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#60 - Stille Post in der Hauptstadt

Zweitklassig
Zweitklassig

51 plays · Jan 18, 2026

Transcript

Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.

Speaker: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge zweitklasslich, Ausgabe Nummer 60.

Speaker: Mein Name ist Michael und auch heute wieder am Start der Justus.

Speaker: Ich grüße dich.

Speaker: Ja, wunderschönen guten Abend, mein Lieber.

Speaker: Na, alles fit soweit?

Speaker: Och ja, ich, äh, nicht so ganz.

Speaker: Also ich weiß nicht, ob man es mir anhört oder vielleicht siehst du es im Video, dass ich nicht so 100% frisch aussehe.

Speaker: Ja, mich hat es so ein bisschen weggehauen übers Wochenende hinweg.

Speaker: Also irgendwie, weiß ich nicht, ne, Krippala-Infekt, irgendwas.

Speaker: Von daher bin ich nicht so ganz auf der Höhe.

Speaker: Verzeiht es mir.

Speaker: Ich merke auch, dass ich im Kopf hier und da ein bisschen ballerballer bin, würde ich sagen.

Speaker: Ein paar Aussetzer.

Speaker: Ja, genau, ein paar Aussetzer.

Speaker: Das trifft es, glaube ich, ganz gut.

Speaker: Ich habe mich jetzt aber noch ein bisschen hingelegt, ein bisschen ausgeruht, um irgendwie versucht, Energie zu tanken für die Folge.

Speaker: Wenn es heute nicht ganz so lang wird, seht es uns nach.

Speaker: Nächste Woche dann hoffentlich auch wieder

Speaker: In voller, oder mit voller Energie und in voller Länge.

Speaker: Hoffe ich mal, weil ich bin nächste Woche im Skiurlaub, deswegen nehmen wir auch hier einen Tag verfrüht auf.

Speaker: Mal gucken, ob es mich dann umgehauen hat.

Speaker: Schauen wir mal.

Speaker: Aber nein, das wird schon werden.

Speaker: Ihr seht, voller Einsatz von uns beiden, dass wir auch jede Folge so online bekommen, wie wir planen.

Speaker: Ich kann mich aber dir ein bisschen anschließen.

Speaker: Ich bin auch nicht 100% fit, weil wir hatten heute das erste Testspiel wieder nach vier Wochen, fünf Wochen, sechs Wochen.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie viel Pause.

Speaker: Und ja, war auch dürftig.

Speaker: Steckt ihr in den Beinen.

Speaker: Ja, genau, steckt ihr in den Beinen.

Speaker: War nur in der Halbzeit, weil wir waren 16, 17 Leute, konnten ein bisschen durchrotieren.

Speaker: Und ja, da war es nach einer Dreiviertelstunde.

Speaker: War es schon platt, kann man nicht anders sagen.

Speaker: Also eine Halbzeit.

Speaker: Hast du das Tor gemacht oder?

Speaker: Ja, wir haben so im 4-2 gewonnen, also viermal gab es die Möglichkeit.

Speaker: Ich war leider nicht dabei, ich konnte mich heute nicht eintragen in die Torschützenliste.

Speaker: Kann man an der Stelle mal hier Wünsche äußern oder vielleicht ist es auch eine kleine Kritik?

Speaker: Erzähl mal.

Speaker: Ich bin so heute durch die Instagram-Story von eurer SVA-Seite gegangen und sehe dann ja, okay, Endstand 4-2.

Speaker: Ich fände es ja geil, wenn ihr die Torschützen dorthin schreibt.

Speaker: Das habt ihr auch eine Zeit lang mal gemacht.

Speaker: Ich glaube, das machen die bei Pflichtspielen.

Speaker: Ah, okay, das kann gut sein.

Speaker: Auf jeden Fall habe ich heute nur gedacht, schade, kann ich gar nicht sehen, wer ein Tor gemacht hat oder nicht.

Speaker: Da wollte ich bei Fußball.de reingehen, da war noch kein Ergebnis drin, dann dachte ich mir, okay, kann ich dich natürlich auch nochmal später im Podcast fragen, aber nee, wenn ihr das bei Pflichtspielen macht, super, dann habe ich nichts gesagt.

Speaker: Glaube ich.

Speaker: Ja, glaubst du, deswegen, wenn nicht, dann hier mal offizielle Anregungen, ich verfolge den Kanal sehr gerne und fände es auch immer cool, die Torschützungs zu sehen.

Speaker: Gebe ich mal weiter an Max und Bambi, die kriegen das da schon wieder hin.

Speaker: Max und Bambi sage ich, das heißt Max Bamberg, das ist eine Person, den Tobi meine ich.

Speaker: Max und Tobi.

Speaker: So, jetzt habe ich es.

Speaker: Ja, deswegen da... Ja, das stimmt.

Speaker: Da auf jeden Fall den Sieg eingefahren.

Speaker: Wie war sonst das Wochenende, Micha?

Speaker: Ja, relativ spektakulär.

Speaker: Also ich hatte ja angekündigt hier, ein schönes Wochenende Berlin auswärts.

Speaker: Turns out hat nicht so wie geplant stattgefunden.

Speaker: Gut, aber das gilt ja nicht nur für meine Wenigkeit.

Speaker: Das war ja auch generell beim Spiel.

Speaker: Da hat so einiges nicht wie geplant stattgefunden.

Speaker: Habe ich gelesen.

Speaker: Wir werden da aber, denke ich mal, auch noch im weiteren Verlauf der Folge darauf eingehen.

Speaker: Was allerdings wie geplant stattgefunden hat, war der Sieg von der Fortuna, zum Beispiel, wie ich es mir ausgemalt habe.

Speaker: Wobei, ich habe es nur so am Rande laufen lassen, weil ich da wirklich so halb am Dösen war und lief einfach Fußball.

Speaker: Also wie hast du das?

Speaker: Wie krank liegst du den ganzen Tag im Bett, immer so zwischen Halbschlaf und

Speaker: bisschen wach am Wechseln und ich habe es leider, also ich habe das ganze Spiel laufen gehabt, aber ich kann dir jetzt nicht sagen, ob Düsseldorf voll gut war und es eine überfällige Führung war oder ob es hinten raus irgendwie glücklich war oder keine Ahnung, da musst du jetzt ein bisschen Licht ins Dunkle bringen.

Speaker: Nimm uns doch gerne mal mit, was das Spielgeschehen angeht.

Speaker: Das mache ich gerne und ich kann es dir auch gar nicht verübeln, weil ein hochklassiges Spiel war es nicht.

Speaker: Also das war schon mal vorne weg.

Speaker: War eher zweiklassig, sagst du?

Speaker: Ja, war eher zweiklassig, ganz genau.

Speaker: Ist ja Programm der Name, wissen wir ja.

Speaker: Aber grundsätzlich vielleicht von der personellen Situation her, ich habe es ja auch letzte Folge schon mal angesprochen, ich fand Arminia hat sich sehr, sehr interessant verstärkt mit Rochelt, mit Bauer.

Speaker: Und mit Telalovic.

Speaker: Telalovic und Bauer haben auch beide gespielt personell auf Arminia-Seite.

Speaker: Und Tanaka, der neue Japaner in Düsseldorf rein, kam auch zum Zug.

Speaker: Jordi Paulina war noch nicht fit, der war gar nicht im Kader.

Speaker: Also der zweite Neuzugang von der Fortuna und der dritte Neuzugang von der Arminia.

Speaker: Jannik Rochel saß auf der Bank.

Speaker: Vielleicht so viel zur personellen Situation vorneweg.

Speaker: Und im Endeffekt, ja, es war ein absolutes Abtasten am Anfang.

Speaker: Man hat es genau gesehen.

Speaker: Die beiden Mannschaften wollten erst mal schauen, wie kommen wir aus der Winterpause raus.

Speaker: Und es war ein Abtasten.

Speaker: Nicht mehr und nicht weniger.

Speaker: Die ganze erste Hälfte war eigentlich relativ unspektakulär.

Speaker: Kann man relativ schnell darüber weggehen.

Speaker: Es gab einen guten Kopfball von Itten, knapp über das Gebälk.

Speaker: Und es gab einen Schuss von Tillalovic.

Speaker: Das waren so die beiden Höhepunkte.

Speaker: Relativ langweilig.

Speaker: Zweite Halbzeit ging es dann schon deutlich mehr zur Sache.

Speaker: und zwar war das Kersken, der ein 1 gegen 1 verändert hat, gegen Elas Husi, dann gab es auf der anderen Seite aber auch wieder eine sehr gute Möglichkeit, wo Carstenmaier eingreifen musste, also im Endeffekt, es war eigentlich so ein klassisches 0 zu 0 Spiel, wobei ich würde, also spielerisch sei es, schon Vorteile für die Fortuna, also Arminia hat schon der Fortuna mehr den Ball gegeben und wusste auch jetzt im letzten Drittel nicht so viel mit dem Ball anzufangen, das sieht man auch nachher bei den X-Goals beispielsweise, trotzdem war es ein klassisches 0 zu 0 Spiel, weil die Fortuna auch nicht zwingend war,

Speaker: Turns out, Ende vom Lied, wie es ja häufig so ist.

Speaker: Manchmal sind es einfach so dann die individuelle Qualität, die sich vielleicht durchsetzt, weshalb du so ein Spiel auch mal gewinnst.

Speaker: Und wen haben wir bei uns in den Reihen, der das kann?

Speaker: Cedric Itten.

Speaker: Genau, es sind nicht so viele, aber es ist auf jeden Fall Cedric Itten.

Speaker: Ganz, ganz, also ungefährlich in Anführungszeichen, klar, Standards, Ecken, kann immer was draus so entstehen, sag ich mal.

Speaker: Aber er setzt sich, also er ist praktisch im Stand und setzt sich im Stand praktisch trotzdem gegen zwei, drei Gegenspieler durch und setzt den Ball halt perfekt an den Innenpfosten, sodass Kerskin da auch gar nicht mehr richtig hingeht oder auch hinkommt, weil er vielleicht den Ball auch raus, so aus dem Tor raus sieht oder vielleicht, weil er denkt, okay, der ist jetzt mit so wenig Schwung, keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat.

Speaker: Auf jeden Fall geht er irgendwie nur so halb hin.

Speaker: Und dann trudelt der Ball ins Tor.

Speaker: Natürlich riesen Ekstase, riesen Jubel, weil man sich dann doch relativ schwer getan hat gegen die Amina und so.

Speaker: Ja, das ist ja auch ein enorm wichtiger Sieg gewesen.

Speaker: Also ich meine, sowohl von der tabellarischen Situation, direkter Konkurrent, als auch die Gesamtsituation.

Speaker: Ich meine, ihr seid immer noch im Abstiegskampf und da jetzt auch diese Rückgründe, wo man ja, glaube ich, schon ein anderes Gesicht zeigen möchte, weil es nicht euer Anspruch oder euer Selbstverständnis ist.

