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Werden Filme und Serien immer schlechter? 🎙 SEIFEI Science-Fiction Podcast

SEIFEI – Der Science Fiction Podcast
In der heutigen Folge sprechen wir erneut intensiv über KI. Wird die AI-Blase platzen oder spielt künstliche Intelligenz in Zukunft sogar eine noch größere Rolle als sie es ohnehin schon tut? Außerdem sprechen Alex und Rolf darüber, ob (bzw. warum) Filme und Serien immer dümmer werden? 🎙 Hier findest du unsere Podcasts: https://paths.to/seifei [https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqa0JYeWxFQVV3dmc5RmxES21KVi1RYzhoNXZvUXxBQ3Jtc0tsYkRtWVU2aXk3TnQwVWNTQnFVVHgzZ1JBdExRaU9LWHRZeDF2OXFBeU9HbnZRdlFsZEJaUzhLODlieXRfdmtjNGVLMmhOWWVKNGRkV1d4a1h0WDFjS1RuZk9MQi1idlZ5TnpBZ1hSUHZ4UFFMYzJKZw&q=https%3A%2F%2Fpaths.to%2Fseifei&v=wJ0ZhUgmEj8]💚  Lass gerne ein Abo und Like da. Wir freuen uns sehr darüber! Und der Algorithmus auch. :)  🚀 SEIFEI ist eine Zusammenarbeit der YouTuber von  ‪@trekwelten‬ [https://www.youtube.com/@trekwelten] und ‪@RolfsFilmkritiken‬ [https://www.youtube.com/@RolfsFilmkritiken] . Sollten euch die Stimmen sympathisch erscheinen, schaut gern auf unseren Kanälen vorbei. Discord: discord.com/invite/rWSb9wv [https://www.youtube.com/redirect?event=channel_description&redir_token=QUFFLUhqbEMzay1UOWJHWlZTS3hodFpMdmFlUGNlR3ZtZ3xBQ3Jtc0tuNThUSDhEWVQ1bHFqaldJbk8wOWZ1QzhjY0hLVnJJWnMxSExZaXgzRGFWU0FCd0ptUVZYQnU5enpHWXF4NUFHUHNJcWQ1TE9leEt0X0ZXQ0pwS0R5NkpMN1BvRFNJOFdfc1VNUTd5LUNyd3ZPR2pxUQ&q=https%3A%2F%2Fdiscord.com%2Finvite%2FrWSb9wv]

Transcript

Speaker: Hallihallo Alex, ich grüße dich.

Speaker: Hallihallo Rolf.

Speaker: Wusstest du, dass Wikipedia in den letzten paar Jahren, also in den letzten drei Jahren ungefähr, viel, viel mehr Zugriffe hat, also viel, viel mehr Surferbelastung als in den Jahren davor, aber gleichzeitig in den letzten paar Jahren immer weniger Nutzer zu verzeichnen hat?

Speaker: Okay, ich kann mir schon denken, wo das hinführt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also im ersten Moment würde man ja denken, das ist ja eine paradoxe Behauptung, aber natürlich lautet die Antwort KI.

Speaker: Denn die Antwort ist die, dass sämtliche KI-Firmen, natürlich Wikipedia ist eine kostenlose Stelle, da ist auch keine Werbung.

Speaker: Also du hast sozusagen einigermaßen verlässliche, also schon sehr verlässliche Daten, wenn man

Speaker: über das Internet spricht und halt zu allen möglichen Sachen halt Daten, die relevanten Daten.

Speaker: Und deswegen ist es sehr einfach, das abzugreifen.

Speaker: Und gleichzeitig haben wir aber die Entwicklung, dass die KIs uns ja kurz zusammengefasste Texte geben, wenn wir jetzt irgendetwas schnell suchen und dann brauchen wir gar nicht mehr auf Wikipedia gehen.

Speaker: Das heißt, der aktive Nutzer wird weniger, aber die Belastung ist halt immer größer geworden.

Speaker: Ja, also wundert mich überhaupt nicht.

Speaker: Wir haben ja schon mal in der Vergangenheit über KI gesprochen.

Speaker: Nur bei dem, was mittlerweile alles passiert ist, habe ich das Gefühl, da könnte man vielleicht echt nochmal drüber reden.

Speaker: Ich vermute mal, dir geht es genauso, nicht nur Wikipedia, dass die KI-Nutzung bei allen Bereichen zugenommen hat.

Speaker: Ich glaube, ja, so wie man es mittlerweile beobachtet, auch nicht nur zum Positiven.

Speaker: Und die Leute werden auch immer skeptischer.

Speaker: Aber ich muss zugeben, bei mir zum Beispiel hat es schon ganz schön Einzug gefunden in meinem alltäglichen Ablauf, auch auf Arbeit.

Speaker: Was sind so typische KIs, die du nutzt?

Speaker: Also ganz viel Jet-GPT, weil das einfach wie so ein Co-Pilot ist für mich, mit dem ich halt Ping-Pong spielen kann.

Speaker: Man hat so Ideen, bringt die ein, bekommt was zurück, kann das verfeinern, kann was recherchieren.

Speaker: wie auch immer.

Speaker: Also das nutze ich zum Beispiel recht oft.

Speaker: Okay, einmal als intellektueller Sparingspartner und dann auch noch als Investigativ-Tool.

Speaker: Ja, wie sieht es bei dir aus?

Speaker: Ja, also auch das und dann nutze ich halt KI, je nachdem, was ich halt gerade brauche.

Speaker: Also wenn ich jetzt beispielsweise Musik brauche, dann nehme ich halt Zuno und ich hatte es ja glaube ich schon mal erwähnt, dass ich dann die Prompts bei Zuno von JetGPT erstellen lasse, dass ich JetGPT sage, was der Song auslösen soll beim Zuhörer.

Speaker: Und dann soll der das so formulieren, dass quasi eine KI, die ausschließlich auf Musik geeicht ist, dass dann das entsprechend dabei herauskommt.

Speaker: Und das ist halt witzig, dass ich als Mensch bin gar nicht so in der Lage, also ich kann halt beschreiben, wie der Song sein soll, aber ich kann diese technischen Aspekte natürlich nicht so ausdrücken,

Speaker: dass dann auch wirklich dieses Lied dabei herauskommt und JetGPT neigt dann halt dazu zum Beispiel auch, wenn ich beispielsweise, ich mache jetzt ein YouTube-Video und dann beschreibe ich halt auch, wie mein Voice-Over klingt, also wie meine Stimme ist, wie schnell ich spreche und so weiter und männlich-weiblich, tief hoch und so weiter, aufgeregt oder neutral und dann ermittelt JetGPT zum Beispiel, mit welchem BPM-Wert das Lied ausgestattet sein muss, dass das gut matcht.

Speaker: Ja, verstehe ich.

Speaker: Das sind so Aspekte, das finde ich, das bereichert das irgendwie, so die Arbeit.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das ist ja auch das, was ich so gut finde.

Speaker: Also man kann ja KI auf unterschiedlichste Art und Weise nutzen und auch missbrauchen, muss man ja auch sagen.

Speaker: Thema GROC zum Beispiel auf X ist ja auch gerade ein heißes Thema.

Speaker: Aber ich finde es eben auch, wenn ich jetzt gerade mal meine JetGPT-Liste durchgehe, heute zum Beispiel so ein Fall gehabt,

Speaker: Auch so ganz simple Sachen.

Speaker: Ich sehe hier gerade Namen tauschen in Excel.

Speaker: Da hatte ich zum Beispiel in so einem Feld Namen, die ich tauschen muss.

Speaker: Auch solche Kleinigkeiten, um mal schnell was rauszufinden, finde ich viel angenehmer, das kurz in den Chat-GPT reinzutippen, weil der mir viel schneller halt Antworten geben kann und ich mir auch viel schneller sagen kann, okay, das verstehe ich jetzt so nicht.

Speaker: Erklär es mir nochmal anders.

Speaker: Bei mir ist das, also Musik mache ich jetzt zum Beispiel nicht, aber ist auch interessant, was so Prompts angeht.

Speaker: Wenn man zum Beispiel Bilder generieren lassen möchte, ich

Speaker: manchmal brauche ich zum Beispiel Hintergrundbilder und da mache ich das dann genauso wie du.

Speaker: Da sage ich dem, was ich haben will und sage dem dann zum Schluss, das muss jetzt für dieses Programm, dieses Tool als Prompt funktionieren.

Speaker: Gib mir halt den Prompt zurück.

Speaker: Also das mache ich auch oft, ja.

Speaker: Und als Übersetzer benutze ich es relativ häufig.

Speaker: Wenn es um Übersetzung geht, gehe ich immer noch auf DeepL.

Speaker: Das ist diese deutsche KI, die es schon seit einigen Jahren gibt.

