Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format▸
Share
Embed
Report

Wie kann Feng Shui am Arbeitsplatz die Energie und Produktivität steigern? - im Gespräch mit Thomas Mangold

Unfolding Space - Unboxing Lives mit Feng Shui

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Fing Shui verbindet. Mein Name ist Daniela Szapunic. Ich bin Unternehmerin und Fing Shui -Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinauszudenken.

Speaker: Fing Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird. Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern. Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Fing Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren. Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten. Bereit? Dann lass uns beginnen!

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Podcast Episode von Unfolding Space Unboxing Lives. Ich freue mich riesig, dass du heute dabei bist. Und ich muss sagen, heute ist es eine sehr spontane Episode geworden. Und zwar war ich kürzlich im Interview mit Thomas Mangold

Speaker: vom Podcast Energie und Produktivität am Arbeitsplatz optimieren. Wir haben ein wahnsinnig inspirierendes Gespräch gehabt und Thomas hat die Podcast Episode vor ein paar Tagen live geschaltet und ich habe reingehört und ich habe mir die Videos angeschaut, die er auf Instagram geteilt hat und ich dachte mir,

Speaker: Oh mein Gott, ich wusste gar nicht, dass ich das alles gesagt habe. Und wenn ich so was denke, dann weiß ich, da war ich so richtig im Flow oder beziehungsweise wir waren im Flow, weil dazu gehören ja dann auch immer eben zwei. Und dann hatte ich heute Morgen die Idee, Thomas zu fragen, ob er Lust hat, mir diese Episode zur Verfügung zu stellen, weil sie wirklich sehr inspirierend ist.

Speaker: Und weil wir über ein Thema sprechen, was mir so am Herzen liegt, aber ich nicht oft genug darüber spreche, und zwar über das Thema Fing Shui am Arbeitsplatz. Und da geht es wirklich darum, ein gewisses Gefühl zu entwickeln, was ist denn wichtig am Arbeitsplatz, ohne es kompliziert zu machen.

Speaker: Ein Thema, über das ich da auch spreche, ich will nicht so viel vorwegnehmen, ist auch die Tatsache, dass sich Unternehmen sehr oft sehr viele Gedanken darüber machen, gesunde Arbeitsplätze zu gestalten. Also nicht im Feng Shui Sinne, sondern insgesamt ergonomisch.

Speaker: wie die Mitarbeiter sitzen, mit welchen Materialien sie umgeben sind, dass es auch noch schön ist und so weiter und so weiter. Und dennoch enden ganz viele Schreibtische oder Arbeitsplätze dann damit, dass sie aus Feng Shui Sicht sehr ungünstig aufgestellt sind und dass ein gewisses Wohlgefühl und das Gefühl für Sicherheit für den Menschen in dem Moment nicht erfüllt ist, bedeutet das wunderbare Design,

Speaker: Die ganzen Add -ons, was man vielleicht im Büro dann hat, die Teeküche, das Mittagessen, die Ruhezonen, was auch immer sich die Unternehmen da auch einfallen lassen, was großartig ist, kann unbedingt seine volle Wirkung entfalten, wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin acht Stunden an einem Arbeitsplatz sitzen, die

Speaker: das Unterbewusstsein triggern, die einem nicht wirklich ein tiefes Wohlgefühl liefern, dass der Mensch komplett im Hier und Jetzt sein kann und das Unterbewusstsein nicht auf der Lauer ist im Sinne von, was kommt von hinten an, wenn mein Rücken eben nicht geschützt ist, weil ich mit dem Rücken zur Tür sitze oder zum Raum und so weiter und so weiter.

Speaker: Wie gesagt, es ist ein sehr, sehr spannender Podcast geworden und ich freue mich riesig, dass Thomas uns den zur Verfügung gestellt hat. Also bleibt dran, hört euch ihn an, ob ihr im Unternehmen arbeitet, Unternehmer oder Unternehmerin seid, eigene Büros habt, gibt diesem Thema etwas Raum und ich garantiere, es wird das Leben und das Unternehmen

Speaker: bereichern. Ich wünsche euch wahnsinnig viel Spaß. Wir haben alle Informationen natürlich in den Show Notes verlegt, zu Thomas, zum Thema Fingschwer am Arbeitsplatz und so weiter und so weiter. Da habe ich übrigens auch zwei Bücher dazu geschrieben. Genießt es, lasst euch inspirieren. Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit, eine wunderschöne Woche und ich freue mich auf das nächste Mal. Bis bald, eure Daniela.

