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Ingerfeld und Laube: Wir müssen reden: Folge 1 - Konferenzen

Ingerfeld und Laube: Wir müssen reden

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Speaker: Ingerfeld und Laube, wir müssen reden.

Speaker: Guten Tag zusammen.

Speaker: Mein Name ist Katrin Ingerfeld -Blömerz und ich bin mit meinem Fräulein Iris Laube -Stoll.

Speaker: Immer noch ohne Jingle?

Speaker: hier zusammen, um ein Gespräch unter Freundinnen zu führen.

Speaker: Heute sprechen wir über das Thema Konferenzen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und die Vorbereitung, die wir getroffen haben, die belief sich auf eine Abfrage.

Speaker: auf den sozialen Netzwerken.

Speaker: zu euren Vorerfahrungen, Anekdoten und Verbesserungsvorschlägen zum Thema.

Speaker: Und so möchten wir dieses Thema heute zusammen besprechen und entwickeln.

Speaker: Und wir haben uns im Vorfeld dabei gedacht, dass wir so viel wie möglich offen lassen. Das bedeutet, dass wir

Speaker: Kaum.

Speaker: vorab darüber gesprochen haben, sondern nur so ganz grob einmal uns einen Ablauf

Speaker: überlegt haben, an denen wir uns aber nicht halten müssen. Aber eine Sache.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: möchten wir direkt zu Beginn immer einer jeden Folge

Speaker: machen und zwar die Frage

Speaker: der Woche und

Speaker: Ich habe eine herausgesucht.

Speaker: die ich an

Speaker: Katrin stellen werde.

Speaker: Mein liebes Fräulein.

Speaker: Versetze dich bitte in dein 15 -jähriges Schülerinnen -Ich.

Speaker: Was würdest du an dir als Lehrerin sehr gut finden und was würdest du sehr furchtbar finden?

Speaker: Wenn ich an die 15 -Jährige...

Speaker: Katrin Zurückdenker.

Speaker: Dann...

Speaker: hätte ich es, glaube ich, in den ersten Augenblicken merkwürdig gefunden, dass jemand kommt

Speaker: die gleich

Speaker: ganze Strukturen einreißt.

Speaker: die Busreihen nicht mehr stehen lässt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: die Form der Zusammenarbeit relativ zügig kippt. Ich glaube, das hätte ich anstrengend gefunden.

Speaker: Und...

Speaker: Ich glaube, gut an mir hätte ich gefunden, dass ich schnell bemerkt hätte.

Speaker: wie wir miteinander sprechen, ob in der Großgruppe

Speaker: Oder auch im Vieraugengespräch.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und ich hätte an mir geschätzt als 15 -Jährige.

Speaker: Katrin

Speaker: dass die Lehrerin immer

Speaker: erreichbar ist

Speaker: und ansprechbar ist.

Speaker: Und Iris bei dir. Ach so, jetzt fragst du mich auch. Okay.

Speaker: Also ich kann bei dir alles gut nachvollziehen.

Speaker: Mein 15 -jähriges Schülerinnen -Ich war sehr distanziert zu Lehrern und Lehrerinnen.

Speaker: Ich wollte nicht wirklich, mit 15 ist man ja in der 10. Klasse. Ich hatte sehr, sehr viele Dinge im Kopf, die nichts mit Schule zu tun hatten und ich wollte in Ruhe gelassen werden. Deswegen glaube ich.

Speaker: dass...

Speaker: Ich so dieses selbstständige Arbeiten und mitdenken, mitmachen.

Speaker: Da hätte ich...

Speaker: weiß ich nicht, ob ich in der 10. Klasse Lust darauf gehabt hätte, in der Oberstufe dann schon wieder wahrscheinlich eher.

Speaker: Es wäre mir auf die Nerven gegangen. Es wäre mir wahrscheinlich auch auf die Nerven gegangen, je nach Fach. In den Fremdsprachen war ich gut, auch ohne mich anzustrengen. Aber in einem anderen Fach, wenn dann...

Speaker: eine Lehrerin oder ein Lehrer so dahinter hergewiesen wäre, dass ich mich verbessere.

Speaker: W.

Speaker: Dann...

Speaker: Wäre mir jetzt wahrscheinlich auch auf die Nerven gegangen, weil vielleicht wollte ich mich in diesem Schuljahr auch gar nicht verbessern. Vielleicht war ich ja auch zufrieden mit meiner 4.

Speaker: So, so eine Schülerin war ich.

Speaker: die in diesem Alter sehr wenig an Lehrerinnen und Lehrern gut fand.

Speaker: So.

Speaker: Und als kleine Randnotiz, Iris und ich, wir haben es in der Folge 0 schon mal gesagt, wir schauen übrigens auf eine Schule zusammen zurück und haben lose auch eine Vorstellung von Lehrkräften, die uns damals als 15 -Jährige nach drei Jahren versprochen haben.

Speaker: unterschiedlicher Zeit. Ich hatte aber auch in dieser Zeit Lieblingslehrerinnen.

Speaker: damals guten Unterricht gemacht haben. Frau Meinker -Schmidt in Englisch zum Beispiel. Ich muss sie jetzt einmal hier nennen. Oh, dann machen wir gerne Name -Dropping und bei mir Frau Manns und Frau Heinz, mit der ich übrigens heute immer noch in Kontakt bin. Das ist ganz toll. Also manchmal geht es auch so weit. Tatsächlich kenne ich Frau Heinz auch, weil sie ja dann auch Fachleitung war und ich habe mit ihr schon geprüft. So klein ist die Welt hier in Nordrhein -Westfalen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.

Speaker: Hörer und Zuhörende. Sollen wir mal über Konferenzen sprechen? Das machen wir, mein Fräulein. Sehr gerne.

Speaker: Ja, warum haben wir dieses Thema Konferenzkultur oder Konferenzen überhaupt gewählt?

Speaker: machen wir mal das Feld ein bisschen auf. Wir haben

Speaker: Erfahrungen mit Konferenzen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Speaker: Ja.

Speaker: haben natürlich die Perspektive der Konferenz als Lehrerinnen.

Speaker: Ja.

Speaker: in der Schule.

Speaker: Und wir haben die Perspektive als Fachleitungen in der Seminarkonferenz.

Speaker: Und seit...

Speaker: ungefähr einem Jahr habe ich auch noch

Speaker: die Perspektive.

Speaker: als erweitertes

Speaker: Schulleitungsmitglied.

Speaker: Ähm.

Speaker: Konferenzen.

Speaker: Mit...

Speaker: in dem Team, in dem ich arbeite, mit.

Speaker: zu leiten.

Speaker: Das ist so unsere...

Speaker: Ausgangsbasis, von der aus wir auf Konferenzen

Speaker: Gucken.

Speaker: Ich ergänze noch einen Punkt.

Speaker: über unsere Schule und Seminartätigkeiten auf dieser und jener Seite der Konferenz.

Speaker: Jetzt auch...

Speaker: Wenn wir die Räume mitdenken wollen im analogen und hybriden und digitalen Raum, erlebe ich über die

Speaker: Arbeit am MSB, jetzt gerade ebenfalls noch Konferenzen über die Ländergrenzen hinweg.

Speaker: Auch nochmal spannend, auch was nachher die Gesprächskultur angeht.

Speaker: Die Beteiligung in Abstimmungsverfahren, das würde ich gerne da, glaube ich, auch noch platzieren.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Mhm.

Speaker: Mein Vorschlag ist, dass wir vielleicht mit so einer Gesamtlehrkräftekonferenz beginnen. Sehr gerne. Das ist so das Gremium, das die meisten kennen, weil sie darin sitzen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Zwar als Mitglied in Nordrhein -Westfalen und es wird in anderen Bundesländern auch so sein, ist die Lehrkräftekonferenz ein gesetzlich vorgesehenes Mitwirkungsgremium.

