Transcript
Speaker: Hallo lieber Rolf.
Speaker: Hallo Alex.
Speaker: Wusstest du schon, dass es am Fermilab ein Experiment namens Holometer gab?
Speaker: Das sagt mir gerade nichts.
Speaker: Okay, pass auf.
Speaker: Die Idee war, wenn Raum körnig ist, also nicht völlig glatt, sondern wie ein Bild aus winzigen Pixeln, dann müsste man vielleicht ein ganz bestimmtes winziges Grundrauschen messen können.
Speaker: Die haben das versucht zu messen, aber nicht gefunden.
Speaker: Ja.
Speaker: Das heißt, dieses spezielle Raum ist pixellig wie eine Simulation-Variante wurde dadurch eher unwahrscheinlich, zumindest so, wie sie es getestet haben.
Speaker: Und warum ich rausgesucht habe, Entschuldigung, rausgesucht habe heute für dich, ist, weil ich mir nochmal über Matrix Gedanken gemacht habe.
Speaker: Das scheint so ein wiederkehrendes Element zu sein.
Speaker: Viele deiner Einleitungen beginnen mit Matrix, aber das ist halt auch so eine Inspirationsquelle.
Speaker: Ich hatte schon mal eine Einleitung mit Matrix?
Speaker: Zu einem Thema, ja.
Speaker: Also als ich unsere letzte Folge geschnitten habe, fiel mir auf, dass du gesagt hast, naja, das ist ja wie ein Matrix und das war dann die Überleitung zum nächsten Thema.
Speaker: Okay, vielleicht bin ich selbst ein Fehler in der Matrix.
Speaker: Oder unser Podcast hat einen Klitsch.
Speaker: Ja, ein Déjà-vu.
Speaker: Ich habe mich halt wirklich gefragt, wenn wir in einer Simulation leben, oder die Frage ist halt interessant, wenn wir in einer Simulation leben, wie könnte man das überhaupt rausfinden?
Speaker: Wäre das überhaupt irgendwie machbar?
Speaker: Weil man könnte ja alles, was man feststellt, jetzt komme ich nochmal auf Matrix zurück, da gibt es ja immer diese Déjà-vu-Szenen, die dann darauf hindeuten, dass es einen Glitch gibt.
Speaker: Aber...
Speaker: In der echten Welt sagt man dann halt, ja, es ist halt ein Déjà-vu.
Speaker: Das ist halt dann was Menschliches.
Speaker: Und da habe ich mich halt gefragt, wie kann man denn, wie könnte man überhaupt rausfinden, dass man in einer Matrix lebt oder in einer Simulation?
Speaker: Das ist interessant, dass du die Frage stellst, denn in letzter Zeit wurden mir immer mal wieder Videos vorgeschlagen, in denen es darum ging, dass wir in einer Simulation leben und auch so verschiedene Talks, die ich mir da angehört habe.
Speaker: Und das ist ein interessantes Thema.
Speaker: Also die Frage, wie man das herausfinden kann,
Speaker: Da habe ich jetzt gar keine so konkrete Antwort, sondern eher halt, was so die Argumente sind, die darauf hindeuten, dass es so sein könnte.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du da auch schon das eine oder andere gehört hast.
Speaker: Argumente?
Speaker: Okay.
Speaker: Das eine ist zum Beispiel, dass unsere Naturgesetze mathematisch so präzise sind.
Speaker: Und wenn halt nur eine Kleinigkeit anders wäre, dann würde unser gesamtes System, also unser gesamtes Universum so nicht funktionieren.
Speaker: Wissenschaftler beschreiben ja gern, wenn sie...
Speaker: beispielsweise halt, also wenn sie irgendwelche neuen Erkenntnisse erlangen oder forschen, dass das irgendwie was Göttliches hat, also dass das so total verblüffend ist, wie manche Dinge halt gerade auch mathematisch oder geometrisch so gut aufgehen, so als wäre das halt irgendwie generiert.
Speaker: Ich frage mich halt, ob das immer noch so wirkt, umso kleinteiliger man zum Beispiel auch Physik aufdröselt, wenn man dann Richtung Subaktomares geht, da wird es ja dann doch wieder ein bisschen wilder.
Speaker: Aber ja, vielleicht gibt es da auch Muster, die wir einfach noch nicht so erkennen und vielleicht ist es dann auch wieder alles mathematisch korrekt.
Speaker: Ich stecke da nicht so tief drin.
Speaker: Das war mehr so ein Spaßvideo, aber es hat mich trotzdem zum Nachdenken gebracht, weil so die Elemente darin dann doch irgendwie recht interessant waren.
Speaker: Da ging es halt darum, ist das Leben oder ist unsere Existenz halt ein Computerspiel?
Speaker: So und wir Menschen, wir sind NPCs innerhalb dieser Simulation.
Speaker: Wer hat das bitte programmiert?
Speaker: Den möchte ich bitte feuern oder so?
Speaker: Ja, dann hat die QA oder so versagt und die Spiele testet.
Speaker: Naja und das wurde dann halt so damit beschrieben, dass Vergleiche gezogen wurden zu Programmier-Engines und der Physik unserer Welt halt.
Speaker: Also dass es beispielsweise halt so eine Höchstgeschwindigkeit gibt, beziehungsweise halt eine maximale Datenverarbeitung und das ist halt in unserer Welt ist das halt dann die Lichtgeschwindigkeit und in einer Programmier-Engine hast du halt auch quasi so festgelegte Höchstmaße für irgendwas.
Speaker: Und dann, das für mich faszinierendste war halt so das Beispiel des Doppelspaltexperiments.
Speaker: Den kennst du vielleicht, sagt dir das was?
Speaker: Doppelspaltexperiment?
Speaker: Bin mir nicht sicher.
Speaker: Also erstmal so nicht.
Speaker: Wo Photonen quasi auf einen Spalt abgeschossen werden und es spielt halt eine Rolle, ob man hinguckt oder nicht.
Speaker: Also wenn man das Experiment beobachtet, verhalten die sich wie Teilchen und wenn man sie nicht beobachtet, wie eine Welle.
Speaker: Und das könnte halt in der Theorie über das Computerspiel halt darauf hindeuten, dass es halt einen Unterschied macht, wo man hinguckt.
Speaker: Denn ein Spiel berechnet ja auch nur das, wo der Spieler gerade hinguckt.
Speaker: Und was sich hinter ihm befindet, wird halt gerade nicht berechnet.
Speaker: Aber es ist halt trotzdem da.
Speaker: Deshalb dieser Wellencharakter, das läuft sozusagen in Default-Modus.
Speaker: Und wenn er dann hinguckt, dann wird es halt richtig berechnet.
Speaker: erst berechnet.
Speaker: Und so könnte halt unsere Welt halt auch funktionieren.
Speaker: So ganz nach dem Motto, macht ein Baum ein Geräusch im Wald, wenn niemand dabei ist, wenn er halt gerade umfällt.
Speaker: Da würde ich gerne mal jetzt Harald Lesch einladen und ihn dazu befragen.
Speaker: Das wäre schön.
Speaker: Okay, das ist interessant.
Speaker: Dieses Konzept, diese Beobachtung da mit dem, also wenn man was beobachtet, nicht beobachtet, habe ich schon so mitbekommen, aber so richtig verstanden habe ich es ehrlich gesagt nicht.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du da in die Tiefe gegangen bist.
Speaker: Ja, ich weiß halt gar nicht, ob man das überhaupt verstehen kann oder ob man das einfach nur so hinnehmen kann, wie das ist, weil das halt so komplett kontraintuitiv ist.
Speaker: Überhaupt so, weil du hast gesagt, wenn es in die kleinsten Teilchen geht, dann wird es richtig wild und das ist ja auch so.
Speaker: Denn dort sprechen wir ja auch nicht mehr über tatsächliche Aufenthalte, über Orte, sondern über Aufenthaltswahrscheinlichkeiten und allein über die Aufenthaltswahrscheinlichkeiten.
Speaker: Das Konzept von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten ist halt, wenn man es mit unserer makroskopischen Welt vergleicht, halt so völlig wirr und entgegen unseren intuitiven Gesetzen.
Speaker: Ja, ganz davon abgesehen, ich frage mich halt auch, also das mit der Simulation ist halt so ein Gedankenexperiment, aber
Speaker: Also wenn das jetzt wirklich simuliert wäre, warum sollte man zum Beispiel so bis ins Kleinste rein simulieren?