Speaker: Also bevor dieser große KI-Hype kam, gab es da schon diese Übersetzungs-KI.

Speaker: Tja, seitdem nutze ich die also schon so bestimmt seit 2019, würde ich sagen.

Speaker: Ja, dann benutze ich mittlerweile auch JGPT, weil ich dem auch immer dann die Tonalität gleich mitgebe.

Speaker: Ey, das ist jetzt förmlicher oder das ist jetzt einfach, keine Ahnung, auf Threads oder so.

Speaker: Ja, wenn ich zum Beispiel auf was antworten möchte, was Englisch ist.

Speaker: Ich bin ja einer, ich kann es lesen und verstehen, aber das Antworten fällt mir halt manchmal schwer.

Speaker: Bevor ich dann da irgend so ein Mist zusammenschreibe, sage ich halt kurz JGPT, bitte übersetzt mir das mal.

Speaker: Ich will auf Threads was antworten und ja, also nicht, dass ich mir die Antwort abnehmen lasse, sondern einfach die Übersetzung.

Speaker: Das mag ich dann doch, ja.

Speaker: Ich mache das tatsächlich über DeepL, aber da bin ich also, das führt mich tatsächlich so zum nächsten Thema und zwar das der KI-Agenten, die dann in der Lage sind, beispielsweise mehrere KIs zu bedienen und so als Schnittstelle funktionieren und auch in der Lage sind, halt so operativ was zu machen.

Speaker: Also die nicht einfach nur Text ausgeben oder halt eine einzelne Datei ausgeben, sondern halt wirkliche Arbeitsprozesse steuern oder halt so komplexe Abläufe meistern können.

Speaker: Weiß nicht, ob du von Claudebot schon was gehört hast?

Speaker: Ja, genau, hab ich.

Speaker: Oder mittlerweile, die heißen jetzt ganz frisch Moldbot, weil sie ja Probleme hatten mit dem Claude.

Speaker: Ja, hab ich auch erst vor kurzem reingeschaut und das ist ja, also die ganze Thematik finde ich noch auch so ein bisschen undurchsichtig.

Speaker: Zum Beispiel, ich wüsste jetzt keinen, also noch nicht, ich wüsste jetzt noch keinen praktischen Nutzen mit Moldbot, was der jetzt für mich machen soll, weil da wird ja auch gesagt, der ist proaktiv, das bedeutet, der übernimmt auch Entscheidungen und

Speaker: Da sträube ich mich schon noch so ein bisschen vor.

Speaker: Das klingt so einfach so ein bisschen nach Terminator.

Speaker: Wenn ich dem jetzt einfach freie Hand gebe, also zur Erklärung, das ist ja so, dass du dem vollen System Zugriff geben kannst und der dann einfach auch proaktiv Dinge macht.

Speaker: Und das finde ich halt schon wild.

Speaker: Wüsstest du da jetzt was, so eine Anwendung, wo du sowas gebrauchen könntest?

Speaker: Weil viele Preise setzt sich so als Coworker an, so KI-Mitarbeiter an.

Speaker: Ja, also wir würden da glaube ich schon so ein paar Sachen einfallen.

Speaker: Müsste man halt mal gucken, wie verlässlich der arbeitet.

Speaker: Also wie gut das klappt.

Speaker: Was mir bei solchen, weil du halt auch gerade Terminator gesagt hast, ich finde halt so diese Diskussion bei KI, wenn man dann so darüber über die Risiken spricht, was super wichtig ist.

Speaker: Also ich rede total gern und ich denke, das sollte man auch tun über die Risiken.

Speaker: Aber ich stelle mir halt folgende Frage.

Speaker: Wir haben ja die Situation, dass die Diskussion über KI ja schon deutlich, bevor KI überhaupt nennenswerten technologischen Fortschritt hatte, also schon viel eher gab es die Diskussion darüber.

Speaker: Also beispielsweise Isaac Asimov, der hier iRobot geschrieben hat und das halt schon der ersten Hälfte des 20.

Speaker: Jahrhunderts.

Speaker: Das meiste war dann aber so dystopisch, wie beispielsweise Terminator, aber halt auch so ganz, ganz viele andere Sachen, Blade Runner und so weiter.

Speaker: Ich frage mich, wie wäre die heutige Diskussion jetzt, wo KI ja tatsächlich relevant ist, weil es ja da ist, wie würde die aussehen, wenn es diese ganze Diskussion über Filme, Literatur und so weiter nicht gegeben hätte, also diese eher negativ gerichtete Diskussionskultur, die es da gab, so über die Gefahren von KI und künstlichem Leben?

Speaker: Das ist eine schwierige Frage, finde ich, weil ich glaube, dass ja sowas auch entsteht, weil man ja darüber geredet hat oder weil es diese Werke gibt.

Speaker: Ich glaube, das inspiriert ja auch immer Menschen, irgendwas zu entwickeln.

Speaker: Deshalb war jetzt für mich die Frage echt schwierig.

Speaker: Das mit dem Terminator war jetzt auch ein bisschen überspitzt.

Speaker: Also mir ist schon klar, das sind ja alles Modelle, die jetzt nicht unbedingt im klassischen Sinne denken.

Speaker: Da sind wir ja eh noch weit von entfernt.

Speaker: Oder vielleicht auch gar nicht mehr so weit, ich weiß es nicht.

Speaker: Aber ja, ich fände es halt komisch, jetzt in dem Fall tatsächlich das einzusetzen und dem Kontrolle über meinen Rechner zu geben.

Speaker: Ja, man hat halt Angst wahrscheinlich und dadurch, dass die KI halt so eine Blackbox ist, du bist ja selbst manchmal auch total überrascht, was die halluzinieren kann oder auf welche Ideen die kommt.

Speaker: Und wenn du dann der freie Hand gibst, weißt du ja nie, was da sozusagen ist.

Speaker: Also dieser Spruch, die KI ist wie eine Schachtel Pralinen.

Speaker: Ich meine, als wir hier geguckt haben, und das ist ja nun auch schon eine Weile her, welchen Namen wir unserem Podcast geben, also wir haben es ja dann ja auch in einer Folge vorgelesen teilweise, was da für absurde Ideen rauskamen, die so absurd sind, dass wir uns die nicht selbst hätten einfallen lassen.

Speaker: Nee, aber ich glaube, der Name ist aber dann auch doch wieder von uns entstanden.

Speaker: Mensch gemacht.

Speaker: Ja, von dir kam der und ich war sofort begeistert.

Speaker: Ja, alles klar, wir hören auf zu suchen, den nehmen wir.

Speaker: Er passt auch irgendwie, er weiß nicht, das sieht ja auch ausgeschrieben immer noch gut aus.

Speaker: Ich mag das immer noch.

Speaker: Ich hatte auch mal die Situation unter einem Video, anscheinend habe ich das Wort Sci-Fi oder Science-Fiction benutzt und da hat halt jemand so lautmalerisch sich über meine Aussprache beschwert, die ja tatsächlich nicht so besonders gut ist, gerade wenn es auch noch solche englischen Begriffe sind.

Speaker: Aber jedenfalls hat er dann so auch lautmalerisch Sci-Fi geschrieben und da dachte ich, das ist ja die perfekte Gelegenheit, da habe ich geschrieben, du hast ja sowas von recht, guck dir das mal an und dann hat er unseren Podcast verlinkt.

Speaker: Aber da kam nie was und ich glaube, der hat das wahrscheinlich auch nie gelesen oder so.

Speaker: Ja, schade.

Speaker: Ja, so kann man sich auch rausreden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ich habe nämlich, bevor ich es vergesse, auch jetzt gerade bei Moldbot oder Cloudbot, nee, warte mal, wie hieß der vorher?

Speaker: Ich weiß, egal.

Speaker: Auf jeden Fall habe ich da jetzt nämlich auch schon so Bilder gesehen, wo dann Leute einfach zum Beispiel auch so Trading dann über den Bot betreiben lassen, dem eigenständig mit dem eigenen Geld arbeiten lassen und das finde ich schon wild.

Speaker: Naja gut, aber das ist halt wirklich so eine mentale Sache.

Speaker: Ich will da jetzt wirklich mal die gegenteilige Position einnehmen, dass wir hier eine Diskussion haben.

Speaker: Wenn du zur Bank gehst und du gibst halt einem Fondsmanager oder du investierst in einen Fonds, dann gibst du ja auch dein Geld weg und jemand anderes investiert damit und dann macht das halt ein Mensch.

Speaker: Und die Frage ist ja, wer ist jetzt zum Beispiel diszipliniert im Anlageverhalten?

Speaker: Ein Mensch oder eine Maschine?

Speaker: Oder wer ist analytischer?

Speaker: Wer hat mehr Daten zur Verfügung?