Speaker: ... ist ja auch immer super wichtig,...... wie man in so eine Rückrunde reinkommt...... und dann kann es natürlich so ein später Siegtreffer...... auch nochmal psychologisch das eine oder andere freisetzen...... oder auch nochmal einen einen oder anderen Push...... für die nächsten Wochen mitgeben.

Speaker: Sehe ich ganz genauso.

Speaker: Im Endeffekt muss man sagen,...... es war jetzt kein überragendes Spiel.

Speaker: Am Ende...

Speaker: kann man relativ zufrieden sein.

Speaker: Man hat den Lucky Punch am Ende so gesetzt, auch nicht unverdient, weil vor allem, wenn man nachher auf die Statistik geschaut hat, X-Goals, Düsseldorf 1,3, Arminia 0,3, Torschüsse 12 zu 6, Aufs Tor 3 zu 1 für die Fortuna, mehr Ballbesitz, bessere Zweikampfquote.

Speaker: Also im Endeffekt, die Statistik spricht dann schon eher für die Fortuna.

Speaker: Trotzdem hat man das jetzt im Spielverlauf nicht so wahrgenommen, dass jetzt die Fortuna irgendwie dominiert hat.

Speaker: Aber deswegen ist es aus meiner Sicht am Ende auch kein unverdienter Sieg, aufgrund des Chancenübergewichts und auch nachher den Spielanteilen.

Speaker: Aber am Ende siegt trotzdem die individuelle Klasse, das kann man wirklich nicht anders sagen.

Speaker: Und was ich interessant fand, ist, nach dem Spiel wurden ein, zwei Interviews auch geführt und bei dem einen Interview wurde dann auch ein Arminia-Spieler gefragt, ich glaube, Telaulevic war es, der dann sagte, Jungs oder Jungen, aufgrund der tabellarischen Situation, Arminia jetzt Tabellen-16 da, weil im Keller relativ viele Mannschaften gewonnen haben.

Speaker: Das ist überraschend, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Man hat das zwar so ein bisschen immer...

Speaker: ja, nebenbei vernommen, dass der Trend so eher in eine negative Richtung, sag ich mal, zeigt.

Speaker: Aber, dass sie mittlerweile auf Platz 16 angekommen sind, hatte ich jetzt so auch nicht auf dem Schirm, muss ich sagen.

Speaker: Vor allen Dingen, man muss ja fairerweise sagen, Bielefeld als Tabellen-16.

Speaker: Mit 19 Punkten.

Speaker: beispielsweise Platz 11 ist Bochum mit 22 Punkten.

Speaker: Das heißt, das ist eine relativ große Spanne von Mannschaften, die sich eigentlich im Abstiegskampf befinden.

Speaker: Ich war gerade schon verwundert, ich dachte, große Spanne sind doch eigentlich nur voll wenige Punkte, aber du meinst jetzt einfach...

Speaker: An Teams.

Speaker: Genau, ja, ja, nicht an Punkten, genau, an Teams, die sich da einfach mit dem Abstiegskampf beschäftigen müssen.

Speaker: Und bei der Fortuna ist das schon lange im Kopf angekommen, weil wir da unten wirklich noch tiefer drin standen.

Speaker: Und ich glaube, bei der Arminia muss das erst jetzt noch ein bisschen kommen, weil, wie du schon gesagt hast, sind ein bisschen reingerutscht, sind neben Gräuter Fürth das einzige Team, was aus den letzten fünf Spielen keinen Sieg geholt hat.

Speaker: Demnach muss sich da mit Sicherheit ein bisschen was ändern, aber dafür hat man ja auch eingekauft und ich muss sagen, die Neuzugänge machten einen sehr guten Eindruck, also Wolti Lallovic viel gelaufen, Maxi Bauer relativ viel Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt aus seinen über 60 Bundesligaspielen war das, glaube ich.

Speaker: Von daher, genau.

Speaker: Auf der anderen Seite Tanaka, Riesenspiel gemacht, Man of the Match geworden, viel gearbeitet, viel gelaufen, viele Zweikämpfe gefühlt, so geführt und, ja gefühlt wahrscheinlich auch und im Endeffekt auch, ja, gut zum Spielaufbau beigetragen.

Speaker: Also da gab es auf jeden Fall auch Gewinner auf beiden Seiten, auch wenn das Ergebnis nachher nur einen Gewinner hervorhebt.

Speaker: Ja, aber auf jeden Fall gefährlicher Trend bei Aminia Bielefeld.

Speaker: Man ist natürlich mit der Aufstiegseuphorie und der Pokalfinal-Euphorie in diese Liga gekommen.

Speaker: Hat sich dann auch erstmal ein gutes Polster ausgearbeitet.

Speaker: Aber das ist natürlich dann auch wiederum gefährlich, weil man eigentlich mit dieser Zone auch wenig zu tun hatte bislang.

Speaker: Absolut.

Speaker: Immer steckt man dort mittendrin.

Speaker: Aber gut, das ist die zweite Liga.

Speaker: Und was das angeht, ist das sowieso immer so eine Sache für sich.

Speaker: Ich meine, ich finde es auch jetzt schon wieder verrückt,

Speaker: dass der VfL Bochum, die ich jetzt seit Wochen eigentlich in einem positiven Aufwärtstrend irgendwie sehe und wo ich mir auch so dachte, naja, wenn die jetzt mal gut in die Rückrunde reinkommen, direkt mal mit zwei, drei Siegen, wer weiß, ob die nicht nochmal an den Aufstiegsrängen anklopfen.

Speaker: Gut, jetzt sind sie auch nicht mit einem Sieg reingekommen, aber

Speaker: Dass sie drei Punkte nur auf Platz 16 haben, finde ich dann schon erschreckend.

Speaker: Also irgendwie war es mir gar nicht bewusst, wie eng das da unten ist.

Speaker: Obwohl es ja eigentlich die letzten Jahre immer so war und ich mich auch in dieser Tabellenregion als Schalker bestens auskannte.

Speaker: Diese Saison merkt man dann wahrscheinlich aber schon diese leichte Arroganz, dass man auf diesen Teil der Tabelle gar nicht guckt und eher vorne schaut.

Speaker: Wer könnte jetzt wie vorbeiziehen oder wer sollte jetzt am besten wie spielen?

Speaker: Das sind eher so...

Speaker: Aber das ist ja auch normal.

Speaker: Das ist ja auch normal, dass man sich da eher so im Dunstkreis der Terwellenregion bewegt, wo auch dann der Verein irgendwo landet.

Speaker: Dresden und Fürth haben jetzt zum Beispiel nochmal die rote Laterne getauscht.

Speaker: Ja, die rote Laterne trägt jetzt Greuther Fürth.

Speaker: Das sind dann schon so Sachen, die in einem Düsseldorf-Fan in der derzeitigen Phase doch schon schneller auffallen.

Speaker: Andererseits muss man sagen, jetzt Fortuna zwei Siege.

Speaker: Hey, das sieht nach einem positiven Trend aus aus den letzten beiden Spielen.

Speaker: Also sowohl die Hinrunde gut abgeschlossen,

Speaker: als auch oder respektive vor Weihnachten gut abgeschlossen und jetzt das erste Spiel mit dem Auftaktsieg.

Speaker: Auftaktsieg als Stichwort vielleicht.

Speaker: Es gab keinen Sieger zwischen Schalke und Hertha.

Speaker: Micha, nimm uns vielleicht mal mit.

Speaker: Du hast das Spiel ja wahrscheinlich trotzdem irgendwie verfolgen können, wie du das Spiel gesehen hast.

Speaker: Ja, also wo fange ich da am besten an?

Speaker: Das ist so ein bisschen die Frage.

Speaker: Vielleicht so ein bisschen vorweg, mit welcher Erwartung man so an das Spiel rangegangen ist.

Speaker: Die Erwartung war eigentlich, Schalke kommt da mit über 20.000 Fans nach Berlin.

Speaker: Das wird ein Riesenfest.

Speaker: Das war es ja auch tagsüber.

Speaker: Also was man dort für Bilder und Videos auch im Netz gesehen hat, das war wirklich Ekstase pur, Fanfest pur.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ja, obwohl die Berliner noch versucht hatten, diese Schalke-Invasion so künstlich zu stoppen.

Speaker: Also, ja, muss ich vielleicht auch nochmal ganz kurz erwähnen, weil ich es auch einfach ein bisschen lächerlich finde.

Speaker: Die haben extra den Verkauf der Karten verzögert.

Speaker: Ich hoffe, ich habe das hier nicht schon mal erzählt.

Speaker: Dann tut es mir leid, wenn ihr es nochmal hören müsst.

Speaker: Ich glaube nicht.

Speaker: Die haben extra den Ticketverkauf verzögert, das heißt für die Heimspiele im Februar oder im März war zum Teil schon der Verkauf geöffnet, aber den Schalke-Verkauf haben die bis vor zwei Wochen zurückgehalten, also quasi, dass nur Mitglieder Karten kaufen konnten, weil sie Sorge hatten, dass sonst zu viele Schalker auch Karten kaufen und man wollte es halt deswegen den Fans extra schwer machen, damit sie vielleicht kurzfristig nicht mehr die Möglichkeit haben, noch eine Reise nach Berlin zu planen.

Speaker: Ja, hat nicht so ganz geklappt.

Speaker: Also wie gesagt, es waren trotzdem unfassbar viele Fans im Stadion.

Speaker: Allerdings kam davon stimmungstechnisch nicht so viel an.

Speaker: Hat damit zu tun, dass es im Vorfeld des Spiels im Heimbereich zu einem

Speaker: zu einem Polizeieinsatz kam, wo auch mehrere Fans und Menschen oder Personen verletzt wurden.

Speaker: Die Polizei spricht davon, dass es notwendig war, weil sie selber in einer akuten Bedrohungslage waren und angegangen wurden.

Speaker: Deswegen war es notwendig, auch Maßnahmen zu ergreifen, wo auch Unschuldige mit verletzt wurden.

Speaker: Also es waren zum Teil wirklich auch Schwerverletzte dabei.

Speaker: Die Fanszene oder auch die Fanhilfe spricht von einer

Speaker: ja, von Polizeigewalt oder dass es ein total unverhältnismäßiger Einsatz war.

Speaker: Wo jetzt genau die Wahrheit liegt, wahrscheinlich in der Mitte, also würde ich jetzt mal so vermuten, zumindest von außen, weil das erleben wir schon immer wieder häufig, dass gerade auch am Rande von Fußballspielen auch Polizei oder Fußballspieler

Speaker: sehr aggressiv und gegen Fans vorgehen, allerdings ja jetzt auch nicht gegen Leute, die dort einfach nur friedlich stehen und nichts tun.