Speaker: Würde für mich irgendwie keinen Sinn ergeben, weil das braucht ja alles noch mehr Rechenpower und noch mehr Detail.
Speaker: Wenn ich einfach nur daran denke, wie zum Beispiel...
Speaker: Milliarden, Billionen kleine Viecher auf unserer Haut rumkrabbeln, was wir eindeutig beobachten können.
Speaker: In so einer Simulation wäre das ja irgendwie unnötig, oder?
Speaker: Das ist halt, um wieder auf das Beispiel des Computerspiels zurückzugehen, das Level of Detail.
Speaker: Aber das wäre schon ein krasses, krasses Detail Level.
Speaker: Je nachdem, wie weit du halt guckst.
Speaker: Also wenn du von Weitem guckst, also im Computerspiel ist es ja so, nimm beispielsweise Legend of Zelda.
Speaker: Du hast ganz im Hintergrund siehst du so das Schloss und wenn du halt noch hunderte Meter entfernt bist oder Kilometer entfernt bist, dann ist das eigentlich nichts anderes als halt so ein 2D-Bild, was halt in den Hintergrund gesetzt worden ist.
Speaker: Und kommst du näher, dann wird halt erst das 3D-Element berechnet, aber halt erst
Speaker: Du hast nur so die groben Umrisse, die groben Konturen und je näher du kommst, desto genauer werden die Texturen berechnet und so ist es dann halt vielleicht auch.
Speaker: Also wenn du jetzt deinen Arm anguckst, dann berechnet das Computerprogramm als unseres Lebens halt erstmal nur so deine normale Haut.
Speaker: Und wenn du jetzt ein Mikroskop anschließen würdest, dann würde halt diese Berechnung stattfinden.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Könnte man.
Speaker: Aber warum das überhaupt machen?
Speaker: Wir Menschen haben das ja irgendwann mal rausgefunden, dass da Tierchen auf uns krabbeln und in Unsinn.
Speaker: Aber wir hätten, glaube ich, auch kein Problem damit gehabt zu entdecken, dass da nichts ist.
Speaker: Ja, das wäre einigen sicherlich lieber gewesen.
Speaker: Hast du schon mal so Bilder gesehen, was da so für Viecher auf dir rumlaufen?
Speaker: Das will ich vielleicht gar nicht.
Speaker: Du musst mal googeln.
Speaker: Nee, oder auch lieber nicht.
Speaker: Ja, aber ich finde dieses Gedankenexperiment einfach interessant, weil, wie gesagt, ich habe nochmal über eine Matrix nachgedacht und irgendwie wäre es ja schon cool, wenn es sowas gäbe.
Speaker: Aber wie ich gerade auch schon sagte, ich wäre auch ganz schön enttäuscht von den Machern.
Speaker: Weil, also, wenn man sich auch aktuelle Situationen anguckt oder die letzten 200 Jahre nur, hm.
Speaker: Wäre jetzt nicht so meine Lieblingssimulation.
Speaker: Würde ich gerne eine andere nehmen.
Speaker: Es kann ja sein, dass halt einfach nur die Rahmenbedingungen programmiert sind, also simuliert sind und alles andere obliegt dann halt unserem freien Willen.
Speaker: Also dass quasi, dass sich unser Kosmos frei entfalten kann innerhalb dieser simulierten Parameter.
Speaker: Also sind wir selbst verantwortlich für den ganzen Mist, der sozusagen in der jüngeren Vergangenheit passiert ist.
Speaker: Aber die Entwickler nicht, die Programmierer nicht.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Das ist ein guter Punkt.
Speaker: Vielleicht sind wir auch einfach ein Riesenexperiment für irgendjemanden da draußen.
Speaker: Ich muss ja immer an diesen Satz von Richard David Precht denken, der meinte, vielleicht ist unsere ganze Existenz nur Bestandteil des Traums eines höheren Lebewesens.
Speaker: Das finde ich schon wieder wild.
Speaker: Also nur ein Traum zu sein?
Speaker: Das würde ja wirklich in Frage stellen, dass man, also man ist ja auch sich selbst bewusst, dass man existiert.
Speaker: Ja, also Traum ist halt tatsächlich schwierig, denn im Traum existiert ja eigentlich nur der Träumende und alle anderen sind nicht real.
Speaker: Du hältst dich ja für real und ich mich auch.
Speaker: Das wäre halt noch der faire Punkt, genau, dass ich jetzt natürlich denken könnte, okay, ich bin halt der Reale und alle anderen nicht.
Speaker: Das könnte man vielleicht noch sagen.
Speaker: Da hatte ich letztens auch, ich habe leider den Fachbegriff vergessen, aber es gibt da wohl einen Fachbegriff dafür, der beschreibt, dass ein Mensch halt denkt, er ist das einzig sich bewusste Wesen und alle anderen sind sozusagen nur simuliert.
Speaker: Okay, da gibt es einen Fachbegriff?
Speaker: Ja, der wurde mir neulich angezeigt.
Speaker: Wie heißt der Fachbegriff, dass man denkt, man sei alleine...
Speaker: Oder das einzige Wesen.
Speaker: Kann man ja mal kurz so nebenbei... Moment, Solipsismus?
Speaker: Ja, genau, das war's.
Speaker: Solipsismus, ein komisches Wort.
Speaker: Kann ich kaum aussprechen.
Speaker: Die Idee, dass nur das eigene Bewusstsein sicher existiert und alles andere, also andere Menschen, die Welt, theoretisch auch nur im Kopf sein könnte.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, eine sehr ich-bezogene, eine sehr egoistische Vorstellung natürlich.
Speaker: Ich glaube, Trump denkt so.
Speaker: Ja, sicherlich.
Speaker: Genau, Trump wird so denken und Elon Musk wird so denken.
Speaker: Und ich glaube, dass es auch so ein wiederkehrendes Element ist bei Kindern, dass Kinder so einen kurzen Zeitraum haben, wo sie den Glauben haben, dass alles um sie herum arrangiert ist.
Speaker: Also, dass alles wie so eine große Verschwörung ist um sie herum.
Speaker: Das haben so Kinder manchmal im Kindergartenalter.
Speaker: Ich verstehe, was du meinst.
Speaker: Den kenne ich jetzt so ehrlich gesagt nicht und ich hatte das glaube ich nicht.
Speaker: Ich habe als Kind mal geglaubt, dass ich von einem fremden Planeten komme, der Satalia heißt ja, das weiß ich nicht.
Speaker: Das ist natürlich noch spezifischer und krasser.
Speaker: Das war echt ein ganz langer Zeitraum und ich dachte, nee, also ich komme von einem anderen Planeten und irgendwann gehe ich da auch wieder zurück.
Speaker: Und wie kamst du darauf?
Speaker: Hast du zu viel ALF geguckt?
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Da war ich echt noch recht jung.
Speaker: Ich weiß nicht, ich habe mich halt immer schon für Science Fiction interessiert und fand das spannend.
Speaker: Und ich glaube, so als Kind hat man dann so Phasen, wo man denkt, hey, wäre doch cool, wenn ich was Besonderes wäre.
Speaker: Andere haben imaginäre Freunde.
Speaker: Ich habe halt gedacht, ich komme vom anderen Planeten.
Speaker: Mittlerweile bin ich nicht mehr sicher, ob ich daran glauben soll.
Speaker: Hattest du auch irgendwie mal solche Anwandlungen?
Speaker: Also ich glaube, dass gerade so im Kindergarten und Grundschulalter ich bestimmt auch solche Anwandlungen hatte, je nachdem, was ich halt auch gerade vorher als Medienkonsum hatte.
Speaker: Ich glaube,
Speaker: Und man ist als Kind, also ich war, glaube ich, da sehr empfänglich dafür.
Speaker: Denn ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass wir in der Grundschule als Klasse dann eine Zeit lang dachten, wir wären jetzt Zombie-verseucht.
Speaker: Also wir hätten so den T-Virus aus Resident Evil in uns, weil wir halt auf der Playstation das gespielt haben.
Speaker: Und dann ist quasi aus dem Medium ist dieser Gedanke in unsere Köpfe gegangen.
Speaker: Und dieser Spieltrieb und diese kindliche Kreativität haben dafür gesorgt, dass man das dann kurzzeitig glaubt.