Speaker: Sie berät über alle wichtigen Angelegenheiten der Schulen. Sie kann Anträge an die Schulkonferenz richten.

Speaker: und sie fasst auch Beschlüsse.

Speaker: Genau und einen kleinen Aspekt in Richtung Revolution würde ich gerne einziehen. Sie wird einberufen von der Schulleitung, verlangt aber ein Drittel des Kollegiums. Eine Lehrerkonferenz muss diese ebenfalls, zumindest in NRW, unverzüglich.

Speaker: Das heißt eben für Beratungen und Beschlüsse ist das ja auch relativ wirkmächtig.

Speaker: Das bedeutet, wir haben hier direkt schon eine Partizipationsmöglichkeit eines Lehrkräftekollegiums.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: die vielleicht gar nicht alle von euch kennen.

Speaker: Und die aber Möglichkeiten birgt.

Speaker: Den Möglichkeitsgedanken, den schnappe ich mir sofort, den finde ich super und der ist auch gegeben in der Gestaltung der Tagesordnung.

Speaker: Einerseits und in den Anträgen an die Geschäftsordnung andererseits. Also durchaus kann bei Bedarf und wenn man sich im Kollegium daraufhin abstimmt und einigt, hier auch Partizipation entsprechend erreicht werden.

Speaker: Partizipation, machen wir doch mal.

Speaker: So ein bisschen, Katrin, Butter bei die Fische. Ich spreche jetzt mal aus meiner Rolle als Lehrerin, in der ich sehr viele Jahre war.

Speaker: Ich habe Lehrkräftekonferenzen sehr lange als notwendiges Übel empfunden.

Speaker: Die fand statt um 15 Uhr, die dauerte nicht selten bis 18 Uhr. Ich war immer müde und ich...

Speaker: konnte die ganzen Informationen, die dort geflossen sind,

Speaker: Relativ schnell.

Speaker: nicht mehr

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: behalten sowieso nicht mehr, nicht mehr erfassen und nicht mehr

Speaker: Ähm.

Speaker: Ich habe dazu auch ein Zitat mitgebracht, denn aus unserer Umfrage und euren Antworten, da hat nämlich jemand gesagt,

Speaker: Ich möchte keine 1001 Informationen, die über mich zum Schuljahresbeginn ausgeschüttet werden. Und dann wird mir gesagt, los, jetzt kannst du loslaufen ins Schuljahr. Also das jetzt passend zur Konferenz, die jetzt zu Schuljahresbeginn.

Speaker: Und das ist für mich so ein wichtiger Punkt, wie wird Informationsfluss an Schulen organisiert? Meine steile These ist …

Speaker: Ich...

Speaker: Ich glaube, es gibt bessere Wege als diesen Informationsfluss über...

Speaker: Lehrkräftekonferenzen laufen zu lassen und über Tischvorlagen in Lehrkräftekonferenzen.

Speaker: Und ihres Zitat ist

Speaker: immer wieder in den Umfragen bei uns aufgeploppt.

Speaker: Immer wieder ist gesagt worden, dass der zeitliche Umfang hier für viel zu hoch angesetzt ist, dass das Dinge sind, die man sich abends vorher in der Badewanne hätte durchlesen können.

Speaker: auf Moodle hätte abstimmen können, beziehungsweise angeben können, dass man es schon gelesen hat und so weiter. Also vielleicht können wir das mal überlegen und in den Mittelpunkt rücken, wie können wir diesen Informationsfluss

Speaker: In dieser Konferenz selber.

Speaker: mal zugunsten der wichtigeren Phasen Diskussion und Entscheidung einfach

Speaker: ein

Speaker: Dämon

Speaker: Iris, sollen wir da mal über Möglichkeiten nachdenken? Ja, sehr gerne.

Speaker: Wenn ich mit Menschen über Lehrkräftekonferenzen spreche,

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und damit...

Speaker: meine ich gar nicht mal so sehr Schulleitungen, sondern generell, dann merke ich so zwei Dinge. Also einerseits sind alle so ein bisschen genervt, da kommen so viele Infos.

Speaker: Und andererseits sind diejenigen, die die Informationen geben, also das ist ja nicht nur die Schulleitung, das sind ja auch Menschen aus verschiedenen Gremien, aus Arbeitsgruppen, aus Projektgruppen und so weiter.

Speaker: Die finden aber, dass das so...

Speaker: Der Weg ist...

Speaker: Sprechend, ne, vorstellend ein Kollegium über etwas.

Speaker: zu informieren.

Speaker: So.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das erinnert mich so ein bisschen an so dieser...

Speaker: Diese Auffassung, dass man denkt, wenn ich im Frontalunterricht einmal was gesagt habe.

Speaker: Dann wurde das durchgenommen im Unterricht.

Speaker: Und ich glaube, dass überschätzt wird.

Speaker: Das...

Speaker: Also, denn der, der

Speaker: Es wird überschätzt.

Speaker: Ja.

Speaker: Mh.

Speaker: Jetzt fehlt mir ein Substantiv.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich glaube einfach,

Speaker: dass dieses, ich halte hier zum Beispiel, ich spreche jetzt

Speaker: mal aus meiner Rolle als Schulentwicklerin. Ich gebe ein Beispiel, ich plane einen pädagogischen Tag.

Speaker: Und ich informiere, frühzeitig möchte ich mein Kollegium informieren. Und dann stehe ich drei Monate vorher auf einer Lehrkräftekonferenz und sage, unser pädagogischer Tag, ihr wisst ja alle, wir haben das Thema gemeinsam festgelegt und wir machen das so und so.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und das möchte ich vorstellen, weil ich der festen Überzeugung bin, dass alle das wissen müssen, deswegen muss ich das sagen. Da sitzt aber ein Kollegium, das hat sieben Stunden am Stück gearbeitet und die interessiert heute überhaupt nicht, was in drei Monaten ist.

Speaker: und

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das erlebe ich immer wieder.

Speaker: Also diese Diskrepanz zwischen dem Informationsgebenden, der sagt, das muss auf diesem Weg, sonst kommt es nicht an.

Speaker: und den Informations...

Speaker: Empfangenden die sagen

Speaker: Nein, es ist zu viel und ich möchte hier deswegen nicht sitzen und das kann ich auch gut nachvollziehen. Da sitzen …

Speaker: Ja, sehr.

Speaker: Also da sitzt ja wahnsinnig viel Expertise zusammen. Und dann sitzen die da, also rechne mal hoch, wie viel Arbeitszeit das ist, die man anders verbringen könnte.

Speaker: Absolut, über die Besoldungsklassen hinweg. Ich habe gut zugehört gerade, Iris, und vielleicht können wir da überlegen. Die Informationen müssen platziert werden. Wir arbeiten nicht erst seit gestern mit Möglichkeiten auch im digitalen Raum.

Speaker: Wie könnte man die Informationen vielleicht in die Lehrerkonferenz bringen? Ich meine, einen guten Vorschlag gesehen zu haben, die Informationen werden vorher zentral gesammelt und man könnte mit wenigen Thesen diesen Tagesordnungspunkt bestreiten.

Speaker: Und auf dieser Basis der Lektüre

Speaker: würde ich sagen, gibt es dann Raum für Rückfragen und Rückmeldungen.

Speaker: Ja, das ist ja so ein Klassiker. Man hat so eine Tischvorlage und dann liest man die Information und kann …

Speaker: in der Konferenz dann rückfragen. Ich würde da unterscheiden wollen zwischen der Art der Information.