Speaker: Wer kann sein Bauchgefühl ignorieren und verlässt sich mehr auf die Daten und so weiter?

Speaker: Also ich würde damit sagen, subjektiv gesehen oder emotional gesehen, gebe ich dir absolut recht, aber objektiv ist vielleicht der Bot ja der bessere Trader.

Speaker: Und wenn du ihm halt die Möglichkeit gibst, halt autonom zu arbeiten, dann ist halt der menschliche Faktor weg.

Speaker: Und der menschliche Faktor ist ja beim Trading, jetzt mal insbesondere beim Trading, so der größte Risikobereich.

Speaker: So dieses, ah, ich werde jetzt panisch, ich verkaufe alles oder ich...

Speaker: Handler halt intuitiv, aber Märkte funktionieren halt oft kontraintuitiv.

Speaker: Man könnte aber auch sagen, dass ein erfahrener Broker, vielleicht nicht so, ich weiß nicht, glaube ich, ich das sagen soll, aber der arbeitet ja ab und zu dann schon auch mal intuitiv, also aus Erfahrung heraus und die Faktoren,

Speaker: fehlt ja so ein Bot dann schon.

Speaker: Vielleicht auch dann, ich bin mir nicht sicher, so Zusammenhänge zu erkennen, die vielleicht rein nüchtern in Zahlen nicht sichtbar ist.

Speaker: Der Statistiker und Wissenschaftler Daniel Kahnemann, leider verstorben, aber der hatte zu diesen Themen beispielsweise auch geforscht, also zu dem Thema Broker und Investmentstrategien und so weiter.

Speaker: Und der hat die These aufgestellt und auch mit Daten gestützt,

Speaker: dass die Erfolgsquoten von den professionellen Brokern mit Erfahrung ein kleines bisschen niedriger sind, als wenn du einen Affen einfach wahllos auf irgendwelche Aktien halt mit einem Dartpfeil schießen lässt.

Speaker: Und ich sage, die sind nicht gleich hoch, sondern die sind ein kleines bisschen niedriger.

Speaker: Und das hing damit zusammen, der das damit begründet, dass Erfahrung halt auch was Negatives sein kann.

Speaker: Das Problem ist ja, dass du ja immer nur die Rückspiegelperspektive hast.

Speaker: nicht in die Zukunft gucken.

Speaker: Und deine Erfahrungen können dich dann halt auch beeinflussen.

Speaker: Die können halt so, wir verlieren die Fachbegriffe, aber jedenfalls, dass sich da bei dir so ein Selbstbewusstsein aufbaut, dass du denkst, das habe ich ja schon mal gesehen, da weiß ich ja genau, was passiert.

Speaker: Und dann machst du aber halt das Falsche, weil du deine eigenen Fähigkeiten überschätzt, weil du eben nicht in der Lage bist, wirklich in die Zukunft zu gucken.

Speaker: Und jeder Fall ist halt anders bzw.

Speaker: manchmal entscheiden dann halt Faktoren, in die du gar keinen Einblick hast.

Speaker: Und deswegen ist halt der Zufall viel, viel stärker, als die meisten Broker uns glauben machen.

Speaker: Das verstehe ich, aber das widerspricht ja schon so grundsätzlich dem menschlichen Dasein, weil wir ja nur so weit gekommen sind, weil wir aus unseren Erfahrungen gelernt haben.

Speaker: Ja, im normalen Leben absolut.

Speaker: Ich spreche jetzt explizit wirklich nur über Aktienkurse.

Speaker: Okay, dann sind die Aktien noch wilder, als ich je dachte.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich will auch gar nicht ausschließen, dass ich in naher Zukunft, also erstmal natürlich mit so einer Bot-Geschichte mal rumtesten werde.

Speaker: Kaufen sich ja gerade alle Mac Minis.

Speaker: Ist ja gerade voll der Hype, das Ding auf dem Mac Mini laufen zu lassen.

Speaker: Ich weiß nicht genau warum, weil du kannst auch viel kleinere Geräte nehmen.

Speaker: Ich habe ja hier auch schon so N100-Server stehen, die kosten 200 Euro.

Speaker: Da läuft das auch drauf.

Speaker: Interessiert mich schon, was das mal so kann.

Speaker: Und ich würde jetzt auch nicht ausschließen, dass ich vielleicht dann solche Experimente auch mal mache.

Speaker: Weißt du, einfach dem sage, hey, hier sind 50 Euro, die kriegst du im Monat, lieber Bot, mach was draus.

Speaker: Ich könnte es mir schon vorstellen, das mal zu probieren.

Speaker: Weiß nicht, wie es mit dir aussieht, aber grundsätzlich ja schon interessant.

Speaker: Das könnte ich mir tatsächlich auch vorstellen, das wäre wirklich interessant.

Speaker: Ja, vielleicht machen wir das oder ich oder du oder wie auch immer.

Speaker: Und dann können wir ja in zwei Jahren auch mal berichten, ob wir jetzt Millionäre geworden sind oder nicht.

Speaker: Genau, das werden die Hörer dann, also die treuen Hörer merken das, indem halt von Folge zu Folge man so aus dem Subtext heraus hört, dass unser Lebensstandard gestiegen ist.

Speaker: Ja, dann genau.

Speaker: Wenn wir so von unseren neuen Autos und Reisen und Häusern erzählen.

Speaker: Oh, der Shampoos ist nicht mehr richtig kalt.

Speaker: Ich muss mal kurz meine Bedienstete holen.

Speaker: Die Zeichen werden da sein.

Speaker: Sobald wir uns darüber beschweren, dass uns der Ferrari doch nicht rot genug ist.

Speaker: Ja, oder ein Müh abweicht in der Farbe, ab Werk, wie auch immer.

Speaker: Aber andere Fälle von KI-Nutzung bin ich sogar, also klar, schon ein bisschen mit Video experimentiert.

Speaker: Auch mit, also klar, Bildgenerierung ist stark, da kann man einiges machen.

Speaker: Also wir zum Beispiel auch auf der Arbeit nutzen das auch, aber eben nicht so, dass wir komplette Bilder generieren, sondern es geht manchmal auch darum, also

Speaker: Was zum Beispiel voll der Game Changer geworden ist, wenn du in Photoshop Bilder nimmst und die einfach die Hintergründe, also die, ne, nicht Hintergründe, verdammt, wie nennt sich das?

Speaker: Das Sichtfeld einfach erweiterst.

Speaker: Hintergrund zum Beispiel, ich brauche ein breiteres Bild und sag einfach, hey, hier, generiere, das funktioniert so verdammt gut und das hilft so oft.

Speaker: Oder ein anderer Fall ist auch, man nimmt ein bestehendes Foto, möchte aber, dass das genauso aussieht.

Speaker: Zum Beispiel mit Fahrzeugen war das lange Zeit ein Problem, mittlerweile geht es nämlich auch.

Speaker: Und mach eine Winterlandschaft draus in abendlicher Stimmung mit Beleuchtung.

Speaker: Und dann nimmst du halt noch Elemente vom Originalbild, kombinierst die und das nimmt dir so viel Arbeit ab.

Speaker: Also solche Geschichten machen wir auch mittlerweile ganz oft, weil wir hatten es ja vor, ich weiß nicht, wie lange es jetzt schon her ist, hatten wir ja das KI-Thema schon mal und mittlerweile, es hat sich selbst in zwei Jahren so viel getan, das ist so unglaublich.

Speaker: Welche Bild-KI würdest du denn jetzt gerade empfehlen?

Speaker: Wenn es zum Beispiel um sowas geht, was du gerade beschrieben hast, ändere das in der Winterlandschaft.

Speaker: Also das machen wir mit Nano-Banana.

Speaker: Das ist jetzt keine Werbung, aber ich bin ja Envato-Kunde.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du das kennst.

Speaker: Envato kenne ich, ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und da ist es ja auch noch mit drin momentan.

Speaker: Deshalb nutzt man das da ganz gerne.

Speaker: Aha.

Speaker: Was mir, also das ist so eine Frage, die habe ich jetzt schon sehr, sehr lange und ich habe keine Antwort.

Speaker: Vielleicht hast du ja eine.

Speaker: Und zwar, wenn ich solche Videos oder Bilder sehe, wo prominente Personen beispielsweise irgendwas machen oder wo Copyright geschützte, kopiergeschützte Personen halt zu sehen sind, beispielsweise jetzt Darth Vader oder so, da gibt es ja ganz, ganz viele KI-Videos.

Speaker: Und wenn ich sowas mache, dann heißt es immer, es ist aber kopiergeschütztes Material, ich kann leider nicht fortfahren, sagt

Speaker: mir jede KI.

Speaker: Wie machen die Leute, dass sie sowas hochladen?