Speaker: Also ja, diese Leute wurden da zum Teil mit reingerissen, aber da wird es auch eine Vorgeschichte gegeben haben und da wird es wahrscheinlich auch...

Speaker: ja, Verhaltensweisen gegenüber der Polizei gegeben haben, die nicht hinnehmbar sind.

Speaker: Und jetzt muss man halt prüfen, ob das so einen Einsatz in der Härte rechtfertigt, wo auch super viele Unbeteiligte mit reingezogen werden, die damit nichts zu tun haben.

Speaker: Diese Verhältnismäßigkeit muss geklärt werden.

Speaker: Hatte aber zur Folge, dass die aktive Fanszene von Hertha WSC das Spiel aus Protest dann verlassen hat.

Speaker: Also ähnlich wie beim...

Speaker: kleinen Rheinderby in Leverkusen zuletzt und die Schalker Fanszene hat sich dann im Protest angeschlossen, die sind zwar da geblieben, ich meine, wo sollen sie auch hin?

Speaker: Die sind jetzt alle nach Berlin gefahren, aber haben halt keinen Support geleistet und das war halt dann schon echt eine traurige Situation für so ein tolles Spiel, wo seit Wochen eigentlich sich alle drauf freuen und das hat sich auch so ein bisschen aufs Spiel an sich übertragen.

Speaker: Also

Speaker: Ich stelle es mir halt unglaublich schwer vor, auch für einen Spieler.

Speaker: Du wirst komplett heiß gemacht, ey, dich erwarten dort 20.000 Auswärtsfans, wird ein richtig geiles Spiel oder auch die Hertha-Heimfans und dann ist da einfach so ein gefühltes Geisterspiel.

Speaker: Ich glaube, das ist auch für die Spieler nicht so einfach und diese Emotionalität, die so ein bisschen verloren geht, überträgt sich dann auch auf das Spielgeschehen und so war es dann eigentlich eine relativ unspektakuläre 0-0-Nummer aus meiner Sicht.

Speaker: Die Torchancen, die es gab, hatte aber auch Hertha WSC, das gehört auch zur Wahrheit dazu.

Speaker: Also Schalke war offensiv sehr, sehr harmlos, hat dann ein paar Angriffe von der Hertha zugelassen, wo sie ein paar Mal, ich glaube, Martin Winkler ist es, der auf links außen gespielt hat, der ein paar Mal durchgestoßen ist, was immer wieder gefährlich wurde.

Speaker: Und Endstation war dann aber tatsächlich Loris Karius, der

Speaker: in allen Fällen, sodass auch der Hertha kein Tor gelungen ist.

Speaker: Also ein relativ zähes Spiel von Schalke, sehr, sehr wenig gekommen, gerade offensiv eigentlich so gut wie gar nichts.

Speaker: Von der Hertha kam jetzt ein bisschen was, aber auch nicht unfassbar viel.

Speaker: Und dann hatte Schalke einfach mal wieder einen überragenden Keeper, der das 0-0 festgehalten hat.

Speaker: Und ich denke mal im Endeffekt mit dem Spielgeschehen auch oder

Speaker: Und hier hat man generell den Spielverlauf betrachtet, kann Schalke mit dem Punkt auf jeden Fall besser leben oder fährt damit zufrieden nach Hause.

Speaker: Ich habe mir ein anderes Spiel im Vorfeld erwartet, trotzdem habe ich auch ein Unentschieden erwartet.

Speaker: Also ich hätte irgendwie trotzdem ein neutraleres, packenderes Spiel erwartet, aber das Unentschieden habe ich irgendwie trotzdem schon erwartet.

Speaker: Deswegen würde ich sagen, ist es im Nachhinein in Ordnung und wenn man auf die Tabelle schaut,

Speaker: Ja gut, jetzt hat Schalke einen Punkt geholt und hat eigentlich ein schlechtes Spiel gemacht und hat trotzdem auf Platz zwei den Vorsprung noch um einen Punkt ausgebaut und bis auf Kaiserslautern hat auch kein Team da oben gepunktet groß, also zumindest nicht dreifach.

Speaker: Also von daher deutet sich auch da wieder dieses klassische Schneckenrennen im Aufstiegsrennen der zweiten Liga an, was wir auch letztes Jahr schon hatten.

Speaker: Da bleibt die zweite Liga sich auf jeden Fall auch treu und man hat halt manchmal so ein bisschen das Gefühl, dass die

Speaker: Ja, also die zweite Liga, dass da keiner aufsteigen möchte so richtig.

Speaker: Gab's ja schon mal.

Speaker: Aber so hab ich's gesehen.

Speaker: Hast du das Spiel auch gesehen?

Speaker: Ich hab's im Fernsehen gesehen, ja.

Speaker: Ich hab auch ein bisschen eher nebenbei laufen lassen, nicht ganz so fokussiert wie die Fortuna, aber ich hab zumindest die Fernsehbilder gesehen.

Speaker: Ich habe auch ein bisschen was durchgelesen.

Speaker: Wie gesagt, es gibt ja einige Freunde von mir, die Schalke-Fans sind.

Speaker: Da guckt man hier und da schon mal.

Speaker: Da gab es irgendeinen Blog von Königsblau Schalke.

Speaker: Da gab es einen, der hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass die Fans so einen Stimmungsboikott erzeugt haben, weil er sagte, ja, jetzt hat die Polizei genau das, was sie möchte.

Speaker: Vielleicht so ein bisschen oder was heißt, was sie möchte.

Speaker: Also ich möchte sie keinen Anfanger stellen, aber ich möchte vielleicht sagen, dass die sich da dann ein bisschen so ins Fäustchen lachen, dass deren Sicherheitsstrategie oder wie auch immer aufgegangen ist und da jetzt alles total ruhig verläuft.

Speaker: Habe ich nur gelesen.

Speaker: Aber das Größtgang sehe ich aber anders.

Speaker: Habe ich auch nur gelesen.

Speaker: so unter Schalkern gehört oder auch generell.

Speaker: Und da muss ich sagen, aus meiner Sicht ist das aber eigentlich eher ein egoistischer Gedanke, weil ich glaube, es geht den Leuten einfach nur darum, die haben keinen Bock, dass der Support eingestellt wird.

Speaker: Es wird halt langweilig für sie.

Speaker: Und was natürlich, weil ich verstehen kann, da kommen 20.000 Fans nach Berlin gereist.

Speaker: Die haben richtig Bock auf ein geiles Erlebnis und kriegen dann so ein Geisterspiel, dass das natürlich keine schöne Situation ist.

Speaker: Gar keine Frage.

Speaker: Nur ich glaube, dieser Stimmungsboykott,

Speaker: soll ja im Endeffekt oder ist ja dafür gedacht zu zeigen, hey, wir lassen uns gewisse Dinge nicht bieten oder wir wollen hier auch Missstände aufmerksam machen und das schaffst du ja damit.

Speaker: Also es generiert ja Aufmerksamkeit.

Speaker: Sei es jetzt in Köln, wo es um die Einlasskontrollen ging, sei es jetzt gestern in Berlin, wo es um den Einsatz beim Einlass ging,

Speaker: Es kommt ja oder es führt ja im Endeffekt dazu, dass viel mehr Leute in Deutschland darüber sprechen oder es thematisiert wird.

Speaker: Wenn das ganze Spiel ganz normal abgelaufen wäre, wie zuvor auch, dann hätte es zwar auch vereinzelt Berichte gegeben, übrigens da ist das und das vorgefallen, aber es hätte ja viel, viel weniger Interesse auf sich gezogen.

Speaker: Das ist ja die eigentliche Idee.

Speaker: Deswegen...

Speaker: Ja, sehe ich diesen Punkt nicht ganz und finde halt, der wird so ein bisschen vorgeschoben, weil man einfach nur selber frustriert ist und das eigentlich nicht möchte, dass der eigene… Ist ein Schalker gewesen, war einer aus euren Reihen, der da den Punkt geäußert hat, der eben wahrscheinlich genau diese Sichtweise hat.

Speaker: Vielleicht war er auch in Berlin, hat sich deswegen auch so abgefuckt.

Speaker: Ist vollkommen valide und absolut.

Speaker: Und also auf Missstände hinweisen ist aus meiner Sicht auf jeden Fall der richtige Weg.

Speaker: Was nachher dann daraus für Schlüsse gezogen werden, das sind immer noch die andere Sachen.

Speaker: Ob das was bringt, ob es nachher, klar, zur Aufmerksamkeit führt ist, aber was passiert darüber hinaus?

Speaker: Wenn sich nichts ändert, ist es so gesehen auch dahin.

Speaker: Aber ich sag mal so, wenn du einfach aus einer Perspektive der Fans, und ich weiß ja gar nicht, wer ist hier wie im Recht, kann ich gar nicht beurteilen.

Speaker: Ich auch nicht, also ich noch weniger.

Speaker: Glauben.

Speaker: Aber wenn ich generell dazu, oder wenn ich mich ungerecht behandelt fühle oder sage, hey, hier sind Dinge, die gehen nicht, dann unabhängig, welche Wirkung das im Nachhinein hat, hat es jetzt auf jeden Fall eine deutlich größere Aufmerksamkeit, als wenn man es totgeschwiegen hätte.

Speaker: Und das ist ja immer so.

Speaker: Und das ist ja auch, also das ist ja erstmal das primäre Ziel.

Speaker: Und das gibt es ja, also das lässt sich ja auch übertragen in ganz viele andere Lebenslagen.

Speaker: Ja, sicherlich.

Speaker: Lassen wir das mal außen vor.

Speaker: Du hast es ja schon gesagt, Spielgeschehen, wobei ich will auch gar nicht groß drin rumwühlen, weil da können wir drüber gehen.

Speaker: War sehr unspektakulär.

Speaker: Du sagtest gerade schon, mit dem Punkt kann man leben, sehe ich absolut genauso.

Speaker: Jetzt von dem Spiel, was ich auch gesehen habe.

Speaker: Im Endeffekt hätte ich mir jetzt sogar fast oder hätte ich fast schon gesagt, man kann eigentlich glücklich sein mit dem Punkt, weil Schalke hat effektiv null Mal aufs Tor geschossen.

Speaker: Und wenn du nicht aufs Tor schießt, wenn du so nicht aufs Tor schießt, dann kannst du auch nicht gewinnen.

Speaker: Deswegen kann man ja eigentlich schon eher fast glücklich sein, dass man 0-0 gespielt hat, weil Karius ja eben mehrfach sehr, sehr stark pariert hat.

Speaker: Unterstreicht eigentlich nochmal, dass er einer der Besten, manche sagen der beste Keeper der Liga ist.

Speaker: Für mich zählt er definitiv zu den Besten und von daher

Speaker: Muss auch mal sehen, wie Scheik jetzt weiter... Klasse, was für eine Expertise du hier wieder in den Podcast reinbringst.

Speaker: Also eine riesen Schlussfolgerung.

