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3 Wochen Südfrankreich und neue eine Kamera

Wildlife Foto Talk
Wildlife Foto Talk

260 plays · Oct 18, 2026

Transcript

Speaker: Ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Episode des Wildlife Photo Talks.

Speaker: Heute ist die Episode 73 dran.

Speaker: Vielleicht möchtest du, Fabian, gerade mal beginnen.

Speaker: Was hast du die letzte Zeit so unternommen?

Speaker: Ich habe gesehen, du hattest noch einen Workshop erst kürzlich.

Speaker: Genau, darum bin ich heute auch bei einem ein bisschen anderen Setup hier und habe mein Mikrofon gar nicht dabei, weil wir uns relativ spontan entschieden haben, die Folge heute aufzunehmen.

Speaker: Ich hatte gestern einen Workshop im Engadin, Singvogel-Workshop, also vor allem Meisen.

Speaker: Und das ging eigentlich recht gut.

Speaker: Es war ein relativ sonniger Tag.

Speaker: Und es ist immer so, dass ich mich ein bisschen weniger über die Sonne freue als die meisten Teilnehmenden.

Speaker: Aber es war eigentlich ganz okay.

Speaker: Erstens gab es so ein paar Schleierwolken immer wieder dazu und man kann im Wald schon auch den einen oder anderen Spot finden, der wirklich dann schön im Schatten ist.

Speaker: Oder je nachdem, wenn die Sonne dann jetzt gerade eben Mitte, Ende Oktober wird, ist die Sonne ja schon ein bisschen tiefer.

Speaker: Da kann man je nachdem hinten noch so Bokeh-Effekte einbauen, wenn irgendwie die Sonne gerade so noch eine Arfe im Hintergrund streift oder so, dann geht es.

Speaker: Aber es war ein bisschen anspruchsvoller sozusagen.

Speaker: Genau, und ja, die Zielarten, sage ich mal, haben geklackt.

Speaker: Ich meine, Tannermeisen zum Abwinken, Alpenmeise hat sich ein paar Mal zeigen lassen und dann ein bisschen weiter im Wald auch Haubenmeise, Kleiber, Kohlmeise kam ein-, zweimal, noch ein Buchfink.

Speaker: Ja, ich glaube, somit waren alle eigentlich zufrieden.

Speaker: Hatte dir da schon recht gut, ich glaube auch Herbstfarben drin, habe ich so ein bisschen gesehen.

Speaker: Ja, ich war eigentlich überrascht.

Speaker: Ich hätte gedacht, dass die Lärchen schon ein bisschen gelblicher sind.

Speaker: Und es war jetzt auch nicht so einfach wie in vergangenen Jahren, die irgendwie mit einzubauen in die Bilder.

Speaker: Ich kann es schlecht beschreiben, aber wir haben es ein paar Mal versucht.

Speaker: Aber es war häufig auch das Problem, dass

Speaker: Die Vögel waren ein bisschen an einem anderen Ort, wie ich sie in der Vergangenheit hatte.

Speaker: Und da war dann so eine Mischung zwischen Lerchen und Arfen.

Speaker: Und das sah im Hintergrund relativ schlecht aus, weil die Lerchen so richtig knallgelb sind und die Arfen halt richtig dunkelgrün.

Speaker: Aber man sieht es halt auch schon, wenn man im Hintergrund einfach so...

Speaker: ich sage mal, die Vegetation am Boden, so Zwergsträucher, ein bisschen Gras, das gelblich wird, wenn man das reinnimmt, dann gab es eigentlich schon ganz schöne Farben, ja.

Speaker: Genau, und es war auch gestern wieder so ein eigentlich wunderschöner Herbsttag.

Speaker: Morgens minus 1 Grad, dann tagsüber bis zu 16 Grad.

Speaker: Also irgendwann war ich im T-Shirt und ja, jetzt heute Morgen musste ich neben mir da das Feuer anmachen.

Speaker: Ich hoffe, es knistert nicht so laut, weil es irgendwie 16 Grad hatte.

Speaker: Aber jetzt wird es langsam wohlig warm.

Speaker: Und du kommst ja, glaube ich, aus dem wohlig warmen Süden.

Speaker: Ja genau, ich muss mich auch wieder ein bisschen daran gewöhnen, dass es doch deutlich kälter ist.

Speaker: Ich war jetzt noch drei Wochen in Südfrakreich und da war es doch durchaus mal noch in 30 Grad fast.

Speaker: Morgen wurde es dann schon auch mal merklich kühler, mal in so 10, 15 Grad, aber das war eigentlich so das Niedrigste.

Speaker: Von dem her ist es jetzt schon wieder ein bisschen eine Umstellung, aber ich habe jetzt auch noch einiges eigentlich zu sortieren und zu bearbeiten, von dem her werde ich glaube noch nicht gerade wieder viel rausgehen können, auch wenn es durchaus noch so ein paar interessante Ziele dann vielleicht gibt für die nächsten paar Wochen.

Speaker: Aber genau, ich habe noch einige tausend Bilder zu löschen und vor allem zu bearbeiten dann.

Speaker: Das meiste konnte ich tatsächlich eigentlich schon mal ein bisschen rauslöschen.

Speaker: Es gibt noch so einzelne Ordner, die noch ein bisschen was zu tun geben.

Speaker: Aber es waren eigentlich wirklich, ja, es waren recht erfolgreiche drei Wochen auch.

Speaker: Wir hatten vom Wetter eigentlich auch...

Speaker: ziemlich interessante Wetterlagen.

Speaker: Es gab durchaus auch mal ziemlich heftige Gewitter zwischendurch, die dann auch einfach in der Gammark dafür gesorgt haben, dass da extrem viele Wasserflächen neu entstanden sind, die sonst eher eigentlich dann so durch den Winter wieder aufgefüllt werden.

Speaker: Und jetzt sind die eigentlich von einem auf den anderen Tag

Speaker: wurden die alle schon wieder aufgefüllt, da die Teiche, dadurch einfach dann auch für die Vögel recht interessant war schlussendlich.

Speaker: Und wie du auch schon miterlebt hast, du warst ja auch vor ein paar Wochen noch da, die Libellen waren auch dieses Jahr einfach en masse vorhanden.

Speaker: Und dann kann man eigentlich auch da richtig cool Partibellen fotografieren.

Speaker: Und es war eigentlich ganz cool, auch auf der Reise mit Birding-Tours, da hatten wir so ziemlich alle grösseren Artgruppen in ihm mal vorhanden.