Speaker: Ja, habe ich jetzt auch schon mit experimentiert.

Speaker: Ich habe es schon länger nicht mehr angefasst.

Speaker: Ich habe den Namen nicht im Kopf.

Speaker: Das lasse ich lokal laufen tatsächlich.

Speaker: Also ich habe lokal eine KI.

Speaker: Da gibt es eine Oberfläche und dessen Namen fällt mir gerade mal wieder nicht ein.

Speaker: Und da habe ich auch schon mit experimentiert und da geht halt alles.

Speaker: Sieht vielleicht nicht immer alles sofort so gut aus, wie wenn du es mit beispielsweise Nanobanana generieren lässt.

Speaker: Und das dauert halt auch wesentlich länger.

Speaker: Aber darüber geht das ganz gut.

Speaker: Du hast ja dann keine Einschränkungen mehr.

Speaker: Aber lokal brauchst du halt schon einen recht potenten Rechner, vor allem Grafikkarte.

Speaker: Das macht jetzt hier so an meinem Rechner nicht unbedingt Spaß.

Speaker: Aber ja, es geht, wenn du es lokal nutzt auf jeden Fall.

Speaker: Ja, da musst du mir mal einen Link schicken.

Speaker: Das kann ich machen, sobald ich wieder rausgefunden habe, wie die Sache hieß.

Speaker: Ja, ich finde, es ist ja auch relativ streng geworden.

Speaker: Ich glaube, dass da so Firmen wie JGPT halt auch Ärger bekommen haben und dann justiert man da wahrscheinlich ein bisschen zu viel nach und dann blockiert die KI Sachen, die eigentlich in Ordnung wären, aber man will halt das Risiko nicht eingehen.

Speaker: Also ist die KI ein bisschen schärfer jetzt eingestellt, als sie sein müsste.

Speaker: Oder sie zahlen Lizenzen, wie mit Disney.

Speaker: Dann profitieren dann auch wieder beide Seiten von.

Speaker: Finde ich auch nicht so schlecht.

Speaker: Genau, also das zum Thema KI.

Speaker: Viel mehr, keine Ahnung, nutze ich es momentan auch gar nicht.

Speaker: Wie gesagt, die Bot-Geschichte ist noch interessant, aber da habe ich jetzt einfach zu wenig Erfahrung.

Speaker: Was mir beim Thema KI, das vielleicht auch noch so als abschließender Gedanke, durch den Kopf geht, sind auch wieder so paradoxe Sachen.

Speaker: Einmal, dass jede Woche gibt es Neuigkeiten und überschlagen sich die Meldungen und KI wird neu gedacht.

Speaker: Und auch wenn du dir jetzt diesen, ich nenne ihn den Will Smith Spaghetti Test.

Speaker: Das war ja eins der ersten KI Videos, wo die Spaghettis alles gemacht haben, nur nicht physikalisch korrekt waren.

Speaker: Und jetzt mittlerweile würdest du sagen, das ist absolute Realität.

Speaker: Also jetzt verhalten sich die Spaghetti in Will Smiths Mund wirklich realistisch, wenn da die Video-KIs das erstellen.

Speaker: Doch andererseits gibt es KI und insbesondere jetzt JetGPT halt so im Massenmarkt jetzt schon drei Jahre und ich hätte gedacht, dass das noch viel disruptiver wäre, also dass viel mehr Firmen zum Beispiel auf KI setzen würden, dass sich KI auch so jetzt mal abseits von diesen Gesprächen, die man so zum Beispiel führt, hey, liebe KI, soll ich das Haus kaufen oder nicht?

Speaker: Soll ich das machen oder was anderes?

Speaker: Aber halt, dass sich das viel mehr implementieren würde so in unser aller Leben, weil halt auch in das Geschäftsleben.

Speaker: Und das sehe ich halt so noch nicht.

Speaker: Und deswegen reden ja auch viele von dieser KI-Blase und dass halt diese ganzen, diese riesigen Investitionen halt nicht zurückkommen finanziell.

Speaker: Genau.

Speaker: Das Ding ist, also auch aus meinem Geschäft raus kann ich da ein bisschen was zu sagen.

Speaker: Ja, viele sehen ja KI als so ein Mittel, das irgendwie alles lösen könnte in Zukunft.

Speaker: Das finde ich aber so interessant, denn...

Speaker: Das habe ich auch schon beobachtet.

Speaker: Viele der Ideen, die auch so entstehen, auch bei uns auf der Arbeit, beschäftigen uns auch viel damit, haben eigentlich nur bedingt was mit KI zu tun, sondern eher mit Automatisationen.

Speaker: Und Automatisationen gibt es eigentlich schon eine ganze Weile.

Speaker: Aber selbst da hinken ja die Unternehmen hinterher.

Speaker: Einfach auch Prozesse zu schaffen, also eben automatisierte Prozesse zu schaffen.

Speaker: Und das ist eigentlich so der Knackpunkt.

Speaker: Wenn wir über Ideen reden,

Speaker: Dann spielt KI immer nur so eine, ich würde jetzt nicht sagen untergeordnete Rolle, aber sie ist immer Beiwerk, weil du hast Ideen und die lassen sich halt sehr gut mit Automatisationen lösen und KI ist einfach nur das i-Tüpfelchen, dass dir vielleicht die eine oder andere Arbeit abnehmen kann oder Dinge besser zusammenfassen kann oder besser ausgeben kann.

Speaker: Aber ich glaube...

Speaker: Ja, ich habe so das Gefühl, viele denken, ja, jetzt haben wir KI und die macht jetzt alles, aber das ist es ja nicht.

Speaker: Und ich glaube, das ist auch in den Unternehmen so, dass die sich sicherlich auch hier und da damit beschäftigen und dann aber auch ganz schnell an ihre Grenzen stoßen.

Speaker: Weil du brauchst ja auch die Leute dahinter, die sich dann damit beschäftigen und die das dann auch können.

Speaker: Weil es ist ja nicht so, in Geschäftsprozessen kannst du nicht einfach irgendwas in die KI eingeben und die macht dann alles.

Speaker: Da muss ja jemand dahinter sein, der Ahnung hat.

Speaker: Und wie ich eben gerade sagte, auch weiß, wie man die KI in Automatisation einsetzt.

Speaker: Ich hoffe, das ist jetzt relativ klar, was ich sagen will.

Speaker: Oder du musst es irgendwie anders erklären, ich weiß es nicht.

Speaker: Nö, nö, das stimmt schon.

Speaker: Das macht natürlich halt auch einen Unterschied, was genau jetzt das Geschäftsmodell ist.

Speaker: Also wenn ich jetzt zum Beispiel an meine eine Branche denke, so das Texten im Internet, das wurde super schnell von KI ersetzt.

Speaker: Aber wenn wir jetzt an industrielle Prozesse denken, dann ist das nochmal was anderes.

Speaker: Gerade dort dauert das halt länger, weil wir da halt auch noch so diese physische Komponente haben.

Speaker: Was, denke ich mal, so der nächste Schritt sein wird, das werden dann schon so steuerliche Sachen sein, also der klassische Steuerberater oder sowas, was sich ganz gut ersetzen lässt, denke ich.

Speaker: Also kommt halt so ein bisschen drauf an.

Speaker: Sobald du eine KI halt auch trainierst auf ein bestimmtes Thema, dann wird die halt nochmal richtig stark.

Speaker: Ja, mal gucken, wo das Ganze noch hinführt.

Speaker: Ich glaube, das ist noch nicht das Ende.

Speaker: Ich glaube, die Blase, ja, ich weiß nicht, ob das eine Blase ist, die Platz ist.

Speaker: Es werden sicherlich viele Unternehmen wegfallen und es werden ein paar große Player übrig bleiben.

Speaker: Und es kann gut sein, dass es JetGPT zum Beispiel dann, also OpenAI vielleicht nicht mehr gibt, aber dafür andere Unternehmen.

Speaker: Das ist alles nicht in Stein gemeißelt, das kann sich alles noch ändern.

Speaker: Aber ich glaube nicht, dass es wegfällt, weil es ist halt ein weiteres Tool, das du nutzen kannst.

Speaker: Ja, also KI grundsätzlich, also wenn die Büchse der Pandora einmal geöffnet ist, die kannst du nicht mehr verschließen.

Speaker: Du kriegst den Geist nicht mehr in die Flasche.

Speaker: Aber das, was da draufsteht, ob das nun OpenAI ist oder Gemini oder was auch immer, das kann sich ändern, so wie niemand mehr MySpace nutzt, aber YouTube.

Speaker: Aber so das Prinzip ist halt geblieben.

Speaker: Das hat sich nicht geändert, das hat sich nur weiterentwickelt.