Speaker: Ja, also es gibt ja auch so unterschiedliche Funktionen. Wenn ich etwas neu einführe, dann reicht es sicherlich, dann ist es für mich nicht mehr so eine bloße Information, sondern ich führe etwas neu ein und da muss ich was einführen und implementieren.

Speaker: Das hat eine andere Funktion als die Info darüber, dass das Sportfest in diesem Jahr am 25 .09. stattfindet um 8 Uhr und so und so aufgebaut ist.

Speaker: zwischen Information zur Implementation, zur

Speaker: Routine und so weiter und ich frage mich immer noch, ich bin jetzt natürlich an

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Anwältin des Teufels, wenn ich sage, müssen die Rückfragen in diesem Plenum stattfinden oder muss da irgendwas

Speaker: brauche ich, also wir sprechen ja jetzt bewusst von Informationen

Speaker: Und nicht von Entscheidungen. Ganz genau.

Speaker: Also ich meine, man kann in einer Art der Information...

Speaker: Manchmal sind es ja auch so Erinnerungen.

Speaker: Also man muss auch gucken.

Speaker: Ist das jetzt eine Information oder ist das eine Dienstanweisung?

Speaker: Ja, also ich glaube, wenn man da differenziert, ist man da schon so ein bisschen weiter. Was meinst du? Doch, bin ich auch der Meinung, also wenn man diesen oft ersten Tagesordnungspunkt, eine Information durch die Schulleitung nimmt, genau an diesem Punkt greift es dann ja auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Absolut. Und gerade beim Thema Information durch die Schulleitung kann ich gut verstehen, dass das ein Punkt ist, an dem Schulleitung ihre Entscheidungen…

Speaker: transparent macht und was zur Genese sagt und so weiter. Das kann ich gut verstehen.

Speaker: Das hat ja...

Speaker: auch

Speaker: Es gibt ja auch so ein bisschen so eine personenabhängige Information. Also es kommt immer darauf an, wer bringt die wie rüber, damit ich das annehme.

Speaker: So.

Speaker: Ähm.

Speaker: Aber dennoch meine ich, dass man da sehr stark schauen kann.

Speaker: Was gehört da rein und was nicht?

Speaker: Und wie gehe ich im Nachgang mit der Information um?

Speaker: Die findet sich in Protokollen wieder.

Speaker: Wo ist die noch?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Genau so.

Speaker: Und wo wächst die auch weiter? Das fände ich nämlich auch ganz besonders wichtig. Denn wir alle haben jedes Jahr den Bericht der Gefahrstoffbeauftragten. Okay, geschenkt, das muss sein. Das wissen wir.

Speaker: Aber wo...

Speaker: Genau, die Genese der Informationen auch als Begründung durch das Team der Schulleitung. Das finde ich gut. Und dann wirklich auch die Frage im Laufe des Schuljahres und zum nächsten Schuljahresauftakt. Was hat sich seither entwickelt, dass wir nicht wieder von vorne anfangen müssen? Wo liegen die Informationen außerhalb des Protokolls?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wir...

Speaker: sind

Speaker: Oder ich bin ja...

Speaker: in einer Schule tätig, in der viel im Umbruch ist, wobei in allen Schulen viel im Umbruch ist. Und wir sind gerade dabei. Wir haben seit dem 1 .5. einen neuen stellvertretenden Schulleiter, dem das Thema sehr am Herzen liegt, zu Recht.

Speaker: Und wir arbeiten jetzt, oder wir möchten einmal aus…

Speaker: mit sogenannten SOPs zu arbeiten.

Speaker: Das kommt aus der Wirtschaft. Das sind Standard Operation Procedures.

Speaker: Und das sind.

Speaker: Handlungsanleitung für bestimmte Vorgänge.

Speaker: Und das...

Speaker: Organisieren wir natürlich digital, in einer Cloud.

Speaker: Unsere Hoffnung ist, dass

Speaker: Alle Informationen

Speaker: sehr schnell gefunden werden kann, sehr schnell aktualisiert werden kann.

Speaker: Also wir haben...

Speaker: Also ich bin ein großer Anhänger von so Schlagwort suchen. Also ich finde immer, wenn was anständig verschlagwortet ist, findet man es auch gut. Man arbeitet ja aber auch immer noch viel mit Ordnerstrukturen, weil eben viele Cloud -Lösungen auch so aufgebaut sind und so weiter und so weiter.

Speaker: Aber ich verspreche mir sehr viel davon,

Speaker: zu schauen.

Speaker: wie kann ich

Speaker: Digital.

Speaker: digitalen Informationsfluss.

Speaker: So.

Speaker: gestalten.

Speaker: dass er für das Kollegium

Speaker: möglichst wenig Mental Load bedeutet.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist eine große Herausforderung, an der glaube ich alle Schulen im Bereich der Verwaltung arbeiten müssen, so schnöde es klingt. Katrin, du wunderst dich vielleicht, dass ich jetzt so lange über solche Verwaltungssachen rede, wo ich doch immer irgendwie Unterricht vorantreiben will.

Speaker: Aber das wäre ja vielleicht auch mal ein Blickwinkel, mit dem wir auf Konferenzen gucken können. Wie bringen Lehrkräftekonferenzen das Lernen der Schülerinnen und Schüler voran?

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Das finde ich ganz gut und das macht dann ja auch wieder Zeit.

Speaker: für das Wesentliche, für die Aufgaben.

Speaker: Für die Aussprache, für die Diskussion und so weiter, sowohl in der Konferenz als auch dann im Unterrichtsalltag. Also nur zu. Ich bin ganz gespannt, was du da berichten wirst.

Speaker: Ich...

Speaker: Ich nutze ein Zitat von einem stellvertretenden Schulleiter, der uns geschrieben hat, dass er sagt, dass alle Tagesordnungspunkte mit einer kleinen Begründung doch wie auch immer geartet versehen werden könnten.

Speaker: Um hier nach außen hin, so lese ich es, das Antwortfenster ist klein und schmal gewesen, um nach außen hin sicherlich auch eine Transparenz zu geben, schreibe ich selber Tagesordnung.

Speaker: Könnte ich mich auch selber ein bisschen daran messen lassen, ja, an der Bedeutung der Themen, an der Priorisierung.

Speaker: an der Art, wie viel Zeit ich zumesse und vielleicht auch falsch liege und hier nochmal neu ran müsste.

Speaker: Es ist ein bisschen wie Unterrichtsplanung. So sieht es aus. Also Legitimation. Das wäre im schriftlichen Entwurfsplan Legitimation.

Speaker: Und wenn das Ohr des Schulleitungsteams...

Speaker: auch über die Zusammenarbeit nah am Kollegium ist, glaube ich, kriegen wir Legitimation hier.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ganz gut hin, meine ich.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ähm.

Speaker: Tagesordnungspunkte, wer legt die überhaupt fest?

Speaker: Hm?

Speaker: Genau.

Speaker: Und in welcher Absprache?

Speaker: Rechtlich haben wir einmal kurz nachgeprüft. Also man kann im Vorfeld der Konferenz die Bedarfe entsprechend einreichen. Soweit für Nordrhein -Westfalen geregelt. Aber wie ist es bei euch jetzt im Alltag?

Speaker: Das würde mich auch mal brennend interessieren, Iris, falls du ein Beispiel nennst oder nennen kannst, aber vielleicht auch im Nachgang, wenn ihr zuhört, wie war es bei euch denn oder war es, wenn ihr jetzt am Mittwoch diesen Beitrag hört?