Speaker: Ja, hallo Daniela, ich freue mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Sei doch mal so lieb, stell dich kurz vor, was machst du genau? Ich habe schon ein bisschen im Intro zwar über dich geplaudert, aber ich glaube, du kannst das wesentlich besser als ich.

Speaker: Sehr, sehr gerne. Vielen, vielen Dank, dass ich da sein darf, Thomas. Ja, mein Name ist Daniela Scharpunitsch. Ich bin ursprünglich Betriebswirtin und seit 20 Jahren Fingschweemeisterin. Und das ist mein Leben, meine Lebensphilosophie. Und ja, was soll ich sagen? Ansonsten bin ich Mutter von vier Kindern und lebe mit meinem Mann und Familie zwischen München und Belgrad gerade im Moment. Also das ist eine super kurze Einführung, weil sonst nehme ich viel zu viel vorweg wieder.

Speaker: Alles gut, wir werden schon noch in die Themen hineinkommen. Denke ich auch. Ja, definitiv. Feng Shui habe ich immer nur so Berührungspunkte gehabt, deswegen war ich sehr froh, dass wir in Kontakt gekommen sind und dass du ein bisschen mehr darüber erzählen lässt. Fangen wir vielleicht gleich mal an, warum sollte zum Beispiel ein Unternehmen, aber auch eine Privatperson Feng Shui für sich beanspruchen?

Speaker: Ganz kurz gesagt, einfach, um nicht gegen den Strom zu schwimmen. Das hört sich vielleicht so wie, das ist doch nur Einrichtung. Das ist ja nur Möbelrücken. Was hat denn das mit Strom und überhaupt was zu tun? Aber alles im Leben ist Energie. Und wir wissen, dass es kommt nicht von Fingschuhen. Wir haben so oft das Wort, die Energie ist gut, die Energie ist schlecht oder

Speaker: Flow, nicht Flow, wie auch immer. Und da ist es wo, das habe ich vorhin eben gesagt, das Feng Shui ist mehr eine Lebensphilosophie. Sie drückt sich in den Räumen aus. Das heißt, während wir vielleicht in der Persönlichkeitsentwicklung mit Affirmationen arbeiten oder Visualisierungen und so weiter, arbeiten wir im Feng Shui mit unserer Umgebung. Und die kann das Gleiche leisten wie das, was wir innerlich machen. Und für mich ist es verlorenes Potenzial, wenn

Speaker: beispielsweise ich als Unternehmer von A nach B gehen möchte, aber meine Räume nicht auf B -Ziel ausgerichtet sind, sondern immer in der Energie von A sind, dann schwimme ich gegen einen Strom und für mich ist es verlorenes Potenzial und das finde ich sehr schade. Ja, absolut, da hast du vollkommen recht und ich finde das Bild gegen den Stromschwimmen sehr, sehr schön. Dann lass uns gleich mal darauf eingehen, wie wir mit dem Strom schwimmen können. Erzähl vielleicht vorher noch ein bisschen, wie sich Feng Shui denn auf die Arbeitsumgebung auswirkt. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Punkt.