Speaker: Man hat natürlich Vögel und was mit den Flamingos.

Speaker: Wir hatten aber auch mal noch ein Wildschwein oder mehrere Wildschweine und eins davon kam dann wirklich richtig nah noch auf uns zu.

Speaker: Also es ist so einfach, die sind zu einem Feldweg entlang gerannt auf uns zu und hat dann aber, ich sag mal, 20 Meter vor uns gemerkt, dass das vielleicht nicht die richtige Richtung ist, da durchzurennen und hat dann schnell wiederkehrt gemacht, aber es gab eigentlich ganz, ganz witzige Fotos.

Speaker: Ich glaube, zu dem Moment, wo es realisiert hat, dass es da doch noch ein paar Menschen vor der Nase hat.

Speaker: Dann hatten wir eben extrem viele Insekten, hauptsächlich Libellen, auch diverse andere.

Speaker: Wir hatten mal eine Gotthasanbeterin noch gesehen, die war aber dann nicht ganz optimal.

Speaker: Bei den Libellen kann ich dann nachher noch ein bisschen mehr erzählen, was ich da auch für Objektive ausprobiert habe.

Speaker: Und wir hatten aber auch einige Laubfrösche noch.

Speaker: Grundsätzlich ist Laubfrösche halt schon eher besser im Frühling.

Speaker: Da hört man die auch nachts dann eigentlich überall in der Gammark.

Speaker: Die waren jetzt schon relativ still und entsprechend ist es auch nicht unbedingt eine direkte Zielart der Birding-Tours-Reise.

Speaker: Aber wir versuchen es dann eigentlich trotzdem jedes Jahr einmal zumindest noch ein paar zu finden.

Speaker: Und das hat auch eigentlich dieses Jahr recht gut geklappt.

Speaker: Wir hatten nicht ganz so viele gerade auf der Reise.

Speaker: Ich glaube zwei, drei Stück, aber die sassen alle recht gut.

Speaker: Und so konnten eigentlich dann alle in Drohnen machen.

Speaker: noch ein paar tolle Fotos machen von den Laubfröschen.

Speaker: Und ich glaube, das ist immer so ein bisschen ein Highlight auch, weil sie einfach schon nochmals krasser gefärbt sind und einfach auch in einem speziellen Habitat als die klassischen 0815-Frösche, die man sonst vielleicht in Mitteleuropa fotografiert, die in hohem Wasser sitzen können.

Speaker: Von dem her war es eigentlich wirklich cool, es hat alles mal ein bisschen abgedeckt und wir können da gerne dann auch noch ein bisschen durch die einzelnen Highlights durch.

Speaker: Ich habe dir auch schon ein paar Fotos geschickt, ich weiß nicht, es gibt nicht welche, die dir da weniger gefallen werden, andere mehr, aber genau, schauen wir es uns dann gemeinsam mal an.

Speaker: Genau, ich habe gesehen, sogar Spielen hast du noch probiert.

Speaker: Und insgesamt warst du dieses Mal ja drei Wochen.

Speaker: Also die Reise selbst ging zehn Tage und du warst einfach vorher und nachher noch ein Weilchen, dass du auch für dich noch ein bisschen fotografieren konntest.

Speaker: Die Reise ging acht Tage, einfach eine Woche.

Speaker: Und den Rest war ich dann einfach selbst noch ein bisschen vor Ort und habe da selber fotografiert.

Speaker: Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten, wenn du auf der Reise irgendwas Cooles siehst und du kannst dich dann ein paar Tage später nochmal voll auf das konzentrieren.

Speaker: Ja, wenn man eh schon mal da ist, dann nutze ich das eigentlich ganz gerne, um da noch ein bisschen weiter zu fotografieren.

Speaker: Sonst habe ich ja auch selber inni nicht unbedingt so viel Zeit dann jeweils.

Speaker: Also gerade jetzt im letzten Jahr war dann halt entweder einfach Workshop oder sonst was machen.

Speaker: Und da war es eigentlich ganz schön, einfach mal wieder etwas Zeit zu haben, wirklich zu fotografieren und auch ein bisschen Sachen auszuprobieren.

Speaker: Es gab da schon auch ein paar Experimente.

Speaker: gewisse haben da weniger funktioniert, andere mehr.

Speaker: Gerade ebenso Mitzieher und Verwischer war schon nach so ein bisschen ein Fokus, da mal ein bisschen rumzuspielen, einfach nochmals mit langsameren Verschlusszeiten.

Speaker: Da hast du mit den Flamingos recht viel gemacht.

Speaker: Genau, ja, das war generell, es war relativ spät, dann von den drei Wochen haben die auch ein bisschen angefangen, langsam zu balzen und zu tanzen miteinander.

Speaker: Das kommt dann so im Winter eigentlich hauptsächlich.

Speaker: Aber ich glaube auch, weil es einfach da etwas kühler dann wurde, sind die Ersten so langsam auf die Idee gekommen, dass man da eigentlich anfangen könnte mit balzen.

Speaker: Und dann sind die immer so in der 30er-Gruppe hin und her gelaufen, haben auch ihre Ballstanz ein bisschen gezeigt.

Speaker: Und als es dann langsam dunkel wurde, habe ich da einfach wirklich mal auf eine Sekunde zum Teil belichtet und einfach rumgeschüttelt.

Speaker: Und da gab es eigentlich durchaus echt coole Sachen auch.

Speaker: Also das heisst, die Flamingos haben eigentlich einfach getanzt und du hast mit der Kamera sozusagen rhythmisch dich mitbewegt und gehofft, dass das spannende Resultate gibt.

Speaker: Ob das jetzt bei mir rhythmisch war, da habe ich meine Zweifel.

Speaker: Da habe ich wirklich einfach... BTS, ich glaube, das haben wir gar nicht.

Speaker: Aber ich habe da wirklich einfach mit der Kamera ein bisschen hin und her.

Speaker: Für mich haben wirklich so Kreise und Achterstunden mit der Kamera fast am besten funktioniert.

Speaker: Und dann gibt es, gerade so bei einer Sekunde gab es eigentlich so...

Speaker: Halt dann Momente von dieser Sekunde, wo die Flamingos dann doch irgendwie recht scharf kommen und dann aber so langsam in die Unschärfe reingehen.

Speaker: Oder einfach einzelne Flamingos sich gerade den Kopf gedreht haben und dadurch einfach irgendwie schärfer wurden als die anderen.

Speaker: Von dem her fand ich das eigentlich ganz interessant als Effekt.

