dann zwei Minuten später

Speaker: Ich weiß nicht, ob du das Tor schon gesehen hast.

Speaker: Guck es dir auf jeden Fall an oder vielleicht kannst du es dir auch währenddessen ganz kurz angucken.

Speaker: Gibt es bestimmt ein Reel bei Sky oder keine Ahnung was.

Speaker: Ein Ball von Edin Dzeko, der wird, beziehungsweise kommt ein hoher Ball und wie Edin Dzeko den mit der Brust, dem Rücken zum Tor annimmt, sich dabei dreht, den Ball am Verteidiger vorbei und den ins Tor macht,

Speaker: macht er überragend.

Speaker: Also ich bin mir 100% sicher, es gibt wahrscheinlich in der zweiten Liga keinen Neuner, der diesen Ball so verarbeitet bekommt und daraus ein Tor schießt.

Speaker: Und fand ich also eine richtig, richtig starke Aktion und hat direkt gezeigt, dass er eine enorme Qualität für Schalke mitbringt und unser Spiel auf jeden Fall auch in der Offensive verändern wird.

Speaker: Was ich auch gut finde, weil

Speaker: Im Endeffekt muss man ehrlich sein, wir kommen gleich auch noch so ein bisschen auf das Transfergeschehen bei Schalke.

Speaker: Vielleicht hast du auch schon mitbekommen, Musa Silla heute gar nicht im Kader, steht kurz vor einem Wechsel zu New York FC und

Speaker: Schade eigentlich, weil ich den Jungen sehr mag, aber man muss halt ehrlicherweise sagen, das war nie ein Spieler für dieses Muslitz-System.

Speaker: Und da muss man Respekt vor Miro und Muslitz haben, dass er es trotzdem geschafft hat, diesen Spieler so einzubinden in sein Spiel.

Speaker: Aber man hat halt gesehen, das passt insgesamt nicht so ganz zusammen.

Speaker: Und jetzt haben wir halt einen Stürmer mit Dzeko vorne drin, der viel eher in dieses Profil reinpasst.

Speaker: Und Schalke hat auch angekündigt, es wird noch ein offizieller Siller-Ersatz kommen.

Speaker: Da wird wahrscheinlich auch eher ein ähnlicher Spielertyp kommen, sage ich jetzt mal.

Speaker: Also halt eher ein Zielspieler, ein Targetplayer vorne drin, ein großgewachsener Neuner.

Speaker: Und ich glaube, das wird Schalkes Offensivspiel sehr, sehr gut tun.

Speaker: Also das kann man nicht anders sagen.

Speaker: Aber ja, hast du das Tor, kannst du das Tor dir angucken in der Zwischenzeit?

Speaker: Ja, ich habe es gerade, es gibt keine vernünftige Wiederholung.

Speaker: Es gibt nur eins von dem Fan gefilmt, relativ weit weg.

Speaker: Also im Endeffekt für die Zuhörer gerade, ich sehe eine Klärungsaktion eigentlich in der letzten Reihe, der Ball kommt hoch, sehr, sehr enger Zweikampf und mehr oder weniger schiebt Dzeko seinen Gegenspieler weg, nimmt ihn mit der Brust an und schiebt unten rechts ein.

Speaker: Also sehr, sehr stark gemacht auf jeden Fall.

Speaker: Ja, also definitiv.

Speaker: Ich hätte jetzt echt gedacht, dass irgendwie, ich meine, Sky Sport oder so hat bei Insta auch direkt ein Reel daraus gepostet.

Speaker: Aber ja, also muss man mal gucken.

Speaker: Wenn du bei Sky Sport auf die SkySport.de, da ist auf jeden Fall ein Reel,

Speaker: wo man es, glaube ich, relativ gut sieht.

Speaker: Naja, jedenfalls, wie es dann so ist, 1 zu 2, die Arena kocht und Schalke drückt dann auch auf 2 zu 2 und nach einer Standardsituation kommt der Ball dann nochmal im zweiten Moment zu Kenan Karaman, der dann zum 2 zu 2 einschieben kann und somit nimmt Schalke dann noch einen Punkt mit.

Speaker: Lautern hat ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, muss man definitiv anerkennen, aber man hat halt auch gemerkt,

Speaker: die haben sich zu sicher gefühlt und haben 2-0.

Speaker: Und ich verstehe das ja irgendwo auch, weil ganz ehrlich, so steht 1-0 und selbst da war es schon realistisch, dass Lauterner das Spiel gewinnt.

Speaker: Und dann kriegst du so eine Kontersituation, machst das 2-0, 84.

Speaker: Minute, da denkst du, dass du da irgendwie so gedanklich so ein bisschen, naja, das Spiel ist durch und vielleicht nicht mehr diese hundertprozentige Konzentration und diesen hundertprozentigen Fokus hast.

Speaker: Total menschlich kann ich nachvollziehen, Torsten Lieberknecht war richtig angepisst, weil

Speaker: sie machen halt 84 Minuten lang ein richtig geiles Auswärtsspiel, muss man schon sagen, haben auch so ein bisschen ihre eigenen Prinzipien nicht aufgegeben, aber haben sich auch stark Schalke angepasst, aus Respekt vor Schalke und haben es dann aber auch sehr, sehr gut gemacht.

