
Er ist kein Politiker oder Politologe und doch einer der meistgefragten deutschen Taiwan-Erklärer. Stephan Thomes neuestes Buch fand Friedrich Merz so interessant, dass er kurz vor seiner ersten Chinareise den Schriftsteller ins Kanzleramt einlud. Wie so ein Abendessen mit dem Bundeskanzler abläuft, wie er sich auf den Termin vorbereitete und was aufgetischt wurde, verrät Thome im Taiwancast.
Thome lebte bereits in Taiwan, als er 2009 mit seinem Debütroman “Grenzgang” als Schriftsteller bekannt wurde. Klaus fragt nach: Warum dauerte es mehr als zehn Jahre, bis er Bücher über Taiwan schrieb? Auf die “Gebrauchsanweisung Taiwan” und den Roman “Pflaumenregen” folgte 2024 das Sachbuch “Schmales Gewässer, gefährliche Strömung: Über den Konflikt in der Taiwanstraße”, das nun aktualisiert als Taschenbuch erscheint.
Wie hat Taiwans Lage sich in Trumps zweiter Amtszeit verändert? Wie erlebt der Autor die Stimmung der Taiwaner angesichts der chinesischen Bedrohung? Was für Lücken bestehen im deutschen Wissen und Bewusstsein, obwohl man anders auf Taiwan blickt als noch vor einigen Jahren? Und wie versetzt sich ein Schriftsteller in die Gefühlswelt eines taiwanischen Mädchens vor 80 Jahren? Auch um diese Fragen geht es im Gespräch mit Stephan Thome.
FOLGE 51 – KAPITEL:
00:00 Gesprächsgast Stephan Thome
05:25 Abendessen im Bundeskanzleramt
23:08 Taiwan nach Trump
31:12 China-Kompetenz in Deutschland
34:04 Stephans bisherige Taiwan-Bücher
38:07 Taiwancast: Support und Kontakt
40:24 Stephans Weg nach Taiwan
48:18 TV-Beitrag Kulturzeit 2022
55:44 Wie Schriftsteller sich in Figuren hineindenken
59:24 Nächste Projekte
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MEHR ZUM PODCAST:
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