Speaker: Schlussendlich hat das aber, glaube ich, auch einfach recht gut funktioniert, weil die halt recht hell sind und der Hintergrund aber schon sehr dunkel war und dann sieht man einfach diese Verfischer viel besser.

Speaker: Ich habe das auch so ein bisschen mit Seidenreihen versucht.

Speaker: Das Gleiche.

Speaker: Und auch da hat es tendenziell besser funktioniert, wenn auch der Hintergrund wirklich schon sehr, sehr dunkel war.

Speaker: Dass man einfach vom Kontrast her das ein bisschen besser sieht.

Speaker: Sobald es dann ein heller Hintergrund wird, dann sieht man einfach die Unterschiede zu schwach.

Speaker: Dann schaut es wahrscheinlich zu wenig gewollt aus und zu viel einfach.

Speaker: Ja, es ist immer noch so ein bisschen.

Speaker: Ich frage mich da auch, ob es dann wirklich gewollt aussieht oder nicht.

Speaker: Ich finde den Effekt zumindest ganz spannend.

Speaker: Ich bin immer noch nicht ganz schlüssig geworden daraus.

Speaker: Aber ich glaube, so langsam verstehe ich es zumindest ein bisschen besser, wie eben nicht nur einfach ein Verwackeler rauskommt, sondern so ein bisschen was Spannendes.

Speaker: Aber so ganz 100% bin ich auch noch nicht super happy mit den langsamen Verschlusszeiten, dass das so rauskommt, wie ich das im Kopf habe.

Speaker: Ich habe das gleiche dann auch mal versucht bei den Gänsegeiern, beziehungsweise das gleiche, auch mit langsamen Verschlusszeiten, aber dann anstatt die Kamera zu bewegen, den Zoomring, habe das 180-600 genommen.

Speaker: und dann einfach versucht, wenn der Gänsegeier auf mich zufliegt oder von mir weg, einfach im richtigen Tempo da noch rauszuzoomen oder reinzuzoomen, damit es da noch mehr so einen Warp-Effekt sieht aus wie bei Star Wars oder was auch immer.

Speaker: Und das kann, oder ich finde den Effekt eigentlich recht cool, es hat einfach auch noch nicht so ganz 100% hingehauen.

Speaker: Stell ich mir aber auch schwierig vor, weil ich meine, man kennt diese Zoom-Effekte, ich kenne sie eher bei stationären Motiven, dass man dann das Motiv in die Mitte nimmt und rein- oder rauszoomt.

Speaker: Aber da musst du ja wirklich im gleichen Tempo zoomen, wie der Gänsegeier fliegt und der Gänsegeier darf ja nicht in der Mitte sein, sonst hätte man den Effekt nicht.

Speaker: Du musst ihn ja wirklich, ja, also ich stelle es mir extrem schwierig vor.

Speaker: Ich glaube, ich hätte, wenn ich das versucht hätte, irgendwann meine Kamera aus Frust über die Kette runter, hier warst du mal so.

Speaker: Ja, schlussendlich Frust würde ich da gar nicht unbedingt sagen.

Speaker: Schlussendlich war ich jetzt doch auch schon einige Male da.

Speaker: Und ja, wenn die Geier es einfach 100 Meter vor einem kreisen oder 50 Meter, dann muss schon irgendwie so ein bisschen was Spezielles sein, damit ich mir das rechtfertigen kann, dass ich das noch auf der Festplatte lasse.

Speaker: Und wenn da nicht so viel passiert, dann kann ich eigentlich gut auch mal...

Speaker: habe ich fast mehr Interesse, wirklich auch etwas zu versuchen.

Speaker: Im besten Fall kann ich es behalten und sonst, wenn es nichts wird, ob es scharf ist oder nicht, also ich sage mal, ob es eine scharfe Belichtung ist, ein zweitausendstel einfach irgendwo ein hängender Gänsegeier in der Luft oder halt ein unscharfer Mitzieher, es wird beides schlussendlich gelöscht.

Speaker: Von dem her habe ich da relativ viel versucht mit langsamen Verschlusszeiten.

Speaker: Natürlich auch mal klassischer Mitzieher.

Speaker: Auch da wirklich mit recht langsamen Verschlusszeiten.

Speaker: Auch da ist mir hinter Gedanken, dass einfach ein Teil scharf ist und aber auch der Gänsegeier dann irgendwie noch in die Unschärfe reinkommt.

Speaker: Das ist so ein bisschen... Hört ihr recht langsam?

Speaker: So eine Zehntelsekunde?

Speaker: Zehntelsekunde, Fünftelsekunde.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das ist zumindest für mich dann schon relativ fast unmöglich, da wirklich alles scharf zu kriegen.

Speaker: Aber es war auch nicht unbedingt die Absicht dahinter.

Speaker: Auch da, gerade gegen Abend, wenn der Hintergrund ein bisschen dunkler kommt und in Südfrankreich waren halt auch die Wälder noch grün, da kam das eigentlich recht gut mit diesem Verlauf auch.

Speaker: Grunde und ich habe da eben auch noch ein paar scharfe Fotos gemacht.

Speaker: Wir hatten mal noch Glück mit einem Steinadler auf der Reise.

Speaker: So eine Art, die ich da sonst noch nie gesehen habe.

Speaker: Bei solchen Sachen wässe ich natürlich dann wieder zurück in die normalen Verschlusszeiten.

Speaker: Da riskiere ich dann nichts.

Speaker: Wenn der jetzt die nächsten drei Reisen immer durchfliegt, dann kann ich es dann vielleicht eher mal wieder überlegen.

Speaker: Da könnte man noch mal auf die Option hinweisen mit der Aufnahmefunktion aufrufen.

Speaker: Du hast mir jetzt genau in diesen Satz reingeredet.

Speaker: Genau, das ist natürlich eine Option.

Speaker: Das gibt es ja eigentlich bei vielen Kameras, dass man sich so ein alternatives Set an Einstellungen abspeichern kann und das in der Tastendruck abrufen kann, einfach, dass man schnell hin und her wechseln kann.

Speaker: Das erwähnen wir ja auch, glaube ich, in all unseren E-Books.

Speaker: zu diversen Kameras.

Speaker: Ich würde mal behaupten, es gibt sicher auch bei deinen Canon E-Books und auch bei den Sony E-Books von dir und Levi.

Speaker: Und das macht einfach schon viel entspannter bei solchen Aufnahmen.

Speaker: Ich muss hier noch ganz kurz Werbung für Sony machen.