Speaker: Wenn man nicht aufs Tor schießt, kann man auch nicht winnen.

Speaker: Also danke für die Erkenntnis, liebe Zuhörer.

Speaker: Ich hoffe, ihr konntet heute auch was lernen von Justus.

Speaker: Ja, so ist es.

Speaker: Meiner Meinung nach auch was für das Frasenschwein, aber gut.

Speaker: Lassen wir mich nochmal drum herum kommen.

Speaker: Ist aber ein klassischer Fußballspruch.

Speaker: Du kannst spielen, nur gewinnen, was Torstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstorstor

Speaker: Da ist es tatsächlich so, dass Schalke Kevin Müller, den Torhüter von Heidenheim, ich glaube mittlerweile Nummer 2 oder Nummer 3, ich weiß es gar nicht, aber der wird bis zum Saisonende ausgeliehen, wie ich es verstanden habe und soll als Nummer 2 bei Schalke agieren, hat den Hintergrund, dass die etatmäßige Nummer 2, Justin Hekerin, der gestern auch im Publikum war,

Speaker: den Verein verlassen wird wahrscheinlich im Winter jetzt in den kommenden Tagen und nach Anderlecht wechseln wird.

Speaker: Der hat ja schon mal auf Leihbasis in Belgien gespielt und sich da auch wohl gefühlt und da hat jetzt der RSC Anderlecht Interesse.

Speaker: Da ist er zwar auch erstmal nur als Nummer zwei eingeplant, aber mit der Perspektive, dass der erste Keeper dort auch nicht den sichersten Eindruck immer gemacht hat und

Speaker: Wenn er sich da, glaube ich, guten Schaufenster spielt und Vollgas gibt, kann er da auch gegebenenfalls Nummer 1 werden.

Speaker: Von daher macht es, glaube ich, Sinn, sein Vertrag auf Schalke wäre sowieso im Sommer ausgelaufen.

Speaker: Das ist natürlich für die meisten Schalker nicht das, was sie hören wollen.

Speaker: Du wartest hier seit Wochen auf irgendeinen Transfer, am liebsten einen Offensivspieler oder einen Schienenspieler und dann kriegst du gehört, ja übrigens, es kommt ein neuer zweiter Torwart.

Speaker: Hatten wir letzten Winter ja schon mal, als auf einmal aus dem Nichts hieß ja, Loris Karius kommt zu Schalke, weil Torben Hoffmann den Verein verlässt.

Speaker: Ist, glaube ich, ganz gut geendet aus Schalkers Sicht oder auch aus Karius Sicht.

Speaker: Ich glaube, diese Story braucht sich gar nicht wiederholen mit Kevin Müller oder soll sich auch gar nicht wiederholen, sondern da geht es wirklich darum, einen erfahrenen Routinier als Nummer 2 mit dazu zu holen.

Speaker: Der viel spannendere Fakt ist dann tatsächlich noch, der auch noch gedroppt wurde von Sky, Schalke befindet sich in Verhandlungen mit Edin Dzeko, dem bosnischen Nationalhelden, immer noch Nationalstürmer, 39 Jahre alt, aktuell bei der Florentina in Italien unter Vertrag und dort aber in dieser Saison gewonnen.

Speaker: mit relativ wenig Einsatzzeiten, die auch seinen Ansprüchen nicht genügen, weshalb er wohl auf den Winterwechsel drängt.

Speaker: Paris FC aus der französischen 1.

Speaker: Liga ist allerdings auch dran.

Speaker: Die würden auf jeden Fall auch deutlich mehr zahlen als Schalke.

Speaker: Schalke vielleicht diesen kleinen Faust-Fund mit Miro Muslic und auch Nikola Katic, die Edin Dzeko auch persönlich kennen und zu ihm auch eine gute Beziehung pflegen und ihn da auch wohl

Speaker: Wie man lesen kann, jetzt greife ich Gerüchte aus der Zeitung auf, die ihn da aber auch so ein bisschen heiß gemacht haben für Schalke, wo er auch gesagt hat, ja, er wäre bereit, da auf Gehalt zu verzichten und wäre bereit, gegebenenfalls auch dann einen stark leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben, der ein sehr geringes Grundgehalt beinhaltet und dann halt Boni hat pro Tor oder bei sportlichen Erfolgen, wie jetzt beispielsweise einem Aufstieg.

Speaker: Erster Moment war, naja, gut, sind wir jetzt hier Auffangbecken für irgendwelche Fußballrentner oder was soll das jetzt nach dem Spiel?

Speaker: Allerdings, als ich mir die Meldung dann nochmal so ein bisschen auf der Zunge habe zergehen lassen, dachte ich mir, boah, wäre irgendwie schon ein geiler Move.

Speaker: Edin Dzeko nochmal zu holen in die zweite Bundesliga, aber nochmal nach Deutschland zu holen.

Speaker: So ein Top-Stürmer.

Speaker: Ich weiß nicht, du hast ja auch so ein Faible für so richtige Neuner, für so richtige Stürmer.

Speaker: Wie sind denn deine...

Speaker: Total geil.

Speaker: Also allein schon, weil es halt Dzeko ist, ist ja jetzt nicht irgendwer.

Speaker: Das ist der, der damals mit Graficch die Bundesliga gewonnen hat.

Speaker: Also ist auch hier im Markt, sage ich mal, ein Name, wo man einfach drauf bauen kann.

Speaker: Du hast schon gesagt, er spielt bei der Fiorentina kaum.

Speaker: Ich habe gerade mal gelesen, 11 oder 10 Prozent erste Elfeinsätze.

Speaker: Und ansonsten, der hat ja immer wieder gezeigt, dass er noch voll im Saft steht.

Speaker: Weil wenn du 39 liest, dann wird dir schon ein bisschen schlecht, wenn es noch nicht mal ein Torwart ist, weil er eben so alt ist.

Speaker: Aber er wird auch noch für die bosnische Nationalmannschaft nominiert.

Speaker: Auch da ist er kein Stammspieler mehr.

Speaker: Klar, vielleicht ist es auch so ein bisschen eine Nominierung aus Dankbarkeit, weil er einfach ein Nationalheld dort auch ist, weil es, glaube ich, der erfolgreichste bosnische Spieler, der letzte Jahrzehnte ist.

Speaker: Aber trotzdem, Fakt ist, er wird da auch noch nominiert.

Speaker: Und ich glaube, für einen 39-jährigen Profifußballer ist er da auch noch in einer sehr, sehr guten Verfassung, was man so liest und so.

Speaker: Ich meine, der könnte sich ja auch bei Florenz auf die Bank setzen und sagen, ja, scheiß der Hund drauf, mache ich jetzt, setze ich als Zizidier noch ein bisschen meine Zeit ab, verdiene noch ein bisschen Kohle und gut ist, ja.

Speaker: Stattdessen drängt er eben auf den Wechsel, wie du schon gesagt hast, ne.

Speaker: Paris FC auch sehr interessant, ne, jetzt mit Kevin Trapp auch unterwegs in der ersten französischen Liga.

Speaker: Wobei ich sage, sowas wie Schalke hat natürlich was, ne, aus seiner Sicht, ne.

Speaker: Ob jetzt Paris FC da so eine, ja, geldmäßig wahrscheinlich, hast du ja schon gesagt, ne.

Speaker: Aber ich als alter Fußballromantiker, ich finde das gar nicht so schlecht.

Speaker: Also Edin Dzeko im Königsblau.

Speaker: Das hätte auch einfach einen Riesenscharm für die Liga.

Speaker: Und ganz ehrlich, egal ob der dann am Ende nur dreimal eingewechselt wird oder so.

Speaker: Im Idealfall macht der noch irgendwo eine Bude.

Speaker: Gehen trotzdem viele Trikots über den Tresen.

Speaker: Ja, das auch.

Speaker: Also ich glaube einfach...

Speaker: Ich glaube auch, dass trotzdem nochmal ein größeres Augenmerk auf die zweite Liga gelegt wird, weil er auf jeden Fall auch gerade aus Bosnien nochmal mehr Augen auf sich reißt oder auch auf den Verein, für den er dann spielt.

Speaker: Und deswegen, also ich bin mal gespannt, ob es klappt oder nicht.

Speaker: Wie gesagt, das sind dann noch Verhandlungen.

Speaker: Ich glaube, es kann auch noch scheitern, definitiv.

Speaker: Vielleicht noch eine... Das wäre ein riesiger Transfer-Coup, finde ich.

Speaker: Ja, das geht.

Speaker: Ja, Transfer-Q im Sinne von Marketing und allem Möglichen drumherum.

Speaker: Ich weiß nicht, ob er sportlich direkt so eingreifen kann.

Speaker: Der war ja noch verletzt jetzt, habe ich gelesen.

Speaker: Okay, das weiß ich nicht.

Speaker: Aber ich sage Transfer-Q auch deshalb, weil er trotzdem noch von der Florentina aus der Serie A kommt und weil auch andere ersten Ligisten mit Paris an ihm dran sind.

Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass er ansonsten, keine Ahnung, spricht so.

Speaker: Nee, ist ja auch ein Name.

Speaker: oder so, sondern dass da auch andere sportliche oder Vereine, die sportlich besser als Schalke dastehen, auch ein Interesse haben, ihn zu verpflichten.

Speaker: Deswegen Fußball-Romantika, genau.

Speaker: Er würde es ja wahrscheinlich schon machen für die Fanszene dahinter, für den Verein an für sich und für vielleicht die zweite Bundesliga.

Speaker: Aber mal gucken.

Speaker: Also, ob es so eine Soforthilfe ist, muss man halt schauen.

Speaker: Das meine ich damit.

Speaker: Weil wenn er jetzt eben noch verletzt war und noch nicht einsatzt, zumindest ist da noch so ein Ding dran.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Also ich weiß jetzt nicht, wie schwer es sich aus ist.

Speaker: Ich sage mal so, wenn er einigermaßen im Zustand ist, dass er 45, 60 Minuten spielen kann pro Spiel, dann sage ich, dann ist es für mich trotzdem eine Soforthilfe, weil es ist ein Spieler, der ist so erfahren, der wird jetzt keine lange Eingewöhnungszeit mehr brauchen etc., sondern ich glaube, den kannst du dann in zwei, drei Wochen einfach reinschmeißen und wenn er einen guten Ball bekommt, macht er den rein.

Speaker: Und da glaube ich schon,

Speaker: dass es eine Hilfe sein kann.

Speaker: Andererseits muss man auch sagen, wenn man sich das Schalke-Offensivspiel die letzten Monate angeschaut hat, der Ball muss erstmal so weit nach vorne kommen.

Speaker: Und da scheitert es ja schon.

Speaker: Du musst auf jeden Fall, meiner Meinung nach, eigentlich noch was Richtung Kreativität machen, um auch überhaupt so einen Spieler vernünftig in Szene setzen zu können.