Speaker: Von daher bitter für Kaiserslautern, ein sehr interessantes Spiel und für Schalke dann irgendwie dann doch gefühlt wieder ein gewonnener Punkt.

Speaker: Letzte Woche in Berlin war es, fand ich, noch schmeichelhafter.

Speaker: Heute würde ich sagen,

Speaker: Ja, es ist aber trotzdem okay.

Speaker: Also es ist jetzt auch nicht so, dass Schalke von Lauter an die Wand gespielt wurde oder Lauter an die ganz klar bessere Mannschaft war.

Speaker: Also von daher, es ist so ein Stück weit glücklich, keine Frage, aber fühlt sich natürlich auch eher wie ein Sieg an, muss ich sagen.

Speaker: Von daher, ja.

Speaker: Ja, für die Zeitpunkte auf jeden Fall, denke ich.

Speaker: Also von den Zeitpunkten her kann man eigentlich nur glücklicher sein als Schalke-Fan, als als Lautern-Fan.

Speaker: Das ist ganz logisch.

Speaker: Ich finde aber spannend, was du sagst, weil genau das ist ja eigentlich das, was ich immer sehr gerne mag, weil es auch mehr oder weniger das ist,

Speaker: wo ich auch selber spiele, ne?

Speaker: Klassischer Neuner, das ist total geil, weil das kannst du gar nicht mit Silla vergleichen.

Speaker: Der Silla ist jemand, der steht irgendwo an der Abseitskante und lauert auf den nächsten Sprint.

Speaker: So, das ist Silla, würde ich sagen.

Speaker: Dementsprechend nimmt er auch logischerweise einen Karaman oder wer auch noch dahinter spielt, einen Younes oder sowas, den nimmt er natürlich einen gewissen Ansatz von Kreativität, weil er eben bereit ist, in die Tiefe zu starten, einen Sprint anzuziehen und weniger vielleicht auch der mitspielende Stürmer ist.

Speaker: Ich habe jetzt nicht so viele Spiele von ihm gesehen, aber

Speaker: Das wäre jetzt mal so meine persönliche Einschätzung von ihm.

Speaker: Ja, hast schon recht.

Speaker: Und Dzeko ist genau der andere, ne, Neuner, der kann gar nicht so viele Tiefenläufe machen.

Speaker: Schon gar nicht, wenn er jetzt, keine Ahnung, übernächsten Monat wird er 40.

Speaker: So viele Tiefenläufe wird er nicht mehr machen.

Speaker: Aber er ist einfach präsent, er ist schwieriger zu verteidigen, weil eben Bälle auch aus der Luft auf einen 1,95 Stürmer was anderes sind als auf einen 1,80, als 1,85 Stürmer.

Speaker: Und weil er eben, wie du schon angesagt hast, das ist auch immer, also haben wir auch lustigerweise bei uns ein ganz anderes Niveau, aber Abläufe sind ja trotzdem irgendwo in gewissen Teilen ähnlich, wenn auch viel, viel langsamer.

Speaker: Ist ja eben so, dass der Stürmer auch vor allem als echter Neuner dem Ball ein bisschen mehr entgegenkommt, Räume schafft.

Speaker: Also Räume schaffen ohne Ball.

Speaker: Und das tut natürlich Dzeko in dem Sinne, dass er halt danach Richtung eigene Verteidigung schiebt und dementsprechend so einen Handlungsspielraum für einen Karamann, für einen Younes enorm vergrößert.

Speaker: Und das ist einfach das Geile auch an einem echten Neuner, in meinen Augen.

Speaker: Wobei natürlich

Speaker: Wenn du mal so ein Spiel hast, wo du hinten drin stehst und dann muss einer schnell nach vorne und du hast dann halt Dzeko um 1 gegen 1, der dann da einen 50-Meter-Sprinter machen muss, ist schon schwierig.

Speaker: Ja, aber auch da ist das nicht der Sprinter, aber du kannst ihn mal nach vorne dreschen und Dzeko ist in der Lage, den Ball festzumachen und auch Zeit zu gewinnen.

Speaker: Und das hat ja bei Schalke einfach nie funktioniert in den letzten Monaten.

Speaker: Aber der macht den Ball fest und gibt seinen Mitspielern auch die Gelegenheit, richtig nachzurücken.

Speaker: Ja, mit dem Rücken zum Tor.

Speaker: Und dann auch den Steckpass zu spielen.

Speaker: Und wie gesagt, der kann auch mitzocken.

Speaker: Also es ist jetzt auch nicht so, dass das der reinste Brecher vorne ist, der nur aufs Tor schießen kann.

Speaker: Sondern er hat halt auch eine ausgezeichnete Technik.

Speaker: Mal angenommen.

Speaker: Und kann halt sehr geil seine Mitspieler einsetzen.

Speaker: Was ich jetzt gerade meinte.

Speaker: Also er geht in Gommes tief und Gommes läuft 34.

Speaker: Was ich jetzt gerade meinte, ist eine andere Situation, dass du beispielsweise, wenn du näher am Tor stehst, weil du ein 1-0 irgendwie verteidigen willst oder sowas, was ja bei Schalke diese Saison jetzt auch schon öfter mal der Fall war, dass er logischerweise auch für die Kompaktheit der Stürmer ein bisschen tiefer schiebt.