Speaker: Also, bei uns ist es so, dass

Speaker: meine Chefs zum Beispiel

Speaker: eng in Rücksprache auch mit dem Lehrkräfterat.

Speaker: immer sind. Es gibt so einen wöchentlichen Jour fix, an dem Schulleitung den Lehrkräfterat trifft und dort Themen bespricht.

Speaker: Es gibt bei uns aber auch...

Speaker: Es ist...

Speaker: dass Lehrkräfte auch mit Themen herantreten, die dann in die Tagesordnung aufgenommen werden.

Speaker: Die Schulleitung muss natürlich wissen, wie lang wird das ungefähr sein und was ist die Funktion und wie bauen wir es wo ein an der Stelle.

Speaker: Ja.

Speaker: Es gibt, ja.

Speaker: Sorry. Nichts passiert, du weiter, gerne.

Speaker: Es gibt tatsächlich ja auch Modelle, wenn wir mal darüber sprechen, wer eine Lehrkräftekonferenz denn

Speaker: plant.

Speaker: So.

Speaker: Bei uns...

Speaker: plant die Lehrkräftekonferenz, die

Speaker: erweiterte

Speaker: Schulleitung und die Schulleitung leitet die.

Speaker: Und...

Speaker: Und Lehrkräfte können dann eben Tagesordnungspunkte...

Speaker: einreichen und

Speaker: Es gibt aber auch Modelle, in denen ...

Speaker: die

Speaker: Verantwortung anders liegen und die Lehrkräfte

Speaker: die

Speaker: Konferenzen vorbereiten, moderieren und da auch unterschiedliche Aufgaben verteilen. Katrin, wenn du dich erinnerst.

Speaker: hatten wir mal

Speaker: Und ich weiß wirklich nicht mehr, wer es war. Wir hatten mal eine Seminarleitung, die den Vorschlag gemacht hat, dass sie das nicht moderiert, sondern jemand aus unseren Reihen, Reihe um die Seminarkonferenz.

Speaker: vorbereitet und moderiert. Wir haben das als Kollegium damals

Speaker: Daran erinnere ich mich. Also, weißt du das noch?

Speaker: Aber vielleicht können wir es als Chance doch nochmal aufgreifen, oder vielleicht uns auch mal...

Speaker: daran ein bisschen reiben. Ich erinnere mich ganz genau daran, absolut.

Speaker: Ich weiß nicht mehr, wie ich oder wie wir abgestimmt haben, also du und ich persönlich, aber wenn ich heute darüber nachdenke...

Speaker: Und aus der Tagesordnung, die du gerade nochmal durch die Planung gejagt hast. Und durch die Informationsflut, die wir bislang im Alltag, so sind jedenfalls eure Rückmeldungen auch, immer wieder erleben.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wer moderiert bei euch an welcher Stelle und jetzt mal abgesehen von der Information durch die Schulleitung und die Ausführung der jeweiligen Beauftragten in den Arbeitsfeldern. Wer moderiert?

Speaker: Diskussions - und Aussprache

Speaker: Szenarien.

Speaker: Und was spricht dagegen, das auch in die Hand der Kolleginnen und Kollegen zu geben?

Speaker: Ich finde das total spannend.

Speaker: Ich weiß noch, wie ich damals gestimmt habe im Seminar.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe für Nein gestimmt, weil mir das zu viel war. Ich habe irgendwie gedacht, das ist zusätzliche Arbeit. Noch eine zusätzliche Arbeit.

Speaker: Ähm.

Speaker: Und es ist aber ...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Jetzt, wo du es gerade sagst, wer mehr moderiert, was? Also bei uns ist es so, die Gesamtmoderation übernimmt die Schulleitung, aber

Speaker: die Tagesordnungspunkte.

Speaker: übernehmen.

Speaker: dann eben diejenigen, die die Tagesordnungspunkte angebracht haben.

Speaker: einen Tagesordnungspunkt hat und zu einer Entscheidung gelangen möchte, dann moderiert auch dieser und lässt dann auch abstimmen. Okay.

Speaker: Also das ist bei uns schon so.

Speaker: Und mir fällt dazu auch noch ein, dass wenn du so

Speaker: Auf dieser Mitwirkungsebene bist in der Schule, das ist, nehmen wir mal an, stellen wir uns mal eine Schule vor, an der es normal ist, dass Lehrkräfte reihum

Speaker: die Lehrkräftekonferenz vorbereiten und durchführen.

Speaker: Ja.

Speaker: dann geht das, glaube ich, ist das nur anschlussfähig.

Speaker: Wenn...

Speaker: an der Schule.

Speaker: Flache Hierarchien und ein sehr konsequent...

Speaker: gedacht hat, Teamgedanke.

Speaker: herrscht. Ich glaube nicht, dass du jetzt an so ein klassisches Gymnasium gehen kannst mit anderen Strukturen.

Speaker: Ich habe jetzt Gymnasium genommen, weil das so die Schulform ist, in der man eher noch so eine klassische Konferenzkultur hat. An Grundschulen hören wir von unseren…

Speaker: Grundschulfreundinnen ja auch zum Teil schon anderes.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber ich glaube, das ist ein Gesamtpaket.

Speaker: Okay, und ich ergänze noch eins.

Speaker: Diesen gewachsenen Team -Gedanken, den trage ich voll mit, habe aber da doch mein Aber.

Speaker: Wir haben eben in einem anderen Zusammenhang am Rande darüber gesprochen.

Speaker: Ich glaube ich kann nicht gleichermaßen gut mit jedem und jeder zusammenarbeiten und schon gar nicht moderieren.

Speaker: Also, genau, dann könnte man das sozusagen in dieser Art

Speaker: Ja, auch miteinander besprechen.

Speaker: Das meinte ich auch gar nicht. Also ich glaube, wenn du sowas, nehmen wir mal an, du würdest sowas an der Schule implementieren wollen oder erst mal

Speaker: pilotieren, also einmal ausprobieren.

Speaker: dann müsste man, glaube ich, sehr gut überlegen.

Speaker: Wie?

Speaker: das vonstatten geht.

Speaker: Und ich kann mir ja auch...

Speaker: Ich kann mir auch Wege dahin vorstellen. Also ich kann mir auch so einen Weg vorstellen, an dem...

Speaker: auf dem Schulleitung immer mehr abgibt, ja, und das so sukzessive dazu führt, dass es irgendwann reihum ist. Und dann müsste man natürlich sehr genau gucken.

Speaker: auf welcher Basis müssen alle wollen, ja, also so.

Speaker: Vielleicht gibt es ja auch Leute, die sagen, das ist genau meins und ich möchte das.

Speaker: Das müssen vielleicht auch gar nicht alle. Das habe ich jetzt auch nicht zu sagen.

Speaker: zu Ende gedacht.

Speaker: Ich finde den Aufschlag ganz hervorragend.

Speaker: Ja.

Speaker: Denn...

Speaker: Mal gucken, wie wir das in Schule und auch im Seminar vielleicht jetzt nochmal beobachten oder mit anregen können.

Speaker: Also, wenn ich jetzt mal so aus meiner Sicht spreche, derjenigen, die die Konferenz mit vorbereitet und mithält.

Speaker: Dann...

Speaker: Ich habe ja eben schon gesagt, ich war früher auf der anderen Seite und hatte...

Speaker: ganz oft wenig Lust.

Speaker: und habe auch ganz oft nicht gut zugehört. Ich war schon als eine nicht gut zuhörende Schülerin.

Speaker: Und manchmal bin ich es im Plenum immer noch. Ich muss es unbedingt.

Speaker: Ähm...

Speaker: Aber...

Speaker: Jetzt stehe ich auf der anderen Seite.