Speaker: Andererseits so Standards und so.

Speaker: Nicht nur Standards, vielleicht ist er auch genau der Mann.

Speaker: Schalke spielt ja relativ wenig auf Ballbesitz, das haben wir in den letzten Wochen immer schon mal thematisiert und auch dieses Spiel hatten sie wieder, ich glaube, an die 40 Prozent nur.

Speaker: Und das ist natürlich genau.

Speaker: Ist doch viel für Schalke.

Speaker: Ja, das ist glaube ich normal, irgendwie 38 oder 30 Prozent oder so.

Speaker: Aber der ist natürlich ein Spieler, wenn du mal dann hinten den Ball eroberst in der letzten Kette, was ja durchaus häufig vorkommt, weil du da eben alles super wegverteidigst, wie Becker, wie Kurucai und Kartic, die da hinten ja wirklich den Laden sehr, sehr dicht halten, gemeinsam mit Karius.

Speaker: Wenn die mal den Ball erobern und jetzt nicht direkt wegschlagen müssen oder Sonstiges, ist natürlich so ein halbhoher Heber auf Dzeko nochmal was anderes als auf Silla.

Speaker: weil Dzeko vielleicht dann den Körper hat, den er reinstellen kann.

Speaker: Und dann ist der Silla vielleicht nur tief oder so.

Speaker: Genau.

Speaker: Doppelspitze, 3-5-2 oder sowas.

Speaker: Dann Mittelfeld dicht machen, Edin Dzeko setzt sich ein bisschen ab und dann kommt vielleicht der tiefe Ball auf Silla und der geht durch oder auf, was weiß ich, wer da außen rumläuft, Anfya J oder so, obwohl der jetzt auch verletzt wird.

Speaker: Ja, an VRJ.

Speaker: Keine Ahnung, was da los ist.

Speaker: Alle paar Wochen irgendwas.

Speaker: Ist aber auch jetzt nichts, wo wir in zwei Wochen wieder mit ihm rechnen können.

Speaker: Eine Sache wollte ich noch sagen.

Speaker: Kevin Müller ist mittlerweile, glaube ich, dritter Keeper in Heidenheim.

Speaker: Frank Feller saß zumindest am Wochenende auf der Bank.

Speaker: Kann aber auch sein, wegen Vertragsgesprächen freigestellt.

Speaker: Das weiß ich jetzt nicht.

Speaker: Aber in der Hinrunde war er auf jeden Fall noch zweiter Keeper.

Speaker: Weil er war letztens noch Nummer 1 und wurde dann ja, weil sie ihn am Mai ausgeliehen haben, wurde er ja quasi...

Speaker: zu Nummer zwei degradiert, da gab es ja auch noch so ein bisschen Unstimmigkeiten, weil Heidenheim gesagt hat, hey, Müller hat ja signalisiert, dass er wechseln möchte und deswegen haben wir jetzt schon vorgegriffen.

Speaker: Müller hat dann gesagt, hey Leute, habe ich nie gesagt so.

Speaker: Da gab es dann so ein bisschen Tumulte.

Speaker: Am Ende hat man sich wieder vertragen und alles war gut, aber

Speaker: Ja, auf jeden Fall immer noch turbulente Zeiten im Januar.

Speaker: Ich habe jetzt hier auch, wo ich jetzt gerade auf Transfermarkt war, mir das angeguckt habe, hier steht auch nochmal eine große Meldung.

Speaker: Hertha BSC kritisiert Polizei und will Dialog.

Speaker: 31 Fans, aber auch 21 Einsatzkräfte verletzt.

Speaker: Also, keine Ahnung.

Speaker: Da muss man mal vielleicht die Tage in Ruhe aufarbeiten.

Speaker: Mal gucken, was da für Schlüsse rausgezogen werden aus dem Vorfall in Berlin.

Speaker: Was man sagen kann, und das sieht eigentlich wiederum ganz gut aus, so unspektakulär wie Schalkes Spiel vielleicht war,

Speaker: Wieder zu neu gespielt, einen Punkt mitgenommen, Konkurrenz hat auch nicht dreifach gepunktet.

Speaker: Von daher eigentlich ein Wochenende, mit dem man als Königsblauer erstmal so leben kann.

Speaker: Auch wenn das Spiel jetzt an für sich vielleicht nicht, oder nee, war es nicht, war nicht gut.

Speaker: Nee, definitiv.

Speaker: Kann man einen Strich drunter machen.

Speaker: Und du hast es gerade angesprochen, wir haben es eben schon mal kurz thematisiert.

Speaker: Am Ende Elversberg verliert in Nürnberg, Paderborn verliert in Kiel.

Speaker: Darmstadt spielt unentschieden in Bochum und Hannover verliert in Kaiserslautern, wobei man halt da noch sagen kann, okay, aber Kaiserslautern zählt auch noch zu den Anwärtern mit oder spätestens jetzt haben sie sich auf jeden Fall nochmal mit in diese Aufstiegskuppe reingeschoben, aber sie waren auch meiner Meinung nach vorher schon quasi mit dabei, von daher...

Speaker: Ja, haben da doch einige Mannschaften Punkte liegen gelassen.

Speaker: Währenddessen unten im Tabellenkeller Dynamo Dresden, die haben ja auch einige Neuzugänge geholt im Winter, um jetzt nochmal irgendwie die Mission Klassenerhalt zu schaffen, haben dann erstmal das enorm wichtige Spiel gegen Greuther Fürth mit 2-0 gewonnen und haben sich somit auf Tabellenplatz 17 vorgeschoben.

Speaker: Greuther Fürth jetzt also Schlusslicht mit der roten Laterne und vier Punkten auf den Relegationsplatz.

Speaker: Ja, das ist ja auch ein bisschen

Speaker: Ich wünsche eigentlich keinem Verein einen Abstieg oder so, aber ich muss jetzt sagen, also ich glaube jetzt nicht, dass die zweite Liga mich weniger interessieren würde, wenn Greuther Föder nicht mehr mitspielt.

Speaker: Sehe ich ähnlich.

Speaker: Also, ich würde es, glaube ich, eher traurig machen.

Speaker: Gut, da brauche ich mit dir gar nicht drüber verhandeln.

Speaker: Das ist bei dir, glaube ich, ein Stein gemeißelt.

Speaker: Mich würde es eher traurig machen, wenn der Verein ein paar Kilometer entfernt von Fürth absteigen würde.

Speaker: Ich glaube, der 1.

Speaker: FC Nürnberg wäre schon ein großer Verlust für die Liga.

Speaker: Kräuter Fürth ist auch so ein Verein.

Speaker: Also, ich gucke jetzt.

Speaker: Ja, keine Ahnung.

Speaker: Also, mir gibt der Verein nicht viel oder in mir löst das zumindest nicht so viel aus.

Speaker: Du, ich sehe jetzt gerade erst, Lautern hat ja total spät erst gegen Hannover gewonnen.

Speaker: Ja, ja, in der 90. haben die erst zugeschlagen.

Speaker: Also es stand auch ganz lange unentschieden.

Speaker: Von daher auch da ein super enges Spiel.

Speaker: Ich konnte es mir jetzt aber, oder ich habe es mir aber nicht angeschaut im Live oder so.

Speaker: Nee, ich auch nicht.

Speaker: Ich auch nicht.

Speaker: Ich kann da auch gar nicht so viel zu sagen.

Speaker: Aber lass uns doch gerne nochmal in die erste Liga blicken.

Speaker: Wir haben ja auch angekündigt, dass wir da auch wieder ein bisschen verstärkt den Fokus drauflegen wollen.

Speaker: Und da gab es am Freitag auch schon das Abendspiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt.

Speaker: wo eigentlich quasi die schwächste Offensiv, oder ich weiß gar nicht, ob es die schwächste ist, aber zumindest die Offensiv, die in den letzten Wochen am meisten in den Schlagzeilen stand, dass sie gar nicht funktioniert, und zwar die von Werder Bremen, auf die wackelige Abwehr von Eintracht Frankfurt getroffen ist.

Speaker: Und ich dachte eigentlich, okay, das ist ein dankbares Spiel für die Frankfurter, um mal so ein bisschen defensive Stabilität wieder zu erlangen gegen einen Gegner wie Werder Bremen, der auch vorne nichts groß ausrichten kann.

Speaker: Ja, Turns Out ist nicht ganz aufgegangen aus Frankfurter Sicht.

Speaker: Bremen konnte nämlich seine Offensivflaute beenden und auch endlich wieder Stürmertore genießen.

Speaker: Zum einen von Justin Gymna, der, ich glaube, letzte Woche war es, schon so kläglich gescheitert ist und auch schon seit Monaten auf den Treffer gewartet hat.

Speaker: Als dann auch von der neuen Leihgabe, wie heißt der denn jetzt, Militär,

Speaker: Jovan Milošević.

Speaker: Das heißt, zwei Stürmer für Bremen treffen.

Speaker: Milošević sogar erst vor ein paar Tagen oder vor ein, zwei Wochen ausgeliehen vom VfB Stuttgart.

Speaker: Stichwort Laien ist auch ein gutes Thema.

Speaker: Ich wollte es eigentlich schon in die letzte Folge mit reinbringen, weil ich es da schon bei Transfermarkt.de gelesen hatte.

Speaker: Hat es dann aber irgendwie nicht so reingepasst und wir hatten genügend andere Themen, über die wir gesprochen haben.

Speaker: Es ist aber dann doch nochmal im Nachgang ein bisschen aufgekocht.

Speaker: Ich weiß nicht, weißt du, wovon ich spreche?

Speaker: Noch nicht.

Speaker: Nee.

Speaker: Ach so, doch.

Speaker: Ja, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht.

Speaker: Werder Bremen war der Auffassung, dass sie aufgrund der DFL-Regularien keine weiteren Spieler mehr ausleihen dürfen.

Speaker: Ich bin da jetzt auch selber in den Regularien nicht 100% tief drin, aber ich glaube, es ist irgendwie so, dass du innerhalb von Deutschland maximal sechs Spieler pro Saison ausleihen darfst.

Speaker: Werder dachte aber, diese Sechs-Spieler-Grenze...

Speaker: bezieht sich allgemein auf Leihen.

Speaker: Dann ist Transfermarkt.de hingegangen, hat denen gesagt, weil irgendwann im Interview flog halt mal der Satz, ja, wir können ja nicht mehr leihen.

Speaker: Dann ist Transfermarkt.de, hat das recherchiert und hat gesagt, ihr dürft aber schon noch leihen, ihr müsst nur auf das und das achten oder es ist nur unter den und den Voraussetzungen möglich.

Speaker: Werder hat das dann bei der DFL angefragt und die haben bestätigt, ja, ja, ihr dürft schon noch leihen.