Speaker: Ich nutze noch mein Nokia-Handy.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich logge mich jeden Tag bei StudiVZ ein.

Speaker: Cool.

Speaker: Ich bin bei SchülerVZ.

Speaker: Okay, das zum Thema KI.

Speaker: Ja, auf jeden Fall hoffe ich mal, dass die KI nicht so außer Kontrolle gerät, wie zum Beispiel in Matrix oder eben, wie ich vorhin auch schon sagte, wie bei Terminator 2, dass wir da irgendwelche Killer-Roboter haben.

Speaker: Ja, Matrix und Terminator 2 sind übrigens zwei Filme, die mir unter einem meiner Videos ganz, ganz besonders häufig in die Kommentare geschrieben wurden.

Speaker: Und zwar Filme, die man gesehen haben muss.

Speaker: Und ich habe diese Formulierung bewusst gewählt.

Speaker: Erstmal meine Frage an dich, würdest du das unterschreiben, dass man diese beiden Filme gesehen haben muss?

Speaker: muss.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Gut.

Speaker: Wir sind ja auch schon zu unserem Alter und Matrix ist auch schon so alt, dass, ich weiß nicht, es gibt ja manchmal im Alltag, da nutzt du so Anekdoten oder Hinweise auf Filme und es kommt halt dann doch schon ab und zu vor, dass dann Leute diese Andeutung nicht verstehen und das ist so frustrierend, weil Matrix ist zum Beispiel für mich auch so ein Meisterwerk, Terminator 2 genauso, aber ja, also die zwei Filme gehören, um es nochmal deutlich zu sagen, für mich absolut dazu.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Matrix hat mich total geprägt.

Speaker: Das war so ein filmisches Ereignis und was halt bis heute nachhalt.

Speaker: Ich weigere mich nach wie vor zu glauben, dass es einen vierten gibt.

Speaker: In meiner Wahrnehmung gibt es drei Filme.

Speaker: Das ist eine ideale Trilogie.

Speaker: Du fandst die zwei Filme wahrscheinlich auch schlechter als den ersten, oder?

Speaker: Anders, also schlechter.

Speaker: Ich fand sie anders.

Speaker: Sie sind technisch absolut beeindruckend.

Speaker: Gerade Revolutions hat ein paar Szenen, die sind auch heute noch, also würdest du nicht glauben, dass die schon bald ein Vierteljahrhundert alt sind.

Speaker: Aber was so das Erzählerische angeht, der Erste, der steht halt eigentlich so ganz gut für sich und der hat so eine bestimmte Stimmung aufgrund der Erzählperspektive und im Zweiten und Dritten ist das halt anders.

Speaker: Ja, ich glaube, es liegt auch ein bisschen, ja, schlecht ist vielleicht kein guter Begriff, den ich jetzt gewählt habe, weil sie sind ja nicht wirklich schlecht, finde ich auch nicht.

Speaker: Ich glaube, das liegt auch daran, Matrix war halt wirklich einmalig, ja, also du kanntest sowas vorher nicht, außer du warst vielleicht im Anime-Sektor unterwegs, Ghost in the Shell.

Speaker: Aber ansonsten, man kannte sowas noch nicht und auch die Qualität des Films oder diese Slow-Mode-Szenen und so.

Speaker: Da kam ja so viel zusammen an Ideen, schauspielerische Leistungen, neue Technik, also neue Filmtechnik.

Speaker: Da kam ja wirklich einiges zusammen und das hat einen einfach umgehauen, was dabei rauskam.

Speaker: Wobei man auch da sagen muss, in den Kommentaren wurde ich eines Besseren belehrt, dass all die Elemente, die du gerade genannt hast, es für sich genommen, vorher schon gab.

Speaker: Also John Woo hat zum Beispiel diese Bullet Time schon in einem Film vorher gemacht, also vor Matrix, auch diese Technologie.

Speaker: Und auch das Thema, das grundsätzliche Thema von Matrix wurde in der Literatur sowieso ja schon verhandelt.

Speaker: Aber es gab natürlich auch, wie du schon gesagt hast, Animes, die das verhandelt haben.

Speaker: Und so ist halt jeder einzelne Aspekt des Films nicht neu.

Speaker: Aber diese Zusammensetzung, vor allem diese virtuose Zusammensetzung, diese High-Budget-Geschichte, dass wirklich jeder einzelne Frame so perfekt aussieht, so wie gemalt.

Speaker: Und das hat es halt noch nie gegeben.

Speaker: In dieser Kombination, die Geschichte mit den Effekten,

Speaker: In dieser Qualität, mit diesem philosophischen Überbau.

Speaker: Das war neu.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das war Wahnsinn.

Speaker: Und so ähnlich ist es halt auch mit Star Wars, wo man sich streiten kann, ist das Science Fiction oder ist das eher Fantasy, aber es hat durchaus Sci-Fi Elemente, würde ich sagen.

Speaker: Und da ist es halt auch so, dass George Lucas die ganzen Elemente halt auch von anderen Sachen zusammen geklaut hat.

Speaker: Ich habe da mal ein Video auch so eine Gegenüberstellung gemacht, dass C3PO und R2D2 wurden halt aus so einem japanischen Film übernommen, also die Charaktere und viele...

Speaker: Also viele der Szenen wurden halt oder Charaktere und Szenen wurden aus japanischen Filmen übernommen und der Stil der Weltraumgefechte wurde aus so einem Zweite Weltkrieg Film übernommen.

Speaker: Also die Ästhetik, wie das gemacht worden ist und auch das Interieur.

Speaker: des Raumschiffes und so weiter.

Speaker: Also das ist frappierend, wenn man sich das anschaut, wenn man das mal nebeneinander legt, die Star Wars Szene und dann die Szene aus diesem alten Schwarz-Weiß-Film, da denkst du wirklich, okay, der hat das ja eins zu eins nachgedreht.

Speaker: Nur halt natürlich futuristisch und qualitativ nochmal eine Ecke besser, aber es ist dasselbe Prinzip.

Speaker: Also es ist halt nicht neu und die Geschichte von Star Wars ist ja das klassische Gut gegen Böse.

Speaker: Also es ist ja auch nicht so neu.

Speaker: Ja, aber die, die habe ich jetzt zumindest im Kopf, aber da weißt du vielleicht auch wieder mehr, die Art des Filmens, gerade im Weltall, die ist doch aber von Star Wars ins Leben gerufen worden, oder?

Speaker: Dass sich eben nicht mehr das Schiff bewegt, beispielsweise mit Stop Motion, sondern die Kamera.

Speaker: Das ist gut möglich, also das weiß ich jetzt nicht, also da würde ich meine Hand mal nicht ins Feuer legen, kann sein.

Speaker: Da meine ich zumindest, dass Star Wars das zum ersten Mal richtig eingesetzt hätte, um eben

Speaker: War ja auch, von Hörensagen, war ja absolut mindblowing, was man da im Kino gesehen hat, wie die Schiffe sich da so bewegt haben und das hat man ja vorher anscheinend nicht gekannt.

Speaker: Klar, ist dann auch was Besonderes.

Speaker: Ja, das muss...

Speaker: faszinierend gewesen sein, so diese Erfahrung, wie so ein Erweckungserlebnis.

Speaker: Du gehst ins Kino und dann wird dir Star Wars um die Ohren gehauen.

Speaker: So was hast du noch nie erlebt und dann gehst du noch mal ins Kino und noch mal ins Kino und das nutzt sich nicht ab, sondern ist nach wie vor geil.

Speaker: Also bei mir nutzt sich halt auch dieser Original-Trilogie Star Wars Effekt irgendwie nicht ab.

Speaker: Also ich gucke die natürlich nicht jeden Tag, aber ich gucke die halt schon ab und zu mal und finde die immer gut.

Speaker: Und es gibt so andere Filme,

Speaker: die, ja, die fandest du gut und die findest du grundsätzlich auch jetzt noch gut, aber die musst du dir nicht jedes Jahr angucken.

Speaker: Aber Star Wars kann man sich schon jedes Jahr angucken.

Speaker: Ja, schon geht mir aber genauso.

Speaker: Star Wars, also gerade die ersten sechs Teile,

Speaker: Die kann ich alle gut angucken.

Speaker: Hab da auch immer wieder Spaß bei und man entdeckt hier und da immer mal wieder ein paar neue Details.

Speaker: Ähnlich wie bei Star Trek.

Speaker: Aber ja, schau ich mir auch immer wieder gerne an.

Speaker: Meinetwegen auch noch Work One.

Speaker: Das gehört für mich auch noch mit dazu.

Speaker: Das gucke ich auch noch gern.

Speaker: Die Siegwild-Trilogie nicht.

Speaker: Und bei Solo Star Wars Story.

Speaker: War okay.

Speaker: Aber jetzt auch kein Burner.