Speaker: Da geht es tatsächlich am besten, weil man sich bis zu drei verschiedene von diesen Aufnahmefunktionen auf verschiedenen Tasten aufrufen kann.

Speaker: Bei Canon geht immer nur eine, bei Nikon ja auch nur eine, außer mit dem neuesten Firmware-Update von der Z9, wo es so über einen Umweg mit zwei verschiedenen geht.

Speaker: Aber da wünschte ich mir, alle Hersteller würden das so ein bisschen wie Sony lösen.

Speaker: Das ist einfach nochmal eleganter.

Speaker: Aber ja, sorry, ich wollte hier natürlich nicht reinreden.

Speaker: Ich hatte aber noch ein paar Fragen zu den Flamingos, weil erstens für Mitsir oder so gefallen sich mir sehr gut.

Speaker: Ich weiss nicht, kannst du das als Kompliment auffassen, wenn du willst.

Speaker: Nein,

Speaker: Ich finde es noch erstaunlich, weil die, also ich muss ja sagen, ich habe ja sogar auch einen Mitzieher versucht dieses Mal, aber es war nur ein Mitzieher, kein Verwischer.

Speaker: Ich finde es noch erstaunlich, dass die Hälse dann doch relativ scharf sinkt, teilweise sogar einzelne Köpfe gestochen scharf.

Speaker: Hast du trotzdem, du hast gesagt, du hast die Kamera gleichmässig in Kreisen oder Achten bewegt, also nicht, dass du irgendwie zuerst ein bisschen in eine Richtung und dann in eine andere hättest?

Speaker: Ich habe einfach gewackelt, was das zu etwas passiert ist.

Speaker: Schlussendlich, ich habe, glaube ich, da auch den Bildstabilisator angelassen.

Speaker: Okay.

Speaker: Das wäre meine nächste Frage gewesen.

Speaker: Es wird da wahrscheinlich auch Momente gegeben haben, wo ich halt doch nicht ganz oder gerade in der Kurve von der Bewegung oder in der Richtungsänderung, dass es da einen Moment gibt, wo auch der Bildstabil dann wieder ein bisschen scharf was belichten kann.

Speaker: Aber es gibt jetzt da nicht eine bestimmte Bewegung, Ablauf, wo ich jetzt sagen könnte, hey, genau so kommt es gut.

Speaker: Da brauche ich glaube ich noch ein paar mehr Anläufe, um da wirklich herauszufinden, wie genau das dann wirklich passt.

Speaker: Ich habe auch viel versucht, mit Strichen zu arbeiten.

Speaker: Also zuerst scharf halten, von der Sekunde eine halbe Sekunde stabil halten und dann wegziehen.

Speaker: Aber auch das hat nur so 50% der Fälle so funktioniert, dass der Strich, der dann entsteht, auch wirklich in die richtige Richtung schaut.

Speaker: Ich glaube, mit einem 400mm 2.8 ist das jetzt auch nicht unbedingt das Objektiv, das man für Mitzieher oder für Wackelhörungen gut nutzen kann, einfach weil es halt auch recht schwer ist.

Speaker: Ich glaube, das sind dann andere Objektive, ein bisschen leichtere, fast einfacher, um da so ein bisschen rabiate Bewegungen auch reinzukriegen.

Speaker: So wie ich dich kenne, hast du immer zwei Rucksäcke dabei gehabt, wenn du rumgelaufen bist.

Speaker: Hättest du dann nicht auf ein 180, 600er oder 663 oder irgendwas ausweichen können?

Speaker: Ich war tatsächlich relativ leicht unterwegs.

Speaker: Gibt es da einen BTS?

Speaker: Da wird es bestimmt eines geben.

Speaker: Ich muss wohl nachschauen.

Speaker: Relativ leicht?

Speaker: Ja, trotzdem dann jeweils mit zwei Z9 und noch diversen anderen Objektiven.

Speaker: Gerade als wir dann alleine unterwegs waren, habe ich noch das Gimbal ab und zu dabei gehabt und einfach auch mit dem Gimbal ein bisschen was zu filmen.

Speaker: Da habe ich unter anderem auch versucht, mit den Seidenreihen, mit dem Plena ein bisschen was zu filmen, weil die einfach recht zutraulich waren dieses Jahr.

Speaker: Und ja, entsprechend war es dann schon immer ein bisschen Gewicht auch mit dabei.

Speaker: Ohne geht es ja auch in ihnen nicht, finde ich.

Speaker: Genau, dann hätte ich noch eine Frage zu deinen libellen Fotos, weil ich glaube, die klassischen, die überspringe ich jetzt, aber diese Weitwinkelmakros, die finde ich schon recht cool und das ist ja dein Teleskop, Periscope, wie hieß das Objektiv genau?

Speaker: Ich glaube, Lowa, Periprobe, Zoom.

Speaker: Genau.

Speaker: Ein bisschen langer Name.

Speaker: Und das sieht auch relativ komisch aus, das ist so mit einem Bogen eigentlich drin.

Speaker: So zwei Winkeln, einfach, dass man auch quasi um die Ecke verschoben fotografieren kann.

Speaker: was es halt recht cool macht, um botennahe wieder bis nach oben zu fotografieren.

Speaker: Und jetzt auch einfach bei den Libellen hat man halt viel mehr Flexibilität vom Winkel.

Speaker: Es gibt ja so das Standard Probe Objektiv, das einfach ziemlich lang und gerade ist.

Speaker: Und wenn man dann aber ein bisschen von oben hinunter fotografieren will, oder man kann ja mit dem auch in den Teich rein, aber dann fotografiert man automatisch halt nach unten.

Speaker: Mit diesem Periprobe hat man die Möglichkeit, die Kamera nach unten zu zielen, aber dann durch diesen zweiten Winkel fotografiert man trotzdem wieder ein bisschen hoch.

Speaker: Wenn man sagt, Nikolaus wäre zu faul, zu einem Boden gehen, das Problem ist dann die Länge vom Objektiv, dass man da mit einem Standard-normalen Objektiv einfach nicht mehr bettiv geht und runter kommt, oder?

Speaker: Ich glaube, mit der Z9 hat der Winkel auch schon wieder vorgegeben.

Speaker: Diesmal, muss man sagen, hättest du keine Z8 mehr gehabt, die hätte ausweichen können.

Speaker: Genau, aber ich finde es eigentlich recht cool, durch diese zwei Biegungen hat man wirklich sehr viel Flexibilität, was den Winkel angeht.