Speaker: Absolut. Also wir beginnen ja ganz oft mit dem Thema Wohlgefühl und Wohlgefühl auf dem Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Faktor zur Produktivitätssteigerung. Und wir reden hier nicht von Wohlgefühl im Sinne von Urlaub, sondern von Wohlgefühl, dass meine Mitarbeiter nach einem Arbeitstag trotzdem inspiriert und kraftvoll nach Hause gehen, weil sie haben ja auch noch ein Privatleben. Und wenn sie die Work -Life -Balance durch das, was ich als Unternehmerin machen kann,

Speaker: besser herstellen können, dann geben sie mir ja auch mehr von ihrer Arbeitsqualität und nicht nur von ihrer Arbeitszeit. Und das, finde ich, ist so ein ganz, ganz wichtiger Aspekt. Und das ist mit Fingshui in den Räumen, in denen wir, ich sage es jetzt ganz einfach, die Energie steigern, sprich das Wohlgefühl steigern und somit auch die Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter verbessern, steigern wir die Produktivität und letztendlich

Speaker: den Umsatz und den Erfolg des Unternehmens natürlich auswirken? Absolut, ja, definitiv. Also ich merke es bei mir selber. Ich bin auch oft in fremden Büros und in manchen fühlst du dich einfach wohl und fühlst dich einfach, wie du sagst, energiegeladen und mit Power und in anderen fühlst du dich einfach nicht so und das ist dann definitiv ein Grund wahrscheinlich.

Speaker: Super. Und lass uns da vielleicht gleich im Thema bleiben. Es ist ja in meinem Podcast auch immer wieder das Thema Produktivität ein sehr, sehr wichtiges und ein sehr, sehr häufiges. Wie kann man jetzt im Detail, vielleicht kannst du auch ein paar praktische Beispiele nennen, wie kann man jetzt im Detail die Produktivität im Büro erhöhen?

Speaker: Ja, also wir haben da zwei Ansatzpunkte. Das eine ist die Produktivität oder den Überblick der Geschäftsführung erhöhen oder des einzelnen Mitarbeiters. Und kurz vorweg gesagt, Feng Shui im Unternehmertum ist eine Strategie. Es ist eine Unternehmensstrategie und da geht es wirklich um Sitzpositionen, um strategisch richtige Sitzpositionen.

Speaker: Wenn wir beispielsweise die einfachste, die kennt glaube ich jeder, der jemals zum Thema Feng Shui am Arbeitsplatz sich irgendwie was gelesen hat, ist, dass man nicht mit dem Rücken zur Tür sitzt. Entspringt jetzt nicht nur dem Feng Shui, es ist eigentlich auch so ein Instinkt, wo wir aber immer dagegen arbeiten. Es ist total spannend, wie oft ich ihn

Speaker: Büros bin, aber auch in Kinderzimmern. Das sind ja auch Arbeitsplätze. Ich will das einfach noch mal am Rande erwähnen. Für die, die Kinder haben, dieser Schreibtisch zwischen Fenstern mit dem Blick auf voraus und den Rücken zu Tür ist einfach für unser Unterbewusstsein eine reine Quälerei, weil wir aus dem Unterbewusstsein natürlich immer diese Angst haben, der Angriff von hinten. Das ist auch, wenn wir uns in einer sicheren Umgebung fühlen, ist unser Unterbewusstsein einfach aus der Steinzeit. Ja, der Säbelzahntiger, der mich von hinten anspringt.

Speaker: ist einfach auf Achtsamkeit. Dadurch steht uns nicht 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit zur Verfügung, weil 50 Prozent damit beschäftigt ist, unseren Rücken zu verteidigen. Und das ist zum Beispiel der erste Schritt, an dem wir sagen, okay, das ist ein Punkt,

Speaker: wie man die Büros so einrichten kann, dass die Mitarbeiter einen geschützten Rücken haben. Das kann man durch Inneneinrichtung sehr, sehr gut und sehr einfach bewerkstelligen. Und hörst du Thomas, ich sag auch immer den Unternehmen, ihr nehmt so viel Geld in die Hand, um eure Büros auszurichten, die richtigen Büromöbel zu kaufen, ergonomisch richtig und so weiter und so weiter. Alles super. Und dann steht ein Schreibtisch sehr ungünstig. Und ich bin wirklich in Büros gekommen, Thomas, und hab dann

Speaker: den Unternehmern gesagt, ich würde gerne mit den Mitarbeiter hier sprechen. Da sprechen sie was an. Ach, das ist der Arbeitsplatz mit der größten Fluktuation. Rate mal, wie der aufgestellt war. Das war der einzige Mitarbeiter im Büro, der mit dem Rücken zur Tür gesessen ist. Und das ist total schade, weil das kann man ja vermeiden mit dem Wissen.