Speaker: Und du dann, ich sag mal, kurz nach dem eigenen Mittelkreis oder auf der eigenen Hälfte so am Mittelkreis den Stürmer hast.

Speaker: Und dann hast du auf einmal einen Ballgewinn auf A6 oder so auf A8, weil schlampig gespielt.

Speaker: Und dann bietet sich Dzeko in der Lücke an und dann schickst du den.

Speaker: Das ist natürlich dann schon ein Disadvantage im Vergleich zu Silla, weil Silla ist weg, wie vielleicht Bretain noch heute, wobei Bretain ist eigentlich auch nicht so der Übersprinter, aber Dzeko wird dann höchstwahrscheinlich von so einem Giampfi oder so eingeholt.

Speaker: Aber es gibt halt Vor- und Nachteile bei jedem Spielertypen.

Speaker: Ich persönlich, du weißt, ich liebe so Neuner, ich finde Dzeko, ich habe dir, glaube ich, bei wenigen Spielern in den vergangenen Jahren immer so direkt geschrieben, ey, geil und so.

Speaker: Ich glaube, bei Dzeko habe ich das, habe gesagt, geiler Transfer, sowohl, und das möchte ich auch nochmal hervorheben, das ist ja nicht nur

Speaker: von der Qualität eine Sofortbereicherung.

Speaker: Ja, der ist relativ alt.

Speaker: Das schwingt immer so ein bisschen im Kopf mit, weil wenn er sich was tut,

Speaker: Mit 39 heilt das nicht so wie mit 29.

Speaker: Aber er ist auch unfassbarer Marketingkauf.

Speaker: Also nicht, dass er jetzt nur dafür geholt würde und sonst nichts kann.

Speaker: Aber es löst halt einfach eine Welle des Hypes aus.

Speaker: Du hast es vorhin schon gesagt.

Speaker: Es ist ein Spieler, der nach Raoul vielleicht der Größte ist, der zu Schalke gekommen ist.

Speaker: Man darf nicht vergessen, in welcher Situation Schalke ist und in welcher Situation sie vorher waren.

Speaker: Von daher für mich auch, ich mag die Transferpolitik von Schalke 04 in dieser Saison 25, 26 sehr.

Speaker: Mir gefällt das sehr gut von den Spielern, die sie geholt haben, auch die nicht so namhaften.

Speaker: Ein Kurucay, Megatransfer, über einen Backup, da brauchen wir gar nicht drüber reden.

Speaker: Da fand ich die Transfers eigentlich... Oder Kartitsch.

Speaker: Oder Kartitsch.

Speaker: Da fand ich die Transfers davor die Saison eigentlich deutlich schlechter.

Speaker: Ja, aber zur Wahrheit gehört auch...

Speaker: dass die Transfers dieses Jahr alle so einschlagen, damit kannst du auch nicht planen.

Speaker: Also das ist dann auch ein bisschen ein glückliches Händchen.

Speaker: Gut, vielleicht sind die letzten Jahre auch wenige Spieler eingeschlagen.

Speaker: Jetzt sind besonders viele von den Transfers von den Neuzugängen eingeschlagen.

Speaker: Dejan Lubicic ist ja auch im Anflug.

Speaker: Finde ich auch wieder einen sehr guten Transfer.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Ich bin mal gespannt, wo er spielt.

Speaker: Weil ich muss sagen, ja, wir haben nicht so viel in der Zentral... Also hinter Schallenbeck, Elfhausi kommt halt nichts, weil Krüger verletzt.

Speaker: Bachmann gefühlt die ganze Saison schon irgendwie immer mit irgendwelchen Wehwehchen raus.

Speaker: Du hast eigentlich nur noch Paul Pöppel aus der U23 dahinter.

Speaker: Von daher, das sehe ich schon.

Speaker: Andererseits würde ich sagen, gerade Schallenberg und El Fausi haben eigentlich durchgespielt.

Speaker: Also die sind eigentlich gesetzt.

Speaker: Das heißt, es ist eigentlich schon ein funktionierendes Mittelfeld-Duo.

Speaker: Das heißt, wenn du Lubitschitsch als Achter einplanst,

Speaker: dann ist es ein direkter Konkurrenzkampf mit El Fausi.

Speaker: Und da bin ich mal gespannt.

Speaker: Das wäre jetzt für mich nicht die Position gewesen, wo man am ehesten Bedarf hat.

Speaker: Aber ich glaube, da geht es gerade auch mehr darum.

Speaker: Also El Fausi spielt eine super Saison.

Speaker: Läuferisch, kämpferisch.

Speaker: Ehe immer mega, aber...

Speaker: Gerade so, was das Passspiel angeht, da hat er, finde ich, schon noch Entwicklungspotenzial.

Speaker: Und du brauchst, glaube ich, jetzt einfach, du musst einfach mehr mit dem Ball hinbekommen.

Speaker: Das war einfach die letzten Wochen sehr, sehr schwierig.

Speaker: Und ich glaube, genau dafür ist Dejan Lubicic ein super Transfer.

Speaker: Und der hat einen Marktwert von 3 Millionen und Schalke holt ihn für 57.000, kann noch auf eine Million hochgehen, wenn sie aufsteigen.