Speaker: Das macht es natürlich auch nicht so einfach, man muss sich da schon ein bisschen auch reinfuchsen, dass man da die Tiere überhaupt findet.

Speaker: Schlussendlich ist es aber auch einfach ein ziemlich starkes Weitwinkel.

Speaker: Und entsprechend starte ich da meistens auch dann etwas weiter weg, suche mir da schon mal das Motiv und versuche da auch ein bisschen näher dann heranzukommen.

Speaker: Ich glaube, bei den Libellen ist das relativ schwierig, einfach weil die halt auch recht aufmerksam sind.

Speaker: Wir waren da einmal so ein bisschen an einem Feldweg, wo alle zehn Minuten mal ein Auto durchgekommen ist.

Speaker: Und da fliegen halt einfach alle auf, schon auf 50 Meter, wenn das Auto anfährt.

Speaker: Entsprechend, wenn man da so mit einem komischen Gerät

Speaker: paar Millimeter eigentlich vor die Libelle will, ist es auch nicht ganz einfach, braucht relativ viel Geduld.

Speaker: Und wenn es aber dann klappt, gibt es einfach wirklich recht coole Fotos mit einer Perspektive, die man halt sonst nicht unbedingt so sieht.

Speaker: Mein Lieblingsbild ist da das, wo sie auf diesem Grashalm sitzt, der da so schön in die Bildecke reinläuft.

Speaker: Kannst du mich noch mal erinnern, was das für eine Brennweite war?

Speaker: Ich glaube 15 bis 24 und dann Blende 8 bis 32 und halt auch noch manueller Fokus, was es auch nicht ganz einfach macht, weil es halt dann schon recht viel auch bewegt, weil man sehr nahe ist.

Speaker: Und selbst Blende 8 ist dann auf die Distanz, hat relativ viel Bock hier auch.

Speaker: entsprechend muss der Fokus dann schon auch passen.

Speaker: Ich habe da viel einfach auch mit dem Fokus-Peaking gearbeitet, was ich eigentlich sonst nicht unbedingt so viel nutze.

Speaker: Aber dann hat man einfach so eine rote, blaue oder gelbe Umrandung, da wo die Schärfeebene ungefähr genau liegt.

Speaker: Und dann ist es aber trotzdem schlussendlich noch ein bisschen auch einfach vor- und zurückbewegen.

Speaker: Macht man ja auch automatisch.

Speaker: Da hat man, glaube ich, gar keine Wahl, zumindest wenn man das freihand fotografiert, wie ich das mache.

Speaker: Das ist wahrscheinlich auch nicht unbedingt der Hintergedanken bei diesem Objektiv, dass man das freihand fühlt.

Speaker: Aber es ist ganz cool.

Speaker: Ja, und ich muss sagen, andererseits, wenn die Libellen auf so einem Grashalm sitzen, der sich auch wahrscheinlich noch minimals dem Wind bewegt, frage ich mich auch, wie viel da ein Stativ wirklich bringen würde.

Speaker: Und ich meine, du wirst da das schnellste Serienbild durchlassen.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: War das aber dann schlussendlich das Resultat, die Bilder, die du mir jetzt geschickt hast, waren das alles dann Einzelaufnahmen?

Speaker: Also du hast nicht versucht, noch zu stepfen oder so?

Speaker: Nein, Sakin geht, glaube ich, da nicht weiter.

Speaker: Ich könnte es mal versuchen, aber du hast halt eine Verzerrung.

Speaker: Wenn du mit einem 100mm da hin fotografierst, selbst wenn du dich links rechts bewegst, hast du ja von der Perspektive her kaum eine Änderung, weil alles quasi komprimiert wird.

Speaker: wenn halt mit einem Weitwinkel, wenn ich da mich um zwei Millimeter nach rechts bewege und das ist in der Regel wahrscheinlich sogar noch mehr, dann dreht sich ja quasi von der Perspektive die gesamte Libelle extrem und dann kann man das wahrscheinlich auch kaum gescheit stacken.

Speaker: Von dem her sind das alles Einzelaufnahmen.

Speaker: Ich habe je nachdem versucht, die Blende ein bisschen zu schliessen noch.

Speaker: Aber ich mag es eigentlich durchaus, wenn halt wirklich nur so der Kopf scharf ist und der Hintergrund und auch die Flügel teilweise dann schon eher etwas unscharf werden.

Speaker: Ich finde vor allem mit dem Verlauf, den man ja nach hinten hat, generell immer unschärfer wird.

Speaker: Gerade wenn man sich auf so einem Ast setzt, finde ich, passt das auch recht gut.

Speaker: Aber das Objektiv hat das elektronische Kontakte?

Speaker: Also ist die Blende zum Beispiel über Kamera gesteuert?

Speaker: Oder ist das am Objektiv komplett?

Speaker: Das heisst, du weisst jetzt auch nicht, was für eine Blende du hast bei den Bildern?

Speaker: Tendenziell eher auch und dann ein bisschen nach lust und lau ein bisschen geschlossen.

Speaker: Das macht es auch nicht ganz einfach, weil man die nicht arretieren kann und der Fokusring und die Blender sehr nah beieinander sind.

Speaker: Ich glaube, man kann es mit Ducktape arretieren, habe ich gehört.

Speaker: Ja, aber dann kann man halt auch nicht wieder gut noch umstellen, falls man dann doch mal irgendwie was mit einer geschlossenen Blende fotografieren will.

Speaker: Von dem her ist es nicht so einfach.

Speaker: Plus kommt dann noch eine weitere Schwierigkeit hinzu, weil es halt eigentlich standardmässig nach unten hin fotografiert.

Speaker: Und man könnte das auch dann nach oben drehen, das Objektiv.

Speaker: Das ist eigentlich, man hat die Kamera und fotografiert dann nach oben und dann wieder gerade.

Speaker: Da muss man aber mit einem Inbusschlüssel das immer hin und her drehen.

Speaker: Und ich finde das ein bisschen aufwendig.

Speaker: Und entsprechend, gerade bei den Laubfröschen, die sassen teilweise etwas höher oben, da habe ich dann einfach die Kamera umgedreht.

Speaker: Und dann alles eigentlich verkehrt herum auch bedient.

Speaker: Das geht mit der Z9 mit einem vertikalen Griff eigentlich recht gut, weil dann kann man einfach den vertikalen Griff halt halten.

Speaker: und dann so eigentlich eine Perspektive einnehmen, wo man wieder ein bisschen eher runter fotografieren kann.

Speaker: Dann hat man so auch nochmals mehr Flexibilität auch.