Speaker: Und manchmal denke ich so.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Die sind jetzt alle müde.

Speaker: Verstehe ich voll. Und ich muss mich jetzt ganz kurz halten, damit ich denen nicht wahnsinnig auf den Sack gehe mit meiner Info. Und das denke ich, obwohl...

Speaker: ich wirklich ein tolles Kollegium habe und wir auch eine gute Konferenzkultur haben an der Schule. Aber ich habe dieses Gefühl trotzdem. Und mich würde interessieren, ob unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, egal auf welcher Seite sie stehen, also Schulleitung, Lehrkraft,

Speaker: Ob die das kennen so.

Speaker: Ja, dieses

Speaker: Ich nenne das jetzt mal das Unbehagen in Konferenzen. Ich weiß nicht, Katrin, wie ist es denn bei dir? Du hast ja jetzt auch verschiedene Rollen in Konferenzen schon übernommen. Wie fühlst du dich da diesbezüglich?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ganz ähnlich wie bei dir auch und immer wissend, wie wir selber im Plenum auch gewesen wären. Im hybriden Raum nur ein lustiges Szenario on top.

Speaker: Da ist die Abstimmungsmodalität diese. Man sitzt zu 30 in einem Raum.

Speaker: Und wenn es keine Einwände gibt, wird geschwiegen.

Speaker: Das heißt also, wenn ich gut und kurz vorbereitet habe und darstelle, ich überspitze, wenn ich sage, sitzen wir 20 Minuten zusammen, es hat mir niemand Rückmeldung gegeben. Das kommt also auch noch hinzu, ja. Also ich sehe die Menschen in Präsenz und im digitalen Raum, aber es wird nicht, es wird nicht.

Speaker: gesprochen haben.

Speaker: Also ergänze beiden Punkt. Was braucht es an Informationen wirklich? Und vielleicht auch noch mehr für meine Vorbereitung der Moderation. An welchen Stellen ist es nötig, auch mal mit einem Impuls oder mit einer These reinzugehen, um doch nochmal das Ohr näher ins Kollegium oder in den Kreis der Beteiligten?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Verb fehlt, zu werfen.

Speaker: Ja.

Speaker: Das passiert ja auch ganz häufig schon in unterschiedlichen Formaten, wenn man so Stimmungsbilder einholt. Du hast gerade einen ganz wichtigen Punkt angebracht. Ich lache ein bisschen, weil ich mir vorstelle, wie du da stehst.

Speaker: Und deine Sache richtig super machst, so kenne ich dich. Und dann schweigen alle. Das ist so ein schweigendes Zustimmen. Aber das musst du ja erstmal dechiffrieren, dass das so diese schweigende Zustimmung ist.

Speaker: Und da komme ich jetzt auf diesen Punkt der Rück...

Speaker: Meldung.

Speaker: Ja, also...

Speaker: Ähm.

Speaker: wie viel Einbahnstraße

Speaker: ist notwendig und wie viel

Speaker: Jetzt fehlt mir in meinem Straßenbild Katrin.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das Straßenmodell. Vorfahrtstraße.

Speaker: Ist das Kreisverkehr? Wie viel Kreisverkehre?

Speaker: Aus denen man sich zuwinken kann.

Speaker: Also...

Speaker: Also ich will jetzt nicht auf diesem Bild beharren, aber ihr wisst alle, glaube ich, was ich meine. Also wo haben wir...

Speaker: Wo gibt es Möglichkeit, wirklich das Austausch zu machen?

Speaker: Also einmal der Rückmeldung ist nochmal was anderes. Rückmeldung ist nochmal was anderes als Austausch, weil Rückmeldung ist für mich so…

Speaker: Es wird etwas verkündet.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Mh?

Speaker: Ja.

Speaker: Also man sollte sich in der Konferenz auch immer gut überlegen.

Speaker: Das, was ich jetzt hier sage, ist das Gesetz.

Speaker: Und welche Funktion hat dann die Rückmeldung, wenn es gesetzt ist?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ja, ist richtig. Ja, also wenn ich jetzt da hingehe und sage …

Speaker: Liebe Freunde.

Speaker: Das und das wird jetzt hier so laufen.

Speaker: Dann muss ich vorher wissen.

Speaker: Bleibt das so.

Speaker: Warum ist das so gesetzt?

Speaker: Evaluieren wir das nochmal?

Speaker: Welches Ziel hat das?

Speaker: Und so weiter.

Speaker: Ähm.

Speaker: Fällt mir gerade so auf.

Speaker: Ja.

Speaker: Art der Rückmeldung. Dann gibt es Rückmeldung, wenn ich so Entwürfe vorstelle, ja. Und ich mache das oft. Wir haben in …

Speaker: an meiner Schule.

Speaker: das Gremium der Konferenz der Fachvorsitzenden.

Speaker: Und...

Speaker: Da...

Speaker: Gehe ich rein, nehmen wir mal an, wir haben jetzt Schulentwicklungsthema X.

Speaker: Gerade.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Im Bereich der Unterrichtsentwicklung, das läuft bei uns über die Fachschaften und dann gehe ich in die Konferenz der Fachvorsitzenden rein und

Speaker: habe dieses Thema, was wir als Gesamtkollegium festgelegt haben, dann sauber, als ein sauberes Ziel formuliert, das ist so meine Servicearbeit und habe Indikatoren entworfen und dann hole ich mir Rückmeldung.

Speaker: Ist das so? Habe ich das so gut entworfen? Fehlt was? Muss es anders? Muss es neu?

Speaker: Das finde ich...

Speaker: Das finde ich ein wahnsinnig wertvolles Arbeiten und ich brauche diese Rückmeldung von den Fachvorsitzenden auch. Und dann muss ich auch von denen wissen.

Speaker: Was braucht ihr von mir, damit ihr weiter damit arbeiten könnt? Und da sind wir schon im Bereich, also diese Konferenz, dieses Gremium der Konferenz der Fachvorsitzenden ist wirklich so ein Arbeitsgremium. Also natürlich tauschen wir uns auch aus, was der Status quo, aber es ist immer.

Speaker: Bisher.

Speaker: als so eine Teilkonferenz wirklich der gemeinsamen Arbeit verpflichtet. Und ich würde mir sehr wünschen, dass gesamt...

Speaker: Lehrkräftekonferenzen auch stärker Arbeitskonferenzen werden.

Speaker: Toll.

Speaker: Das finde ich gut und schnappe mir zwei Punkte sofort, nämlich einmal vielleicht die Rückfrage nochmal an euch, liebe Zuhörenden. Wie sieht das denn bei euch mit den Rückmeldungen aus? Von Iris weiß ich das schon seit geraumer Zeit und auch wie ernst sie das nimmt zur Weiterarbeit. Aber wenn ich an meine letzten Lehrerkonferenzen zurückdenke, wann haben wir denn wirklich zu unterschiedlichen...

Speaker: Situationen, Rückmeldungen eingefordert. Zweite Frage, auch wirklich genutzt, umgesetzt und vielleicht auch hin nach außen mal transparent gemacht. Die Rückmeldung hat ergeben, dass XY in eine Schräglage geraten ist. Jetzt versuchen wir als erste Konsequenz folgendes. Ich finde, man vergibt sich nichts dadurch, so auch dann eben auf das gemeinsame Arbeiten zu schauen.

Speaker: An der Stelle ist es, glaube ich, für Schulen einfacher, wenn sie …

Speaker: evaluieren,

Speaker: Ja, also wenn das so Teil des Qualitätskreislaufs ist, dass Dinge evaluiert werden.

Speaker: Wir haben dazu eine Evaluationsbeauftragte, die uns dabei hilft, das zu tun.