Speaker: Und ich denke, dass es dann noch so andere Dinge gab,
Speaker: Ich muss aber sagen, dass mit dem Zombie-Virus, also ich finde es gar nicht so abwegig.
Speaker: So insgesamt Weltgeschehen.
Speaker: Da fällt mir gerade noch was anderes ein aus meiner Kindheit.
Speaker: Das müsste in der fünften oder sechsten, nein, in der fünften Klasse gewesen sein.
Speaker: Religion halt gab es da.
Speaker: Und ich weiß noch, da hatten wir dann die Aufgabe...
Speaker: Sehr blasphemisch, wie wir uns Gott vorstellen.
Speaker: Und alle um mich rum haben halt, keine Ahnung, Frau, Mann mit Bart und so, das ist typischer gezeichnet.
Speaker: Ich habe Star Trek 5 nachgezeichnet.
Speaker: Ich habe ein Energiewesen gemalt, so mit Licht und so ein Kram.
Speaker: Er war aber beeindruckt davon, hat mich dann auch gefragt, was ich denn damit meine und was das denn ist und habe das dann so erklärt.
Speaker: Weil ich die Idee halt einfach, wenn es schon um Religion geht, weil ich die Idee von Star Trek 5 irgendwie ganz nett fand und das habe ich dann einfach mal so dargestellt.
Speaker: Ich finde, dass Star Trek 5 generell ein sehr unterschätzter Star Trek Film ist, gerade aufgrund des philosophischen und religiösen
Speaker: Überbaus und allein schon wegen Row, Row, Row your boat.
Speaker: Ja, eine der besten Szenen überhaupt.
Speaker: Definitiv, also die möchte man nicht missen.
Speaker: Ja, aber Thema Religion könnte man ja im ersten Moment denken, dass das und Science Fiction sich ausschließen.
Speaker: Aber dann kam Deep Space Nine und hat gezeigt, dass Religion und Science Fiction sehr gut zusammenpassen und sehr spannende, mitreißende Geschichten erzählen können, die nicht so einfach mit Ja, Nein, Gut, Schlecht und so weiter beantwortbar sind.
Speaker: Sondern dem Ganzen halt dann nochmal so eine zusätzliche Tiefe verleihen.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Deep Space Nine war dann ein sehr gutes Beispiel.
Speaker: Ich habe auch gerade noch gedacht, aber das passt jetzt nicht ganz so in Thema Religion, aber so was so Existenzen angeht, da musste ich auch gerade unweigerlich an Battlestar Galactica denken.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Aber wir können mal kurz bei Religion bleiben.
Speaker: Ich weiß gar nicht, in anderen Serien oder Filmen, wo wird denn das noch behandelt?
Speaker: Also mir fällt jetzt auf Anhieb auch Deep Space Nine ein, weil das ein sehr zentrales Thema in der Serie ist und auch irgendwie schön dargestellt wird, weil man beide Seiten sehen kann, wenn man möchte.
Speaker: Du kannst es religiös sehen.
Speaker: Hat zum Beispiel die Wurmlochwesen.
Speaker: Aber du kannst es auch aus wissenschaftlicher Seite betrachten.
Speaker: Das war halt sehr gut gelöst.
Speaker: Aber fällt dir da noch was anderes ein?
Speaker: Ja, also da fällt mir beispielsweise Babylon 5 ein, aber halt auch in der jüngeren Vergangenheit.
Speaker: Und da muss ich jetzt Raised by Wolves zum Beispiel, wo sich die Menschheit halt auch an verschiedene Splittergruppen,
Speaker: unterteilt hat und eine davon ist halt so super krass religiös und das spielt dann halt auch eine sehr, sehr zentrale Rolle.
Speaker: Überhaupt eine total interessante Serie, das war so vor einigen Monaten, hatte ich ja so verschiedene Videos über Science-Fiction-Serien gemacht und hatte da die Behauptung aufgestellt, dass heutige Science-Fiction-Serien nicht so gut sind wie die früheren, insbesondere so in den 70er, 80er, 90er Jahren und da wurde mir dann ganz häufig natürlich zugestimmt, weil
Speaker: aber halt auch geschrieben, dass Race by Wolves sehr sehenswert sein soll.
Speaker: Und dann habe ich die mir angesehen und war sehr, sehr angetan.
Speaker: Das ist eine ganz, ganz tolle Science-Fiction-Serie, die aber, also die ist mittlerweile auch abgesetzt und nicht zu Ende erzählt, super schade, aber hochwertig gemacht.
Speaker: Und ich glaube, dass sie halt den Mainstream nicht erreicht, denn sie ist schon was sehr Spezielles und halt auch nicht so, wie soll ich das sagen, also nicht so Blockbuster-mäßig inszeniert, obwohl sie sicherlich sehr teuer war und man es ihr eigentlich auch ansieht.
Speaker: Wie hieß jetzt nochmal?
Speaker: Raised by Wolves.
Speaker: Also aufgezogen von Wölfen.
Speaker: Raised by Wolves.
Speaker: Ah ja, okay.
Speaker: Er sagt mir jetzt gar nichts.
Speaker: Glaub ich, weil mir hat er das nämlich auch nichts gesagt.
Speaker: Er ist total untergegangen.
Speaker: Und das ist schade.
Speaker: Es gibt zwei Staffeln und die sind beide sehr, sehr sehenswert.
Speaker: Okay.
Speaker: Von dem, was du jetzt so erzählst, könnte mir das gefallen.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich hoffe, ich vergesse es nicht gleich wieder hier, wenn wir hier fertig sind.
Speaker: Das passiert mir dann auch gerne mal.
Speaker: Und Religion spielt da, wie gesagt, auch eine Rolle.
Speaker: Und ich denke, dass Religion, insbesondere bei Science Fiction, halt, also erinnert mich halt immer an diesen Satz, dass jede Technologie, wenn sie weit fortschrittlicher ist als das, was du kennst, dann wirst du es unweigerlich als Magie wahrnehmen.
Speaker: Oder halt als göttliche Kraft.
Speaker: Also du wirst halt jemanden
Speaker: der in der Lage ist, also angenommen, du kennst nur Pfeil und Bogen und jemand zeigt dir Laserwaffen, dann wirst du denken, der muss ja ein Gott sein.
Speaker: Also Religion ist halt im Science-Fiction-Kontext halt oftmals auch ein niedrigerer technologischer Stand beziehungsweise niedrigerer Wissensstand oder halt im Beispiel Star Trek halt oftmals diese Vorwurz-Zivilisation, also so, wo die Weltbilder halt auch auf den jeweiligen Planeten beschränkt sind und man halt so ein außerirdisches Leben
Speaker: Also dort spielt sich ja Religion dann häufig auch ab.
Speaker: Ja okay, da hast du mehr Serienwissen als ich, das merke ich gerade schon.
Speaker: Also weil mir da jetzt zum Beispiel die Serien auch nicht, also ich kenne die nicht und Babylon 5 habe ich immer noch nicht gesehen.
Speaker: Ach das wird echt mal Zeit für so einen, also Babylon 5 das erste Mal da leben im Jahr 2026, das wird deine Videoreihe.
Speaker: Echt, meinst du?
Speaker: Na klar, das ist doch ideal für Sci-Fi.
Speaker: Da kannst du gleich das... Ach stimmt, das wäre eigentlich passend.
Speaker: Also ich muss aber auch ehrlich dazu sagen, so als alter Atheist, ich bin eigentlich ganz froh, dass es in vielen Science-Fiction-Werken gar nicht so um Religion geht.
Speaker: Das weiß ich zum Beispiel, wir waren jetzt gerade bei Deep Space Nine, ich weiß, dass mir die ersten Staffeln auch nicht so gefallen sind.
Speaker: weil da eben auch so die religiösen Themen gerne behandelt werden und mich langweilt das eher so ein bisschen.
Speaker: Ich weiß nicht, wie es dir da geht, bin da gar nicht so von begeistert.
Speaker: Das geht mir tatsächlich ähnlich und da sind wir sicherlich auch nicht alleine.
Speaker: Ich erinnere mich daran, als ich mit Movie Brain gesprochen habe, das ist auch so ein YouTuber, der ein totaler Star Trek Fan ist, aber der machte Deep Space Nine auch deutlich weniger als all die anderen Star Trek Serien, weil ihm dazu viel Religion drin vorkam.