Speaker: Aber man muss auch ein bisschen flexibel sein, um sie so noch einigermassen gescheit zu bedienen.

Speaker: Gerade am Morgen, wenn man noch ein bisschen verschlafen ist, ist es auch eine gute Denkübung, wenn man dann die Kamera auf dem Kopf irgendwie noch bedienen muss.

Speaker: Aber es hat durchaus auch gut geklappt.

Speaker: Bei den Laubfröschen gibt es ein, zwei Fotos, wo ich eigentlich ziemlich happy bin damit.

Speaker: Es gibt halt einfach durch die Perspektive, wird der Laubfrosch viel grösser nochmals und hat aber trotzdem einfach recht viel Information auch drin vom Hintergrund.

Speaker: Ich habe das in anderen Jahren auch schon versucht mit dem 20mm, aber es hat einfach nicht die Gleisebildwirkung jetzt mit diesem Ultraweitwinkel nochmal.

Speaker: Was sagen wir, wenn ich die Bilder so sehe, das macht schon Lust.

Speaker: zum das auch mal probieren.

Speaker: Ja gut, du hast ja mittlerweile auch eine Nikon-Kamera, dann können wir das gut auch mal teilen.

Speaker: Man muss ja schon sagen, dass es wirklich auch ein sehr teures Spielzeug ist.

Speaker: Von dem her, ich glaube, bevor du dir da auch eins kaufst, lieber mal noch meins testen.

Speaker: Man könnte tatsächlich auch einfach den Mount austauschen.

Speaker: Das ist ja eigentlich eher ein Cineobjektiv.

Speaker: Also wird auch von Lowa Cine produziert.

Speaker: Ich glaube, so eine Unterfirma oder einfach ein Teil von Lowa.

Speaker: Und da wird das standardmässig, glaube ich, mit dem

Speaker: PL Mount geliefert oder irgendwie so ein Universal Mount und man kriegt dann einfach noch den jeweiligen Adapter dazu.

Speaker: Ich habe halt den Z Mount, das gibt es aber auch für RF und Sony und alles mögliche.

Speaker: Andere auch.

Speaker: Aber ja, lass uns gerne mal ausprobieren.

Speaker: Ich dachte schon das Lächste vor, wenn das ein Cineobjektiv ist, wir sollten den nächsten Podcast oder das nächste YouTube Video mit dem filmen.

Speaker: Ich glaube, das wäre sehr unvorteilhaft für uns.

Speaker: Ja, nee, was ich jetzt nicht glaube ich mehr interessieren würde, es gibt ja auch, sagen wir mal, ich glaube Laoba hat doch auch ein 14mm Makro oder sowas, ich sage mal ein Normales, was deutlich erschwinglicher und ein bisschen, sagen wir mal, portabler und vermutlich einfacher ist.

Speaker: Natürlich für gewisse Situationen wird es eben schwierig, aber ich glaube sowas wäre vielleicht auch etwas, was ich mir eher vorstellen könnte, weil es einfach

Speaker: sowohl für das Portemonnaie als auch eher noch objektiv ist, dass man gut mal noch in den Rucksack schmeißen kann.

Speaker: Dafür kriegt man beim Lauasinia noch einen Koffer dazu.

Speaker: Gut, wie es bei dem auch von Vorteil weiss, vom Hebel, dann willst du das auch nicht unbedingt in den normalen Rucksack stecken.

Speaker: Beim 5-10er oder bei den generellen Weitwinter- und Makroobjektiven sonst habe ich halt einfach auch so ein bisschen das Bedenk, dass du halt bei vielen, gerade Libellen, wirst es halt dann schon schwierig,

Speaker: da nah genug ranzukommen.

Speaker: Gerade wenn man noch mit der Hand da ist und die Kamera ist halt alles viel grösser, da wird sie wahrscheinlich nochmals eher davonfliegen, einfach weil es ein grosses, wahrnehmbares Objekt ist, während das Periprope vorne halt relativ klein ist.

Speaker: Ja, das ist ein guter Punkt.

Speaker: Müsste man aber mal vergleichen miteinander, wie das funktioniert.

Speaker: Ja, ich habe sowas schon lange nicht mehr gemacht.

Speaker: Ich habe ganz, ganz vor zehn Jahren ungefähr, habe ich mal probiert, so Schmetterlänge und so in der Blumenwiese mit meinem 24mm Samyang 1.4 und dann einfach noch ein, zwei Zwischenringe dazwischen.

Speaker: Und das ist vielleicht jetzt nicht die professionelle Lösung, aber zum das mal so

Speaker: so ein bisschen reinkommen in das Thema ist eigentlich ganz cool.

Speaker: Aber ich fand es auch noch schwierig, je nachdem wie der Horizont liegt, dass man da nicht einfach so eine Linie drin hat.

Speaker: Gleichzeitig möchte man ja häufig den Himmel zeigen, noch ein bisschen diese Weite geben.

Speaker: Ich glaube, bei den Libellen hast du es ja ganz elegant gelöst, weil der Himmel da nicht als Linie durchgeht, sondern einfach das Schilfen im Prinzip immer lockerer wird und dann immer mehr Himmel kommt.

Speaker: Aber

Speaker: Oder bei der Spinne.

Speaker: Ich weiss gar nicht, ist das eben eine Kreuzspinne?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ich hatte eine Spinnenvorlesung, die habe ich nicht besucht.

Speaker: Da finde ich, passt es ja auch gut, weil es ist so ein bisschen wie eingerahmt.

Speaker: Aber ich finde das sonst eben auch noch eine Herausforderung.

Speaker: Also auch bei anderen Motiven, bei allein schon Vögeln mit Auto-Capture.

Speaker: Wie machst du das mit dem Himmel?

Speaker: Manchmal finde ich, geht es gut, aber manchmal finde ich es auch gar nicht einfach bei so Weitwinkelaufnahmen.

Speaker: Ja, grundsätzlich bei Weitwinkel, Makro oder AutoCapture geht es ja hauptsächlich auch um den Hintergrund.

Speaker: Da muss man schon eher irgendwie wieder denken, wie ein Landschaftsfotograf, und das kann ich einfach irgendwie nicht so gut.

Speaker: Ich freue mich dann einfach beim AutoCapture, wenn ich überhaupt einen Vogel drauf habe.

Speaker: That's about it.

Speaker: Aber vielleicht muss ich da auch noch genauer mal wieder den Hintergrund studieren und dann noch mehr überlegen.