Speaker: Und das ist das, wo mein Herz für das Feng Shui brennt, nicht nur aus dieser esoterischen Ecke rauszuholen und wirklich als strategische Lehre in unser Bewusstsein mit reinzunehmen.

Speaker: Ja, definitiv ein sehr, sehr wichtiger Punkt. Und gerade das mit dem Rücken zur Tür hatte ich auch eine Zeit lang im Büro. Das war absolut nicht gut, definitiv. Auch wenn ich alleine meistens alleine bin, aber trotzdem, du hast recht, das ist im Mutterbewusstsein trotzdem da. Und der Umbau hat sich dann auf jeden Fall auch diesbezüglich bezahlt gemacht, definitiv.

Speaker: Das Büro ist ja das eine, das Arbeiten ist das eine, das Lernen ist vielleicht so ein bisschen was anderes. Wie kann man vielleicht dank Feng Shui auch sich ein bisschen besser aufs Lernen konzentrieren, bzw. er lernt das vielleicht ein bisschen besser im Gedächtnis behalten?

Speaker: Da geht es mir darum, Ablenkungen zu minimieren. Und da gibt es natürlich andere Strategien und man sagt, keine Ahnung, Bildschirmsachen zumachen und so weiter. Ich glaube einfach, dass das Feng Shui an sich beruht auf Ordnung.

Speaker: Und ganz ehrlich, wenn es bei mir darum geht, Dinge zu erfassen und ich nicht weiterkomme, das erste, was ich mache, ist, meinen Schreibtisch oder was auch immer aufzuräumen und zu strukturieren. Und auch wenn ich nichts abgearbeitet habe oder nicht produktiv gelernt habe,

Speaker: kommt in dem Moment Entspannung rein. Weil wenn wir Druck in unser System reinbekommen, weil wir abgelenkt sind, weil wir hinterher hinken, aus irgendeinem Grund. Druck ist wie Gerümpel, aber in unserem inneren System. Und da können wir einen noch so aufgeräumten Schreibtisch haben, aber das Gerümpel im Kopf, spricht der Druck, wird uns davon abhalten, neue Informationen aufzunehmen. Und Druck entsteht ja auch, weil unser Verstand Dinge ja vergrößert.

Speaker: Das ist ja kein Geheimnis. Das macht ja dann gleich ein Riesenproblem aus irgendeiner Kleinigkeit. Und in dem Moment, wo ich auch eine Feng Shui Technik, ja, obwohl ich nichts verrücke und keine Wand streiche oder sonst was, einfach eine Struktur und Ordnung schaffe im Inneren, schaffe ich, lasse ich den Druck los und schaffe neuen Raum, damit eben Neues zu mir kommen kann, ich neue Alternativen sehen kann oder eben auch was Neues fokussiert lernen kann.

Speaker: Absolut top. Also das ist bei mir auch, ich versuche auch immer, wenn ich abends Schluss mache, der Schreibtisch ist immer leer. Wenn ich dann nächsten Tag in der Früh reinkomme, kann ich wirklich gleich Fokus losstarten. Da hast du vollkommen recht, definitiv. Jetzt sagen viele, ja, das ist mit Feng Shui und ich habe auch einen so speziellen Freund, der sagt, ja, es kann alles funktionieren, wenn man halt dran glaubt. Ist das bei Feng Shui auch so oder muss man dran glauben oder kann man auch mal so vielleicht testen, wenn man nicht dran glaubt oder was sagst du dazu?

Speaker: Also, ich meine, Feng Shui funktioniert, ob wir daran glauben oder nicht. Warum funktioniert es? Weil es Energie ist. Und weil, ich meine, gut, da gibt es ja diesen Ausdruck, Strom siehst du nicht, aber es erzeugt Licht. Es gibt so viel, was wir nicht sehen, aber es funktioniert. Ich habe oft im Privatbereich, weniger im Unternehmensbereich, aber im Privatbereich, wo einer der Partner gegen eine Feng Shui Beratung ist.