Speaker: Und ich denke, gerade für Atheisten ist das schwierig,
Speaker: Für Leute, die selbstgläubig sind oder Leute, die selbst sich in den Schriften auskennen, Bibel, Koran und so weiter, für die dürfte das dann nochmal interessanter sein, denn egal, was man sich so religiös ausdenkt, in den meisten Fällen ist auch in den Science-Fiction-Filmen und Serien sind die Religionen unseren irdischen Religionen sehr, sehr ähnlich oder haben halt bestimmte Elemente, also es ist nicht vollkommen neu.
Speaker: Das wäre eigentlich super interessant, wenn es da mal so komplett neue Weltanschauungen gäbe.
Speaker: KI hat das erschaffen.
Speaker: Ja, genau so was.
Speaker: Ich hatte da auch mal die Idee, ein Buch zu schreiben.
Speaker: Und zwar das Buch, wollte ich nennen, Gott existiert nur noch nicht jetzt.
Speaker: Und das sollte mit dem Gedanken spielen, dass quasi die Wirkung der Ursache vorausgeht und dass Zeit nicht linear verläuft und dass wir Menschen halt jetzt KI erschaffen.
Speaker: Und diese KI sich dann immer weiter verbessert und dann halt so eine Singularität erreicht und dann halt Göttlichkeit erlangt und dann rückwirkend das Universum erschaffen hat, sozusagen.
Speaker: Okay, ich weiß nicht, ob es sowas schon gibt.
Speaker: Ich hoffe nicht.
Speaker: Irgendwie klingt es so, als ob es das schon geben müsste.
Speaker: Aber wenn nicht, dann wäre das ein ziemlich cooles Ding.
Speaker: Das klingt echt interessant.
Speaker: Also stell dir mal vor, wir entwickeln uns so weit weiter.
Speaker: Uns gibt es dann quasi gar nicht mehr und die KI, die wir erschaffen haben, lässt uns dann... Okay, das ist cool.
Speaker: Das würde mir auch gefallen.
Speaker: Der Kreislauf des Lebens und der Existenz.
Speaker: Und wir sind dann sozusagen die Schöpfer des Schöpfers.
Speaker: Das wäre richtig cool, wenn man so ein Buch auch so aufbauen würde, dass man halt nicht weiß, was dann zum Schluss passiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Dass man quasi so anfängt, dass die Menschheit schon weit entwickelt ist oder vielleicht größere Sprünge macht.
Speaker: Und dann der Plotfest zum Schluss, das wäre halt schon, schreib das Buch doch noch.
Speaker: Okay, mache ich.
Speaker: Also ich würde es lesen.
Speaker: Ja, das würde mich tatsächlich auch reizen.
Speaker: Der Gedanke geht mir schon lange so durch den Kopf.
Speaker: Ich glaube, dass du auch das Zeug dazu hättest, ein Buch zu schreiben.
Speaker: doch, auch so von deinem Wissensstand her, deine Wortwahl, bist da glaube ich auch rhetorisch stark, sehe ich dich.
Speaker: Na gut, dann mit deinem Vertrauen jetzt, dann setze ich es um.
Speaker: Ich halte dich und die Zuhörer auf dem Laufen.
Speaker: Ja, mach das mal, finde ich cool.
Speaker: Ja, ansonsten fällt mir zu dem Thema Religion und Science Fiction noch ein, Rick and Morty.
Speaker: Dort spielt Religion auch ab und zu mal eine Rolle, nämlich insofern, dass sich Rick darüber lustig macht, wie seiner Meinung nach weniger fortschrittliche Zivilisationen halt an Gott glauben.
Speaker: Und da gibt es zum Beispiel so eine Folge, da sind die auf einem Planeten, wo er den Leuten quasi beigebracht hat, dass er Gott ist.
Speaker: Und er hat ihnen dann vermittelt, dass wenn man den Mittelfinger jemandem zeigt, dass das eine Begrüßung ist.
Speaker: Ich glaube, das habe ich sogar gesehen.
Speaker: Ja, das finde ich witzig.
Speaker: Das kann gut sein.
Speaker: Da würde ich sagen, wir können ja später vielleicht irgendwann nochmal das Thema Religion und Science Fiction aufgreifen.
Speaker: Vielleicht auch mit den Inputs, die uns die lieben Zuschauer, äh, Zuschauer, man sieht uns ja gar nicht, die lieben Zuhörer geben.
Speaker: Was, man sieht uns nicht?
Speaker: Was?
Speaker: Wir existieren gar nicht.
Speaker: Genau, wir sind nur körperlose Stimmen.
Speaker: Genau, das haben wir ja schon mal gesagt.
Speaker: Und wir meinen es ernst.
Speaker: Entschuldigung, ich habe dich unterbrochen.
Speaker: Das war sehr unhöflich von mir.
Speaker: Nein, nein, das war alles, ich war fertig.
Speaker: Genau in dem Moment, wo du eingesetzt hast, war ich fertig.
Speaker: Perfekt.
Speaker: Hätte ich doch nichts gesagt.
Speaker: Wäre es perfektes Timing gewesen.
Speaker: Naja.
Speaker: Ah, schön.
Speaker: Ja, mir wurde übrigens neulich, ich habe ja noch einen anderen Podcast und da ist ein Satz gefallen, der war, du betrügst mich.
Speaker: Und ich wusste sofort, was gemeint war.
Speaker: Und ich habe gesagt, ja, ich habe neulich wieder mit Alex Podcast aufgenommen.
Speaker: Achso, ich muss gerade überlegen, ob du irgendeine Serie meinst.
Speaker: Aber in dem anderen Podcast geht es eben nicht vornehmlich um Sci-Fi.
Speaker: Deswegen sind das zwei völlig verschiedene Dinge.
Speaker: Okay, und über was sprecht ihr dort?
Speaker: Auch Filme und Serien und Computerspiele, was uns halt so einfällt.
Speaker: Und die Idee ist halt, also das nennt sich zwischen zwei Bierchen.
Speaker: Denn ich hatte ja, und da warst du ja auch eingeladen und hast daran teilgenommen, habe ja so eine Interviewreihe auf meinem YouTube-Kanal gemacht.
Speaker: zwischen zwei Sternen.
Speaker: Und das ist ja ein Wortspiel, einmal darauf auf den Film zwischen zwei Fahnen und darauf, dass ich ja am Anfang mit was Star Trek-mäßigen und was Star Wars-mäßigen aufgenommen habe.
Speaker: Also ich saß quasi zwischen zwei Sternen im übertragenen, im wörtlichen Sinne.
Speaker: Und da
Speaker: war dann die Idee, einfach auch mal so ein Blaudertalk zu machen und da halt das zwischen zwei Bierchen zu nennen.
Speaker: Und das war witzig, weil ich höre ja total gern den Podcast auf ein Bier, diesen Gaming-Podcast.
Speaker: Und da habe ich gesagt, Mensch, das hast du doch bestimmt davon übernommen, habe ich zu meinem Podcastpartner gesagt.
Speaker: Und der kannte den aber gar nicht, sondern es war eine originäre Idee von ihm.
Speaker: Okay, ja, dann schaut da auch mal rein.
Speaker: Ne, hört da auch mal rein, jetzt fange ich auch schon so an.
Speaker: Wobei man den auch schauen kann, das ist tatsächlich ein Videopodcast.
Speaker: Ach so, mit ihm machst du also Videopodcast.
Speaker: Okay, verstehe ich schon.
Speaker: Wo deine Prioritäten liegen.
Speaker: Das hätte ich nicht sagen dürfen.
Speaker: Ich würde sagen, das reicht auch.
Speaker: Tja, wie retten wir uns dann nun zum nächsten Thema, um die Schande quasi zu verdecken, die ich da gemacht habe.
Speaker: Ja, das weiß ich jetzt auch nicht so genau.
Speaker: Aber lieber Rolf, mal so ganz zwischendurch, wenn wir jetzt gerade schon über Projekte sprechen.
Speaker: Du hast ja momentan immer recht viel zu tun, ne?
Speaker: Da hat sich ja bei dir auch ein bisschen was getan.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Und was hast du eigentlich noch so für Pläne für deinen Kanal?
Speaker: Kann man ja auch mal kurz ansprechen, was wir sonst noch so machen.
Speaker: Das ist eine gute Idee und das passt auch gerade, denn der Plan sieht vor, ein weiteres Science-Fiction-Video zu machen.
Speaker: Ich habe mir nämlich eine Liste erstellt.
Speaker: Also ich hatte ja mal angefangen, Videos darüber zu machen, welche Science-Fiction-Serien so früher jeder geguckt hat und die wir alle cool fanden, aber die man jetzt vielleicht seit Jahren nicht mehr gehört hat und vielleicht sogar vergessen hat.
Speaker: Und da hatte ich halt einige genannt und dann wurden mir in den Kommentaren natürlich auch welche erwidert.
Speaker: Und das ist total spannend, denn mittlerweile sind da locker 40, 50 Serien zusammengekommen, die ich alle noch kenne und die auf die eine oder andere Weise es halt wert sind, darüber zu sprechen.
Speaker: Und da habe ich mir vorgenommen, da so eine Videoreihe weiterhin zu machen, so ungefähr fünf, sechs, sieben Serien pro Video, die ich dann kurz vorstelle, wo ich kurz erinnere, worum es ging und warum das so interessant war und warum es vielleicht in Vergessenheit geraten ist, wo man es jetzt gucken kann.
Speaker: So was eben.
Speaker: Okay.
Speaker: Jetzt wirklich nur auf Science Fiction 50, 60?
Speaker: Wirklich nur Science Fiction 50, 60 Serien.
Speaker: Ich kann es ja mal parallel, wenn ich das finde.
Speaker: Ja, vielleicht mal so ein paar nennen.
Speaker: Da sind bestimmt Sachen dabei, von denen habe ich noch nie gehört.
Speaker: Das ist gut möglich.
Speaker: Also natürlich solche alten Sachen wie Bug Rogers oder... Das kenne ich noch.
Speaker: Aber nie gesehen.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Nur mal so.
Speaker: Dann die dreibeinigen Herrscher, Invasion von der Vega, Timetracks.
Speaker: Das Timetracks habe ich glaube ich schon mal gehört.
Speaker: Ah ja, pass auf.
Speaker: Dark Matter, Die Besucher, Timetunnel, Andromeda natürlich, Eureka, Dark Skies, Zurich in die Vergangenheit, Total Recall 2070, Max Headroom, Tech War, Future Cop, Outer Limits, Das Mädchen aus dem Weltraum, Captain Power, Terra Nova, Fringe, Flash Gordon, Space Patrol, Robocop, Roswell, The Tribe und so weiter und so weiter.
Speaker: Das sind wirklich eine ganze Menge.
Speaker: Okay, ich kannte jetzt mehr als ich dachte.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Und das ist halt das Coole, also dass man sich dann halt erinnert, dass man das dann doch mal kannte und halt einfach nur lange nicht mehr dran gedacht hat.
Speaker: Ja, zum Beispiel, da fällt mir jetzt gerade spontan ein, wie hieß die Serie hier nochmal mit Bakuda, also aus Enterprise?
Speaker: Ah ja, das war Zurück in die Vergangenheit.
Speaker: Okay, das ist unspektakulär.
Speaker: Ich dachte, das hat ein anderer.
Speaker: Ich glaube eben, nee, Sliders war wieder was anderes, oder?
Speaker: Sliders war wieder was anderes.
Speaker: Okay, gut, dann verwechsel ich die oder misch die zusammen.
Speaker: Nein.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Das fand ich aber auch ganz cool.
Speaker: Eins von den beiden.
Speaker: Ich weiß es gerade nicht.
Speaker: Und was hast du auf deinem Kanal noch so vor?
Speaker: Oder hier auf Sci-Fi?
Speaker: Ja, Sci-Fi haben wir ja mal angekratzt, dass ich da mal auch Videocontent bringen möchte.
Speaker: Aber das Klammern wir einfach nochmal ein bisschen aus, weil ich ja nicht sagen kann, wann.
Speaker: Und deshalb würde ich da lieber erstmal nichts zu sagen, bevor man sich dann nicht an Termine oder Dinge hält, die man verspricht.
Speaker: Ansonsten, also ich weiß nicht, mir geht es ja vielleicht wie dir.
Speaker: Ich habe echt eine ganze Liste voller Ideen und Möglichkeiten, Videos zu machen.
Speaker: Mir fehlt es halt auch oft an Zeit.
Speaker: Gerade die größeren Videos, die musst du ja auch skripten, die Ideen raussuchen, überarbeiten.
Speaker: Dann musst du es auch aufnehmen und dann musst du es auch noch schneiden.
Speaker: Und das verbraucht halt Zeit, die ich halt auch nicht so...
Speaker: wirklich habe.
Speaker: Aktuell bin ich tatsächlich an zwei Sachen dran.
Speaker: Bin ich ganz stolz.
Speaker: Also da kommt demnächst auch wieder was.
Speaker: Ist natürlich noch geheim.
Speaker: Ja, ich verrate das immer nicht, genau.
Speaker: Aber ansonsten, ich versuche meine schöne Liste abzuarbeiten und hoffe, dass ich weiterhin regelmäßig was bringen kann.
Speaker: Momentan klappt es ja ganz gut.
Speaker: Also ich
Speaker: Ich habe zwar keinen super regelmäßigen Rhythmus, aber es kommt immer wieder was und ich glaube, das ist gut.
Speaker: Das sehe ich auch an Zahlen und Fakten und Daten.
Speaker: Ja, du hast einen ganz guten Output und dadurch denke ich auch ein ganz gutes Wachstum, eine ganz gute Interaktion.
Speaker: Du hast auch immer so relativ viele Fragen, die du im Community-Tab stellst.
Speaker: So neulich hatte ich gelesen, wenn der Transporte Realität wäre oder sowas.
Speaker: Dazu kann ich sagen, die ein oder andere Frage oder das ein oder andere, was da kommt, könnte ein ganz gutes Indiz dafür sein, was noch kommt an Videos.
Speaker: Ja, das ist sozusagen schon mal so ein Vorfühlen, was die Interessensgebiete so sind, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Weil es ist manchmal auch nett, wenn dann, es schreiben ja auch hier und da unweigerlich Leute drunter und geben einen hier und da auch nochmal so anderen Input.
Speaker: Oder gerade wenn es umfragen geht, du kriegst halt so ein Gefühl für die Richtung, wo es bei den Leuten hingeht und das kann man dann mit einfließen lassen.
Speaker: Ja.
Speaker: habe ich jetzt mal so ausprobiert, hier und da schon gemacht und finde ich ganz cool.
Speaker: Ich habe ja damals auch gefragt, wer Stühle mag, so ganz stumpf, haben sich die Leute ja auch gewundert, was das jetzt soll.
Speaker: Ja, und dann kam der Käpt'ns Stuhl.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist also interessant, weil ich denke, das wird nur ein Bruchteil deiner Zuschauer so richtig in Gänze verstanden haben, was du dir so dabei gedacht hast.
Speaker: Weil ja nur ein Bruchteil auch nur den Community-Post mitbekommt und dann vielleicht auch jemand hat den Community-Post gesehen, aber das Video nicht und so weiter.
Speaker: Du kennst das.
Speaker: Das kann sein, aber macht ja nichts.
Speaker: Vielleicht ganz cool, wenn da die eine oder andere Person konfus in der Ecke steht und sich wundert, was ich da für einen Blödsinn poste.
Speaker: Und auf Twitch streamst du ja jetzt auch regelmäßig.
Speaker: Okay, kann man auch nochmal erwähnen.
Speaker: Ja, es ist jetzt jeden Donnerstagabend.
Speaker: Habe ich jetzt einfach mal eingeführt, nachdem ich lange überlegt habe, ob ich das dann auch regelmäßig hinbekomme.
Speaker: Mache ich jetzt einfach mal, ja.
Speaker: Und was gibt es da zu sehen?
Speaker: Also mein Fokus ist da auch ganz klar Science-Fiction, weil ich glaube, es ist gut, wenn man auch auf Twitch eine Nische bedient.
Speaker: Und ja, mir ging es ein bisschen darum, gerade wenn man so einen Kanal wie Dragwelten hat, ist halt Offline-Content.
Speaker: Und es gibt halt schon einige Leute, die freuen sich einfach, wenn man dann live ist, die dann mit mir interagieren können, Fragen stellen, zum Thema irgendwas sagen.
Speaker: Das passt ganz gut.
Speaker: Also das ist quasi...
Speaker: Mit dem Kanal will ich auch gar nicht so viel erreichen, sondern für mich ist es so wirklich einmal in der Woche einfach sich austauschen.
Speaker: Das finde ich einfach schön und klappt auch ganz gut bisher.
Speaker: Ich kann das gar nicht einschätzen.
Speaker: Wie ist das auf Twitch?
Speaker: Bekommt man da auch so neue Zuschauer?
Speaker: Wird man da vorgeschlagen, so wie auf YouTube?
Speaker: Oder ist das wirklich nur so, dass man sich seine Zuschauer selber organisieren muss?
Speaker: Also man wird vorgeschlagen, aber ich habe nach wie vor das Gefühl, nur wenn du eh schon groß bist.
Speaker: Also klar, es gibt dann ein paar Leute, die durchstöbern dann einfach die Kategorien, je nachdem in welcher du gerade streamst.
Speaker: Und da hast du vielleicht Glück, dass da der ein oder andere reinkommt.
Speaker: Aber ich glaube, ganz ohne externe Hilfe wird es da auch nicht wirklich was.
Speaker: Da musst du schon wirklich ein Ausnahmetalent sein und die Leute werden dann so auf dich aufmerksam sein.
Speaker: Bin ich aber nicht.
Speaker: Deshalb, für mich ist es eher so, hey, auf YouTube sage ich, guck mal, da können wir miteinander quatschen.
Speaker: Oder dann jetzt Short-Content, kommen dann auch ein paar Sachen.
Speaker: Und dann ist halt Twitch die Anlaufstelle.
Speaker: Ich glaube, das funktioniert so rum viel besser.
Speaker: Apropos Short-Content, ich habe gesehen, dass du da jetzt eine Zusammenarbeit hast.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Sie nennt sich Chicago.
Speaker: Ich muss mal nachfragen, warum.
Speaker: ein ungewöhnlicher Name, ja, die hilft mir da jetzt genau.
Speaker: Also da ist eigentlich ganz stumpf, man nimmt halt Clips aus dem Stream und verpackt die kurz als Short-Content und dann kommen die auf TikTok oder auch auf den Kanal.
Speaker: Ich habe mir halt einfach gesagt, ich mag kein Short-Content, ich mag die auch nicht zu erstellen.
Speaker: Ich finde das ganz furchtbar.
Speaker: Keine Ahnung warum.
Speaker: Und dann habe ich einfach mal rumgefragt und jetzt habe ich da einfach Hilfe und freue ich mich auch drüber.
Speaker: Was machst du, wenn du 10.000 Abonnenten hast?
Speaker: Oh Gott, das ist eine gemeine Frage.
Speaker: Ich hoffe, liebe Zuhörer, es ist jetzt nicht zu langweilig für euch, wenn wir jetzt mal über Kanäle oder so reden, aber könnt ihr auch mal in die Kommentare schreiben, wenn man ab und zu so einen Ausflug macht, sich gegenseitig solche Fragen stellt oder euch mal abholt, was wir sonst machen.
Speaker: Ob das okay für euch ist, könnt ihr ja auch gerne mal schreiben.
Speaker: Zu deiner Frage, ich bin schon, also ich muss schon ehrlicherweise sagen, so ab und zu denke ich drüber nach, weil es wirklich nicht mehr so weit weg ist.
Speaker: Und für mich ist es halt
Speaker: Ganz komisches Gefühl, weil auch ich, als ich angefangen habe mit dem Kanal, habe mir so gesagt, boah, wenn ich hier mal 10.000 Abonnenten habe, dann mache ich aber Sekt auf.
Speaker: Und es ist halt ganz komisch, weil der Kanal halt auch super natürlich wächst.
Speaker: Ja, also es ist so, wie soll ich das erklären?
Speaker: Ich glaube, du weißt, was ich meine.
Speaker: Also man wächst halt so Stück für Stück und die Leute kommen dazu, die Interaktion steigt und die Views hier und da.
Speaker: sind ja auch höher als noch am Anfang.
Speaker: Es ist halt alles so ein natürlicher Wachstum, deshalb will ich jetzt nicht sagen, dass die 10.000 nichts Besonderes werden.
Speaker: Aber halt, eigentlich weiß ich nicht, was ich dann mache oder was ich dann damit verbinde.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Also ich habe eine grobe Idee.
Speaker: Ich möchte ein ganz besonderes Video machen.
Speaker: Das habe ich schon seit einem Jahr im Kopf, brauche aber viel länger Vorbereitung als alles andere, was ich bisher gemacht habe.
Speaker: Da will ich schon was machen.
Speaker: Aber ich fühle mich gerade ganz komisch, wenn ich da an die 10.000 denke, weil, wie gerade schon gesagt, es war so super weit weg die ganze Zeit und dann kommt es doch so schnell näher.
Speaker: Und denkst du, dass es irgendwann ein Plateau gibt, also quasi eine Stufe, über die es dann nicht mehr hinausgeht, wo man dann für immer stehen bleibt und nie weiterkommt?
Speaker: Interessante Frage.
Speaker: Das ist ja auch der Grund, warum ich das Konzept vielleicht auch auf Sci-Fi übertragen möchte, weil die Themengebiete einfach ein bisschen breiter sind.
Speaker: Aber ich finde es halt auch spannend, ich mag halt Science Fiction.
Speaker: Und ich glaube bei Star Trek oder bei Trek-Welten, ich würde mal behaupten, bei 40.000 ist Schluss im deutschsprachigen Raum.
Speaker: Ja, halte ich für realistisch.
Speaker: Ja, aber ich glaube, da gibt es wirklich so einen Punkt, wo das Ganze einfach nicht mehr wächst.
Speaker: Oder es kommen so viele neue Fans dazu im Star Trek-Universum.
Speaker: Keine Ahnung, aber ja, ich glaube schon, dass da eine Grenze gibt.
Speaker: Bei dir ja weniger.
Speaker: Ja, da ich beispielsweise die Freiheit habe, auch über eine Serie wie Fallout zu sprechen, was ich zwar nicht gemacht habe, weil ich mich bei Staffel 1 nicht getraut habe und bei Staffel 2 die Zeit noch nicht.
Speaker: Aber ich wollte erwähnen, dass ich Staffel 2 jetzt beendet habe.
Speaker: Das heißt, ich habe Fallout alle...
Speaker: Episoden geguckt, die es gibt, nachdem ich gelesen habe, dass das Ende von Staffel 2 so überraschend wäre.
Speaker: Ja, das habe ich im Vorfeld auch gelesen.
Speaker: Ich jetzt nicht unbedingt.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Also ich fand es gut.
Speaker: Ich finde generell die zweite Staffel, ich finde beide Staffeln gut.
Speaker: Mir gefällt die Serie sehr.
Speaker: Aber ich fand das Ende jetzt nicht wirklich so total überraschend, sondern eher nachvollziehbar.
Speaker: Also geht mir ähnlich.
Speaker: Ich war jetzt nicht wirklich überraschend.
Speaker: Ich fand das Ende auch wirklich gut.
Speaker: Ich habe zum Teil in Staffel 2 gedacht, irgendwie zieht sich ein bisschen.
Speaker: Aber so Richtung Ende hat es mir wieder deutlich besser gefallen.
Speaker: Aber es ist nur meine Wahrnehmung.
Speaker: Eine coole Serie.
Speaker: Macht Spaß.
Speaker: Unterhält mich.
Speaker: Da sind viele total interessante Ideen dahinter und auch diese Erzählweise, dass dann immer mal wieder die Vergangenheit gezeigt wird, der Charaktere und wie das dann halt auch, wie deren Entscheidungen noch mit deren innerem Wertekompass verknüpft sind, um das jetzt mal vorsichtig auszudrücken.
Speaker: Es gibt ja sicherlich einige, die das noch nicht gesehen haben.
Speaker: Aber das gefällt mir.
Speaker: Also es ist irgendwie gut geschrieben.
Speaker: Ich mag die Charaktere und ich kenne natürlich auch die Negativpunkte, also die Kritik, die da häufig vorgebracht wird, warum die Serie dem einen oder anderen nicht gefällt.
Speaker: Da habe ich gar nichts drüber gelesen.
Speaker: Okay, vielleicht auch gut so, um sich selbst nicht kaputt zu machen.
Speaker: Aber ein häufiger Punkt ist zum Beispiel, sind diese Zufälle,
Speaker: dass der Protagonistin halt ausgerechnet halt so diese wichtigen Personen in der Welt halt so präsent begegnen.
Speaker: Und da muss ich sagen, man darf nicht vergessen, das ist eine Videospielverfilmung.
Speaker: Und es basiert ja auf der Rollenspielserie Fallout.
Speaker: Und dort ist es ja klar, also diese Protagonistin ist ja unsere Repräsentanz als Zuschauer beziehungsweise halt im übertragenen Sinne als Spieler.
Speaker: Und natürlich bist du als Spieler, egal wie geringfügig deine Person ist,
Speaker: begegnet die allen wichtigen Personen, weil ansonsten wäre das Spiel langweilig und selbst in Kingdom Come Deliverance, wo du einfach nur der Sohn eines Schmieds bist, begegnest du plötzlich den total ranghohen Königen und Politikern, weil ansonsten das Spiel halt nicht so spielenswert wäre und so ist halt auch die Serie.
Speaker: Das ist eine sehr seltsame Kritik, finde ich.
Speaker: Ja, das ist halt eine Serie oder auch ein Spiel.
Speaker: Also sonst wäre ja die ganze Dramatik weg.
Speaker: Kann man ja nicht einfach wegnehmen.
Speaker: Dann läuft die dann irgendwie, weiß nicht, soll die in der Woche einfach rumlaufen und irgendwelche unwichtigen Menschen treffen und dann unterhalten sie sich über Zahnbürsten oder was.
Speaker: Also nee, komisch.
Speaker: Okay, aber mich interessiert es, was gab es noch an Kritik?
Speaker: Ach, ich habe das gar nicht dann so mir merken wollen, weil ich wollte es mir dann auch selber nicht kaputt machen, weil ich einfach so zufrieden war, wie die Serie war.
Speaker: Denn ich bin ja ein riesengroßer Fan der Spiele, auch schon von Teil 1 und 2, die sich ja erheblich von den Spielen ab Teil 3 unterscheiden.
Speaker: Aber ich mag die total und ich habe auch Teil 4 dann in VR noch gespielt und liebe das.
Speaker: Und ich hatte deswegen auch große Angst, falls das halt nichts wird.
Speaker: Und ich war so froh, dass beispielsweise das ganze Art-Design halt so gut übernommen worden ist.
Speaker: Also es sieht so aus wie in den Spielen 3, 4 und New Vegas.
Speaker: Also gerade Staffel 2 erinnert der super stark an Fallout New Vegas, was ja unter den Fans so mit einer der beliebtesten Teile ist.
Speaker: Ich bin einfach nur froh und das würde ich mir nicht glauben.
Speaker: Wir wissen ja auch, dass es schlechter geht.
Speaker: Also ich muss dann immer, was Spieleadaption angeht, an Halo denken.
Speaker: Hast du die Serie gesehen?
Speaker: Habe ich nicht gesehen, aber mir wurde die sowohl empfohlen als gute Serie, als auch quasi, ich wurde gewarnt, dass ich sie mir nicht angucken soll.
Speaker: Keine Ahnung, was ich davon halten soll.
Speaker: Also geht anscheinend auch sehr weit auseinander.
Speaker: Ich sag mal so, ich will jetzt hier auch nicht spoilern, die erste Staffel fängt stark an, lässt aber auch stark nach.
Speaker: Also ich fand, wenn ich an die letzte Folgestaffel 1 denke,
Speaker: Aber da reden wir nochmal drüber, falls du es doch irgendwann mal gesehen hast, was du davon hältst.
Speaker: Also für mich war es schwierig anzusehen.
Speaker: Staffel 2 war aber tatsächlich wieder besser.
Speaker: Muss ich auch dazu sagen.
Speaker: Also die hat dann einfach nochmal ein bisschen Fahrt aufgenommen.
Speaker: Auch qualitativ wurde es etwas besser.
Speaker: Hast du denn auch die Halo-Spiele gespielt?
Speaker: Einen Teil mal.
Speaker: Ich weiß gar nicht mehr welche.
Speaker: Das ist wieder alles so lange her.
Speaker: Bist kein Xbox-Fan.
Speaker: Würde ich jetzt nicht sagen, aber ich bin kein Shooter-Fan auf Konsolen, weil ich ein Maus-Mensch bin.
Speaker: Ich bin halt mit der Maus und Tastatur aufgefahren.
Speaker: Ich habe Shooter noch rein mit Tastatur gespielt, will ich an der Stelle mal sagen.
Speaker: Ja, Wolfenstein und auch Doom konnte man komplett.
Speaker: Ich habe sogar mein erstes richtig komplexes Rollenspiel nur mit Tastatur gespielt, weil Gothic war ursprünglich auch nur für die Tastatur programmiert worden.
Speaker: War das nicht da, wo die gesagt haben, da muss jetzt noch Maus-Support sein?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann wurde die halt so halbherzig mit hinzugefügt.
Speaker: Aber man kann das Spiel komplett nur mit Tastatur spielen.
Speaker: Okay.
Speaker: Habe ich auch einmal gemacht.
Speaker: Ja, also gut, mittlerweile will ich die Maus nicht mehr missen.
Speaker: Ja, nee, sowieso.
Speaker: Aber wenn es jetzt darum geht, ob mit Gamepad oder mit Maus und Tastatur, bin ich auch eher für Maus und Tastatur.
Speaker: Gerade bei Shootern und Rollenspielen, finde ich einfach, hat man dann ein viel höheres Maß an Freiheit.
Speaker: Heutzutage sind Spiele natürlich stark darauf ausgelegt, dass sie mit dem Gamepad am besten funktionieren, weil ja der Konsolenmarkt ist halt nun mal der finanziell lukrativere Markt für die Spielehersteller.
Speaker: Es gibt auch gute Umsetzungen, aber mir geht es halt bei Shootern, also das finde ich ganz schlimm, wenn ich irgendwo zielen muss, dann...
Speaker: Na, Halo und Gears of War sind so zwei wirklich parate Beispiele.
Speaker: Wobei gibt es ja eigentlich auch für einen PC, oder?
Speaker: Game Pass.
Speaker: Ja.
Speaker: Habe ich da auch mal testen können, habe ich aber nicht.
Speaker: Oh, warte mal, jetzt zum Schluss, ich muss noch was erzählen, das habe ich ganz vergessen.
Speaker: Wenn ich ja von Spielen gerade rede, ich habe Star Trek Resurgence fertig gespielt.
Speaker: Oh, erzähl mal, wie hat es dir gefallen?
Speaker: Eben im Stream und voll geil.
Speaker: Also, sagen wir mal so, rein als, wenn man es wirklich nur als Spiel betrachtet,
Speaker: ist es echt nicht gut.
Speaker: Also Steuerung und es ist halt auch nicht schwer, es fordert dich nicht heraus.
Speaker: Aber, und hier gibt es halt wirklich ein großes Aber von der Story her, bombastisch gut.
Speaker: Also auch die Entscheidung, die man treffen muss, ich saß schon manchmal davor und hab echt überlegt, was ich da jetzt machen soll.
Speaker: Das hat mich sehr gut, also hat mich wirklich, wirklich überrascht.
Speaker: Ich hatte das auch mal angefangen, aber nicht zu Ende gespielt.
Speaker: Das sollte ich vielleicht endlich mal tun.
Speaker: Glaub mir, das lohnt sich.
Speaker: Das hatte mich erinnert an so ein David Cage Spiel, also sowas wie Heavy Rain, Detroit Become Human, wo du eigentlich gar nicht so wirklich Gameplay hast, außer ein paar Quicktime-Events und rumlaufen und halt Entscheidungen triffst.
Speaker: Genau.
Speaker: Also wie so ein interaktiver Film.
Speaker: Ja, aber wie gesagt, der Plot ist halt, oder auch der Plot-Twist dann, oder die Twists, die es geben kann, die sind echt gut.
Speaker: Also es ist wirklich wie ein langer TNG-Film.
Speaker: Ich war nämlich am Anfang auch so ein bisschen skeptisch, so die erste Stunde, würde ich sogar sagen, wo ich mir dachte, ja, mal gucken.
Speaker: Aber es wurde halt besser und besser.
Speaker: Und die Story war halt auch...
Speaker: echt cool und jetzt will ich eigentlich wissen, wie es weitergeht mit der Crew.
Speaker: Ja, richtig gut.
Speaker: Also kann ich nur empfehlen.
Speaker: Würdest du denn den zweiten Teil geben?
Speaker: Weißt du da was?
Speaker: Weiß ich nichts.
Speaker: Ich hätte mir gewünscht, sie hätten das auch ein bisschen kürzer gestaltet.
Speaker: Also geht schon recht lang.
Speaker: Ist jetzt nicht unbedingt schlecht, aber ne, wäre es lieber gewesen, sie hätten vielleicht das als Episoden geplant.
Speaker: Einfach ein bisschen kürzer und dann episodisch einfach neue Storys reinpacken.
Speaker: Ich hoffe, sie machen noch was.
Speaker: Story-technisch haben sie es drauf.
Speaker: Die kannst du auch wirklich zu Paramount CBS schicken und sagen, mach eine Serie.
Speaker: Die würden ihr was Geiles zaubern.
Speaker: Nicht mehr, nicht mehr sicher.
Speaker: Ich finde generell, dass das Star Trek Franchise in Sachen Merchandise und Gaming total stiefmütterlich behandelt wird.
Speaker: Man könnte auch sagen in Sachen Filme und Serien.
Speaker: Aber das ist ein anderes Thema.
Speaker: Ich finde es so schade, wenn du in irgendein Spielwarengeschäft gehst, ist natürlich alles voll mit Star Wars.
Speaker: Es gibt ein
Speaker: Überall Star Wars Merchandise, aber Star Trek Merchandise so gut wie kein.
Speaker: Und wenn es um Gaming geht, es gibt so Dutzende an Star Wars Spielen, manche gut, viele schlecht und es gibt so wenige Star Trek Spiele und davon auch nur so ganz wenige, die wirklich gut sind.
Speaker: Und dabei ist das Potenzial aber so groß.
Speaker: Also in meiner Vorstellung allein sowas wie Elite Force ist halt, also solche Spiele funktionieren doch oder jetzt halt das, was du jetzt gespielt hast.
Speaker: Es gibt doch so viel Potenzial.
Speaker: Ich verstehe es auch nicht so ganz, weil, also ich würde ja erstmal sagen, Star Trek ist sehr nischig.
Speaker: Halte ich auch eigentlich so fest.
Speaker: Aber sie wollen ja eigentlich nicht nischig sein.
Speaker: Also sie wollen ja eigentlich mehr in den Mainstream.
Speaker: Merkt man ja auch.
Speaker: Das beißt sich dann aber wieder mit dem fehlenden Merch und den fehlenden Spielen.
Speaker: Verstehe ich also überhaupt.
Speaker: Also auch nicht.
Speaker: Das ist irgendwie total komisch und das ist ein bisschen schade.
Speaker: Researching zum Beispiel ist ein ganz gutes Beispiel.
Speaker: Ich glaube, das Spiel hatte auch kein riesiges Budget.
Speaker: Hat halt keine so gute Engine, ja, es liegt jetzt nicht so auf Unreal oder so.
Speaker: Sieht halt auch dementsprechend nicht ganz so toll aus.
Speaker: Und ja, ich würde mir schon so das ein oder andere AAA wünschen für das Star Trek-Universum.
Speaker: Ich mir auch.
Speaker: Irgendwie so ein schönes Story-Spiel oder gerne auch einen Shooter, so wie Elite Force oder ein Rollenspiel oder einfach so, was ich auch total geil fand.
Speaker: Und das ist eigentlich gar nicht so ein komplexes Spiel, aber das war Bridge Crew, was ich halt auch in VR gespielt habe.
Speaker: Und ich habe da so ganz, ganz tolle Stunden damit verbracht, auch mit einer echten Crew, also mit echten Leuten, mit denen ich halt zusammen da die Enterprise, also es war ja nicht Enterprise, aber halt das Schiff befehlt habe,
Speaker: Und das ist halt einfach so geil und das war halt so billig gemacht.
Speaker: Also wenn man da ein bisschen mehr Komplexität reinbringen würde oder halt einfach ein Nicht-VR-Spiel, sondern halt irgendwie ein richtiges Spiel einfach machen würde, was den Alltag der Enterprise simuliert, das wäre doch der absolute Knaller.
Speaker: Ich habe gehofft, dass Star Trek Online genau das wird.
Speaker: Da war es ja damals, also wenn ich mich richtig erinnere, war es ja so, bevor Star Trek Online das wurde, was es wurde, war nämlich genau diese Richtung geplant.
Speaker: Man wollte so ein bisschen diese Richtung einschlagen, dass man da ein Schiff hat und da ist eine Crew drauf.
Speaker: Aber dann gab es, glaube ich, irgendwie...
Speaker: Also ich meine, dass das so war.
Speaker: Nagelt mich bitte nicht drauf fest.
Speaker: Aber ich glaube, entweder ist das Studio pleite gegangen oder sie haben nicht weitergemacht und dann wurde alles nochmal umgemodelt und alles dann nochmal verändert und in eine andere Richtung.
Speaker: Also es ging dann in eine andere Richtung.
Speaker: Aber ich glaube, die Ursprungsidee war mal sowas.
Speaker: Aber ja, haben wir auch nicht gekriegt.
Speaker: Schade.
Speaker: Aber weil du gerade sagst, kennst du dieses VR-Spiel, nicht Bridge Commander, sondern das um, wann kam das raus?
Speaker: 2013 oder sowas?
Speaker: Ne, war noch anders.
Speaker: Hier, wo man mit VR und anderen zusammen die Brücke befehligt.
Speaker: Nein, das ist ja Bridge Crew.
Speaker: Ne, meinst du nicht?
Speaker: Von Ubisoft.
Speaker: Meinst du nicht was Älteres?
Speaker: Nö, ich meine ein VR-Spiel.
Speaker: Achso, okay, dann alles klar.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Genau, Bridge Crew.
Speaker: Und das ist ja von Ubisoft und Ubisoft hat sein eigenes Spiel dann halt stiefmütterlich behandelt, einfach vergessen, nicht weiter gepatcht.
Speaker: Es gab ja wenigstens dieses Add-on, die Enterprise D, das war auch cool.
Speaker: Entschuldigung, ich lese sie auch gerade.
Speaker: Ich weiß, Ubisoft hat die Server abgeschaltet vom 17.09.225, also du kommst da schon gar nicht mehr rein.
Speaker: Genau.
Speaker: Okay, ja.
Speaker: Ja, das ist bitter.
Speaker: So schade.
Speaker: Ich habe dort wirklich so viel schöne Zeit verbracht.
Speaker: Das habe ich, also ich habe es ausprobiert und ich fand es auch toll, aber ich hatte nicht so die Leute um mich rum, die da Bock hatten mitzumachen.
Speaker: Na, ich hatte da anscheinend irgendwie Glück.
Speaker: Ich hatte da eine coole Crew.
Speaker: Ja, schade.
Speaker: Ein Spiel kommt ja, also es kommen noch zwei Spiele raus.
Speaker: Wie hießen das jetzt nicht Resurgence?
Speaker: Was war das andere?
Speaker: Hier mit Voyager...
Speaker: Ich vergesse den Namen.
Speaker: Warum sind die Namen eigentlich immer so komisch?
Speaker: So ein Taktik-Strategiespiel war das, oder?
Speaker: Genau, Across the Unknown, ja.
Speaker: Viele freuen sich drauf.
Speaker: Ich fand es nicht gut.
Speaker: Überhaupt nicht das, was ich mir vorstelle.
Speaker: Worauf ich aber noch hinaus will, weil das manche vielleicht noch gar nicht mitbekommen haben, jetzt muss ich aber auch nach einem Namen schnell suchen, es kommt nämlich auch noch ein Survival-Horror-Titel raus für VR.
Speaker: Star Trek Infection.
Speaker: Und das sieht gar nicht übel aus.
Speaker: Das heißt Star Trek Infection, müsste man nachgucken, ist interessant.
Speaker: Ein Hoffnungsschimmer.
Speaker: Ein Hoffnungsschimmer.
Speaker: Habe ich jetzt aber schon ein paar Mal gedacht.
Speaker: Haben wir doch ein versöhnliches Ende.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, ich hoffe, den Zuhörern da draußen hat es auch diesmal wieder Spaß gemacht.
Speaker: Und damit, lieber Rolf, sind wir am Ende und ich wünsche dir noch einen tollen Abend.
Speaker: Das gleiche wünsche ich dir auch und den Zuhörern.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Macht's gut.
Speaker: Ciao.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ciao.


