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Wie man einen Biketrail baut

Bewegt was! Jugend, Sport und Demokratie

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Speaker: Ich bin eigentlich kein Adrenalin-Junkie, aber was für ein geiler Sport ist bitte Mountainbiken?

Speaker: Heute geht es um ein richtig krasses Sportprojekt und wie man seinen eigenen Trail baut.

Speaker: Also Mountainbiking.

Speaker: Ich stelle es mir ein bisschen so vor.

Speaker: Du hast so einen heißen Tag und hast wenig Geld und willst irgendwas machen, was nichts kostet.

Speaker: Du hast ein Rad da stehen und dann schwingst du dich drauf und fährst hoch.

Speaker: Vielleicht hast du sogar Freunde da, die du triffst und quatsch mit denen ein bisschen.

Speaker: Irgendwann denkst du dir so, jetzt ist Zeit und machst diese eine Kurve in den Trail rein, der Staub wirbelt unter den Reifen auf, du bist plötzlich 50 kmh schnell, machst extrem hohe Sprünge, es geht richtig ab, du bist ultra unter Adrenalin und irgendwann kommst du unten an und bist so, boah, und du zitterst so richtig.

Speaker: Und das machst du drei, vier Mal und es kostet nichts und am Ende bist du einfach richtig erfüllt.

Speaker: So, glaube ich, ist Mountainbike für viele Menschen.

Speaker: Und ich fand das geil, ich habe es euch gerade beschrieben, ich bin ziemlich begeistert und habe mal geguckt, ob das für mich auch in Frage kommen würde und auf Google Maps geschaut.

Speaker: Die nächste Mountainbike-Strecke ist einfach eine Stunde mit dem Fahrrad entfernt oder so eineinhalb Stunden mit den Öffis.

Speaker: Wenn ich wirklich Mountainbiken zu meinem regelmäßigen Sport machen würde, dann würde ich ewig brauchen die ganze Zeit.

Speaker: Das ist mir einfach zu weit weg.

Speaker: Ich bin zu faul dafür.

Speaker: Ich hätte keinen Bock, in der Woche mehrmals 40 Minuten mit dem Fahrrad zu fahren, nur um zu meinem Sport zu kommen.

Speaker: Aber es gibt wirklich Menschen, die sind so begeistert und das respektiere ich unglaublich, mehrmals in der Woche so mehrere Stunden Fahrrad zu fahren oder Auto zu fahren, nur um zu ihrem Sport zu kommen.

Speaker: Da frage ich mich wirklich, wie machen die Leute das?

Speaker: Und gibt es da nicht vielleicht eine bessere Lösung?

Speaker: Eine Person habe ich getroffen, die hat eine Antwort darauf.

Speaker: Das ist Tobi Radtke.

Speaker: Mit dem habe ich neulich über sein Hobby Mountainbiken gesprochen.

Speaker: Der ist wirklich mit 13, 14 jede Woche

Speaker: drei bis vier mal 40 Kilometer nach Freiburg gefahren, nur um Mountainbiken zu können.

Speaker: Ich check, dass er dann irgendwann sagt, das ist mir zu viel.

Speaker: Was der dann aber gemacht hat, ist, der ist zu seinen Freunden gegangen und hat denen gesagt, jo Jungs, lasst uns mal probieren, selber einen Trail zu bauen.

Speaker: Waldkirch ist so am Rande des Schwarzwalds und die haben richtig, richtig gute Hügel.

Speaker: Und er hat gesagt, wir gehen ins Gemeinderat, wir probieren das, wir versuchen einen eigenen Trail zu bauen.

Speaker: Wie die Jungs versuchen einen Trail zu bauen, wie sie immer wieder fast scheitern und wie ihr vielleicht sowas auch mal machen könnt.

Speaker: Darum geht es heute in der dritten Folge von Bewegt Was, dem Podcast von der Bikestrecke ins Rathaus.

Speaker: Ich bin Max Seidel und ich habe ultra Bock auf die Geschichte.

Speaker: Bevor es losgeht, zwei kurze Side Notes.

Speaker: Die erste, die Audioqualität von Tobi, ist zwischendrin echt schlecht gewesen, weil ich ein bisschen schlecht aufgenommen habe und man unsere Schritte die ganze Zeit hört.

Speaker: Tut mir echt leid, ich habe versucht, nur die Zitate zu nehmen, wo man ihn ganz gut versteht, aber manchmal ist es leider echt schwer verständlich.

Speaker: Und zweitens, wenn ihr vielleicht selbst Entscheidungsträger seid, in die Richtung was entscheiden könnt oder Leute kennt, die das können, zwischendrin sagt Tobi auch mehrere Sachen, die in der Kommune besser laufen können, um genau solche Projekte für junge Menschen zu unterstützen.

Speaker: Also bleibt dran und hört zu, damit wir junge Menschen in der Zukunft bessere Möglichkeiten haben, um mitzuwirken.

Speaker: Zurück zur Geschichte.

Speaker: Ich bin neulich nach Waldkirch gefahren und ich habe Tobi getroffen.

Speaker: Tobi hat einfach eine sehr spannende Geschichte zu erzählen und man kann echt viel davon lernen, wenn man sein eigenes Sportprojekt oder einen eigenen Trail umsetzen möchte.

Speaker: Dann dachte ich mir auch und hatte die grandiose Idee, ich schaue mal, wie es Tobi selber damals hatte und bin mit dem Fahrrad gefahren von Freiburg nach Waldkirch.

Speaker: Okay, es war nicht ganz die gleiche Strecke, aber zumindest ein Teil der Strecke bin ich gefahren.

Speaker: Und mann, es war so anstrengend, es war heiß und ich bin eigentlich ein guter Fahrradfahrer, aber das war echt nicht meins.

Speaker: Und deswegen kann ich Tobi jetzt sehr gut verstehen, warum er einen Trail in seiner Nähe bauen möchte.

Speaker: Also, ich habe Tobi in Waldkirch getroffen und damit ihr ihn euch besser vorstellen könnt, beschreibe ich ihn erstmal.

Speaker: Er ist so ein sehr nüchterner Typ, aber hat sehr viel Begeisterungsfähigkeit.

Speaker: Das merkt man ihm an.

Speaker: Er ist so 21, 22 Jahre alt und man sieht ihm an, dass er viele Stunden in seinem Leben geschaufelt hat.

Speaker: Aber er will sich selbst erst

Speaker: Also ich bin Tobias Radtke, geboren hier in Wallkirch, wo auch der Woodie Trail ist.

Speaker: Bin hier zur Schule gegangen, hab mit einer Freundesgruppe, die ich hier bei Mountainbiken kennengelernt habe, auch wie ich an den Sportnamen gekommen bin, haben wir uns halt die Idee gewünscht, in Wallkirch einen Mountainbiketrail zu haben, weil wir bisher immer nach Freiburg gefahren sind und so ist das Ganze entstanden.

Speaker: Der ganzen Geschichte widmen wir uns heute.

Speaker: Wir gehen los, Tobi will mir was zeigen.

Speaker: Während wir durch Waldkirch laufen, erzählt mir Tobi von seinem Weg zum Mountainbiken.

Speaker: Es beginnt ganz klassisch mit seinem Vater und Cousin durch den Wald.

Speaker: Mit einem normalen Fahrrad.

Speaker: Einfach die Waldwege hoch und runter.

Speaker: Sein erstes Mountainbike bekommt er von seiner Oma geschenkt.

Speaker: Und er baut es vor ihr auf.

Speaker: Seit 10 Jahren mountainbikt er jetzt schon.

Speaker: Irgendwann will er richtig mountainbiken und tritt dem Waldkircher Schiefe ein bei.

Speaker: Der hat selber auch eine Mountainbike-Sektion.

Speaker: Aber da geht es nur um Touren, langweilig den Berg hoch und runter fahren.

Speaker: Was er will, ist Trails, Adrenalin, Downhill.

Speaker: Deswegen geht er nach Freiburg.

Speaker: In Freiburg tritt er dem Mountainbike-Verein bei, der größte Mountainbike-Verein Deutschlands.

Speaker: Dort findet er auch Freunde, die genauso wie er in Waldkirch leben.

Speaker: Und gemeinsam fahren sie immer diese 40 Kilometer ultra weit, vor allem für 15-14-Jährige.

Speaker: Und dabei denken sie sich, so schwer kann es doch nicht sein, einen Trail zu bauen.

Speaker: In Freiburg bei dem Verein sehen sie es ja auch immer, immer wieder, dass neue Trails eröffnet werden.

Speaker: Und es gibt ja auch genug Hügel.

Speaker: Also wir waren eine Freundes-Pukke geworden.

Speaker: Fünf, sechs Jungs.

Speaker: Derzeit alle so irgendwie zwischen 15 und 17.

Speaker: Wir hatten die Idee und dann halt eben noch der Darren.

Speaker: Ja, der ist zu der Zeit irgendwas um die Kletzelschen gewesen, wo wir die Kletten.

Speaker: Darren kennt die Jungs vom Mountainbiken.

Speaker: Er ist selbst ein Waldkircher Mountainbiker, der diese 40 Kilometer nach Freiburg fahren muss.

Speaker: Die Truppe versteht sich gut und mit Darren finden sie einen neuen Verbündeten.

Speaker: Der 40-Jährige wird der seriöse Planer, während die Jungs die motivierte Truppe sind, die es vorantreibt.

Speaker: Die Jungs haben Bock auf das Projekt.

Speaker: Aber wie macht man so einen Trail eigentlich?

Speaker: Und wie kriegt man den genehmigt?

Speaker: Die haben keine Ahnung, woher auch.

Speaker: Also bleibt der Trail erstmal ein Traum.

Speaker: Aus die Geschichte.

Speaker: Sie wissen nicht, wie es weitergeht und das war's.

Speaker: Nein, die Jungs haben Glück.

Speaker: Die Gemeinde Waldkirch hat eine Lösung für sie.

Speaker: Das Projekt hier ist aus dem Jugendforum entsprungen.

Speaker: Das war halt eine Möglichkeit für Jugendliche mit einer Idee.

Speaker: komplette Idee oder auch Jugendliche, die einfach Lust hatten, eine Idee zu suchen, wo sie mitwirken können.

Speaker: Also, da konnten wir uns nicht einbringen und sozusagen, wir haben unseren Trailbau bestellt.

Speaker: Auch ein anderes Thema zu derzeit ist ein Krüger, weil der Unterstand an der Elst, dass wir guten Abend feiern kann mal.

Speaker: Kein anderes Projekt aus dem Jugendforum schafft es weiter.

Speaker: Der Unterstand, der eigentlich am weitesten geplant war, scheitert daran, dass die ganzen Schüler Abschluss gemacht haben und nicht mehr weiter daran arbeiten konnten.

Speaker: Es gibt ein Jugendforum und am Ende hilft es trotzdem so wenig Projekten.

Speaker: Das finde ich schade.

Speaker: Für den Trail ist es trotzdem eine Chance.

Speaker: Genau, da konnte man sowieso Sachen vorstellen.

Speaker: Und dann am Ende ging es halt so weit, dass man die Möglichkeit hatte, da rüber dann das in den Stadtrat, Sittbänken, in den Gemeinderat.

Speaker: Die Jungs bringen Woody tatsächlich in den Stadtrat.

Speaker: Jetzt müssen sie ihr Projekt richtig begründen.

Speaker: Die Begründung war natürlich eigentlich, hey, in Freiburg gibt es super viele Trails.

Speaker: Das wird super angenommen.

Speaker: Das ist für die Stadt wenig Arbeit.

Speaker: Das würde getragen von einem Verein von uns.

Speaker: Wir würden es anlegen.

Speaker: Und das wäre eine echt kostengünstige Sportmöglichkeit, die es hier noch nicht gibt in der Region.

Speaker: Wir haben es auch ganz konkret mit dem Beispiel begründet, dass wir und viele andere Leute aus Waldkirch dann jetzt halt immer nach Freiburg fahren.

Speaker: Das heißt Fahrrad, Auto, Zug, aber jedes Mal musst du halt irgendeine Stunde da hinkommen und dann fährst du.

Speaker: Und jetzt hast du mit dem Buddi Hättemann dann die Möglichkeit in Waldkirch.

Speaker: Das bringen sie in den Gemeinderat.

Speaker: Doch bevor es richtig losgehen kann, kommt doch noch was dazwischen.

Speaker: Witzigerweise war das ein bisschen ungünstig, weil da war bei uns an der Schule Corona und in den Gemeinderat durften wir dann tatsächlich alle nicht.

Speaker: Aber wir hatten zum Glück einen Freund, der war auf einer anderen Schule in Köln, der musste dann die Präsentation alleine halten.

Speaker: Warum durft ihr nicht im Gemeinderat?

Speaker: Ach, ihr hattet Corona in der Schule.

Speaker: Wir hatten kein Corona, aber es war halt, sagen wir mal, so als Risiko eingestuft.

Speaker: Und deswegen durften wir nicht an den Gemeinderatssitz in Italien.

Speaker: Genau, und dann im Gemeinderat können wir das erst mal vorstellen.

Speaker: Und dann haben eigentlich der Beschluss, wenn ich mich noch recht erinnere, dass wir das umsetzen können.

Speaker: Und dann ging es in viele Ortsbegehungstermine mit dem Förster und mit Naturschutzbehörde, indem man dann die Idee konkret ausgearbeitet hat.

Speaker: Einfach gesagt, was Tobi hier im Nachhinein so nebenbei zählt, sind sehr, sehr gute Nachrichten für ihn.

Speaker: Denn der Gemeinderat hat die Möglichkeit für den Trail eröffnet.

Speaker: Der Gemeinderat möchte helfen.

Speaker: Das heißt aber noch nicht gleich, dass es den Trail sofort geben wird.

Speaker: Denn es fehlen noch wichtige Schritte.

Speaker: Und die größten Gegner des Projektes sind bisher noch gar nicht vorgekommen.

Speaker: Der nächste wichtige Schritt ist das Genehmigungsverfahren.

Speaker: Da hat Tobi einen Vorteil, weil Freiburg eine Vorbildregion ist, was so Genehmigungsverfahren für Mountainbike-Trails angeht.

Speaker: Es hat sich halt einfach, sagen wir mal, durch Freiburg hat sich so eine Standard Operating Procedure ein bisschen entwickelt.

Speaker: Man hat schon viele Trails gemacht, neuere Trails werden dadurch einfacher.

Speaker: Aber auch immer noch, es ist immer noch große Diskussion für neue Trails.

Speaker: Es gibt immer wieder Schwierigkeiten.

Speaker: Es ist nicht so, dass nach dem Treffen-Trail die nächste Fünfte alleine kommt.

Speaker: Aber in Freiburg ist es einfach so ein nerviger Boden für das Feld.

Speaker: Das Genehmigungsverfahren ist zwar der langwierigste und nervigste Teil, aber Tobi hat einen Vorteil.

Speaker: die Standard Operating Procedure von den Freiburger Behörden.

Speaker: Und er hat auch nicht so eine riesige Angst davor.

Speaker: So ist es dann abgelaufen.

Speaker: Genau, es war halt, dass wir dann die Entscheidungsträger, auch Forst, Naturschutz, die wurden uns dann zur Hand gegeben und mit denen konnten wir uns dann treffen und das Projekt konkret ausarbeiten.

Speaker: Also, es geht los.

Speaker: Tobi fängt an, sich mit den Leuten aus der Stadt zu treffen.

Speaker: Und da wird den Jungs klar, das wird nicht leicht.

Speaker: Es gibt wirklich viel Kritik an dem Trail und es gibt wirklich Gegner, die diesen Trail verhindern wollen.

Speaker: Es war nicht immer einfach.

Speaker: Also es waren schon auch, wir hatten auch nicht nur Befürworter für diesen Trail.

Speaker: Bei vielen Terminen mussten wir die Idee schon auch hart verteidigen.

Speaker: Also zu Anfang sind natürlich erstmal Leute schockiert.

Speaker: So, hey, hier kommen irgendwelche Leute und wollen irgendwas in den Wald bauen.

Speaker: Die ersten Begehungen halt mit der Stadtverwaltung, da musste man dann schon nochmal so, ja, dass das wirklich klappt, muss man wirklich mit Nachdruck argumentieren und dass das alles läuft.

Speaker: Was war das Hauptargument gegen den Trail?

Speaker: Ja, einmal der Eingriff hier in den Wald, dann die Sorge, dass es so ein kurzzeitiges Projekt ist, weil wir natürlich Jugendböcke sind und jeder denkt, vielleicht im Freihand sind die alle weg, das ist vorbei.

Speaker: Das ist halt nicht nachhaltig, die Anlage.

Speaker: Da waren natürlich schon große Sorgen da.

Speaker: Das war ein bisschen diskriminierend.

Speaker: Ja.

Speaker: Und man muss natürlich auch sagen, nicht jeder ist Fan vom Mountainbikesport.

Speaker: Sagen wir mal, viele Wanderer kennen natürlich den Mountainbiker als so einen Blödmann, der heizt da durch den Wald und pöbelt da nicht rum.

Speaker: Und das ist natürlich auch erstmal so ein Image, von dem wir uns ein bisschen loslösen mussten, weil wir wollen ja eigentlich genau das Gegenplan.

Speaker: Wir wollen ja eine Strecke für Mountainbiker, dass man sich gegenseitig nicht nervt.

Speaker: Also, dass die Wanderer ihr Ding machen können und wir können unser Ding machen.

Speaker: Und das musste man, musste man schon hart argumentieren.

Speaker: Und das hat dann schon auch geklappt, weil das sieht man ja.

Speaker: Okay, man hat Konfliktsituationen im Wald, wenn man das entzerrt, jeder kriegt seinen Teil, ist ja besser.

Speaker: Die Begründung für den Mountainbike Trail ist ziemlich wasserdicht.

Speaker: Aber es gibt immer noch sehr gute Argumente dagegen, vor allem aus Sicht des Waldes.

Speaker: Ich meine, welcher Wald mag es, wenn man Bäume von ihm fällt und einfach ein Trail in die Mitte gräbt.

Speaker: Wer verteidigt den Wald?

Speaker: Der Förster.

Speaker: Herr Dieter Loos in Waldkirch, der ist auch immer noch Förster.

Speaker: Der wird für die Jungs mit seinen zugegebenermaßen sehr fairen Ansprüchen das größte Problem sein in nächster Zeit.

Speaker: Und mit ihm habe ich auch über den Trail gesprochen.

Speaker: Als erstes, was ein Mountainbike Trail überhaupt mit einem Wald macht.

Speaker: Ja, ich meine, er bringt halt einfach zusätzlich etliche Leute in den Wald und dadurch einfach eine zusätzliche Störung für die Natur und für die andere Erholungssuchende teilweise auch, ja.

Speaker: Herr Loos ist wirklich kein Fan von dem Projekt.

Speaker: Doch sie müssen sich immer wieder treffen, um den Trail zu planen.

Speaker: Also ich war jetzt kein Fan von der Idee.

Speaker: Nein, da war ich kein Fan, nee.

Speaker: Aber als Mitarbeiter der Stadt bin ich natürlich derer Aufforderung nachgekommen, das Projekt verwirklichen zu lassen und habe meinen Teil dazu beigetragen.

Speaker: Herr Loos ist, wie gesagt, kein Fan von dem Projekt.

Speaker: Aber zum Glück für die Jungs bleibt ihm nicht so viel Wahl.

Speaker: Er ist auch dem Gemeinderat unterstellt.

Speaker: Genau, der Herr Loth, mit dem hatten wir dann hier die Ortstermine und die Regierung.

Speaker: Die hat sich ein gutes Areal heraus specialisiert.

Speaker: Der Portschritt hat natürlich Ansprüche, die er stellt, wie das auszusehen hat.

Speaker: Zum Beispiel die Dimension von bestimmten Sprüngen.

Speaker: Zum Beispiel, man müsste hier den Gas abwehren.

Speaker: Da entsteht keine Techniklinienführung, ob es irgendwelche Schonungen gibt.

Speaker: Der Wald ist ein bisschen hochverwirtschaftet.

Speaker: Ökosystem, sagen wir mal.

Speaker: Und die zwei Begriffe passen schon auch zusammen, weil das ist einmal natürlich ein Ökosystem aus Naturschutzsicht.

Speaker: Und das ist natürlich auch ein Bereich, ein Leben, ein Waldwirtschaftssystem wird, wo wir geerntet werden.

Speaker: Sie treffen sich also immer wieder, erstellen Gutachten, sprechen mit der Partei und der Partei.

Speaker: Und vor allem mit dem Herr Loos klären sie sehr viele Probleme.

Speaker: Und es dauert sehr lange, bis sie endlich die Genehmigung bekommen.

Speaker: Ich würde jetzt mal anfangen ab dem Moment, wo wir das aktiv verfolgt haben, insofern, dass es im Gemeinderat war, wir diese Präsentation gehalten haben.

Speaker: Danach ging es in etwa ein Jahr, viele Ortstermine, viele Begehungen, bis wir dann oben den ersten Spatenstich hatten.

Speaker: Ein Jahr.

Speaker: Ein Jahr finde ich wirklich hart.

Speaker: Vor allem für 15-, 16-Jährige.

Speaker: In einem Jahr ist bei mir damals so viel passiert und ich habe mich so krass geändert.

Speaker: Ich habe, glaube ich, nicht die Geduld gehabt, um ein Jahr ein Projekt durchzuhalten.

Speaker: Respekt an die Jungs.

Speaker: Tobi sieht darin ein großes Problem allgemein für so Jugendprojekte.

Speaker: Genau, also bei der Jugendarbeit eine Sache, die kritisch ist, ist das natürlich Jugendarbeitsprozess oder nicht Jugendarbeitsprozess, sondern Verstattungsprozess, einfach langsam.

Speaker: Und junge Leute, die haben halt sehr viel Bock, sind sehr motiviert, aber dann passiert auch viel im Leben.

Speaker: Die sind unter Umständen einfach weg nach einem Jahr, die sind dann in einer ganz anderen Lebensphase.

Speaker: Die haben jetzt eine Idee und möchten jetzt was umsetzen und ich denke, dass Jugendarbeitbeteiligung gut funktioniert, muss man für solche Sachen, die ja oft auch keine schwarze Magie sind, vergleiche nochmal so einen Unterstand an der Elz.

Speaker: Ja, das kann man schaffen, wenn man dafür einen Ort findet, da muss sich halt einer mal zwei, drei Tage ranhocken.

Speaker: der weiß, wo er nachfragen muss und dessen Erfahrung bringen muss, wo es geht.

Speaker: Und dann kann man sowas meiner Meinung nach umsetzen.

Speaker: Ich will nicht sagen, dass jeder Verwaltungsprozess völlig trivial ist, das stimmt nicht.

Speaker: Aber wenn man Jugendarbeit tauschen will, dann muss man auch so weit an sich selber arbeiten als Stadtverwaltung, dass man sagt, hey, die Leute sind sehr motiviert, aber nicht für zwei Jahre.

Speaker: Und das heißt, sein Wunsch wäre, dass es schneller geht.

Speaker: Genau.

Speaker: Wenn man einen hochbaren Jugendbeteiligungsprozess haben will, muss man einfach irgendwie ein bisschen mit Geschwindigkeit mit den jüngeren Leuten mitarbeiten.

Speaker: Die sind halt finanziell Vierter und haben keine Lust, zum fünften Mal jetzt da irgendwie sich mit Dingen rumzuschlagen, die aus derer Sicht vielleicht nicht so richtig sind.

Speaker: Das sagt Tobi dazu.

Speaker: Aber sie haben es geschafft am Ende.

Speaker: Sie haben durchgehalten und die Genehmigung bekommen.

Speaker: Und Tobi erinnert sich noch relativ genau an einen ziemlich coolen Moment, wie er die Genehmigung hatte und sie endlich mit dem Bauern anfangen durften.

Speaker: Und wir hatten natürlich die Genehmigung frisch in der Tasche und es war ein unbeschreibliches Gefühl.

Speaker: Also so lange daran gefeilt zu haben und dann das Go zu haben, jetzt könnt ihr loslegen.

Speaker: Ich kann mich an die Spauern oben erinnern, wir saßen da dann, alle schon stundenlang geschaufelt, völlig kaputt, es hat geregnet aus Strömen.

Speaker: Dann hatten wir da irgendwie noch so eine Plane.

Speaker: Wie lag da rum?

Speaker: Haben wir uns ein kleines Besteck aufgebaut.

Speaker: Irgendeiner ist runter zum Dönermann gefahren und hat Essen geholt.

Speaker: Da haben wir da oben in der Kälte bei Regen gesessen, aber wir waren überglücklich.

Speaker: Ja, haben da geschaufelt und gearbeitet.

Speaker: Da kann ich mich sehr gut dran einherzen.

Speaker: Ein Traum.

Speaker: Sie haben es geschafft.

Speaker: Sie haben diese Genehmigung in der Tasche.

Speaker: Dieser Moment muss so cool gewesen sein.

Speaker: Es ist auch wirklich cool, wenn du dann diese Genehmigung hast, dann darfst du durch diesen Wald laufen und sagen, hier will ich den Trail bauen, da und das sieht cool aus.

Speaker: Und Tobi erzählt, wie das dann abläuft.

Speaker: Bist du aber im Wald und sagst, hier, hier, hier, hier.

Speaker: So in der Art.

Speaker: Also wir haben, man sieht es auch.

Speaker: Guck mal, hier sieht man das.

Speaker: Da ist mal so eine weiße Markierung an dem Baum.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das ist eine originale Markierung, die symbolisieren sollte, wir wollen rechts von diesem Baum die Strecke legen.

Speaker: Bei uns ging das so ab, wir hatten dieses Gebiet, wir hatten eine grobe Fläche, in der wir uns aufhalten könnten, einerseits begrenzt durch Naturschutzfaktoren, andererseits begrenzt durch Eigentümerverhältnisse.

Speaker: Und dann ist es wirklich so, du kannst dich eigentlich ausspielen und gehst dann durch den Wald und sagst, ja, okay, das könnte cool sein.

Speaker: Und da baut man dann den Trail.

Speaker: Da bin ich schon fast ein bisschen neidisch.

Speaker: Das klingt wie so eine große Freiheit, sich so einen Trail am Ende bauen zu dürfen.

Speaker: Aber sie haben es sich auch wirklich verdient nach dem Jahr.

Speaker: Wie ihr vielleicht gemerkt habt, stehen wir inzwischen im Wald.

Speaker: Tobi wollte mir ganz am Anfang was zeigen.

Speaker: Und das war die Jumpline.

Speaker: Das ist das Herzstück der Mountainbike-Strecke.

Speaker: Die war nicht nur ein riesen Kraftakt zu bauen, sondern auch ein sehr, sehr großes Streitthema.

Speaker: Wir kommen zum nächsten großen Konflikt.

Speaker: Die Jumpline und schon wieder Konflikte mit Herr Los.

Speaker: Damit die Jumpline überhaupt nicht gebaut werden kann, haben die Jungs Glück.

Speaker: Ein Unternehmer aus Waldkirch hilft Ihnen.

Speaker: Das war von einem Bauunternehmer aus Waldkirch.

Speaker: Und auch genau hier, wo wir gerade sind, haben wir gerade da.

Speaker: Nein, wir wissen ja schon Erdbewegung, da wirst du von Hand nicht so richtig berücksichtigt.

Speaker: Da hatten wir dann einen Bagger zur Verfügung gestellt gekriegt.

Speaker: Der wurde jetzt hier hochgefahren.

Speaker: Mit Diesel und anderen.

Speaker: Und dann konnten wir das, dank der Unterstützung von einem Mountainbike-Händler aus Freiburg, erst Bagger gefahren.

Speaker: Und dann konnten wir das hier zusammen hinstellen.

Speaker: Und dann kann man sich das eigentlich so vorstellen, einer sitzt im Bagger und macht die groben Erdbewegung, möglichst präzise und final.

Speaker: Und dann ist unten halt eine Bodencrew und dann hatten wir hier ein Wochenende, zwei, drei Tage und haben Vollgas gegeben, dass das fertig wird.

Speaker: So ein Bagger macht natürlich noch mehr Probleme mit dem Wald.

Speaker: Und ich habe vorher schon gesagt, es gibt Probleme mit Helllos.

Speaker: Und das war auch ein sehr interessantes Ereignis insofern, weil die Jumpline war natürlich auch schon so ein bisschen grenzentestend.

Speaker: Weil das sind schon große Sprünge hier im Wald, das sind schon auch große Erdbewegungen.

Speaker: Und dann hatten wir danach auch wieder etliche Termine mit dem Forst, wo dann mussten wir uns erstmal wieder alle so auf einen Nenner finden, weil jeder hat so seine Vorstellung.

Speaker: Der Forst hatte sich zu der Zeit ein bisschen vorgestellt, ah, das wird vielleicht ein bisschen kleiner.

Speaker: Wir hatten unsere Idee.

Speaker: Es gibt also wieder Stress mit dem Forst.

Speaker: Herr Los geht sogar noch weiter und sagt...

Speaker: Was mir nicht so gefallen hat, war einfach, dass vielfach Absprache nicht eingehalten wurde.

Speaker: Also wenn es darum ging, wie hoch die Bauwerke Sprünge sein sollen.

Speaker: Oder es wurde auch mal der Trail hinterher noch mal ein bisschen verlegt.

Speaker: Danach erzählt er mir länger, wie die Jungs die Absprache nicht gehalten haben.

Speaker: Hier mal ein Baum mehr gefällt, da mal einen Sprung höher gemacht.

Speaker: Und das ist gar nicht lustig, weil das Projekt steht dadurch ein bisschen auf der Kippe.

Speaker: Die Jumpline hat Heloos relativ wütend gemacht.

Speaker: Die Jungs haben vielleicht ein bisschen zu motiviert mit dem Bagger angepackt.

Speaker: Bis es weitergehen kann, müssen die Jungs erst mal wieder mit Herrn Lohs sprechen können.

Speaker: Irgendwann einigen sie sich dann doch auf einen Kompromiss und sie müssen die Jumpline zurückbauen.

Speaker: Und dann haben wir auch noch mal ein bisschen nachgearbeitet, die Sachen ein bisschen weniger mächtig gemacht.

Speaker: Das ist dann... Also das ist immer so ein dynamischer Entscheidungsprozess, dass das Ergebnis dann so für alle passt.

Speaker: Und der Jumpline ist am Ende Herr Loos halbwegs selbstzufrieden.

Speaker: Da hilft auch der Freiburger Verein wieder.

Speaker: Inzwischen hat sich die Sache beruhigt und das funktioniert eigentlich ganz gut.

Speaker: Dadurch, dass ein großer Verein hinter dran steht, läuft die Sache einfach sicher auch ganz ordentlich.

Speaker: Was ich interessant fand war, Herr Loos meinte, mit Erwachsenen wäre das nicht anders verlaufen.

Speaker: Glauben Sie, das Projekt wäre wesentlich anders verlaufen, wenn es jetzt eine Erwachsenengruppe durchgesetzt hätte?

Speaker: Nicht unbedingt, nein, weil natürlich die, die sowas bauen, ihre eigene Interesse haben.

Speaker: Wir haben es mit anderen Projekten schon erlebt, wo Erwachsene tätig waren, wo es sich auch nicht unbedingt an die Absprache gehalten wurde.

Speaker: Der Konflikt mit der Jumpline wird am Ende doch gelöst und sie dürfen den Trail weiterbauen.

Speaker: Sie bekommen noch ein bisschen Geld vom Gemeinderat und schaufeln und spitzhacken dann selbst mit noch ein paar anderen Freiwilligen den Trail bis zum Ende.

Speaker: Diese Jungsgruppe aus den fünf, sechs, sieben, am Ende acht, neun, zehn, zwölf Jungs.

Speaker: Sie handeln bis zum Ende mit Herrn Loos immer wieder Sachen aus und schaffen es.

Speaker: Am Ende gibt es einen Trail, mit dem Herr Loos, der strenge Förster, selbst gut leben kann.

Speaker: Würden Sie sagen, Sie sind jetzt zufrieden mit dem heutigen Stand, obwohl das Ganze so, also jetzt nicht ganz optimal gelaufen ist mit den Absprachen?

Speaker: Ja, ich kann gut damit leben, ja.

Speaker: Jetzt wird es höchste Zeit, euch mal den Trail vorzustellen.

Speaker: Jetzt ist er geschafft.

Speaker: Tobi und ich stehen mitten im Wald.

Speaker: Und hier war vorher komplett Wald?

Speaker: Hier war nichts.

Speaker: Keine Strecke.

Speaker: Hier war Wald.

Speaker: Der Naturerlebnisfahrt oben, der hat existiert.

Speaker: Aber das hier ist alles Handarbeit.

Speaker: Hast du hier auch eine Schaufel irgendwo angesetzt?

Speaker: Oder überall?

Speaker: Ja, überall.

Speaker: Boah, man muss sich mal vorstellen.

Speaker: Der Woody, so wurde der Trail am Ende genannt, das habe ich noch gar nicht gesagt, ist komplett von Hand gebaut worden von den Jungs.

Speaker: 1,6 Kilometer am Ende.

Speaker: Es wird höchste Zeit, dass Tobi euch erzählt, wie der Trail aussieht.

Speaker: Das Ganze ist hier aufgeteilt, wie ich es recht verstehe, in schwierige und einfache Teile.

Speaker: Ja.

Speaker: Hier schon oder hier nicht mehr?

Speaker: Es ist.

Speaker: Ist es ein schwieriger oder einfacher Teil hier?

Speaker: Das hier ist ein einfacher.

Speaker: Also solange man nur Kurven hat, das ist dann einfach.

Speaker: Was so im Mountainbike-Challensport immer so schwierig ist, sind so Gapsprünge, also Sprünge, die man nicht rollen kann, wo man wirklich Absprung hat.

Speaker: Nichts, Landung.

Speaker: Das sind dann schwierige Sachen, so steile Steinpassagen, wo man auch wirklich mal runterfahren muss und jetzt nicht immer bremsen kann.

Speaker: Das Ganze hier hat so, sagen wir mal, so einen Floatrail-Charakter.

Speaker: Also da ist jetzt

Speaker: Nichts Wildes und alles, wenn irgendwelche Sprünge sind, die sind beschildert, steht dann bei, hey, Achtungssprung.

Speaker: Das will doch wissen, worauf es sich so reinlässt.

Speaker: Ja, und konnte man hier jetzt auch einen schwierigeren Teil wählen?

Speaker: Das kann man dann oben machen.

Speaker: Da kann man sich dann natürlich entscheiden, die Sprünge zu fahren oder auch nicht.

Speaker: Wir haben unsere ganze Jumpline, die kann man problemlos umfahren, wenn man nicht möchte.

Speaker: Aber ist das hier eine Umfahrung oder nicht?

Speaker: Nee, das ist normaler Trail.

Speaker: Das wollen alle.

Speaker: In der Mitte des Trails kommt dann die Jumpline.

Speaker: Davon haben wir schon viel gesprochen, aber ich habe sie euch noch nicht richtig vorgestellt.

Speaker: Es sind so 30 bis 50 Meter Strecke.

Speaker: Links sind die Sprünge und rechts ist so ein Fußgängerweg.

Speaker: Und die Sprünge sind echt eine riesige Rampe nach der anderen, die man in einem durchgängigen Weg durchfährt.

Speaker: Da kann man die verrücktesten Sprünge machen.

Speaker: Rechts daneben kann man laufen, als Fußgänger einfach zugucken, Filme und Fotos machen.

Speaker: Wenn ihr auf YouTube guckt, findet ihr richtig, richtig viele Videos von der Jumpline Woody.

Speaker: Und trotz der ganzen Zeit, die Tobi in das Projekt gesteckt hat, ist er immer noch nicht zufrieden mit dem Endergebnis.

Speaker: Natürlich gibt es auch viele Aspekte, die man natürlich aus Trailsicht beachten sollte, wie dass das Gefälle passt, dass man eine gescheite Entwässerung hinlegen kann.

Speaker: Also man kann nicht einfach irgendwie mit der Schaufel in den Wald gehen und jetzt da irgendeinen Trail hinbauen, sondern man muss da schon auch so ein bisschen mit Verstand rangehen und versuchen, den Trail konzeptionell anzulegen.

Speaker: Hat euch da irgendwann geholfen?

Speaker: die Expertise vom Verein.

Speaker: Aber auch da sind wir natürlich gewachsen über die Jahre.

Speaker: Und wenn wir jetzt hier rangehen und sanieren, sag ich mal, dann denken wir uns auch so, hm, hätten wir damals natürlich auch cleverer machen können, dass das Wasser hier abläuft.

Speaker: Also, Tobi ist immer noch nicht ganz zufrieden.

Speaker: Man hätte ihn noch ein bisschen besser entwässern können.

Speaker: Es ist auch verständlich, dass er das heute ein bisschen bereut, weil so ein Trade ist wirklich viel Arbeit.

Speaker: Erzählt mir später, dass in der Woche

Speaker: Mehrfach Freiwillige vorbeikommen müssen, um diesen Trail zu renovieren und immer, immer neuen Schlamm wegschaufeln und Entwässerungskanäle bauen.

Speaker: Also der Woody hat es geschafft und ist wirklich ein beeindruckendes Projekt.

Speaker: Und jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum hat es beim Woody geklappt?

Speaker: Warum ist es bei mir so schwierig und warum klappt es beim Woody?

Speaker: Tobi sagt, das ist eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, die es so leicht gemacht haben.

Speaker: Ja, das würde ich, wie vorhin schon so leicht angeschnitten, auf diese Symbiose von Mountainbike-Fahrie in Freiburg, von motivierter Jungs-Crew hier vor Ort,

Speaker: Und halt, die Stadt will Jugendarbeit unterstützen.

Speaker: Das hat einfach zusammengepasst.

Speaker: Das war für die, denke ich mal, für die Stadt eine recht einfache Variante, was Cooles umzusetzen.

Speaker: Und was cooles, wo sogar noch ein bisschen was dahinter steht.

Speaker: Also, Mountainbike-Verein, motivierte Truppe, bisschen Glück mit der Verwaltung und dass der Gemeinderat Bock drauf hatte.

Speaker: Vielleicht könnt ihr euren Gemeinderat auch überzeugen.

Speaker: Vielleicht gibt es für euer Projekt auch einen Verein in der Nähe.

Speaker: Wer weiß, es ist wirklich beeindruckend, wie gut der Woody geklappt hat und wie gut es geklappt hat, diese Mountainbike-Strecke zu bauen.

Speaker: Auch irgendwie cool, dass es am Ende mit dem Herrn Loos geklappt hat und dass am Ende alle Parteien zufrieden waren.

Speaker: Ich habe Herrn Loos auch gefragt, ob er den Woody mal runtergefahren ist.

Speaker: Und er sagt nein.

Speaker: Er wäre nicht so der Typ für solche Sportarten, die den Wald kaputt machen.

Speaker: Ja, ich gehe auch gerne wandern, aber so Action-Sportarten, wo dann in die Natur eingegriffen werden muss, habe ich selber nicht gemacht.

Speaker: Ja gut, ganz ganz ist es nicht so, ich gehe Skifahren, auch in der Alpe, da wird auch eingegriffen.

Speaker: Das ist eigentlich sehr vergleichbar, oder?

Speaker: Ja, in Teilen.

Speaker: Vielleicht ist Hellos doch der Typ für adrenalin-getriebene Sportarten, die den Wald kaputt machen.

Speaker: Nachdem wir alles besprochen haben, fahre ich mit dem Fahrrad wieder zurück und mache wieder diese 30 Kilometer und bin wieder total erschöpft.

Speaker: Aber Fahrradfahren macht auch Spaß und es war eine coole Erfahrung, mal nach Waldkirch zu kommen.

Speaker: Und ich bin echt dankbar.

Speaker: Tobi hat uns seine gesamte Geschichte erzählt.

Speaker: Jetzt wisst ihr, wie man einen Mountainbike Trail macht.

Speaker: Ich zumindest habe viel gelernt.

Speaker: Also ich hätte davor, glaube ich, wusste nicht mal, wie man Mountainbiken, aber ich weiß, wie man den Trail macht.

Speaker: Fand ich ziemlich cool.

Speaker: Hat mir Spaß gemacht, euch mitzunehmen.

Speaker: Vielen Dank, dass ihr zugehört habt.

Speaker: Ich hoffe, dass ihr auch was mitgenommen habt und ich hoffe, dass es bald in der ganzen Republik mehr Mountainbike-Trails gibt.

Speaker: Bewertet gerne den Podcast und falls er euch gefallen hat, empfehle ihn weiter.

Speaker: Es folgen noch viele weitere spannende Folgen hier.

Speaker: Also vielen Dank und bis zum nächsten Mal zu einer weiteren Folge Bewegt Was!

Speaker: Das Ganze ist ein Podcast im Rahmen des Projekts Vom Sportplatz ins Rathaus, Jugend bewegt Demokratie.

Speaker: Und unser Podcast ist nicht das Einzige, was dieses Projekt macht, sondern es gibt auch viele tolle andere Angebote, zum Beispiel Workshops, Fortbildungen, Veranstaltungen.

Speaker: Da findet ihr im Internet mehr Informationen.

Speaker: Und das Ganze ist ein Projekt der Baden-Württembergischen Sportjugend gemeinsam mit dem Württembergischen Landessportbund und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften.

Speaker: Und das Ganze wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Mitteln des Masterplans Jugend.

Speaker: Vielen Dank und bis bald!

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