Speaker: Und dann...

Speaker: Und denke ich, es ist auch wichtig zu unterscheiden zwischen, wo hole ich mir so ein Stimmungsbild mal ein, wo hole ich mir Feedback und Feedforward ein, wo evaluiere ich, das sind ja alles auch so.

Speaker: Unterschiedliche. Genau.

Speaker: der

Speaker: Gemeinsame Arbeit, jetzt nenne ich es mal so.

Speaker: Oh.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und den zweiten Punkt, dieses Potenzial des Austausches als Schatz zu heben jetzt in der Lehrerkonferenz. Vielleicht könnten wir darüber sprechen, denn es sitzen zwischen 10 und 100 Leuten da, jetzt mal wieder irgendeine Zahl im rechnerischen Raum.

Speaker: Und die sitzen bisweilen Zeit ab. Iris hat es eben gesagt, die sind müde. Wir gucken auch in müde Gesichter. Aber wir lassen verdammt nochmal da auch Expertise und Meinungen liegen, wenn wir nicht auch ins Gespräch.

Speaker: ins Arbeiten kommen.

Speaker: Ich kann jeden verstehen, der auch mal...

Speaker: zuhören möchte.

Speaker: Weil er müde ist und habe auch nichts gegen spannende Vorträge.

Speaker: Mh.

Speaker: Ähm.

Speaker: Aber ich finde die Frage, die du gerade aufgeworfen hast, sehr, sehr…

Speaker: grundlegend für eine gelungene

Speaker: Also und die interessiert mich jetzt.

Speaker: im kommenden Schuljahr besonders, denn wir sind

Speaker: Ein sehr großes Kollegium mit fast 90 Kollegen und Kolleginnen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Es gibt ja auch so unterschiedliche Konferenztypen, so Menschentypen, die da sitzen. Jeder kennt sie und da haben wir in unseren

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Zuschriften auch einige

Speaker: wurden da benannt. Zum Beispiel gibt es

Speaker: den Kollegen, die Kollegin, die ganz am Ende aus...

Speaker: steht und noch eine 15 -minütige Geschichte erzählt.

Speaker: Es gibt die miese Priemel.

Speaker: Katrin, wer ist die miese Primel? Genau, und mit wie vielen Facetten ist die miese Primel sozusagen bestückt? Wir können eben nochmal kurz auf diese ganzen Rollen, die wir uns aufgrund unserer

Speaker: sagen wir mal, sechsjährigen Zusammenarbeit mal.

Speaker: ersonnen haben, auflisten.

Speaker: Miese Priemel, das ist ein Begriff gewesen, den Iris geschaffen hat.

Speaker: Und wir gehen von der Mieseprime über die Wegbereiter und Wegbereiterinnen.

Speaker: Und...

Speaker: Dann...

Speaker: Haben wir aber vielleicht auch noch die stillen Skeptiker -Iden.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber auch die stillen Unterstützerinnen, auf welchen Ebenen siedeln wir die an?

Speaker: Dann haben wir die innerlich Ausgestiegenen. Dann wissen wir, ob die müde sind oder ob die dem Thema nach ausgestiegen sind. Was ja auch legitim ist. Absolut. Ich erinnere einen sehr, sehr lieben Seminarkollegen, als ich auf meiner allerersten Fortbildung ...

Speaker: war.

Speaker: Ich habe übrigens sehr viel über Diskussionskultur in den Anfangsjahren im Seminar, da warst du noch gar nicht da, gelernt. Und dieser Kollege sagte ganz offen und ich fand auch das sehr legitim.

Speaker: Ich bin raus bei diesem Thema. Ich habe schon so oft über dieses Thema gesprochen. Ich sage und denke da jetzt mal gar nichts zu. Das darf auch sein.

Speaker: Das finde ich auch.

Speaker: Und dann gibt es, auf welcher Ebene man die überhaupt auch immer nochmal ansetzen möchte. Es geht ja so gar nicht mehr ins Koordinatensystem hinein. Dann gibt es vielleicht auch die Vielschwätzer, eben die Lauten, die Erschöpften.

Speaker: die irgendwo vielleicht auch manchmal in diesen Rollen aufgehen. Und zu deiner Anekdote eben meine andere, eine Kollegin aus einem der Zuständigkeitsgebiete, die steigt regelmäßig aus, wenn die lauten Männer sich sozusagen in den Vordergrund spielen und bringt ihre Expertise nicht mehr ein.

Speaker: Ich habe mal eine.

Speaker: eine Arbeitsgruppe geleitet. Ich sage nicht, wo ich sie geleitet habe. Ich habe schon in vielen Kontexten Arbeitsgruppen geleitet. Aber da gab es eine Situation, da waren neue Kolleginnen und sehr wortstarke Männer und da musste ich auch

Speaker: reingehen und auch zu der Meta -Ebene einmal sagen, hier ist glaube ich ein bisschen viel Testosteron unterwegs, liebe Freunde. Genau, richtig.

Speaker: Aber...

Speaker: Also wir haben jetzt hier so verschiedene Menschen in verschiedenen Rollen, aus verschiedenen Perspektiven sprechend und alle sind sie wichtig.

Speaker: Und ich glaube, so ein erster Schritt, um die Beteiligung...

Speaker: aller so ein bisschen zu erhöhen ist.

Speaker: So was mal zu planen, wie man auch Unterricht plant. Ja, also man denkt immer, wir setzen...

Speaker: 60 Erwachsenen einen Raum und sagen dann, so, wir diskutieren das jetzt.

Speaker: Und denken, dass das

Speaker: Ohne...

Speaker: Diskussionsregeln, ohne vielleicht bestimmte Methoden.

Speaker: gut funktioniert.

Speaker: Das ist ein Trugschluss, das merkt man immer wieder.

Speaker: ändert es trotzdem nicht.

Speaker: Also wir haben ja als Lehrkräfte...

Speaker: große Methodenkoffer und wenn du dich erinnerst, Katrin, du siehst doch

Speaker: Im Deutschunterricht auch Diskussionen.

Speaker: Und in den Fremdsprachen auch sehr viel.

Speaker: Weißt du, wie oft wir...

Speaker: die an diesen Stunden oder für diese Stunden Verbesserungsvorschläge haben. Und da diskutieren dann vielleicht mal zehn Schüler miteinander.

Speaker: sieht man, dass...

Speaker: wenn ich eine Diskussion in einem Kollegium über ein Thema X

Speaker: Plane

Speaker: Dann muss ich.

Speaker: eine gute Diskussionsfrage haben, die mir nicht um die Ohren fliegt.

Speaker: Ich muss wissen.

Speaker: Was ist die Funktion dieser Diskussion?

Speaker: Wohin...

Speaker: Worauf zielt sie ab? Und dann muss ich schauen.

Speaker: Wie können sich denn alle an dieser Diskussion beteiligen?

Speaker: Ganz genau. Zumal, wenn es wie bei euch dann am Montag der Fall sein wird, 90 sind. Genau so. Und das geht sicher nicht, wenn es der dritte Tagesordnungspunkt ist und man einmal zentral 20 Minuten anberaumt hat.

Speaker: Also da die Überlegung, welche Großformate vielleicht auch kennen wir oder finden wir tragfähig.

Speaker: Das...

Speaker: und deren

Speaker: Sichtweisen und Diskussionsanlässe auch sichtbar zu machen.

Speaker: Ich bin immer sehr dafür, viel zu frankieren mit...

Speaker: digitalen Stimmungsbildern. Gut.

Speaker: Ähm.