Speaker: Ich wollte noch etwas sagen zum Thema, was ich auch schon lange nicht mehr gemacht habe.

Speaker: Wir hatten dann einen Abend wirklich mal noch super schön die Milchstrasse.

Speaker: Also eigentlich am Ende der Reise, das war richtig cool mal wieder, ja, das Weitwinkel drauf zu packen und da ein bisschen Milchstrasse zu fotografieren.

Speaker: Ich habe jetzt die auch noch nicht wirklich gross gestackt, das muss ich dann mal noch die nächsten paar Tage machen.

Speaker: Ich habe jetzt da mehr, aber wirklich einfach nur die Milchstraße genommen.

Speaker: Gerade zum Horizont gab es noch einige Restwolken und hinten dran war noch eine grössere Stadt.

Speaker: Das war dann nicht ganz optimal, aber zumindest von der Milchstraße selber gab es eigentlich richtig coole Fotos.

Speaker: Ja, danke.

Speaker: Erinnerst du mich an einen guten Punkt gerade wieder?

Speaker: Weil ich habe auch schon versucht, mit meinem 24 Millimeter mal eine Kreuzspinne im Garten mit den Sternen im Hintergrund zu fotografieren.

Speaker: Die Idee war halt so mit einem indirekten Blitz, dass ich einfach irgendwie auf dem... Ich glaube, ich habe es mir ganz billig gemacht, auf dem Blatt Papier blitze, dass das ein bisschen das Ganze reflektiert.

Speaker: Ich weiss nicht mehr, was genau das Problem war, aber ich war nicht zufrieden mit den Ergebnissen.

Speaker: Aber ich glaube, da könnte man wahrscheinlich auch recht coole Sachen machen.

Speaker: Ziel für nächstes Jahr ist eine Spinne mit Milchstrasse mit dem Perry Probe.

Speaker: Eine beste Spinne wäre halt noch schöner.

Speaker: Es gibt einen schönen Warm-Kalt-Kontrast.

Speaker: Wir können ja mal so eine Reise machen, wo wir wirklich mal richtig viel Equipment mitnehmen und ein bisschen kreativ werden.

Speaker: Normalerweise ist jede Reise, die wir machen, mit ziemlich viel Equipment verbunden.

Speaker: Ich erinnere mich an die fantastischen Bilder auf der Rückreise von Norwegen, wo du da unten geschlafen hast.

Speaker: Ich weiss nicht, ob du das Bild je gesehen hast.

Speaker: Und du hast dich so an deinen 400er so angekuschelt.

Speaker: Super Kisten.

Speaker: Ja, man muss sagen, es war ein Ding drin.

Speaker: Es war in der Hülle.

Speaker: Ja, das weiss ich gar nicht mehr.

Speaker: Ich habe ja geschlafen.

Speaker: Vielleicht war es 800er.

Speaker: Du hast schon geschlafen ein paar Mal, ja.

Speaker: Mit Kalle habe ich dann jedes Mal gewitzelt, wenn ein DHL-Anhänger vorbei ist, dass das jetzt ein Koffer sein könnte.

Speaker: Um fünf Minuten später, weil einer in die andere Richtung ist, habe ich gesagt, das könnte aber genauso gut ein Koffer sein.

Speaker: Ja, gut, es ist ja angekommen, es hat ja zum Glück alles geklappt.

Speaker: Auch wenn den Nervenkitzel, den brauche ich nicht unbedingt nochmal, ob das wirklich kommt oder nicht.

Speaker: Von dem war es eigentlich ganz entspannt jetzt bei der Reise, dass ich da alles wieder direkt mit nach Hause nehmen konnte.

Speaker: Und dann ich noch überlegen musste, ob jetzt da noch welche Sachen in mir ankommen.

Speaker: Genau.

Speaker: Du hast mich aber auf eine super Idee noch gebracht, weil das Thema Neukäufe haben wir noch nicht behandelt in der Folge.

Speaker: Und wie du schon gesagt hast, habe ich ja inzwischen eine Nikon-Kamera.

Speaker: Und ich habe die jetzt auch schon zwei Monate in der Kamera quasi ein bisschen, wie soll ich sagen, nicht sehr erfolgreich im Einsatz.

Speaker: Das war so, ich habe dir, glaube ich, die Bilder geschickt von den Steinwälzern.

Speaker: Also die Kamera hat das Auslösen funktioniert.

Speaker: Der Steinwälzer hätte einfach noch 40, 50 Zentimeter näher vorbeilaufen müssen und dann wäre es ein recht cooles Bild geworden.

Speaker: Aber genau, ich habe mir jetzt da die Z6 III gekauft mit dem 17-28er 2.8 für AutoCapture, weil mir das doch Spass gemacht hat in Norwegen.

Speaker: Jetzt muss ich nur schauen, dass ich das auch häufig genug einsetze.

Speaker: Weil ich habe eine Kamerafalle, aber da ist ein bisschen das Problem, dass der Aufbau halt doch so ein bisschen mehr Zeit braucht.

Speaker: Und ich finde, das lohnt sich vor allem bei vielleicht nochmal scheuerern Tieren oder wenn man das halt wirklich länger stehen lässt.

Speaker: Weil das für mich auch der Bonus, dass die Akkulaufzeit natürlich viel länger ist bei so einer klassischen Kamerafalle.

Speaker: Aber das lohnt sich halt nicht, zum einfach noch zusätzlich mitnehmen und dann für zwei Stunden aufzustellen.

Speaker: Also finde ich jetzt.

Speaker: Und genau für das habe ich mir jetzt eigentlich die Z63 gekauft.

Speaker: Ich habe da ein Video gemacht, das dann relativ viele Klicks geklickt hat auf YouTube.

Speaker: Und genau, das war so mein Neukauf in letzter Zeit.

Speaker: Und ich habe halt einfach die Z63 genommen, weil das die günstigste ist, die das AutoCapture unterstützt.

Speaker: Meine Meinung für das AutoCapture ist auch eine Z8 ein bisschen Overkill.

Speaker: Ich glaube, die Megapixel brauche ich nicht.

Speaker: Im Weitwinkelbereich finde ich, wenn das Tier dann zu weit weg ist, dann sieht es einfach nicht gut aus.

Speaker: Megapixel hin oder her.

Speaker: Der Rolling Shuttle wird in den wenigsten Fällen ein Problem sein, zumal die Z6 III ja auch schon ein recht schnelles Readout hat.

Speaker: Und den Sensor-Shield, den finde ich bei der Z8 sehr cool.