Speaker: War auf jeden Fall besser als die Sequel-Trilogie, aber war schwächer als alle anderen.

Speaker: Aber ich würde gerne mal einen anderen Film erwähnen.

Speaker: Den haben bestimmt die wenigsten auf dem Schirm.

Speaker: Aber der hat mich irgendwie geprägt.

Speaker: Ich weiß nicht warum, da war ich nämlich im Kino sogar.

Speaker: Und der hat irgendwie eine ganz besondere Bedeutung und das ist Gaddaqa.

Speaker: Ah.

Speaker: Den fand ich so gut bis heute.

Speaker: Den gucke ich mir auch eher so alle paar Jahre mal an.

Speaker: Also ist jetzt auch kein Film, den man jährlich guckt.

Speaker: Aber ich mag einfach die ganze Ästhetik des Films.

Speaker: Die Schauspieler sind halt gut.

Speaker: Er ist ja auch hier, verdammt, wie heißt er?

Speaker: Du weißt es bestimmt.

Speaker: Ethan Hawke spielt dort mit.

Speaker: Der andere?

Speaker: Huge Law?

Speaker: Ja, Jude Law.

Speaker: Jude, oh Gott.

Speaker: Ja, Jude Law.

Speaker: Ich mag den Film einfach großartig.

Speaker: Also da geht es ja um DNA-Manipulation und ich weiß nicht, ich muss jetzt glaube ich nicht den Film erklären.

Speaker: Guck da gerne selber mal nach.

Speaker: Den wollte ich aber einfach mal mit einbringen, dass der eine ganz besondere Bedeutung hat.

Speaker: Ich glaube, das lag auch in der Zeit damals.

Speaker: Ich war da frisch in der Ausbildung, meiner ersten, und hatte da eine Bekanntschaft dann.

Speaker: Und dann war man da im Kino, war irgendwie eine coole Zeit.

Speaker: Ich glaube, deshalb ist es so hängen geblieben.

Speaker: Es müsste 1997 gewesen sein.

Speaker: Ich habe den dann in der Free-TV-Premiere gesehen und war auch ganz angetan davon.

Speaker: Also der hat auch gut nachgehalten.

Speaker: Ich habe da schon lange drüber nachgedacht und habe tatsächlich in meinem letzten YouTube-Video ganz kurz über Geteca gesprochen.

Speaker: Weil da nämlich Andreas Fröhlich, also da ging es um Synchronisation, dass Andreas Fröhlich dort auf Ethan Hawke besetzt worden ist, weil eigentlich Ethan Hawke hat ja jetzt eine ganz andere Feststimme.

Speaker: Aber ab und zu wurde der damals in den 90ern noch von Andreas Fröhlich gesprochen und da habe ich das erwähnt.

Speaker: Klingt cool.

Speaker: Fällt glaube ich niemanden auf, dass es so zwei prominente Sprecher von Ethan Hawke gab.

Speaker: Keine Ahnung, die haben den beide total gennailt.

Speaker: Deswegen achtest du gar nicht auf die Stimme, sondern es passt einfach für dich.

Speaker: Okay.

Speaker: Egal, ja, nee, toller Film, das stimmt.

Speaker: Aber Filme, die einen geprägt haben und die man vielleicht gesehen haben muss und die, wie ich finde, ein Streitpunkt sind, was sich bei mir dann auch nochmal in den Kommentaren gezeigt hat, 2001 Odyssee im Weltraum.

Speaker: Ich glaube, das...

Speaker: teilt so die Leute total.

Speaker: Es gibt die einen, die sagen, ja, das ist natürlich der Science-Fiction-Film schlechthin und der Goldstandard, an dem sich alles messen lassen muss.

Speaker: Und dann gibt es die Leute, und das sind nicht unbedingt Ignoranten, die den vielleicht nicht gesehen haben oder die ansonsten mit Filmen nicht viel am Hut haben, sondern durchaus Leute mit filmischer Expertise, die sagen, das ist der langweiligste Mist, den ich je gesehen habe.

Speaker: Das kann doch kein Mensch ernst meinen.

Speaker: Wie stehst du da

Speaker: zu.

Speaker: Ja, wir hatten schon mal drüber geredet ein bisschen.

Speaker: Achso, ja, stimmt.

Speaker: Ich finde ihn auch langweilig.

Speaker: Aber, kommt aber jetzt wirklich ein großes Aber, aus rein technischer Sicht ist der Film großartig.

Speaker: Da habe ich nämlich mittlerweile einiges drüber gesehen, wie bestimmte Effekte gedreht wurden.

Speaker: Ja.

Speaker: auch analog halt noch, weil es war ja noch keine digitale Welt.

Speaker: Und da gibt es so die eine oder andere Sache, die mich echt beeindruckt.

Speaker: Da gibt es doch diese Szene, kriege ich das richtig zusammen, wo der quasi so einen Tunnel fliegt, wo das alles so farbig links und rechts an einem vorbeigeht.

Speaker: Wie das gedreht wurde,

Speaker: Ist ja abgefahren.

Speaker: Da habe ich ein YouTube-Video drüber gesehen.

Speaker: Das ist ja so abgefahren.

Speaker: Und alleine aus der Perspektive, wenn der zum Beispiel da rumläuft und einmal durch den Gravitationsring da so läuft.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Auch die Szene.

Speaker: Das ist so unglaublich toll gemacht, vor allem für die Zeit.

Speaker: Das ist ja...

Speaker: Ja, 1968, halt neun Jahre vor Star Wars.

Speaker: Das ist weit seiner Zeit voraus gewesen, was sie sich da einfallen lassen haben.

Speaker: Grandios.

Speaker: Also aus der Sicht absolut guter Film, aber ja, so insgesamt.

Speaker: Erzählerisch hat er dir nicht so gefallen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich fand ihn faszinierend erzählerisch.

Speaker: Ich habe auch zuerst den Film gesehen, habe ihn natürlich null verstanden, also gerade so die letzten 45 Minuten gar nicht verstanden.

Speaker: Und da habe ich mir dann das Buch gekauft, was ja von Arthur C. Clarke geschrieben worden ist, einer der größten Sci-Fi-Autoren.

Speaker: Und der hat ja auch mit das Drehbuch geschrieben, der hat ja gemeinsam mit Stanley Kubrick an der Verfilmung 2001 gearbeitet.

Speaker: Mit dem Buch, dank des Buchs, habe ich es dann endlich verstanden.

Speaker: Also da wurden dann diese Dinge für mich erklärt, die für mich nicht greifbar waren.

Speaker: Ich will es jetzt auch absolut nicht spoilern.

Speaker: Ich finde aber, dass es erzählerisch was ganz Großes zu bieten hat, über das man sehr lange nachdenken kann, über das man auch streiten kann.

Speaker: Also ich finde es ganz klasse.

Speaker: Und kleiner Funfact zu dem, was du gesagt hast, so mit diesem Tunnel, diese ganzen Farben und so weiter, die sich dort bilden.

Speaker: Die so abstrakt aussehen.

Speaker: Die Art und Weise, wie das da gemacht worden ist, das wurde dann auch später im ersten Star Trek Film, Star Trek The Motion Picture benutzt.

Speaker: Also da war halt der gleiche Effektkünstler, der auch bei 2001 gearbeitet hat und denen sein Ding war ja gewesen, mit Farben zu arbeiten, äh Quatsch, mit Flüssigkeiten zu arbeiten.

Speaker: Und das sieht man, also wenn man es weiß, sieht man es, wenn du, muss man auf diesen, auf diese Nebel zum Beispiel, also diese Gaswolken und diese Weltraumanomalien achten in Star Trek The Motion Picture, die sehen schon so ein bisschen aus, als hätte man irgendetwas in eine Flüssigkeit hineingetan, wie wenn du Milch in deinen Kaffee gießt und dann guckst du dir dann, wie sich das langsam ausbreitet.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Ja, wusste ich gar nicht, dass das derselbe Künstler war oder ist.

Speaker: Ist ja cool.

Speaker: Nächstes Mal achte ich richtig drauf.

Speaker: Du hast aber auch gerade gemeint, erzählerisch.

Speaker: Und du hast ja schon gerade betont, entweder man mag es oder man mag es nicht.

Speaker: Ich glaube aber, man würde nicht so über den Film reden, auch heute noch, wenn er nicht so wäre wie er.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und das ist generell was, was ich auch heute wirklich vermisse.

Speaker: Auch solche Filme, die eben ja trotzdem aufwendig produziert sind, aber vielleicht doch nicht die Masse ansprechen möchten.

Speaker: Und das darf ja auch so sein.

Speaker: Man muss ja nicht immer die Masse ansprechen.