Speaker: Das heißt, die Werder-Verantwortlichen

Speaker: sind wochenlang davon ausgegangen, sie dürfen gar keinen Spieler mehr ausleihen, dabei durften sie es noch.

Speaker: Und das finde ich schon eine herbe Nummer, muss ich sagen.

Speaker: Also das erwarte ich dann schon von sportlich Verantwortlichen oder auch von dem Team drumherum, das muss gar nicht eine Person sein.

Speaker: Ein Bundesligisten.

Speaker: Aber das muss doch mal irgendwem auffallen.

Speaker: Da musst du dich doch mal ein bisschen in der Tiefe mit auseinandersetzen.

Speaker: Also so...

Speaker: dass das nicht jeder Fan am Schirm hat, wie da irgendwelche Regularien genau sind, geschenkt.

Speaker: Aber es kann doch nicht sein, dass ein Medium wie Transfermarkt.de sich auf sowas aufmerksam machen muss.

Speaker: Und die haben sich eigentlich in ihrem Podcast dann nur aufgeregt, weil Werder quasi dann proaktiven Statement noch rausgegeben hat an andere Medien und das noch so

Speaker: versucht hat, unter den Tisch zu kehren und die halt nicht, sage ich mal, ihre Props bekommen haben, dass sie sie darauf aufmerksam gemacht haben.

Speaker: Das war quasi deren Punkt.

Speaker: Aber ich finde es erschreckend, dass in einem Fußballverein sportlich Verantwortliche nicht in der Lage sind, sich so tief mit einer Thematik auseinanderzusetzen.

Speaker: Und dazu gab es auch ein Plakat von den Werder-Fans.

Speaker: Also Clemens Fritz hat jetzt dafür die Verantwortung übernommen.

Speaker: Ob er persönlich jetzt der Schuldige ist, weiß ich gar nicht, aber irgendwer muss dann den Kopf hinhalten.

Speaker: Er hat es jetzt getan und dann haben die Werder-Fans auch einen Banner hochgehalten mit Fritz Verleihen oder irgendwie sowas.

Speaker: Ja, also super schwierig und generell die Transferperiode von Werder ja schon im Sommer haben wir ja da schon ein bisschen drauf geguckt und uns gefragt, na, hat das alles so Hand und Fuß?

Speaker: Klar, mit Bonnyface ist man auch ein Risiko eingegangen, das ist jetzt am Ende nicht aufgegangen.

Speaker: Aber ich finde das trotzdem sehr, sehr fragwürdig, was bei Werder da passiert.

Speaker: Und jetzt auch wieder, also jetzt hast du zwar Milošević ausgeliehen noch kurzfristig, gut, dass das dann trotzdem noch so schnell geklappt hat.

Speaker: Auch wenn du den Transfer vielleicht nicht so weit im Voraus vorbereiten konntest, wie du es hättest tun können, wenn du bereits im November gewusst hättest, dass du Spiele ausleihen darfst.

Speaker: Aber ja, für mich hat das einfach einen komischen Ballgeschmack generell.

Speaker: Und auch wenn ich mir nochmal vor Augen führe, die haben für einen Spieler im Sommer 10 Millionen bezahlt in Bangula.

Speaker: und haben danach gesagt, ja übrigens unser Budget ist aufgebraucht.

Speaker: So, das heißt, wenn ich doch nur ein Budget von 10, 12 Millionen habe und dann sage ich aber, ja das setze ich aber alles auf einen Spieler, schwierig, vor allem schwierig, wenn dieser Spieler dann nicht zu 100% funktioniert und jetzt sogar in der Regel von der Bank kommt.

Speaker: Also hat für mich alles einen sehr faden Beigeschmack, muss ich sagen.

Speaker: Sehe ich ganz genauso.

Speaker: Ich gucke gerade mal, weil der hat ja am Wochenende gespielt.

Speaker: Ich glaube nämlich nicht.

Speaker: Bangula, der wurde eingewechselt.

Speaker: Ich meine, der hat sogar ein Tor vorbereitet danach noch.

Speaker: Ja, hat er.

Speaker: In der Frankfurter Defensive ist das vielleicht auch nicht so schwierig.

Speaker: Ist auch wirklich eklatant, diese Schwächen in der Defensive.

Speaker: Und ich finde, das sind ja keine schlechten Spieler.

Speaker: Wir haben ja in der letzten Folge schon mal gesagt, Robin Koch spielt keine gute Saison.

Speaker: Aber trotzdem, Innenverteidiger wie Robin Koch,

Speaker: Arthur Theat, Nandy Collins, auch die Außenverteidiger mit Brown, mit Christensen.

Speaker: Das sind doch gute Spieler.

Speaker: Ich verstehe es nicht.

Speaker: Also das liegt halt generell am kollektiven Verteidigen.

Speaker: Gut, die Sechs ist auch nie so.

Speaker: Da spielen meistens eher immer so Achter, aber keine richtigen Sechser.

Speaker: Oder der richtige Sechser ist vielleicht noch am ehesten Skiri.

Speaker: Der ist ein bisschen überholt vom Niveau, würde ich sagen.

Speaker: Also der, ja...

Speaker: Also spielt auch eigentlich nur, weil es keine richtige Alternative gibt, würde ich sagen.

Speaker: Aber es ist unfassbar, wie das Zentrum nicht dicht bekommen und wie einfach.

Speaker: Also du musst ja wirklich nur zwei Bewegungen machen und du hast die ganze Frankfurter Kette überspielt.

Speaker: Und dann sorgt das halt dafür, dass sogar eine Mannschaft wie Werder Bremen auf einmal drei Tore schießt.

Speaker: Auch wenn sie dann total bitter noch in der Nachspielzeit das 3-3 kassieren, eigentlich genau umgekehrter Spielfilm wie bei Frankfurt gegen Dortmund, wo Frankfurt in der Nachspielzeit noch das 3-2 macht und Dortmund nochmal zurückschlägt.

Speaker: Diesmal war es umgekehrt, Bremen mit dem späten 3-2 und dann kommt die Eintracht nochmal zurück und ich glaube am Ende war aber keiner so richtig zufrieden damit, weil die Defensive bei der Eintracht ist wirklich...

Speaker: Für mich ein Pflegefall und hat er jetzt auch heute dann die Entlassung von Dino Topmeller nach sich gezogen.

Speaker: Wurde ja heute, ich weiß gar nicht, ob es jetzt offiziell bestätigt wurde mittlerweile, aber kam auf jeden Fall schon als Push-Meldung beim Kicker und auch Sky hat es vermeldet.

Speaker: Man hat es ja auch schon in den Interviews nach dem Spiel gehört, dass Krösche gesagt hat, ja, so kann es nicht weitergehen und wir werden das jetzt intern besprechen.

Speaker: Da weiß der eigentlich schon, wo die Reise hingeht.

Speaker: Ist offiziell bestätigt, also schreibt zumindest auch Transfermarkt.de mittlerweile, die ja anscheinend ganz gut informiert sind immer.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also ich weiß nicht.

Speaker: Schade für Topmeller, aber für mich ist es eine nachvollziehbare Entlassung, weil es ist jetzt nicht so, dass Frankfurt seit zwei, drei Wochen das Problem hat, sondern seit Monaten kriegen die ihre Defensive nicht in den Griff.

Speaker: Du hast...

Speaker: Unsicherheit auf der Torwartposition, deine Abwehrspieler, die eigentlich gut sind, performen gar nicht.

Speaker: Du kriegst das Zentrum nicht dicht gemacht, hast keine guten Sechser.

Speaker: Da muss man vielleicht auch so ein bisschen die Kaderplanung nochmal hinterfragen.

Speaker: Aber im Endeffekt verteidigst du im Kollektiv.

Speaker: Das kann nicht nur an der Defensive an sich liegen, aber sie kriegen viel zu einfache Gegentore.

Speaker: Und das muss sich zwingend ändern.

Speaker: Und daher kann ich die Top-Meller-Entlassung auch sehr gut nachvollziehen, muss ich sagen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Jetzt muss ein neuer her.

Speaker: Bin mal gespannt.

Speaker: Erstmal übernimmt, da steht hier auch noch, Dennis Schmidt und eine absolute Frankfurter Legende, wer schon länger Fußball schaut als Co-Trainer, Alex Meyer.

Speaker: Als Co-Trainer von Schmidt, so wie ich es jetzt verstanden habe.

Speaker: Und das finde ich natürlich auch mega geil, weil Alex Meyer, wer schon länger die Bundesliga verfolgt, war eine absolute Legende bei der SGE, von daher.

Speaker: Torschützenkönig geworden.

Speaker: Torschützenkönig geworden, mit 16, 17 Toren Torschützenkönig werden konnte.

Speaker: Genau, in der Bundesliga, genau, wenn es keinen Lewandowski oder Harry Kane gab oder sowas.

Speaker: Genau, absolut.

Speaker: Oder Erling Haaland.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ist der es damals geworden?

Speaker: Nee, ist er gar nicht, ne?

Speaker: Ich glaube, da ich als Lewandowski immer da war, weiß ich jetzt gar nicht.

Speaker: Ich gucke das mal eben nach.

Speaker: In der Zeit kannst du ja mal sagen, wen siehst du denn vielleicht als möglichen Nachfolger von Topfmüller?

Speaker: Ja, also ich habe auch ein bisschen drüber nachgedacht und ich muss sagen, ich bin jetzt, also mittlerweile habe ich eigentlich schon gelernt, dass wenn du einen Trainer suchst, dann musst du eigentlich ein ganz klares Profil haben, welchen Spielstil wollen wir verfolgen, welche Skills muss genau unser Trainer mitbringen, damit das bei uns passt.

Speaker: Und das kann ich jetzt natürlich gar nicht bewerten.

Speaker: schaue ich da jetzt so von außen aus dem Bauch heraus drauf und bin aber relativ schnell bei Marco Rose gelandet.

Speaker: Und zwar nicht, weil ich sage, sein Fußball passt perfekt zur Eintracht.

Speaker: Ich kann dir jetzt nicht genau erklären, wofür Marco Rose 1 zu 1 steht.

Speaker: Das war auch immer so ein bisschen unterschiedlich bei seinen Stationen.

Speaker: Aber es ist ein Trainer, der hat in Deutschland Gladbach trainiert, dann Dortmund und Leipzig.

Speaker: Bayern ist meiner Meinung nach aber ein Schritt zu groß für ihn.

Speaker: Das heißt, in Deutschland bleiben gar nicht mehr so viele Vereine, die er trainieren kann.

Speaker: Einer der wenigen wäre Eintracht Frankfurt.

Speaker: Ich kann mir das an sich grundsätzlich auf jeden Fall mit Marco Rose ganz gut vorstellen.

Speaker: Jetzt fange ich doch wieder an mit ein bisschen taktischen, wollte ich jetzt eigentlich nicht darauf, aber...

Speaker: Umschaltfußball stand der Eintracht immer ganz gut.