Speaker: Aber ich habe momentan ein Objektiv für die Z6 Live-Uhr.

Speaker: Und da finde ich eigentlich zum Beispiel den Monitor noch ganz cool, dass man den halt reinklappen kann, weil gerade beim Auto-Capture, wenn man es stehen lässt, ist es nochmal ein bisschen besser geschützt.

Speaker: Sie ist halt auch ein Stück kleiner und ich glaube, das wird jetzt nicht einen riesen Unterschied machen, aber man kann sie doch noch ein bisschen besser verstecken und gerade für dich, wenn du sie sowieso nur als Auto-Capture-Kamera mitnimmst, ist es auch gut, wenn sie noch ein bisschen kleiner ist im Rucksack und leichter, ja.

Speaker: Ich bin gespannt, was du da so noch machen kannst mit der Kamera.

Speaker: Ich werde nochmal die Fotos aus Norwegen kurz einblenden, weil da hatte ich ja die Kamera dabei.

Speaker: Das war der Fehler, der dazu geführt hat, dass ich sie mir nachher gekauft habe, weil ich eben genau die Z6 III und das 1728er dabei hatte und es gab schon so ein paar coole Bilder, finde ich.

Speaker: Genau, gab es bei dir irgendwas Neues?

Speaker: Ich glaube, ich wüsste es gar nicht.

Speaker: Ich glaube nicht unbedingt.

Speaker: Nichts, was ich nicht schon mal erwähnt hätte.

Speaker: Ich war jetzt auch nicht zu Hause.

Speaker: Auf der Reise kann mir das nicht bemerken.

Speaker: Seit wann?

Speaker: Seit wann hindert dich das?

Speaker: Ich weiss noch, wie du in Norwegen, ersten Tag, als wir dich wieder gesehen haben, nachdem wir alleine unterwegs waren, hast du denn eine 8TB-Festplatte oder zwei davon gekauft?

Speaker: Dummweise nur eine, im Nachhinein wären zwei schon gut gewesen.

Speaker: Ja, vor allem, wie die Preise jetzt explodiert sind, also es sind ja noch mal höher als im Juni, ja.

Speaker: Ne, ich habe jetzt auch auf der Reise gemerkt, mittlerweile habe ich eigentlich schon so ziemlich das Zeug beisammen, was ich wirklich brauche.

Speaker: Von dem her gibt es nicht wirklich was, was jetzt gerade gross dringend wäre, noch zu kaufen, was eigentlich auch mal nicht schön ist.

Speaker: Von dem her gibt es da wirklich nichts.

Speaker: Mal schauen, wie es dann in der nächsten Episode ausschaut.

Speaker: wenn es dann dazu kommt, was man sich neu gekauft hat.

Speaker: Ich hoffe mal, da gibt es dann nicht wirklich etwas Neues zu berichten, aber man weiss ja nie.

Speaker: Ich habe gehört, dass irgendwann gegen Ende Jahr noch so ein 120 bis 300er von Nikon kommen wird.

Speaker: Wurde mal angekündigt vor ein paar Monaten.

Speaker: Ich könnte mir ja schon noch vorstellen, dass das irgendwie in deinen Händen landet.

Speaker: Ja, also es wird sicher mal irgendwann in meinen Händen landen, einfach zum Testen.

Speaker: Ob ich es dann länger oder ob ich das als neues Teleobjektiv nutzen würde, habe ich so meine Zweifel, einfach weil ich halt das 400er habe und es dann schon auch eine gewisse Überschneidung gibt.

Speaker: So für Biber, für Steinböcke wäre es sicher wirklich cool.

Speaker: Aber es wird wahrscheinlich auch eher teuer.

Speaker: Von dem her gibt es dann, glaube ich.

Speaker: Du könntest es auch so wie Florin machen, der von 402.8 aufs 100, 300er und 600er W4 gewechselt ist.

Speaker: Ja, Thema teuer.

Speaker: Ist es, glaube ich, auch nicht die günstigste Lösung.

Speaker: Aber ja, mal schauen, testen werde ich es dann hoffentlich sicher mal.

Speaker: Und da werden wir dann auch bestimmt darüber berichten, wenn es dann mal soweit ist.

Speaker: Thema Nikon Equipment.

Speaker: Vermisst du jetzt eigentlich deine Z8 häufiger fürs Auto Capture oder kannst du da noch eine zusätzliche Kamera von Nikon ausleihen?

Speaker: Gerade wenn du die Reisen sowieso mit Nikon School machst.

Speaker: Ich habe jetzt keine noch weiter ausgeliehen.

Speaker: Ich habe jetzt die nicht wirklich vermisst.

Speaker: Die Z8 habe ich sowieso immer so am wenigsten benutzt, einfach weil ich den Batteriegriff halt mag von der Z9.

Speaker: Ich meine fürs Auto Capture, weil ich erinnere mich in Norwegen oder auch in Frankreich hast du manchmal mit zwei Z9 fotografiert und einfach die Z8 noch irgendwo aufgestellt.

Speaker: Ich habe es jetzt nicht so, klar wäre es schön, aber ich habe es jetzt nicht gross versetzt.

Speaker: Wir hatten noch eine Z6 III dabei, die hätte ich da auch nutzen können, habe die dann aber schlussendlich eher fürs Filmen noch benutzt, von dem her, ja.

Speaker: Ich gebe nie genug Kameras, das ist schon so.

Speaker: Aber es ging jetzt auch ganz gut ohne.

Speaker: Mit so EZ9 ist man ja immer noch relativ gut eigentlich dabei.

Speaker: Da hat man immer noch genügend Flexibilität auch.

Speaker: Ja gut, ich glaube dann wäre zumindest ich soweit durch.

Speaker: glaube eigentlich auch.

Speaker: Wir haben glaube ich so ziemlich alles mal erwähnt, was es auf der Reise so gab.

Speaker: Und bin dann vielleicht auch gespannt, was ihr so davon haltet, von diesem Mitzieren oder Verwischen.

Speaker: Ich bin da auch noch nicht so ganz schlüssig.

Speaker: Vielleicht habt ihr da noch Tricks, wie ihr da die Kamera bewegt.

Speaker: Könnt ihr das gerne uns in den Kommentaren noch wissen lassen.

Speaker: Und sonst würde ich dann sagen, sehen wir uns beim nächsten Mal wieder.

Speaker: Vielleicht hoffentlich mit Levi, der heute leider einen Termin hatte.

Speaker: Bis dann, macht's gut.

Speaker: Tschüss.

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