Speaker: Also ist ja auch wirtschaftlich ein richtiges Problem.

Speaker: Vertragsende?

Speaker: Nee, er hat noch zwei, drei Jahre Vertrag.

Speaker: In Zagreb?

Speaker: Okay, dann will man den anscheinend... Er wollte wohl aus privaten Gründen auch zurück nach Deutschland.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Also das wohl auch.

Speaker: Und hat jetzt auch in Zagreb seinen Stammplatz ein Stück weit verloren.

Speaker: Also hat viel in der Europa League noch gespielt, aber halt in der Liga nicht mehr ganz so viel.

Speaker: Okay.

Speaker: Trotzdem, also Lubitsch ist ja auch bei Köln damals schon jahrelang Abgangskandidat gewesen.

Speaker: Da standen Ablösen von zehn Millionen im Raum andere Bundesligisten, die dran waren.

Speaker: Von daher...

Speaker: Ein sehr, sehr guter Transfer auf den ersten Blick, der sehr gut passen kann an sich.

Speaker: Ich muss trotzdem sagen, ich finde es gut, dass Schalke noch einen Siller-Ersatz holen möchte, weil Brian Lassme fällt auch noch aus und du bist einfach dünn besetzt.

Speaker: Und wenn du heute wieder auf die Bank geguckt hast, da war er eigentlich nur Edin Dzeko und ansonsten Jugend forscht mal wieder.

Speaker: Also jetzt keine namhaften Spieler oder sowas.

Speaker: Von daher, da fehlt auf jeden Fall noch was und was mir persönlich eigentlich die meisten Sorgen macht,

Speaker: sind die Wingback-Positionen bei Schalke, diese Schienenpositionen.

Speaker: Du hast Vitali Becker, der komplett durchgespielt hat, der ist jetzt heute angeschlagen ausgefallen.

Speaker: Ich gehe immer davon aus, dass er bis nächste Woche wieder fit ist.

Speaker: Aber du hast, also Fynn Porath ist für mich zwar ein super, super guter Spieler von der Bank, aber ist kein Starter für mich.

Speaker: Also hat

Speaker: Wenn er startet, nie überzeugt, fand ich.

Speaker: Von der Bank bringt er immer gute Impulse, hat uns auch schon Punkte gesaved und alles.

Speaker: In Kiel, glaube ich, damals, oder wie war das?

Speaker: Der kam aus Kiel, oder was meinst du?

Speaker: Nee, ich glaube, der hat auch gegen Kiel dann sogar getroffen.

Speaker: 1-0 verloren, da war ich im Stadion.

Speaker: Ja, okay, nee, dann nicht.

Speaker: Du weißt aber, was ich meine, ne?

Speaker: Also einmal gegen Bochum, aber ich glaube, der war abgefälscht, aber das war sein Schuss.

Speaker: Und dann hat er den gegen Greuther Fürth, hat er den auch reingemacht.

Speaker: Ja, so ein und zehn Latte oder so, aber das ist auch egal.

Speaker: Aber deswegen, also Porath hat heute auf der linken Schiene gespielt und dann musstest du irgendwann Felipe Sanchez einwechseln, weil die Schienenspieler bei Schalke musst du in der Regel 70. oder 80. auswechseln.

Speaker: Und das ist halt kein Wunder.

Speaker: Und Timo Becker hat auf der anderen Seite gespielt, fand ich sogar eigentlich ganz praktisch, weil Merz Can Ayhan

Speaker: Der hat so gut gespielt in der Hinrunde und auch heute wieder.

Speaker: Den kannst du einfach nicht mehr rausnehmen, obwohl Timo Becker eigentlich absolut gesetzt ist, Vizekapitän ist.

Speaker: Aber Merjan Eihand spielt so, so gut.

Speaker: Der ist verschenkt oft.

Speaker: Also das ist eine Qualität, da kannst du dir eigentlich nicht erlauben, auf die Bank zu setzen.

Speaker: Von daher finde ich den Ansatz eigentlich ganz gut.

Speaker: Timo Becker auf der Schiene ist irgendwie, auch wenn er das schon in der Bundesliga zum Teil gezockt hat,

Speaker: Ist jetzt auch nicht so richtig das Gelbe vom Ei.

Speaker: Und auch dahinter hat so heute Mika Valentowicz noch, weil Gantenbein fällt jetzt aus.

Speaker: Donko spielt gar keine Rolle unter Muslic, war auch verletzt.

Speaker: Aber das scheint gar nicht zu passen.

Speaker: Und meiner Meinung nach, Schalke braucht definitiv einen Schienenspieler.

Speaker: Weil Lubicic hat zwar auch mal rechts außen gespielt in Köln, aber das ist jetzt kein Schienenspieler.

Speaker: Also Lubicic kann es vielleicht noch auf der Zehn bringen, aber nicht auf der Schiene.

Speaker: Deswegen...

Speaker: Also ich hoffe, Schalke holt neben der Stürmerverpflichtung noch einen Schienenspieler.

Speaker: Ich sehe da auf jeden Fall Bedarf und jetzt mit den Millionen für Silla.

Speaker: Auch übrigens ein richtig guter Deal.