Speaker: Gerne auch im Freifeld, als Wand hinten dann laufend. Da kann man sicher was aufgreifen und da sind wirklich die Kollegen und Kolleginnen können auch sich beteiligen, die vielleicht gar nichts sagen müssen. Das muss man ja auch nicht.

Speaker: Ich...

Speaker: mag auch Formate, in denen

Speaker: Kollegen und Kolleginnen erstmal in einer Gruppe miteinander sprechen und

Speaker: man dann diese Gruppenergebnisse einmal

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: abfragt und das zeitlich begrenzt, also irgendwie sagt, wobei bei einer Diskussion weiß ich nicht, bei Dingen, die man erarbeitet, funktioniert es gut, aber ich habe ja da so unterschiedliche Sachen irgendwie.

Speaker: vorstellen.

Speaker: Und bei so einem Mehrstünder ist ja vielleicht auch die eine Möglichkeit, dass man sagt, man verbindet zu Recht auch mal die Pause, über die müssen wir vielleicht nachher auch nochmal sprechen, aber auch mal mit einem Platztausch. Also dass ich meinen Hintern mal vom Stuhl erheben kann und vielleicht zu unterschiedlichen Aspekten dann in den Ecken auf Flipcharts oder wo auch immer miteinander schon mal in die erste Diskussion einsteige. Und das wäre ein ähnlicher Vorschlag wie bei dir sozusagen hinten über die Freifläche.

Speaker: auch Dinge sichtbar zu machen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Raum.

Speaker: Finde ich sehr wichtig. Ich habe jetzt, wir haben so einen mittelgroßen Veranstaltungsraum, das ist unser alter Musiksaal.

Speaker: Und da habe ich jetzt in einem Format mal so eine Sitzordnung ausprobiert, die ein bisschen anders ist. Nämlich wir haben, es geht jetzt wahrscheinlich mit diesen

Speaker: Kollegiumszugang.

Speaker: Zuwachs nicht mehr, so. Aber wir hatten sehr große Halbkreise.

Speaker: In drei Reihen. Der Raum ist also richtig groß.

Speaker: Das heißt, das Kollegium sitzt in drei Halbkreisen hintereinander und in der Mitte bleibt eine Freifläche.

Speaker: Und diejenigen, die die Konferenz leiten, sitzen dann eben.

Speaker: vorne

Speaker: Und so kann man mal sehr schnell aufstehen und miteinander ins Gespräch kommen. Du kannst auch in die Mitte Stellwände stellen, wenn du...

Speaker: was aufschreiben, was notieren lassen willst, muss ja nicht immer alles digital sein. Man muss sehr gut überlegen, was kann ich nämlich, was bietet sich analog an und was bietet sich digital an.

Speaker: An der Stelle.

Speaker: Finde ich total gut und dann eben das andere Extrem wäre, man bleibt im Lehrerzimmer.

Speaker: Genauso wie das Lehrerzimmer gerade ist, deshalb ist deine Idee einfach auch ein Glanz, dass wir zu diesen Punkten in diesem Rahmen sprechen könnten.

Speaker: Ja.

Speaker: Das finde ich gut. Berichte mal nach morgen mit dem auch größer gewordenen Kollegium, wie das gepasst hat. Ja, ich bin gespannt, wie das gepasst hat an der Stelle dann.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Sind wir schon bei Pause oder Auftakt?

Speaker: Ähm...

Speaker: Dann würde ich da, fällt mir nämlich gerade ein, eine Referendarin aus meinem...

Speaker: Im allerersten Jahrgang hat uns ein Feedback eingereicht und hat an der Stelle geschrieben, das könnte man mal übertragen für viele Lehrerkonferenzen, wie starten wir eigentlich, wenn wir davon ausgehen, jetzt Montag sind wir frisch, aus dem Urlaub, mit tollen Perspektiven, in der Regel mit großer Lust auf das Kollegium, auf die SchülerInnen, auf das, was kommt. Aber jetzt haben wir, weiß ich nicht, vier bis acht Mal im Jahr die Lehrerkonferenz, wie machen wir vielleicht auch am Anfang?

Speaker: Wie schaffen wir da Atmosphäre?

Speaker: Ja, eine Form, das hat sie uns mit auf den Weg gegeben. Da schaffen wir eben kein Frühstück oder kein gemeinsames Mittagessen.

Speaker: Also...

Speaker: Wir sind da als katholische Schule natürlich besonders, wir starten unsere Konferenzen mit einem geistlichen Impuls.

Speaker: dass ich, ich mag das, ja, weil wir so alle, der ist kurz und der wird reihum gemacht von Kollegen und Kolleginnen.

Speaker: Und es gibt auch jetzt mittlerweile Kollegen und Kolleginnen, die da wirklich auch was machen, was man nicht so kennt. Das ist jetzt ein geistlicher Impuls, ist jetzt nicht unbedingt, wir sprechen alle gemeinsam im Gebet. Da gibt es viele unterschiedliche Formen, in denen wir gemeinsam einfach nochmal für fünf Minuten zusammenkommen.

Speaker: Thank you.

Speaker: Genau, also das ist so ein bisschen natürlich eine besondere Form an unserer Schule.

Speaker: Lass uns mal brainstormen. Wie kann man Konferenzen noch beginnen? Also wir geben diese Frage natürlich auch sehr gerne an die

Speaker: Zuhörenden weiter, was ist ein

Speaker: guter Konferenz beginnen.

Speaker: Und den Impulsgedanken, den nehme ich auch noch mal kurz auf.

Speaker: So wie wir gerade auch gestartet sind, mit einer Frage, die uns alle umtreibt. Vielleicht hat da jemand auch Lust drauf und findet entsprechend...

Speaker: Möglichkeiten, das zu platzieren in einem, ja.

Speaker: mehr oder minder kurzen Rahmen zum Warmen werden. Die Frage der Woche. Das ist auch super. Oder eben des Quartals oder was auch immer. Ja, gut.

Speaker: Und ich glaube, das ist gut, wenn man das so zeitlich dann einfach begrenzt und sagt, wirklich, das sind fünf Minuten, länger machen wir es nicht zum Einstieg. Also so ein ritualisierter Einstieg wie auch im Unterricht ist gar nicht schlecht. Ich finde es auch sehr schön, wenn man ganz zu Beginn

Speaker: gemeinsam lacht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das finde ich auch schön.

Speaker: Und da gibt es ja auch Wege.

Speaker: Vielleicht gibt es auch mal einen Impuls, den uns die Schülerinnenschaft mitgegeben hat oder weil sich da gerade im Schulalltag etwas ergibt, das fände ich spannend. Ich fände einen, sorry.

Speaker: M -m.

Speaker: Ich fände einen Impuls sehr interessant oder spannend, wo du jetzt gerade die Schülerinnen ins Spiel gebracht hast.

Speaker: der wirklich vielleicht auch als Anregung, als gedankliche Anregung auf das...

Speaker: Lernen der Schülerinnen und Schüler fokussiert, so zur Einstimmung.

Speaker: Sehr, sehr gut.

Speaker: Absolut.

Speaker: Oder natürlich auch was, was mit der Konferenz selbst zu tun hat.

Speaker: Also wenn man eine Konferenz unter ein Thema setzen könnte. Wir haben noch gar nicht darüber gesprochen, wie viele Konferenzen es geben.

Speaker: muss verpflichtend im Schuljahr. Wir haben fünf Stück, das weiß ich und ich weiß auch, dass viele Schulen das so haben. Ich höre aber auch von Schulen, die nur ein oder zwei haben.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wenn man...

Speaker: Wenn Konferenzen ein Thema hätten,

Speaker: Und man die Art der Konferenz, also ist es jetzt eine Konferenz mit dem Schwerpunkt X, mit dem Schwerpunkt Y?