Speaker: Und dann sagt der andere, ich mache es trotzdem. Er oder sie müssen es ja jetzt gerade nicht sofort wissen. Die bauen ganze Häuser, Thomas, mit mir zusammen. Und der Partner sagt, das ist eine gute Idee. Und das fühlt sich ja gut. Und wenn es hauswert ist, das ist aber echt ein cooles Haus, das wir da gebaut haben. Und dann sagt der andere Partner, hier ist die Fingerschulberatung dazu. Und dann sagen die, Gott sei Dank hast du nicht auf mich gehört.

Speaker: Ja, also es wirkt schon, ich verstehe das schon, Feng Shui ist vor Jahren in so einen Verruf geraten, dass es irgendwie aufstellen von irgendwelchen Zeugs ist und dann wird das Leben super. Du stellst einen Brunnen auf, du bist Millionär und so diese Sachen. Nur das ist, das ist es einfach nicht. Ich sage immer, Feng Shui ist 5000 Jahre alt. Erstens würde sich etwas, was so alt ist, sich so lange halten, wenn es nicht funktionieren würde.

Speaker: Und zweitens, die Meister damals, die haben jetzt nicht unbedingt einen Onlineshop um die Ecke gehabt, um lauter Hilfsmittel zu kaufen. Das heißt, es muss anders funktionieren.

Speaker: Ja, absolut. Das ist eine sehr, sehr gute und sinnvolle Erklärung natürlich auch. Lass uns ein bisschen zum Workspace zurückkommen. Wie sollte man den jetzt im Detail vielleicht noch geschalten, um wirklich das Beste herauszuholen und wirklich zu sagen können, okay, ich habe einen Workspace, wo es wirklich funktioniert, wo es wie geschmiert läuft und wo sich alle wohlfühlen und wo wirklich Produktivität herrscht?

Speaker: Okay, also wenn wir jetzt einfach von der Mikrobekraftung von einem Arbeitsplatz ausgehen, dann ist es idealerweise so, dass man hinter sich eine, also idealerweise eine Wand hat. Wenn es ein Großraumbüro ist, dann vielleicht irgendwie eine Trennwand, ein Sideboard, Pflanzen oder irgendetwas, dass wir diesen geschützten Rücken haben.

Speaker: dann sollte es, wenn es möglich ist, einfach der Blick nach vorne freier sein. Natürlich kommt in einem Raum irgendwann eine Wand, die sollte aber vielleicht nicht unmittelbar am Schreibtisch beginnen, sondern einfach, dass ein bisschen mehr Raum entsteht. Wenn man jetzt aber

Speaker: aber sagt er, ich habe halt so, ganz oft gibt es ja diese schlauchartigen Büros, wo direkt der Arbeitsplatz reinpasst und da kann man nichts mehr rücken, dann kann man ja an diese Wand etwas anbringen. Es kann eine Postkarte sein, es kann ein Bild sein, das einem Weite suggeriert. Einfach für unser Unterbewusstsein, dass es weiß, okay, da ist jetzt nicht Schluss, weil die weiße Wand oft wie ein Brett vorm Kopf wirkt.

Speaker: Ich sehe nichts, ich bin halb blind am Brett vorm Kopf. Ja, die Wand könnte es sein. Und die nächste Schritt wäre dann zu schauen, also Fenster, wenn möglich, aber dass ich die Tür in irgendeiner Form im Blick habe. Also dass ich einfach weiß, wer kommt, weil da kann mein Unterbewusstsein einfach total entspannen. Also das ist einfach so von der von der Platzierung des Arbeitsplatzes.

Speaker: Und noch ein kleiner Tipp, wenn jemand sagt, du mein Büro ist so klein, ich kann einfach weder eine Wand, ich habe weder eine Wand, noch kann ich irgendwie ein Sideboard oder irgendwas in meinem Rücken stellen, dann besorgt euch einen Schreibtestuhl, der eine hohe Rückenlehne hat, der mit dem Kopf abschließt. Also nicht, also mein Schreibtestuhl hier, der schließt hier im Nacken ab, aber der sollte über den Kopf gehen und dann kreiert das auch wieder diesen Schutz, den wir brauchen. Also das wäre so eine kleine Notlösung dazu.