Speaker: Also die kassieren sechs Millionen.

Speaker: Im Sommer war dieser Verein, war hier New York schon mal dran, haben fünf

Speaker: fünfeinhalb geboten oder sowas, hat Schalke abgelehnt, haben jetzt noch ein bisschen nachgebessert, dafür, dass Siller auch echt nicht so eine geile Hinrunde gespielt hat, also finde ich auch sehr gute Deals, was man da so liest von Frank Baumann und ja, ich bin auf jeden Fall gespannt, ich glaube, da wird sich noch einiges tun bei Schalke.

Speaker: Ja, auf dem Papier natürlich, also gar keine Frage.

Speaker: Ich wollte noch vorhin ein, zwei Sachen sagen, aber da warst du in deinem Flow, da wollte ich auch nicht unterbrechen.

Speaker: Vielleicht noch zwei Sätze, dann können wir auch das Spiel zum Abschluss bringen, in meinen Augen.

Speaker: Ein Punkt ist, Lubitsch, mega guter Transfer, kennt die Liga.

Speaker: Du hast es schon gesagt, Schallenberg, El Fausi, eigentlich gesetzt, spielen auch bisher eigentlich eine absolut gute Rolle.

Speaker: Andererseits hast du dann ein Backup, wie du auch schon gesagt hast, eben der Blick auf die Bank.

Speaker: Andererseits meine ich auch zu wissen, dass Lubitsch öfter mal in so einem 4-2-3-1-10 gespielt hat bei Köln.

Speaker: Das heißt, vielleicht kann man den auch mal neben Karamann stellen, weil Karamann eigentlich auch mehr oder weniger gelernter Stürmer ja eigentlich auch einen so auf Hengelspitze macht.

Speaker: Vielleicht kann man den dann so im Tandem daneben stellen.

Speaker: Das könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

Speaker: Das andere, was ich noch sagen wollte, es war noch ganz zu Beginn, wo du sagtest, ey, so ein medialer Hype, auch im Fernsehen, bei RTL und so, wird das mit Schalke beworben.

Speaker: Das ist wiederum die andere Seite.

Speaker: Wir haben letzte Saison auch ganz oft gesagt, wie krass die Medien sich auf Schalke stürzen, wenn es schlecht läuft.

Speaker: andererseits stürzen sie sich auch drauf, wenn es gut läuft.

Speaker: Also es ist einfach diese mediale Awareness, die Schalke hat, sowohl wenn es scheiße läuft, als auch wenn es gut läuft.

Speaker: Also wenn es scheiße läuft, bekommst du wirklich den Baseballschläger volle Kannen in die Fresse.

Speaker: Und wenn es gut läuft, dann wirst du auf Händen getragen.

Speaker: Und das werden andere Vereine vielleicht gar nicht so.

Speaker: Siehe Elversberg vielleicht.

Speaker: Ja, die spielen geisteskrank gut eigentlich dafür, dass die vor ein paar Jahren noch Regionalliga so gekickt haben.

Speaker: Aber da ist diese...

Speaker: dieser Hype nicht so krass, wie der sich halt bei Schalke entfachen kann, was natürlich auch logischerweise unter anderem an der Fanbase, sprich inklusive dir auch liegt.

Speaker: Und das und auch das Wort zum Sonntag von mir zu Schalke.

Speaker: Ich bin sehr gespannt, was sich da entwickelt.

Speaker: Transferwünsche oder Verbesserungsvorschläge deinerseits teile ich.

Speaker: Also bei so, ich sag mal,

Speaker: ich sag mal, außen belastenden Spielen, das ist vielleicht ein scheiß Wort, aber die Spielspieler, die so stark belastet werden, da braucht man eigentlich ein Backup und das sehe ich bei Schalke gerade auch nicht, dass da jetzt irgendwie beide Positionen doppelt besetzt sind.

Speaker: Deswegen kann ich schon nachvollziehen.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Aber lass uns gerne noch zum Ende dieser Folge einen Blick in die erste Liga wagen.

Speaker: Ich glaube, wir haben auch hier an dieser Stelle schon mal drüber, haben wir nicht sogar letzte Folge noch drüber geredet, ob Bayern im Winzebill gehen kann.

Speaker: Ja, ich glaube schon, ja, ja.

Speaker: Ja, hat ja super geklappt.

Speaker: Erste Niederlage der Saison für Bayern München.

Speaker: Und da muss ich mal wirklich wieder sagen, damit habe ich 0,0 gerechnet.

Speaker: Also ich habe mir die Konferenz angeguckt und da war Manuel Baum, der Trainer von Augsburg, vorm Spiel noch im Interview.

Speaker: Ja, da wird ja so gefragt, was er sich da vorgenommen hat und ob er denn glaubt, dass sie eine Chance haben.

Speaker: Da habe ich noch geschmunzelt und gesagt, ja toll, was soll er denn jetzt sagen?

Speaker: Junge, natürlich wird er dir jetzt irgendwie erklären, dass er an sich schon die Ambition hat, hier was mitzunehmen, aber sorry, FC Augsburg in München, habe ich 0,0 mit gerechnet, Bayern geht dann auch in Führung und Augsburg dreht quasi das Spiel und

Speaker: Ja, da bekommen die Aussagen von Sandro Wagner aus der Hinrunde.

Speaker: Ja, ich sehe nicht, dass wir schlechter besetzen als Bayern München.

Speaker: Nochmal eine neue Note oder ein bisschen Würze zumindest.

Speaker: Nein, also von daher richtig gut gemacht von den Augsburgern.

Speaker: Und ja, was denkst du, was bedeutet diese erste Niederlage auch für Bayern München?

Speaker: Also glaubst du, es hat irgendwelche Auswirkungen?

Speaker: Hast du da eine Meinung zu oder...

Speaker: Ja, also ich glaube, wie wir eben schon gesprochen haben, so rein mental ist es natürlich ein Dämpfer, weil du eben die Chance hattest, irgendwie so invincible zu gehen.

Speaker: Die Bayern-Nurfür-Leverkusen-Fans haben jetzt auch, glaube ich, gesungen bei ihrem Heimspiel gegen Werder Bremen.

Speaker: Ungeschlagen deutscher Meister.

Speaker: Ungeschlagen deutscher Meister, nur Leverkusen, keine Ahnung, was weiß ich.

Speaker: Muss man ihn lassen, haben sie geschafft.

Speaker: Bayern scheint es jetzt gerade, oder wird es nicht mehr schaffen diese Saison.

Speaker: Andererseits, tabellarisch macht es, glaube ich, kaum einen Unterschied.

Speaker: Also Bayern ist so weit weg vorne,

Speaker: Lass mich noch mal eben gucken, welche Punkte Abstand sie haben.

Speaker: Acht Punkte Abstand, trotz Niederlage.

Speaker: Das ist schon brutal.

Speaker: Und auch das Torverhältnis, wie gesagt, ich habe die Bayern in den vergangenen Jahren, wo sie so oft Meister geworden sind, auch nicht immer so hungrig erlebt wie bei dem Spiel, weil ich letztens noch geguckt habe, gegen Wolfsburg war das, glaube ich, da, wo sie sechs, sieben Buletten gemacht haben.

Speaker: Von daher mit einem Harry Kane in einer absoluten Topform eigentlich.

Speaker: Wobei der auch kein Land gesehen hat jetzt bei dem Spiel.

Speaker: Ich habe nur, also das, meine Meinung, tabellarisch ändert sich gar nichts, mental jetzt ein Dämpfer, aber

Speaker: Mein Gott, das sind Profis, das werden die wieder hinbekommen.

Speaker: Ich weiß nicht, wie du es siehst, gib gerne mal deine Meinung dazu.

Speaker: Nur eine Sache noch, das mir, vielleicht kannst du das auch kommentieren, das ist mir noch irgendwie so im Kopf rumgeschwört.

Speaker: Ist Augsburg nicht auch so ein kleiner Angstgegner von Bayern?

Speaker: Ja, naja.

Speaker: Also ich weiß auf jeden Fall so auch die Guardiola Bayern oder so, aber das war dann meistens so zwischen so zwei Champions-League-Halbfinals bis in Augsburg gefahren.

Speaker: Guardiola hat neunmal durchgewechselt und dann hast du auf einmal 200 verloren und

Speaker: Alle haben rumgeheult, ja, Wettbewerbsintegrität und die nehmen das ja gar nicht ernst und Wettbewerbszerzerrung und so weiter und so fort.

Speaker: Also aber ja, in Augsburg oder gegen Augsburg sind sie gerne mal gestolpert, aber meistens eher in Augsburg.

Speaker: Aber ich muss auch sagen, auch das Hinspiel hat Augsburg ja sehr, sehr gut gemacht.

Speaker: Also auch da haben sie ja Bayern, sie haben zwar am Ende verloren, aber sie hatten die Bayern ja schon so ein bisschen am Haken, sage ich jetzt mal.

Speaker: Ansonsten glaube ich schon, dass diese erste Niederlage so ein bisschen diesen Hunger von Bayern München stoppen kann.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ich glaube schon, dass das ein Ding war.

Speaker: Dieses Alter, Leverkusen ist in Winzebill gegangen, das wollen wir auch schaffen.

Speaker: Und da könnte es jetzt natürlich schon so einen kleinen Knick für Bayern geben.

Speaker: Das wird mit der Meisterschaft nichts mehr machen.

Speaker: Aber ich bin mal gespannt, wie sich das generell auf die Mannschaft auswirkt.

Speaker: Dann jetzt auch mit Blick auf die Champions League.

Speaker: Also wie sehr da noch dieser Hunger und diese Bissigkeit gegeben sind.

Speaker: Aber brauchen wir gar nicht drüber reden.

Speaker: Das Ding ist auf jeden Fall durch.

Speaker: Da finde ich es eigentlich noch viel spannender, was sonst so in der Bundesliga los ist.

Speaker: Weil das Hoffenheim eine richtig gute Saison spielt.

Speaker: Das sagen wir schon seit Wochen, seit Monaten.

Speaker: Das sieht man ja auch schon seit langem.

Speaker: Aber dass sie auf Platz 3 stehen, das hat mich irgendwie dann doch ein Stück weit überrascht, muss ich sagen.

Speaker: Also ich weiß nicht, ob du es so auf dem Schirm hattest, aber ich habe auf die Tabelle geguckt.

Speaker: Moment mal, wie waren die denn da jetzt auf Platz 3?

Speaker: Hat natürlich auch die Folge Leipzig jetzt in den letzten Wochen ja auch dem Verletzungspech geschuldet, aber auch einige Punkte unnötig liegen lassen.

Speaker: Aber Hoffenheim

Speaker: Als eine der Mannschaften sogar, die noch ein Spiel weniger haben, wobei Leipzig und Leverkusen auch fairerweise, aber trotzdem Platz drei, 36 Punkte, nicht schlecht.

Speaker: Also sehr, sehr starke Performance und ein richtig guter, spannender Kader.

Speaker: Haben wir ja auch schon, glaube ich, diese Saison das eine oder andere Mal darüber gesprochen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Stuttgart und Leipzig natürlich dann, also Stuttgart punktgleich, Leipzig einen Punkt dahinter und dann kommt auch noch Leif mit vier Punkten dahinter, also alles relativ eng, ich sag mal zwischen den Plätzen drei und sechs, davor Dortmund schon ein bisschen enteilt und Bayern sowieso.

Speaker: Aber dass die jetzt auch tatsächlich mit dem Torverhältnis und mit dem einen Punkt mehr jetzt an Stuttgart und Leipzig vorbei sind, das hätte ich jetzt ehrlicherweise auch nicht gedacht.

Speaker: Von daher, Chapeau, kann man nicht anders sagen.

Speaker: Gute Arbeit in Hoffenheim, sowohl bei der ersten als auch, meine ich, bei der zweiten Mannschaft.

Speaker: Die zweite Mannschaft von Hoffenheim ist ja, soweit ich das noch richtig im Kopf habe, von der Regionalliga in die dritte Liga aufgestiegen.

Speaker: Also ähnlich, wie das bei Borussia Dortmund auch mal der Fall war.

Speaker: Das heißt, grundsätzlich in Hoffenheim läuft es, glaube ich, sehr, sehr gut.

Speaker: Ich kann das jetzt noch mal eben kurz gegenchecken.

Speaker: Ja, sind sogar praktisch.

Speaker: Platz 9 in der dritten Liga.

Speaker: Sind sogar Platz 9, also als Aufsteiger Platz 9, also absolut gesichertes Mittelfeld ist auch schon, denke ich, eine sehr, sehr starke Aktion.

Speaker: Genau, ich habe mir nämlich noch das Spiel gegen Aachen angeguckt, die haben jetzt knapp gegen Aachen zu Hause verloren.

Speaker: Aachen da ja eher unten im Abstiegskampf in der dritten Liga, aber sehr, sehr spannend.

Speaker: Sehr, sehr spannend, was sich da sonst so tut.

Speaker: Du hast es schon angesprochen,

Speaker: Vielleicht ein kurzes Zwischenergebnis, es kam jetzt gerade kurz reingeflattert, Freiburg gewinnt 2 zu 1 gegen Köln, was die Bundesliga betrifft und ein anderes Zwischenergebnis noch.

Speaker: Ich meine, das werden jetzt viele vielleicht auch schon gesehen haben, aber die es vielleicht noch nicht nachgelesen haben oder falls ihr den Podcast, weiß ich nicht, morgen früh vielleicht schon hört, übermorgen früh.

Speaker: Arsenal hat zu Hause gerade eben verloren gegen Man United, 2 zu 3.

Speaker: Macht den Titelkampf in England auch wieder etwas spannender, weil City da jetzt nicht mehr ganz so weit abgehangen ist.

Speaker: Nur noch vier Punkte, meine ich.

Speaker: Genauso wie Villa übrigens auch.

Speaker: Arsenal macht in der 84. noch das 2-2 und dann Mateusz Cunha.

Speaker: Ja, auch mit Bundesliga-Vergangenheit mit dem 3-2 und Ex-Leipziger.

Speaker: Ex-Leipziger.

Speaker: Man hatte jetzt einfach, also, ja, was heißt bitter, man hat immer noch vier Punkte auf City, aber dadurch, dass City ja letzte Woche gegen Manu verloren hat, hattest du halt sieben Punkte, was halt echt geschmeckt hätte und Manu, krass, jetzt, also das ist ein Statement hier mit Interimstrainer Michael Carrick.

Speaker: Michael Carrick, den hatte ich damals aber noch bei FIFA, glaube ich, wo der noch 6er war.

Speaker: Kann man mal machen.

Speaker: Also bei Man United zeigt die Formkurve auf jeden Fall nach oben.

Speaker: Vielleicht Stichwort Formkurve.

Speaker: Letzte Frage des Tages, bevor wir die Folge schließen.

Speaker: Wer ist gut in Form und wem müssen wir uns Sorgen machen, Micha?

Speaker: Jetzt mal wieder ein bisschen mehr auf den deutschen Raum gezogen.

Speaker: Ja, also gut in Form, finde ich, haben wir eigentlich schon genügend über Hoffenheim gerade gesprochen.

Speaker: Also die würde ich da auch sofort nennen.

Speaker: Nicht so gut in Form, oder vielleicht noch eine andere Mannschaft, damit das jetzt nicht ganz so

Speaker: Mainz 05 gefällt mir auch sehr gut unter Urs Fischer.