Speaker: Dann...

Speaker: wäre das natürlich so ein Einstiegsimpuls auch leichter zu planen.

Speaker: Das stimmt, auch im Vorfeld schotten.

Speaker: Das finde ich gut.

Speaker: Ich nehme nochmal die Stellwand -Idee mit.

Speaker: wir eben hatten und je nachdem wie die Raumgestaltung ist, so ein

Speaker: für sie nicht den Impuls sozusagen mit, ich nenne es mal Klagen, Sagen, Fragen.

Speaker: nicht antiquierten Sinne, aber warum ist das nicht der Türöffner auch und wir können mit Moderationskarten uns da dran poppen, denn vielleicht ist eine Stimmung gerade im Raum, die ich gar nicht antizipieren kann als Moderierende.

Speaker: Mh.

Speaker: setzt natürlich voraus, dass

Speaker: das Kollegium da sich beteiligen möchte und das auch in dieser Offenheit so formulieren.

Speaker: wollte.

Speaker: könnte ich mir vorstellen, um auch

Speaker: Also ernst gemeint, Atmosphäre zu schaffen.

Speaker: Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Speaker: Ja.

Speaker: nochmal einen Einblick bekomme, was vielleicht auch gerade brennt und

Speaker: wozu einfach ein Tagesordnungspunkt der anderen Art mal kürzer ausfallen müsste.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Deimplementation ist ein wichtiger Stichpunkt. Ich glaube, man muss auf Konferenzen einfach, also man darf so seine eigene Rolle nicht überschätzen und muss auch so mit so einem pragmatischen Blick darauf gucken und sagen.

Speaker: Was?

Speaker: Kann.

Speaker: Weg einfach. Kann man ja auch mal ausprobieren. Das ist ja auch alles nicht in Stein.

Speaker: gemeißelt an der Stelle und ich finde es auch gut, wenn Kolleginnen sowas gemeinsam entscheiden.

Speaker: Meine Idee wäre, wenn man an Konferenzen etwas ändern wollen würde, dann...

Speaker: Könnte das ein Schulentwicklungsthema sein? Das nimmt ja auch so ein...

Speaker: der Schulleitung als an vielen Schulen vorbereitendem Gremium der Lehrkräftekonferenz ja Druck.

Speaker: Weil wir als Schulleitung, wir sitzen in der Vorbereitung da und überlegen, wie kriegen wir das am besten für unser Kollegium hin.

Speaker: die am

Speaker: da so rausgehen, dass sie sagen, diese Konferenz war gut, die hat sich gelohnt und so weiter und so weiter. Das kann man ja auch anders verteilen. Fällt mir jetzt so gerade aus der Perspektive noch ein.

Speaker: Und wie ernst genommen fühlen sich dann eben genau diese 90 Kolleginnen und Kollegen? Ich wünsche es mir für die nächsten Konferenzen sehr.

Speaker: Und manche wünschten sich auch in den Konferenzen eine Pause. Das wird viel zu selten gemacht. Dabei kam ja eine Zuschrift, auch von einem Stellvertretenden.

Speaker: Schulleitergrüße gehen raus.

Speaker: Ähm...

Speaker: Nach zwei Stunden ist es schon sinnvoll, mal zu fragen, ob eine Pause gemacht werden soll.

Speaker: Mein Kollegium entscheidet sich gegen Pausen.

Speaker: In der Regel, wir fragen das dann auch, aber das kann man ja dann auch gemeinsam entscheiden.

Speaker: Absolut. Und überhaupt die Frage erstmal in den Raum zu stellen, ist dann ja auch...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ganz besonders charmant.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Mein liebes Fräulein,

Speaker: Ich...

Speaker: Ich...

Speaker: dass wir so langsam dem Ende entgegensegeln. Wenn ich mal so auf die Uhr gucke, wir haben jetzt gut 55 Minuten gesprochen. Ich gucke auch mal so auf die Notizen, die ich mir gemacht habe.

Speaker: Haben wir noch etwas?

Speaker: was uns unter den Nägeln brennt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe nichts mehr. Ich bin auch noch mal eben durchgegangen, was uns an Rückmeldungen eingegangen ist. Vielen Dank auch an alle, die sich daran beteiligt haben.

Speaker: Mir brennt.

Speaker: Nichts mehr unter den Nägeln.

Speaker: Ähm.

Speaker: außer euch zu wünschen.

Speaker: dass hier ein

Speaker: tollen Schuljahresauftakt habt.

Speaker: dass ihr vielleicht mit tollsten Resonanzen aus den Konferenzen jetzt auf das neue Schuljahr blickt und uns gerne Rückmeldungen gebt. Vielleicht gibt es noch weiteres, was wir...

Speaker: mit aufnehmen dürfen und dann im Blog ergänzen könnten.

Speaker: Wir haben einfach Folge 1 geschafft. Ich bin jetzt ein bisschen happy.

Speaker: Ich bin auch ein bisschen happy, dass wir Folge 1 geschafft haben.

Speaker: Jetzt muss ich nur noch schaffen, die zu schneiden und nicht kaputt zu machen. Nein, ich schneide die nicht. Wir haben uns vorgenommen, wir machen es quick.

Speaker: und dirty.

Speaker: Ich schneide hier, wir schneiden hier nichts. Wir haben ja auch noch nicht mal einen Jingle.

Speaker: ein Bild.

Speaker: Okay.

Speaker: Ein KI -erstelltes Cover -Bild und mehr gibt es nicht. So.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ähm.

Speaker: Uns bleibt noch die Folge 2 anzukündigen.

Speaker: Katrin, wissen wir schon was über die Folge 2?

Speaker: Wir haben bei 3000 Themen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Viele Möglichkeiten.

Speaker: Aber ich glaube, zu Beginn des Schuljahres könnte ein Thema...

Speaker: vielleicht jetzt noch

Speaker: dringlicher sein als andere.

Speaker: Und unser Format noch mal ganz kurz ein kleines bisschen aufweichen.

Speaker: Mh.

Speaker: Es kommt ein Gast mit dazu. Und es kommt der wunderbare Thomas Linke aus Brandenburg.

Speaker: mit online zu uns.

Speaker: Und wir werden sprechen über...

Speaker: Ja, wir werden sprechen über ein

Speaker: Thema, um das niemand herumkommt und

Speaker: Das glaube ich so.

Speaker: Ein...

Speaker: ein wichtiges ist, was zu selten besprochen wird.

Speaker: Ergebnissicherung

Speaker: Wir lenken den Blick auf Unterricht und Unterrichtsentwicklung.

Speaker: Wir freuen uns sehr auf unseren Gast.

Speaker: Wir wollten eigentlich erst mal ohne Gäste arbeiten, weil das…

Speaker: auch einfach in der Organisation unkomplizierter ist. Aber dann haben wir das Thema gewählt und haben gedacht, wir kommen um Thomas Link nicht herum, denn ...

Speaker: Thomas Linke hat einen ganz wunderbaren Text über Ergebnissicherung geschrieben. Er heißt

Speaker: Fuck Sicherungsphase. Thomas hat das schön mit Sternchen geschrieben. Ich habe das jetzt hier ausgesprochen.

Speaker: Wir freuen uns sehr, melden uns wieder mit einer Vorabfrage bei euch.

Speaker: und ähm

Speaker: Tja.

Speaker: Bleibt uns gewogen und startet gut!

Speaker: Wir senden ganz liebe Grüße und Katrin, wie auch beim letzten Mal, wir winken.

Speaker: Tschüss miteinander.

Speaker: Tschüss!

Speaker

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Speaker

Speaker

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Speaker

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Speaker

Speaker

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