Speaker: Wir haben heute heutzutage so viele, du weißt es auch, du guckst auch viele Serien vermutlich und Filme auch heutzutage auf Netflix und Co.

Speaker: Und die werden ja auch immer strunzdümmer.

Speaker: Die Dialoge werden wirklich langsam beschissen.

Speaker: Ich muss das einfach mal so ausdrücken.

Speaker: Es wird dir alles erklärt, bevor die nur überhaupt irgendwas machen.

Speaker: Da fängt ein Film an.

Speaker: Person A sagt zu Person B, das machen wir jetzt so und so.

Speaker: Wir gehen da und da hin mit dem und dem und dann machen wir das.

Speaker: Und da ist noch gar nichts passiert.

Speaker: Die erklären dir im Prinzip schon die ganze Handlung, bevor die überhaupt nur einen Fuß aus dem Haus setzen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ja, deshalb ist es schön, wenn es auch solche Filme wie 2001 gibt.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Auch heute noch, die einfach sich Zeit nehmen und einfach dein Hirn ein bisschen zum Arbeiten bringen, weil das geht tatsächlich gerade verloren.

Speaker: Damit sprichst du mir aus der Seele.

Speaker: Filme werden immer dümmer und vor allem auch Serien werden immer dümmer.

Speaker: Ich würde sagen, dass Serien sogar noch dümmerer werden, als Filme schon geworden sind, weil sie halt dieses Medium sind, was du ganz, ganz viele Stunden guckst.

Speaker: Also wenn du guckst, darüber sprechen wir ja noch, so Thema Second Screening, dass du eigentlich auf dein Handy oder Tablet schaust, während du eine Serie verfolgst.

Speaker: Und deswegen werden sie ja auch so geschrieben und ich wurde letztens so unfassbar von Netflix enttäuscht.

Speaker: Ich habe den, also mir wurde angezeigt, der Milliardärsbunker hieß es glaube ich, Milliardärsbunker, genau, war eine spanische Serie und.

Speaker: sah auf den ersten Klick total cool aus und interessant.

Speaker: Also geht halt darum, dass die Welt geht unter und die Milliardäre, die haben halt vorher schon Geld investiert und dann steht ein Bunker für die bereit und dort können die dann leben.

Speaker: Doch es stellt sich heraus, dass alles und mehr will ich gar nicht sagen.

Speaker: So, voll die Überraschung.

Speaker: Also eine Doku.

Speaker: Und obwohl wir uns in so einer Situation befinden, wo die Leute eigentlich existenzielle Ängste haben, sowas wie, was passiert mit der menschlichen Gesellschaft und mit mir vor allem, da überlegt man sich, wer mit wem mal im Bett war und mit wem noch ins Bett steigen könnte.

Speaker: und wer in wen schon immer heimlich verliebt war.

Speaker: Und dann hat man mit dem noch, also ich will gar nicht zu viel sagen, aber es ist, also da wird wirklich die gesamte Klischee-Kiste dieser Soap-Operas aufgefahren.

Speaker: Und das, ich habe es fast bis, ich habe mir eigentlich gesagt, okay, es ist wirklich dumm geworden, aber ich möchte halt wissen, es gibt doch bestimmt noch irgendeinen schönen doppelten Boden-Twist zum Schluss.

Speaker: Ich halte durch.

Speaker: Das ist auch so eine Serie, so eine Miniserie hat nur eine Staffel.

Speaker: Ich habe es nicht geschafft, aber

Speaker: Also ich bin glaube ich in der vorletzten Folge war das dann, ich musste ausmachen und musste mir schwören, du fasst das nicht nochmal an, weil es ist die absolute Verschwendung.

Speaker: Und da habe ich schon ein paar Szenen, wo ich mir dachte, okay, die kannst du dir schenken, die habe ich geskippt.

Speaker: Wenn ich schon so gesehen habe, wie da die Frau den muskulösen Mann anschmachtet, okay, 30 Sekunden nach vorne nochmal 30 Sekunden so lange, bis die beiden nicht mehr zu sehen sind und dann wird es vielleicht wieder interessant.

Speaker: Aber dann kam der nächste Rom-Com-Quatsch.

Speaker: Und ich frage mich, wie man halt so ein richtig geiles Ding aufbauen kann.

Speaker: Und dann fährt man das so gegen die Wand.

Speaker: Und das ist halt so sinnbildlich für alles, was Netflix und auch Amazon und auch Disney in großen Teilen, also die FX-Serien mal ausgenommen, halt veranstaltet.

Speaker: Das wird immer dümmer.

Speaker: Es ist halt so...

Speaker: zusammengesetzt aus Dingen, die man so slightly schon kennt, aber so ein bisschen leicht verändert, damit es was Neues ist.

Speaker: Aber am Ende ist es halt nichts.

Speaker: Aber es scheint ja zu funktionieren.

Speaker: Es muss ja anscheinend Geld bringen oder eben Views.

Speaker: Sonst würden sie es ja nicht machen.

Speaker: Weil es gibt ja Gegenbeispiele.

Speaker: Apple-TV-Serien zum Beispiel.

Speaker: Muss man jetzt echt mal hervorheben.

Speaker: haben ja auch aktuelle tolle Beispiele oder Andor war ja auch sehr großartig meine Rede drüber aber vermutlich bringt das alles nicht so viel Kohle und Klicks ich möchte aber mal bevor ich es gerade wieder vergesse kennst du auch diese neuen Videos die auch gerade voll abgehen im Hochformat die auch auf TikTok wo du auf TikTok zum Beispiel so angefixt wirst oder bei den Shorts wo dann so eine Story abläuft und dann musst du aber für die nächsten Folgen zahlen ne das kenne ich nicht

Speaker: Das kennst du nicht, das ist ein riesen Geschäft geworden.

Speaker: Okay.

Speaker: Da bin ich vor kurzem mal drauf gestoßen.

Speaker: Da gibt es auch ein großes Portal.

Speaker: Ich kann mich jetzt nicht nennen, will ich auch gar nicht, weil hört auf da drauf zu gehen.

Speaker: Kommt da sofort in den Sumpf rein.

Speaker: Und da habe ich mich halt auch schon erwischt.

Speaker: Ich bin halt anscheinend auch ein Opfer und muss mich dann zwingen aufzuhören.

Speaker: Dann fängst du sowas an, das geht so drei Minuten, vier Minuten und du schaust da drauf und das ist eigentlich voll die dümmliche, flache Story.

Speaker: Aber die haben ein Talent, die irgendwie so zu schreiben, dass du wissen willst, wie es weitergeht.

Speaker: Du musst wissen, was jetzt der macht und warum die Frau sauer ist.

Speaker: Dann ist halt die Folge vorbei.

Speaker: Dann kriegst du vielleicht noch eine zweite oder dritte und dann wirst du aber zu so einem Portal weitergeleitet, wo du halt zahlen musst.

Speaker: Das mache ich dann nicht, zum Glück.

Speaker: Also da bin ich noch von entfernt.

Speaker: Das ist doch auch wieder so ein typisches Beispiel, wie auch bei diesen Handyspielen, was mithilfe von studierten Psychologen gefertigt worden ist, die genau wissen, wie so diese Mechanismen funktionieren und dann beutet man die aus.

Speaker: Also dort, wo eigentlich so dieser, ja, wo der Staat eingreifen müsste, es gibt ja, habe ich neulich gehört, also war so ein Beitrag im Deutschlandfunk über den Glücksspielstaatsvertrag und dass halt so diese lizenzierten Unternehmen hier in Deutschland angehalten sind.

Speaker: Also da gibt es so Mechanismen, dass halt da diese Sucht vorgebeugt wird.

Speaker: Es wirkt, genau, das ist das Gefährliche, Entschuldigung, wenn ich unterbreche, aber das ist halt genau das Gefährliche.

Speaker: Es wirkt ja teilweise auch wirklich billig, kostet wahrscheinlich auch nicht viel in der Produktion, aber ich glaube, das, was dahinter steckt an Planung und wie du es gerade schon gesagt hast, der psychologische Aspekt, das ist schon, das ist auf jeden Fall durchgeplant und ganz bewusst so gedreht, wie es gedreht wurde.

Speaker: Du kommst da sofort, wenn jetzt jemand noch anfälliger ist als ich, auch jüngeres Publikum, die sind da halt sofort drin.

Speaker: Selbst wenn du das Prinzip kennst und man kennt es ja, kannst du dich dagegen nicht wehren, weil dich das halt auf so einer subversiven Art packt, dass du, also egal ob du jetzt schlau bist, ob du jetzt ungebildet bist, also jedes Milieu kann davon erfasst werden, wenn du dafür so grundsätzlich empfänglich bist.

Speaker: Das ist halt so das Gemeine.