Speaker: Die haben sich sehr gut stabilisiert und jetzt auch wieder gegen Heidenheim gewonnen.

Speaker: Die zeigen da jetzt schon, dass sie mit dem Abstieg vielleicht doch nicht ganz so viel zu tun haben werden.

Speaker: Wobei man jetzt auch so ein bisschen schauen muss, wenn die Conference League wieder weitergeht.

Speaker: Da werden sie ja wahrscheinlich noch ein Weilchen mitspielen.

Speaker: Von daher müssen sie halt gucken, dass sie das einigermaßen gut gemanagt bekommen.

Speaker: Und ja, negativ tatsächlich Werder Bremen.

Speaker: Also haben wir vor der Saison schon darüber gesprochen.

Speaker: Dann gab es so eine Phase während der Saison, wo ich dachte, ah, okay, vielleicht habe ich sie doch zu negativ gesehen.

Speaker: Jetzt gerade entwickelt sich das dann doch in die Richtung, wie man es auch vor der Saison gesehen hat.

Speaker: Ich weiß jetzt nicht, wie lange sie sieglos sind, aber ich meine, aus den letzten fünf Spielen haben sie auf jeden Fall keinen Sieg geholt.

Speaker: Haben sie nicht.

Speaker: Haben dann auch zum Teil Lehrgeld gezahlt.

Speaker: Also gegen Frankfurt, das darfst du eigentlich nicht verlieren.

Speaker: Da bist du die klar bessere Mannschaft.

Speaker: Und

Speaker: Ja, irgendwie, wir haben über diese Leihgeschichte letzte Woche gesprochen, machen da natürlich auch keine guten Schlagzeilen und klar, in Leverkusen kannst du verlieren und du verlierst aber nur 1-0.

Speaker: Trotzdem, der Trend ist einfach nicht so gut bei Werder Bremen.

Speaker: Letzter Sieg, soll ich sagen, wann?

Speaker: Ja, sag.

Speaker: Horror, siebter, elfter.

Speaker: Zu Hause gegen Wolfsburg 2 zu 1.

Speaker: Davor gab es ein paar, davor waren sie auch eine gewisse Zeit ungeschlagen.

Speaker: Aber danach haben sie dann gegen Leipzig verloren, Köln nur unentschieden, dann weitere Niederlagen unentschieden, gegen Hoffenheim das Spiel wurde verschoben.

Speaker: Also das ist super gefährlich, weil du rückst da Stück für Stück immer weiter runter.

Speaker: Jetzt bist du auf Platz 15.

Speaker: Wir haben gerade über Mainz gesprochen, die jetzt wieder gewonnen haben.

Speaker: Keine Ahnung, was jetzt St.

Speaker: Pauli genau macht.

Speaker: Sie haben jetzt 0-0 gegen Hamburg im Stadtderby gezockt.

Speaker: Jetzt gegen Leipzig gehe ich auch nicht davon aus, dass Pauli groß was holen wird.

Speaker: Aber trotzdem, selbst wenn sie in die Relegation reinrutschen sollten, das wird auf jeden Fall in der Rückrunde Abschiebskampf für Werder Bremen.

Speaker: Das muss man durchaus so sagen.

Speaker: Und dann halt einfach auch diese Harmlosigkeit.

Speaker: Ja.

Speaker: die sie in der Offensive haben.

Speaker: Also der Neuzugang Milošovic, keine Ahnung, warum der noch nicht starten kann, hat ja direkt schon sein Tor gemacht.

Speaker: Auch da in der Aufstellung kann man, glaube ich, immer mal wieder Fragezeichen zumindest dahinter machen, wie sich Horst Steffen da auch entscheidet, für welche Spieler.

Speaker: Ja, wird auf jeden Fall eine ganz, ganz schwierige Saison und ich hoffe, dass da auch schnellstmöglich der Ernst der Lage allen auch wirklich bewusst wird, weil da habe ich manchmal so ein bisschen den Eindruck, dass das, also ja, man sagt immer, hey, wir wissen um den Ernst der Lage, aber ja, ob es dann wirklich Klick gemacht hat, das mag ich dann immer so ein bisschen in Frage stellen.

Speaker: Sehr ähnlich.

Speaker: Müssen wir mal schauen, wie sich das entwickelt.

Speaker: Genauso St.

Speaker: Pauli sehe ich auch relativ harmlos.

Speaker: Gut, St.

Speaker: Pauli vielleicht nochmal eine andere Nummer als Werder Bremen, aber müssen wir ein bisschen vielleicht ein Auge drauf haben.

Speaker: Definitiv, das machen wir.

Speaker: Aber ich würde vorschlagen, für heute beenden wir diese Folge.

Speaker: Wir sind jetzt genau bei einer Stunde.

Speaker: Ich denke mal, das ist doch ein guter Anlass, die Folge für heute zu beenden.

Speaker: Schön, dass ihr reingehört habt.

Speaker: Und dann hören wir uns in der kommenden Woche zur neuen Folge Zweitklassig.

Speaker: Ganz genau, meine lieben Leute.

Speaker: Macht es gut.

Speaker: Schöne Woche euch.

Speaker: Wir sehen uns.

Speaker: Bis dann.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

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