Speaker: Ich glaube, das kann man mit Marco Rose auch gut umsetzen.

Speaker: Von daher kann ich mir schon Marco Rose als so eine, ja, mögliche, ja, als einen möglichen Kandidaten vorstellen.

Speaker: Hast du auch jemanden, oder?

Speaker: Ich habe mir, wo du es auch gesagt hast, das habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht.

Speaker: Ich habe jetzt gerade bei Transfermarkt.de gesehen, irgendwie, ja, Xabi Alonso wäre zu haben.

Speaker: Gut, geschenkt.

Speaker: Das sehe ich halt gar nicht.

Speaker: Nur weil der jetzt bei Madrid gescheitert ist, geht der jetzt nicht drei Regale tiefer, was seine Ansprüche angeht, sondern da reden wir eher über Liverpool, City.

Speaker: Das sind trotzdem meiner Meinung nach immer noch die Kaliber, wo Alonso als nächstes aufschlagen wird.

Speaker: Sehe ich ähnlich.

Speaker: Ist jetzt einfach nur, weil er vielleicht in der Bundesliga dann doch noch so beliebt ist und auch noch so einen frischen Eindruck hat durch die Meisterschaft mit Leverkusen.

Speaker: Es gibt ein paar, die da in Frage kommen.

Speaker: Rose ist mit Sicherheit einer.

Speaker: Dann habe ich mal so nach freien Tränen auch geschaut.

Speaker: Was ist mit Terzic?

Speaker: Vielleicht Terzic.

Speaker: Oder was ist mit Roger Schmidt?

Speaker: Ja, den Krösch ja auch noch aus der gemeinsamen Zeit aus Leverkusen kennt.

Speaker: Roger Schmidt finde ich spannend.

Speaker: Also Terzic weiß ich nicht.

Speaker: Oder Sandro Wagner.

Speaker: Ist ja auch frei.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber da sage ich auch, nee.

Speaker: Also Sandro Wagner würde ich direkt abbügeln, weil der trotzdem zwei Schubladen tiefer nach wenigen Monaten gescheitert ist.

Speaker: Also dafür, dass du bei Augsburg nach drei Monaten wieder entlassen wurdest oder das beendet hast, wirst du jetzt belohnt und darfst auf einmal einen Champions-League-Verein trainieren?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Er gibt wenig Sinn.

Speaker: Ich glaube, Alonso ist zu hoch, Wagner vielleicht zu tief.

Speaker: Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wieder irgendwo in der Mitte, wie du es vorhin auch schon mal gesagt hast, auf ein anderes Szenario bezogen.

Speaker: Und neben Rose wahrscheinlich, wie du auch gerade gesagt hast, Schmidt vielleicht eine spannende Personalie.

Speaker: Vielleicht auch noch Terzic, aber Schmidt eben die Verbindung mit Kröschen auch.

Speaker: Von daher.

Speaker: Roger Schmidt finde ich einen interessanten Call.

Speaker: Also wir können ja mal festhalten, Roger Schmidt, Marco Rose sind so die zweitklassig Trainer-Favoriten auf die Top-Müller-Nachfolge in Frankfurt.

Speaker: Mal schauen, wie schnell das jetzt auch geschieht.

Speaker: Ich denke mal schon, dass sie sich ein bisschen Gedanken gemacht haben und das auch ein bisschen vorbereitet haben, weil es ein bisschen auf der Hand lag.

Speaker: Das war natürlich immer super ärgerlich.

Speaker: Du kommst gerade aus einer Winterpause, da hättest du zumindest eine Mini-Mini-Vorbereitung gehabt und

Speaker: dann nach zwei, drei Spieltagen den Trainer zu entlassen, ist immer unglücklich, weil... Die Pause war gerade.

Speaker: Die Pause war gerade, genau.

Speaker: Und jetzt schmeißt du es quasi wieder über den Haufen und fängst irgendwo wieder bei Null an, sage ich jetzt mal.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ja, es bleibt auf jeden Fall spannend.

Speaker: Das sehe ich genauso.

Speaker: Außer an der Tabellenspitze.

Speaker: Da rennen die Bayern weg.

Speaker: Ein Satz vielleicht dazu.

Speaker: Kurzzeitig sah es nach einem spannenden Spiel aus und dann haben die Bayern trotzdem wieder 5-1 in Leipzig gewonnen.

Speaker: Ich habe das Spiel nicht gesehen.

Speaker: Ich sehe nur Pausenführung Leipzig.

Speaker: Total...

Speaker: Total überraschend eigentlich schon aus meiner Sicht.

Speaker: Also Leipzig wurde eine richtig starke erste Hälfte gespielt.

Speaker: Ich habe auch gelesen, so viele Torschüsse wie Leipzig im Spiel gegen die Bayern aufs Tor gebracht hat, hat es noch keine Vereine diese Saison geschafft.

Speaker: Ja, und am Ende verlieren die halt trotzdem 1 zu 5.

Speaker: Was ich, muss ich sagen, sehr emotional fand oder wo ich mir nochmal Ausschnitte von angeschaut habe, ist die Verabschiedung von Kevin Kampel, der ja seine Karriere beendet hat.

Speaker: Ah, krass, ja.

Speaker: Da gab es ja den familiären Schicksalsschlag, dass er seinen Bruder verloren hat.

Speaker: Und wo er jetzt danach gesagt hat, er hat da generell auch so ein paar Einblicke gegeben.

Speaker: Und er ist jetzt wieder in seiner Heimat nach Solingen zurückgegangen.

Speaker: Und es gibt da für ihn jetzt einfach gerade wichtigere Dinge als Fußball, was man total nachvollziehen kann.

Speaker: Ich fand es aber dann trotzdem beeindruckend, weil...

Speaker: RB Leipzig verbinden wir eigentlich mit relativ wenig Emotionen und das packt einen noch nicht so ganz.

Speaker: Aber da war jetzt trotzdem ein Spieler, ich weiß nicht, wie viele Jahre er jetzt am Stück in Leipzig war, aber es müssten auf jeden Fall fünf, sechs, vielleicht sogar sieben oder acht Jahre gewesen sein.

Speaker: Also schon eine relativ lange Zeit und dann auch eine super emotionale Verabschiedung.

Speaker: Finde ich dann irgendwo trotzdem schön zu sehen, dass auch in so einem Verein wie Leipzig an der einen oder anderen Stelle

Speaker: Emotionen ausgelöst werden können, auch wenn es hier natürlich ein sehr trauriger Anlass war, aber das fand ich dann trotzdem nochmal erwähnenswert, dass dort tatsächlich diese Verabschiedung so stattgefunden hat.

Speaker: Ansonsten, um jetzt das Spielgeschehen nicht nochmal komplett aufzurollen, was sonst noch erwähnenswert ist, Jamal Musiala, Comeback gegeben.

Speaker: nach, boah, wann war es, Club-WM im Sommer mit dem Schiener-Burm?

Speaker: Ja, Chelsea da, ne?

Speaker: Nee, Paris.

Speaker: Donnarumma ist doch damals in den Rhein gekommen.

Speaker: Nee, wo Chelsea gewonnen hat, das meine ich.

Speaker: Achso, ja.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Ja, schön, dass er wieder da ist.

Speaker: Und für Bayern natürlich auch eine Luxussituation, weil sie auch so eine funktionierende Offensive gerade haben und ihn jetzt halt auch total behutsam aufbauen können.

Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass du einen Busseller unbedingt brauchst und jeder nur wartet, dass er zurückkommt, weil keine Spieler da sind, sondern du hast...

Speaker: mit Gnabry auf der 10, mit Lennart Kahl, der auf der 10 spielen kann, halt auch super Alternativen und kann es ihn wirklich komplett behutsam aufbauen.

Speaker: Und dann ist meine Hoffnung, einfach im Sinne der Nationalmannschaft auch, dass er bis zum Sommer wieder einigermaßen fit ist und dann in einer guten Form oder in Topform ist, wenn es zur WM in die USA geht.

Speaker: Am besten Topform.

Speaker: Ich habe gerade nochmal geguckt, Kevin Kampel, seit...

Speaker: Sommer 2017 bei RB Leipzig, sprich 8,5 Jahre.

Speaker: Von daher, das ist natürlich dann schon eine beachtliche Zeit, die er da vorbracht hat.

Speaker: Das ist immer so crazy, ne?

Speaker: Also ich, wenn du mir sagst 2017, dann sagt mein Kopf so, ah, okay, ja, ja, 3, 4 Jahre und dann überlegst du so, in welchem Jahr sind wir hier eigentlich?

Speaker: Warte mal, das ist schon so lange her.

Speaker: Das ist krass, ne?

Speaker: Ja, verrückt.

Speaker: Das schiebt schon komplett rein, das kann man nicht anders sagen.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Aber Stichwort Bayern-Kader, wir haben es ja gerade, oder ich habe es gerade schon angesprochen, da sind einige Offensivspieler, die, ähm,

Speaker: das auf jeden Fall auch aufgefangen haben in den letzten Monaten oder die auch dafür sorgen werden, dass Musiala jetzt behutsam wieder aufgebaut werden kann.

Speaker: Wer da natürlich herauskommt, ist Michael Ulyse.

Speaker: Und ich glaube, gestern zur Pause gekommen, mal eben auf locker, ich glaube, vier Scorer oder sowas beigetragen.

Speaker: Immer wieder eine grandiose Leistung.

Speaker: Und also, ich weiß es nicht.

Speaker: Also, ich bin immer vorsichtig, damit einem Spieler das Prädikat Weltklasse irgendwie...

Speaker: zuzuschreiben.

Speaker: Aber Michael Ulyssi ist aus meiner Sicht auf jeden Fall auf einem sehr guten Weg zur Weltklasse.

Speaker: Oder wie siehst du es?

Speaker: Sehe ich ähnlich.

Speaker: Die Marktwert-Taxierung sagt auch was Ähnliches.

Speaker: Es gibt nur zwei Spieler, die die 100-plus-Millionen-Marke knacken bei den Bayern.

Speaker: Das ist einmal ganz klar Jamal Musiela mit 140 Millionen und Michael Ulyssi mittlerweile auch taxiert mit 100 Millionen.

Speaker: Aber unabhängig davon, Zahl drangeklebt, ja oder nein, oder wie hoch auch immer.

Speaker: Ich habe mir das Spiel davor, was war das Spiel davor nochmal?

Speaker: Köln.

Speaker: Ja, das habe ich mir auch angeguckt.

Speaker: Der Typ ist brutal.

Speaker: Wenn man überlegt, der hat davor bei Crystal Palace gespielt.

Speaker: Klar, auch Premier League, aber trotzdem ein Verein, der da jetzt auch nicht zum obersten Regal gehört.

Speaker: Bei dem jetzt auch Glasner weitermachen darf, habe ich heute gelesen.