Speaker: Nach hinten ist die Vergangenheit. Das bedeutet, wenn ich Projekte habe, die Ablage haben wir ja auch oft hinten. Das heißt, wenn ich coole Projekte aus der Vergangenheit habe, dann sollte ich sie nicht in meinem Blickfeld vorne haben, weil vorne sind ja die Visionen. Das heißt, nach vorne sollten Projekte sein, auf die ich Lust habe, meine Visionen.

Speaker: Und die Projekte, die ich gemacht habe, die kann ich in meinem Rücken haben. Ob als Bild, ich habe mal in einem Architektenbüro, haben wir im Rücken einfach großartige alte Projekte, abgeschossene Projekte an die Wand gebracht, weil die haben ihnen die Power von hinten gegeben. Das haben wir geschafft. Wie cool ist das denn? Aber das ist in der Vergangenheit. Wir wollen in die Zukunft blicken. Also kann man da auch mit der letztendlich mit der Einrichtung auch ein Vision Board aus dem eigenen Büro kreieren

Speaker: ohne dass man diese klassischen Vision Boards bastelt oder so. Cool. Super. Da waren schon wieder einige interessante Tipps dabei, die man, glaube ich, sofort umsetzen kann. Da braucht es gar nicht allzu viel dazu. Daniela, lass uns noch ein bisschen darauf eingehen, wie deine Arbeit genau aussieht. Das interessiert mich auch so ein bisschen. Das heißt, ich engagiere dich, du kommst dann quasi ins Büro, schaust dir alles an und entwickelst dann einen Plan, wie man das alles entweder mit vorhandenen Ressourcen oder mit zusätzlichen umsetzen kann. Wie genau ist das davor?

Speaker: Genau, also mein wichtigstes Gespräch ist eben dieses Erstgespräch, wo ich mit dem Unternehmer schaue, warum bin ich denn hier? Das ist meine erste Frage. Warum darf ich heute hier sein? Und in den wenigsten Fällen ist die Antwort, weil wir unser Büro schön haben möchten. Meistens hackt es irgendwo.

Speaker: Irgendwie, also ein Beispiel, vor Jahren habe ich eine Werbeagentur in München beraten und die haben gesagt, unsere Agentur läuft gut, aber wir haben kein Neukundengeschäft und wir können es uns nicht erklären, warum. Und dann bin ich durch die Agentur durch und das war alles super aufgeräumt. Aber es war alles so voller Ordner, Thomas, dass da kein einziger Ordner mehr Platz gehabt hätte. Dann habe ich den Geschäftsführer gesagt, wenn neue Kunden kommen, wie viele Ordner legen Sie an? Keine Ahnung, zehn. Sag ich, und wohin mit den zehn Ordnern?

Speaker: Ja, wir haben keinen Platz. Okay, also das war so dieser, es gibt immer so einen großen Punkt. Also da ging es darum, Raum zu schaffen. Und wenn ich dieses Hauptthema ausgearbeitet habe mit meinen Kunden, dann ist es das, worauf ich die Fingerschwäberatung basiere und schaue, was im Büro ist nicht in Übereinstimmung mit dem Ziel des Unternehmens ein oder ausgerichtet. Manchmal sitzen die Geschäftsführer oder Geschäftsführerinnen völlig falsch. Ich habe

Speaker: vor Jahren ein Geschäftsführer, also ein Unternehmen in München beraten, da saß der Geschäftsführer mit dem Rücken zu seiner Mannschaft im Büro. Also das war richtig so, wenn man sich das bildlich vorstellt. Und er hat immer wieder gesagt, ich habe nicht das Gefühl, dass ich weiß, was einem Unternehmen vor sich geht.