Speaker: Die haben da so diese Mechanismen, die so die totale Befriedigung bei bestimmten Leuten auslösen und das willst du dann immer wieder so.

Speaker: Das gleiche Prinzip, warum man zu der schädlichen Zigarette greift, zu dem Glas Rotwein oder zu dem Zuckerprodukt.

Speaker: Das fühlt sich halt irgendwie angenehm an, so dieser Reveal, den du da gerade so gesagt hast.

Speaker: Ich will wissen, was da als nächstes passiert.

Speaker: Aber es ist halt so diese kurze Befriedigung, von der nichts bleibt.

Speaker: Also du wirst halt in einem Monat, wirst du davon gar nichts mehr wissen, weil du...

Speaker: Nein, natürlich nicht.

Speaker: Ich weiß gar nichts mehr davon.

Speaker: Ich weiß aber auch nichts mehr.

Speaker: Aber ich erinnere mich nur an dieses Gefühl, dass du unbedingt wissen willst, wie es weitergeht.

Speaker: Weil es, ach keine Ahnung, es ist furchtbar.

Speaker: Es ist ganz schlimm.

Speaker: Und das muss doch irgendwann mal auch aufhören.

Speaker: Und wir haben ja gerade auch davon geredet, Serien und Filme werden immer dümmer.

Speaker: Mittlerweile auch bestätigt von Schauspielern, die das ja auch schon bemängeln mittlerweile.

Speaker: Und ja, alles genau so geschrieben, weil die halt genau wissen, da sitzen Leute davor, die konsumieren das nicht mehr wirklich aktiv.

Speaker: Das läuft halt nebenbei und an der Hand klebt halt das Handy und läuft noch TikTok.

Speaker: Deshalb, ich habe ja vorhin auch gesagt, dir wird mittlerweile die ganze Handlung erklärt.

Speaker: Und das nicht nur einmal, weil eben die Leute nicht mehr so richtig aktiv zugucken.

Speaker: Die wollen gar nicht mehr denken.

Speaker: Dir wird komplettes Denken abgenommen.

Speaker: Und ja, als jemand, der Filme und Serien liebt und mag, nervt das halt.

Speaker: Oh ja, ach man, ich hoffe, dass diese guten Gegenbeispiele, wie beispielsweise auf Apple TV+, dass die es schaffen, trotzdem genug einzubringen, um weiterhin produziert zu werden.

Speaker: Ich meine, dass halt so ein Severance zum Beispiel nie...

Speaker: so wirklich im Mainstream ankommen wird, das ist mir schon klar.

Speaker: Dafür ist es dann doch zu nördig, zu nischig und so weiter.

Speaker: Aber es muss immerhin so viel einspielen, dass es die Legitimation erhält, produziert zu werden.

Speaker: Genau, das hoffe ich halt auch ganz stark.

Speaker: Und das bemängele ich ja auch ständig, dass...

Speaker: Also auf Apple TV gibt es eben noch diese Nischen, die bedient werden, das finde ich halt schön, die legen da einfach noch Wert drauf, aber so im Allgemeinen, also gerade wenn du auch auf Netflix oder Amazon schaust, dann geht halt alles auf Mainstream, Gewinnmaximierung und man merkt es halt mittlerweile ganz oder ziemlich deutlich, wohin die Reise geht und das ist sehr, sehr schade.

Speaker: Ja, ich muss auch ehrlich sagen, wenn ich bei Netflix jetzt zum Beispiel gucke, was sind die zehn erfolgreichsten Filme und Serien jetzt gerade, dann spricht mich davon irgendwie gar nichts an.

Speaker: Du hast ja immer so diese Top Ten, so tagesaktuell.

Speaker: Ich weiß gar nicht, was da drin ist.

Speaker: Ja, es ist halt super erschreckend.

Speaker: wie konträr mein Geschmack zu dem Massengeschmack ist, also zu den meisten Menschen, die Netflix nutzen.

Speaker: Das ist irgendwie total verrückt.

Speaker: Das ist auch immer eine Videoidee.

Speaker: Ich gucke alle 10 Top 10 Filme auf Netflix, ohne verrückt zu werden.

Speaker: Wird nicht gelingen.

Speaker: Wirst du auf jeden Fall verrückt.

Speaker: Ist ja klar.

Speaker: Ja, aber bei den Serien ist es noch schlimmer.

Speaker: Also ist aber halt wirklich so eine, also meine ich jetzt echt nicht wertend, müsst ihr mir glauben.

Speaker: Aber ich stehe halt absolut nicht auf diese Rom-Com-Sachen und sowas kommt dann halt gut an.

Speaker: Und wenn dann halt auch noch so irgendwie Crime mit Romantic und so einer ganz kleinen Prise Humor vermischt wird, dann ist das super erfolgreich im Massenmarkt.

Speaker: Aber es ist halt genau das, was ich nicht gucken möchte.

Speaker: Du hast gerade Romcom gesagt, ich kenne den Begriff gar nicht.

Speaker: Romantic Comedy.

Speaker: Also Romantic, ah ja, Romantic Comedy, okay gut, einfach nochmal.

Speaker: Genau.

Speaker: Nee, das gucke ich auch nicht.

Speaker: Kann jeder gucken, wie er das möchte.

Speaker: Ich finde, es sollte halt alles geben und ich finde es halt schade, dass einfach der Markt halt so dominiert wird von so ganz bestimmten Genres.

Speaker: Ich habe

Speaker: auch letztens mal überlegt, aber das ist vielleicht auch mal was für eine andere Folge so für uns.

Speaker: Genres, die es gar nicht mehr gibt, die so ausgestorben sind.

Speaker: Das ist auch interessant.

Speaker: Will ich jetzt gar nicht spoilern, aber mir fallen da ein paar ein, wo ihr Zuhörer vielleicht oder hoffe ich, dann euch auch denkt, na eben, solche Filme haben wir ja schon seit 20 Jahren nicht mehr gesehen.

Speaker: Könnte ruhig mal wieder was Neues kommen.

Speaker: Ich meine jetzt nicht Franchises, ich meine wirklich Genres.

Speaker: Okay, ja, das ist interessant.

Speaker: Müsste ich jetzt auch mal drüber nachdenken.

Speaker: Ja, und mit diesen Gedanken möchte ich auch gern dich zum Beispiel und unserer lieben treuen Hörer entlassen.

Speaker: Eins würde ich gerne noch erwähnen.

Speaker: Aber wir bleiben noch ganz kurz bei dem Thema, weil das auch aktuell war mit Stranger Things, der fünften Staffel, die ich ja schon gut fand.

Speaker: Aber die schlägt halt auch genau in die Kerbe.

Speaker: Wenn du...

Speaker: Wenn du dir die ersten zwei, drei Staffeln von Stranger Things anguckst und da mal so ein bisschen drauf achtest, wie das noch geschrieben wurde, Charakterentwicklung, Dialoge und das dann mit der fünften Staffel vergleichst, da merkst du auch schon sehr, sehr deutlich, dass die da eben auch schon genau in diese Kerbe reingeschlagen haben.

Speaker: Wenn ihr mal wieder rewatcht, achtet mal drauf.

Speaker: Das war nach meinem Empfinden in den ersten Staffeln noch deutlich interessanter und ein bisschen intelligenter geschrieben als später.

Speaker: Wollte ich noch loswerden.

Speaker: Das werde ich mir mal anschauen.

Speaker: Ich bin ja immer noch nur in der zweiten Staffel Stranger Things.

Speaker: Das heißt, ich habe das alles noch vor mir.

Speaker: Da kann ich mal direkt darauf bei der Erstsichtung drauf achten.

Speaker: Mach das wirklich mal.

Speaker: Okay, so, damit habe ich auch alles gesagt.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Sehr schön, dann bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt Donnerstag ist Sci-Fi-Tag.

Speaker: Genau, ich freue mich auf Kommentare.

Speaker: Achso, ja gut, wir nehmen das hier gerade auf, aber die andere Folge, die wir aufgenommen haben, ist ja noch gar nicht draußen.

Speaker: Da freue ich mich ehrlich gesagt wieder drauf, wenn ihr auch zum Beispiel auf YouTube unterwegs seid und ein bisschen was dazu schreibt, so eure Meinung, was ihr so denkt und so weiter.

Speaker: Genau, macht das mal und wundert euch nicht, dass es dann immer so ein, zwei, drei Wochen dauert, bis dann die Antwort davon in der Folge ist, weil wir ja ein bisschen vorproduzieren.

Speaker: Und dann ist das immer so quasi eine Zeitreise, eine intellektuelle Zeitreise, die man da macht.

Speaker: Zeitreisefilm ist auch nochmal so ein Thema für eine Folge.

Speaker: Kriegt man alles noch hin.

Speaker: Dann ciao, ciao, bis zum nächsten Mal.

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