Speaker: Da war er auch so ein bisschen in Frage.

Speaker: Wieso?

Speaker: Hat er da doch bekannt gegeben, dass es zum Saisonende geht?

Speaker: Nee, warte mal, lass mich mal eben gucken.

Speaker: Eine Info ist, dass Glasner bekannt gegeben hat, dass er zum Saisonende seinen Vertrag nicht verlängert und eine neue Herausforderung hat.

Speaker: Ja, aber es gab doch hier irgendwas.

Speaker: Achso, hier, trotz Wutrede.

Speaker: Glasner darf wohl bei Crystal Palace bleiben.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich weiß nicht, was noch vorgefallen ist.

Speaker: Habe ich nur so.

Speaker: Also das ist dann wieder so eine Headline-Nachricht, die man gelesen hat.

Speaker: Aber...

Speaker: Brutaler Spieler.

Speaker: Also wenn ich mir aus dem Bayern-Kader jetzt mal Kane raus, Musiala raus, dann kommt da eigentlich relativ schnell schon Ulysses.

Speaker: Ja, also das Einzige, was ich bei Ulysses so ein bisschen vermisse, ist so die Schnelligkeit oder die Spritzigkeit in manchen Aktionen.

Speaker: Aber ein unglaublich filigraner Fußballspieler und technisch, also wirklich unglaublich und wie gesagt, also auf jeden Fall auf dem Weg zur Weltklasse und ja, mega, was die Bayern da aus dem Hut gezaubert haben, dass sie ihn damals von Palace geholt haben, hatte man so nicht auf dem Schirm in Deutschland, hat sich prächtig entwickelt, kann man nur so sagen und ja.

Speaker: Ich muss mich sogar korrigieren.

Speaker: Ich muss mich sogar kurz korrigieren.

Speaker: Ich bin gerade eben kurz im Jahr verrutscht.

Speaker: Mittlerweile ist sowohl Ulyssi als auch Musiala beide bei 130 Millionen.

Speaker: Also Musiala 10 Millionen runter, wahrscheinlich wegen seiner langen Verletzungen.

Speaker: Und Ulyssi nochmal 30 Millionen rauf.

Speaker: Ist für mich verständlich.

Speaker: Also Ulyssi ist, glaube ich, 24 auch erst oder so.

Speaker: 24 geworden, glaube ich, ja.

Speaker: Von daher hat er auch noch super viele gute Jahre Vorsicht.

Speaker: Ich meine, bei Peles war er das ein oder andere Mal verletzt.

Speaker: Das hat er jetzt bei Bayern gar nicht gehabt, dass er irgendwie groß von Verletzungen betroffen war.

Speaker: Wundert mich auch manchmal, weil wenn ich mir den angucke, der hat so dünne Beinchen.

Speaker: Ich denke immer, dass der irgendwie... Filigran halt, ne?

Speaker: Ja, ja, ja, aber nicht nur in den Aktionen.

Speaker: Ich denke mal, der wird da irgendwie so, wenn der mal umgehauen wird, da habe ich immer Sorge, dass der keine Ahnung, welche Begrüche er hat oder so.

Speaker: Für wen spielt der eigentlich?

Speaker: Für England oder für Frankreich?

Speaker: Für Frankreich.

Speaker: Frankreich, ne?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und auch da spielt er ja zum Teil.

Speaker: Und wir wissen alle, was Frankreich für einen unfassbaren Kader hat.

Speaker: Von daher, ja, ein unglaublicher... Nicht zuletzt den Ballon d'Or-Gewinn auf Rechtsaußen.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Aber vielleicht noch eine abschließende Frage.

Speaker: Glaubst du, dass Bayern ähnlich wie es Leverkusen gemacht hat quasi ungeschlagen bleibt in dieser Fußball-Bundesliga-Saison und somit invincible?

Speaker: Kann ich mir sehr gut vorstellen von dem, wie sie gerade auftreten und wie sie Jamal Muziala kompensieren.

Speaker: Deswegen kurz und knackig.

Speaker: Ich sage ja, die packen das.

Speaker: Ja, okay, spannend.

Speaker: Also ich muss sagen, ich bin hin- und hergerissen.

Speaker: Also meine grundsätzliche Antwort wäre nein, glaube ich nicht, weil ich daran nicht glaube.

Speaker: Ich glaube allerdings, dass die Münchner von einem ganz besonderen Ehrgeiz getrieben sind und zwar von dem, ey, die Leverkusen haben das gemacht, das wollen wir auch schaffen.

Speaker: Und ich glaube, wenn das nicht passiert wäre, würde ich auch dabei bleiben, dann

Speaker: Traue ich Ihnen das auch nicht zu, weil das haben Sie ja auch in Ihren besten Jahren unter Guardiola, Heinckes oder auch so vor unserer, sage ich mal, aktiven Zeit, bevor wir uns damit aktiv auseinandergesetzt haben, haben Sie es ja auch nie geschafft.

Speaker: Aber ich glaube schon, dass dieser Ansporn einfach da ist, weshalb ich es dann auch für realistisch halte, dass es passieren kann.

Speaker: Aber ich bin trotzdem noch unentschlossen, muss ich sagen.

Speaker: Also...

Speaker: Ich glaube, die schaffen das allein schon.

Speaker: Ich habe mir das Spiel gegen Wolfsburg ein bisschen näher zu Gemüte geführt.

Speaker: Diese Galligkeit, Wolfsburg da mit sieben, acht Buletten da aus dem Stadion zu schießen.

Speaker: Du kannst auch nach 4-0 aufhören oder nach 4-1 oder 5-1.

Speaker: Trotzdem machen die immer weiter.

Speaker: Von daher, ich glaube, ich sage einfach ja.

Speaker: Ich sage, die schaffen das.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Wobei, das ist für mich nicht mal ein großes Argument dafür, dass sie es schaffen, weil auch da kann man sich dann die Frage stellen, ist es denn klug, dann noch weiter mit voller Energie draufzugehen oder wenn ein Spiel entschieden ist, sollte man es nicht auch einfach kräfteschonend runterspielen?

Speaker: Da gab es ja auch immer mal wieder so von manchen Experten den Vorwurf, ihr lauft zu viel, ihr habt die Spiele doch entschieden, spielt es entspannt runter.

Speaker: Das kann ihr natürlich hinten raus zum Verhängnis bewegen.

Speaker: werden, aber ich sehe schon deinen Punkt.

Speaker: Grundsätzlich, wenn man sagt, diese Galligkeit oder diese Gier ist dadurch einfach nochmal stärker gegeben, dann ja, auch das vielleicht auch.

Speaker: Mal gucken, mal gucken.

Speaker: Wir sind gespannt, wir schauen mal.

Speaker: was der FC Bayern noch so imstande ist zu leisten dieses Jahr.

Speaker: Platz zwei in der Champions League haben sie momentan ja auch in der Tabelle inne.

Speaker: Von daher alles möglich.

Speaker: Sind sie noch im DFB-Pokal?

Speaker: Ja, ne?

Speaker: Oder sind sie rausgeflogen?

Speaker: Ausgangsweise sind sie noch drin.

Speaker: Ne, sind noch drin, ne?

Speaker: Ich habe gerade mal geguckt, noch zwecks der Stürmer, die die Kanone geholt haben.

Speaker: Weißt du, wer der letzte Schalker war, der die Kanone geholt hat?

Speaker: Der Hunter, hätte ich jetzt gesagt.

Speaker: Klaas-Jan Hünteler.

Speaker: Klaas-Jan Hünteler in der Saison 11-12.

Speaker: Tore?

Speaker: Kannst du schätzen?

Speaker: Ähm, 23.

Speaker: Sogar 29 Buletten geschossen.

Speaker: Boah, okay, krass.

Speaker: So hätte ich nicht gedacht.

Speaker: Und der Schalker darf... Ich würde eigentlich 25 sagen, aber dann dachte ich mir, nee, ich glaube, das ist zu viel.

Speaker: Zu viel ist das jetzt mit seiner Trikotnummer.

Speaker: Dann bin ich ein bisschen runtergegangen, aber schade.

Speaker: Hätte ich mal ein bisschen mehr lieber sagen können.

Speaker: Und wenn du jetzt den anderen Schalker, der... Also ich gebe dir auch das Jahr.

Speaker: 2000, 2001.

Speaker: Mittelstürmer von Schalke 04, 22 Tore geschossen.

Speaker: Ich meine, das ist wahrscheinlich vor deiner Zeit.

Speaker: Da bist du ja gerade mal ein Jahr alt gewesen.

Speaker: Ja, danke.

Speaker: Siehst mir nach.

Speaker: Würde ich jetzt wahrscheinlich, boah, Kevin Korani ist jetzt noch zu früh, wäre ich wahrscheinlich irgendwie bei Ebbe Sand oder Emil Penzer.

Speaker: Entscheide ich für einen?

Speaker: Sand.

Speaker: Ja, Evesant war es auch.

Speaker: 22 Tore damals.

Speaker: Und sonst, wie wir eben schon gesagt haben, in der Riege Kane und Lewandowski gibt es da relativ wenig Platz dazwischen.

Speaker: Es gab mal eine Graupensaison, da Füllkrucken, Kunku beide 16 Tore in der Saison 22-23.

Speaker: Das war die Saison, wo Lewandowski und Haaland die Bundesliga verlassen haben und noch nicht so ein neuer richtiger Goalgetter da war.

Speaker: Da gab es das mal in dieser Saison.

Speaker: Danach gab es das ja so.

Speaker: Allerdings zwischendrin nochmal Aubameyang.

Speaker: Und jetzt kommen wir, schließen wir den Kreis, Saison 14, 15.

Speaker: Alex Mayer mit 19 Treffern.

Speaker: Ja, krass.

Speaker: Und Edin Dzeko übrigens auch schon mal 0,9 und 10.

Speaker: Also da kommt, ja.

Speaker: Schließen sich so einige Kreise, genauso wie diese Folge.

Speaker: Dankeschön, dass ihr auch bis hierhin wieder reingehört habt.

Speaker: Jetzt nochmal mit einem kleinen Mini-Quiz hier am Ende unter uns oder nochmal ein paar News, was so die Torjäger angeht.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, sind wir jetzt trotzdem fast bei einer Stunde gelandet.

Speaker: Freut mich, dass wir es trotzdem so gut über die Bühne

Speaker: bekommen haben, auch wenn ich ein bisschen angeschlagen bin und du jetzt auch ein bisschen kaputt bist aktuell, aber wir haben es trotzdem hinbekommen, von daher würde ich sagen, wünschen wir euch an dieser Stelle eine gute Woche und dann hören wir uns in der kommenden Woche zur neuen Folge Zweitklassig.

Speaker: Macht's gut, bis dahin.

Speaker: Dem ist nichts hinzuzufügen, macht's gut, bis dann, ciao.

Speaker: Ciao.

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