Speaker: Und dann haben wir das festgestellt, sehr eindeutig. Wir haben sein Schreibtisch umgedreht und dann hat er auf einmal seinen Betrieb vor seinen Augen gehabt. Und das muss ich jetzt aber zu Ende erzählen, Thomas. Dann ist ein Ruck durchgegangen und dann hat mich der Geschäftsführer angerufen.

Speaker: Es war ein total regnerischer Tag von meinem zweiten Sohn. Und dann gehe ich am Zählchen und sage da, Frau Schapunich, was haben Sie gemacht? Bei uns geht es drunter und rüber. Und mein Herz ist in die Hose gerutscht. Ich dachte, hoffentlich verklagt er mich nicht.

Speaker: Dann werden wir uns mal sehen, was passiert ist. Dann hat er gesagt, ja, und die Dame hat gekündigt und da habe ich das aufgedeckt, da habe ich hier das aufgedeckt. Und was da passiert ist, ist eine Erstverschlimmerung. Er hat erst gesehen, was in seinem Unternehmen nicht rund läuft. Und natürlich ist das unangenehm, wenn wir aufräumen. Und die Dame, die gekündigt hat, hat er gesagt, ja, eigentlich habe ich gehofft, sie kündigt.

Speaker: Das Ergebnis wurde geliefert, ja. Das Ende vom Lied war, dass als das durchgegangen ist, sein Unternehmen von kleinen Projekten in große Projekte gegangen ist und ganze Stadtbezirke entwickelt hat. Also wir haben danach noch jede Menge für die Schulberatungen zusammen gemacht.

Speaker: weil er da wirklich gesehen hat, welche Power dahinter steckt. Und das Herzstück war, dass wir ihn als Geschäftsführer, als Kopf dieses Unternehmens an seine Position gesetzt haben.

Speaker: Absolut, ja. Also das ist schon sehr wichtige Sache. Danke für die praktischen Beispiele. Die Leute sagen, alles super. Ja, es wird alles super werden. Nur gewisse Reinigungs - oder Justierungsprozesse, da dürfen wir einfach wie überall eigentlich durchgehen.

Speaker: Das ist ganz normal, wenn Veränderung passiert, dann entsteht Reibung und wenn Reibung entsteht, dann funkt es halt manchmal. Richtig. Dann wird es wieder besser. Das kennen wir glaube ich aus allen Lebensbereichen. Absolut, super. Sehr cool. Daniela, du hast noch eine super Seite angefertigt, speziell für die Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts. Magst du vielleicht ein bisschen erzählen, was es da alles zu sehen und zu runterladen und so weiter gibt?

Speaker: Ja, also wir schauen natürlich immer, dass wir auf dieser Seite Ressourcen verlinken, die wertvoll sind. Und da gibt es zum Beispiel, also wir sind da noch offen, aber das eine, was wir auf jeden Fall mit dazu nehmen möchten, ist die sogenannte Schmetterlingsübung. Und die mag jetzt vielleicht für den einen oder anderen sagen, ja wie Schmetterlingsübung.

Speaker: Aber das ist eine ganz, ganz großartige Übung, um festzustellen, wie fließt die Energie in meinen Räumen. Weil oftmals, wenn wir alleine die Energie, den Schiefluss in den Räumen in Bewegung bringen, bewegt sich was in unserem Leben und in den Räumen. Und ich möchte an der Stelle nur ganz kurz sagen, wie ich zum Pingchui gekommen bin. Ich wollte beweisen, Thomas, dass wenn wir etwas in unseren Räumen verändern, dass es nichts mit der Veränderung in unserem Leben zu tun hat.

Speaker: Also ich habe daran, ich habe Betriebswirtschaft studiert, total Marketing. Ich wollte im Marketingbereich arbeiten und da habe ich einen Artikel gelesen und dann habe ich zu meinem Mann gesagt, so ein Blödsinn. Ich muss mal aus und beweisen, dass es nicht funktioniert. Ja, hier bin ich heute.

Speaker: fünf Jahre später. Ich konnte es nicht beweisen, aber diese Übung führt wirklich und gibt einem die Power. Ich glaube einfach daran, dass wir Menschen empowern sollten, selber die Kraft zu haben, sich selber einzuschätzen oder die Räume einzuschätzen. Und diese Übung unterstützt dabei, den Schiefluss in den Räumen zu fühlen. Und ich verlinke auch meinen E -Book mit den sieben

Speaker: praktischen Tipps, die man zu Hause umsetzen kann. Man kann das zu Hause, man kann jeden Tipp auch im Büro umsetzen. Und wir sind als Unternehmer immer zwei. Wir sind Büro und zu Hause. Das heißt, wenn man sich den Feng Shui annimmt, dann gerne auch in beiden Lebensbereichen.

Speaker: Absolut. Ich glaube, das ist wichtig. Ja, absolut. Super. Cool. Wir verlinken das natürlich alles in den Show Notes. Ich habe natürlich schon in beide Reihen geschaut und werde die Tipps natürlich auch versuchen, so gut es geht, umzusetzen. Aber wirklich, wirklich spannend. Ich kann es nur empfehlen, das herunterzuladen. Super, Daniela. Gibt es noch irgendwas Wichtiges zum Thema für Inkschule, was Sie noch unbedingt loswerden? Ich meine, ich weiß schon, das Thema könnte man wahrscheinlich, du bietest ja auch Ausbildung an, könnte man wahrscheinlich tagelang plaudern, aber vielleicht noch irgendwie irgendwas, wo du denkst, das ist noch wichtig zu transportieren an Wissen.

Speaker: Ja, ich glaube einfach, dass man sich einfach dem Thema nochmal öffnet und dass man einfach überlegt, Mensch, wenn wir uns überlegen, wo war die Alternativmedizin oder das Ayurveda oder das TCM vor 20 Jahren. Als ich damit angefangen habe, dann wurde es jeder von der Krankenkasse bezahlt. Ich wurde als verrückt bezeichnet ungefähr. Was machst du da mit dir und deinen Kindern? Und heute ist es normal. Es ist normal, dass wir

Speaker: zum TCM -Arzt gehen und uns da einfach durchchecken lassen und unterstützen lassen. Oder das Ayurveda genauso. Und all diese alten Lehren des Ayurveda, genauso wie die TCM, beruhen auf vier Säulen, Thomas, auf Körper, Geist, Seele. Und das ist bei uns angekommen. Was nicht angekommen ist, ist die vierte Säule und zwar die Räume.

Speaker: Und mein Anliegen ist einfach, dass sich, wenn sich die Zuhörer einfach sagen, ich weiß nicht genau, aber ich öffne mich mal meinen Räumen. Ich schaue einfach, wenn ich durch meine Räume gehe, egal ob privat oder geschäftlich, ob meine Räume das spiegeln, wer ich in Zukunft sein möchte oder sogar, wer ich heute bin. Oder bin ich die Geschäftsfrau oder der Geschäftsmann, habe aber immer noch meine Studentenmöbel zu Hause und frage mich, wieso komme ich nicht

Speaker: den nächsten Schritt als im beruflichen weiter. Vielleicht ist es da an der Zeit auch ein Update, den Räumen zu geben, dass sie mit unserer Entwicklung mitmachen. Also das ist einfach so mein Anliegen, ganz löskelig vom Fing Shui sich da einfach mal zu verbinden und das Potenzial der Räume zu nutzen.

Speaker: Perfekter. Das waren eigentlich schon die perfekten Schlussworte, Daniela. Super. Ich bedanke mich recht herzlich für deine Zeit. Ich habe natürlich auch schon auf deinen Blog, auf deinen Podcast reingehört, auch natürlich. Ich kann es nur sehr empfehlen. Also, die Links findet man natürlich alle in den Show Notes. Und ja, ich sage lieben Dank, dass du da warst. Und ich freue mich, wenn wir uns vielleicht einmal in einer weiteren Podcast -Folge noch ein wenig tiefer in das Thema hineinbewegen und da noch ein bisschen mehr darüber plaudern können.

Speaker: Vielen, vielen Dank Thomas. Danke, dass ich da sein durfte und einfach auch über dieses Thema, das mir sehr am Herzen liegt, sprechen durfte.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended